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Qualitative Naturvermittlung mit allen Sinnen, Tirol.

Mit Unterstützung von Land Tirol und Europäischer Union (i.R.d GAP-Strategieplans Österreich 2023–2027)
https://www.natopia.at
www.wildbienen.at
www.instagram.com/natopia.at/

Photos from natopia's post 02/10/2026

Barfuß durchs Moor und die Nässe spüren:
Lehrerinnen und Lehrer aus dem Raum Kitzbühel in der „Paradieswiese“.

Wolfgang Bacher (natopia) zeigt ihnen, welch besonderer Ort so ein Moor ist, welche einzigartigen Lebewesen hier zu finden sind und warum auch dieses Moor besonders schützenswerter ist („Moor muss nass“).

Ein Workshop für wichtige MultiplikatorInnen im Rahmen des groß angelegten „AmOOre-Projektes“ .

Demnächst folgen die Schulführungen, unter anderem beim Torffest am 23. Oktober.

27/09/2026
Photos from natopia's post 23/09/2026

Beim Fuchslochfest wird „im Boden gewühlt“

Eine Handvoll Erde ist schon ein ganzer Mikrokosmos, der Blick auf Boden und darunter zeigt eine bunte Vielfalt: Pilze, Käferlarven, Regenwürmer und vieles mehr.

Zum Beispiel Organismen, die Herbstlaub wieder in Erde verwandeln.
Rund 25-30% aller Lebewesen leben meist oder ganz im Boden.

Beim diesjährigen Fuchslochfest am 4. Oktober werden die Besucher:innen die Bodentiere entdecken und lernen, was einen gesunden Boden ausmacht.

Motto: „Kunterbunte Bodenschätze - Leben auf und unter dem Boden“ -

Ob bei Wissens- und Forschungsstationen, naturpädagogischen Spielen, Kreativstationen oder Outdoor Kaffee & Kuchen, rundum stehen Neugier, Erleben, mit allen Sinnen Begreifen und gemeinsame Zeit in der Natur im Fokus.

Sonntag 4.Oktober 13:30 – 17:00 Uhr im Mühlauer Fuchsloch

22/09/2026

Ein neues Schuljahr hat begonnen und wir hoffen, dass alle gut hineingestartet sind! Wir von natopia sind fleißig dabei, Führung in oder über die Natur für euch zu planen und zu organisieren und freuen uns auf alle, denen wir in diesem Schuljahr die Wunder der Natur näher bringen können! Die Tage werden kürzer, die Bäume fangen an, das Laub zu verfärben und wir freuen uns, dass wir in den nächsten Wochen ganz viele Schulklassen draußen begleiten dürfen. Wir haben im Herbst noch ein paar Termine frei für Naturtage oder Erlebnisunterrichte. Schaut schnell auf unsere Homepage und sichert euch für eure Schulklasse einen der heiß begehrten Termine 🪲🪱🦔🦫🍄🐿️🐾
https://www.natopia.at/

Photos from natopia's post 14/09/2026

Was natopia-Führungen und Schulungen auszeichnet, hat am Wochenende Magnus Lantschner wieder eindrucksvoll in Seis am Schlern gezeigt. Im Kurs „Südtiroler Naturführer:in“, hat Magnus die Entstehung der Alpen plastisch, mit einfachsten Mitteln und verständlich vorgeführt. Er hat über den Geologensteig geführt (die Info-Tafeln stammen auch von ihm aus einem früheren Projekt) und den Teilnehmer:innen demonstriert, wie spannend Geologie sein kann.
Ein Tag im Lehrgang „Südtiroler Naturführer:in“, der von Wolfgang Bacher geleitet wird – im Programm des Bildungshauses Lichtenburg Nals, wo sich Sabine Kaufmann super für das Zustandekommen engagiert hat!

Photos from natopia's post 08/09/2026

Woran erkennt ihr eine intakte Flusslandschaft? Was sind gute Anzeichen dafür?

Bäche und Flüsse zählen zu den gefährdetsten Ökosystemen weltweit, das gilt auch für den Inn – und deshalb hat der WWF das Langzeitprojekt „Innsieme connect“ geschaffen. INNsieme connect soll dem Inn wieder mehr Raum geben, damit sich die Natur entlang des Flusses wieder entfalten kann.

Natopia durfte mit einem umfangreichen Vermittlungsprojekt in diesem Projekt als Partner aktiv sein.

Wir haben hunderten Schülerinnen und Schülern diese Landschaft rund um den Inn näher gebracht – mit speziellen Führungen und einem Projekt „Forschendes Lernen“ (Danke Johannes Müller)

Und sogenannte „Inn-Guides“ wurde speziell für die Vermittlung im flussnahen Bereich ausgebildet. An einem dieser Ausbildungstage sind am Inn im Oberland – auf der Revitailisierungsfläche Serfaus – die gzeigten Bilder entstanden. Als typische Indikatoren für eine lebenswerte Flusslandschaft haben sie dabei die Deutsche Tamariske kennen gelernt.

Ein anderes Beispiel hat Wolfgang Bacher, naturwissenschaftlicher Leiter von „natopia“ festgehalten: ein seltenes Paar von Flussregenpfeifern, die auf den Schotterbänken brüten. Ein schönes Beispiel für die Aktion „Erlebter Frühling“, ein Citizen Science Projekt.

Wir von natopia freuen uns, mit diesem Projekt zu einem besseren Naturverständnis beitragen zu können, und danken unseren Partnern und den Fördergebern: EU und Land Tirol, dem WWF – und vielen mehr!

07/09/2026

Das Fuchsloch in Mühlau: ein städtisches Biotop mit unglaublicher Vielfalt.
Wolfi Auer, unser Biotopbetreuer, dokumentiert dies inzwischen auf der Plattform iNaturalist – so wie viele weitere BeobachterInnen. Und vor Kurzem haben sie die Tausender-Marke überschritten. Über eintausend unterschiedliche Arten konnte er auf der Fuchsloch-Seite schon dokumentieren – und es werden täglich mehr. Fast 700 Arten davon sind Insekten. Ein bemerkenswertes Bsp. ist etwa der sehr seltene Große Lindenprachtkäfer.
Eindrucksvoll sind auch die zahlreichen Schmetterlinge, die das Fuchsloch anzieht. Und um sie für iNaturalist zu fotografieren, weiß Wolfgang Auer auch einen kleinen Trick.

25/08/2026

Zuckersüchtig oder betrunken - warum sind Wespen gerade so angriffslustig?

Jetzt, gegen Ende des Sommers, werden die Wespen lästig. Sie fliegen auf Eis, Saftln, auf alles Süße - man muss schon gut aufpassen, dass eine mitnaschende Wespe nicht sticht. Lästig werden sie nicht, weil sie an sich besonders aggressiv sind. Im Juni oder Juli merkt man sie kaum, ab Mitte August gehen sie dann aber offensiv auf Süßes los. Das ist ihr natürlicher Lebenszyklus. Im Herbst sterben die Wespen, nur die jungen Königinnen überleben. Im Mai werden sie wieder mit dem Nestbau beginnen. Im Gegensatz zu Bienen füttern Wespen ihre Brut mit Fleisch. Das erbeuten sie durch Jagd auf andere Insekten. Ab und zu säbeln sie auch einen Happen vom Grillkotlett ab, aber ganz friedlich. Das ändert sich mit dem Ende des Wespenjahres. Jetzt wird keine Brut mehr versorgt, jetzt müssen die Wespen nur mehr den eigenen Hunger stillen. Erwachsene Tiere fressen kein Protein, sondern Nektar und Pollen, also Süßes. Für die durchschnittlich 500 Tiere eines Staates wird es damit aber eng. Es blüht weniger, die Wiesen sind gemäht, man spricht hier vom grünen Loch. Da ist alles Süße, das wir uns gönnen, für eine hungrige Wespe einfach eine Einladung zum Superbuffet.
Warum sie nun häufiger stechen? Dafür gibt es zwei plausible Theorien. Die erste: Der Überlebenskampf bei geringem Nahrungsangebot wird härter, die Tiere werden angriffslustiger.
Die zweite: Der Alkohol ist schuld. Wespen naschen ja auch gern von gärendem Obst. Sie sind betrunken. So ein ordentliches Stamperl von der überreifen Zwetschke kann dann auch aggressiv machen.
Fun Fact:
Wenn dich eine Wespe sticht, hat die Natur erste Hilfe bereit. Ein Blatt vom Spitzwegerich oder der Tomate auf dem frischen Stich verreiben und der Pflanzensaft bringt rasche Linderung. Die modernen Hitzestifte sind auch sehr praktisch.

Photos from natopia's post 11/08/2026

Natur erforschen im Fuchsloch

Auf den Spuren von Bilchen, Mäusen und anderen kleinen Säugetieren: Carsten Loeb weiß, wie man Jugendliche für die Natur interessiert und ihre Neugier weckt. Er baut mit ihnen einen Spurentunnel , er wertet mit ihnen die Bilder der Fotofallen aus und er zeigt ihnen auch, welche Fraßspuren ein Uhu hinterlässt.
Ein Beispiel der Naturforscher:innenwochen im Mühlauer Fuchsloch – eine Kooperation von natopia mit der Jungen Uni Innsbruck.

Drei Wochen lang haben interessierte Kinder und Jugendliche im Fuchsloch zu den Lebensräumen Wald, Wasser und Wiese geforscht.
Jede Woche wurde außerdem für den Naturschutz tatkräftig angepackt: Da wurden Wildbienen-Nisthilfen gebaut oder Müll im Fuchsloch gesammelt!
Und in der dritten Woche durften die Älteren die Kleinsäuger erforschen.

Diese Naturforscher:innenwochen haben wichtige Effekte: Es ist nicht nur „abstraktes Wissen“, das vermittelt wird. Es hat eine soziale Komponente – und: die Tage im Fuchsloch bringen den Jugendlichen einfach auch Natur näher. Das ist in Zeiten von Smartphone und KI wichtiger denn je.

# naturpädagogik

Photos from natopia's post 24/07/2026

Naturbeobachtungen sind immer lohnenswert, und der Sommer ist die beste Jahreszeit dafür: ob bei einem Waldspaziergang, am Spielplatz, am Berg oder auf dem eigenen Balkon, die Entdeckung eines spannenden Tieres, Pilzes oder einer Pflanze ist immer erhebend 🐝🦋🐞🪲🪱🦗🐚🦔 Solche Entdeckungen erden uns und verbinden uns wieder mit uns selbst und der Natur. Für Kinder ist es immer spannend und fördert den Naturbezug. Und du kannst wirklich überall etwas entdecken! Selbst der Silberfisch im Bad oder die Raupe im Salat ist eine Naturbeobachtung 😉 Und wenn du nicht genau weißt, was du gefunden hast, kannst du es mit der App iNaturalist ganz leicht bestimmen (lassen). 💻
Hast du auch Sommerbeobachtungen? Dann poste sie uns in den Kommentaren, wir freuen uns! 🙃

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