Bergrettung Rauris

Bergrettung Rauris

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Offizielle Seite der Ortsstelle Rauris des Österreichischen Bergrettungsdienst Land Salzburg. www.bergrettung-rauris.at

02/10/2026

Verletzung beim "Hirschziehen" im Rauriser Mittergebirg
Rauris, 26.9.2026
Beim Abtransport eines erlegten Hirsches vom Platteck verletzte sich ein Jagdhelfer schwer, als ihm der Hirsch von hinten auf seine Wade rutschte und den Helfer niederstreckte. (Böses Karma - :-) )
Selbst Bergretter aus Rauris, setzte er den Alpinnotruf ab. Der Einsatzleiter der Bergrettung Rauris konnte die Sachlage mit ihm telefonisch absprechen. Da eine Bergung aus der Luft aufgrund des Geländes und der Witterung möglich war, wurde der Rettungshubschrauber alarmiert. Die Crew des Notarzthubschraubers Alpin Heli 6 aus Zell am See konnte den Verletzten mittels Tau aus dem waldigen und steilen Gelände ausfliegen. Im Tal konnte der Jagdhelfer vom Notarzt und Bergrettern versorgt und in den Hubschrauber zum Abtransport ins Krankhaus Zell am See umgeladen werden.
Wir wünschen unserem Kameraden gute Besserung und wieder ein gutes Karma!
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 02/10/2026

"Übung macht den Meister" - großangelegte Bergeübung der Rauriser Bergretter - September 2026
Ins "Tal der Geier", ins Rauriser Krumltal führte eine Übungsalarmierung die Bergretter aus Rauris. Zwei Bergsteigerinnen hatten sich verstiegen und konnten weder vor noch zurück - das war die Annahme, die - verfolgt man auch die Realeinsätze der Bergrettung - aktuell die häufigsten Echtalarmierungen darstellen.
Die beiden Damen konnten in steilem, felsdurchsetztem Gelände ausgemacht werden. Es stellte sich dann vor Ort heraus, dass eine Person "Verletzungen" erlitten hatte und liegend abtransportiert werden musste. Dies erfolgte mit der Universaltrage UT2000 über mehrere 100m. Danach erfolgte der weitere Transport mittels Seilbahn quer über das Krumltal, um den Fahrweg zu erreichen.
Die Bergretter agierten mit vollen Einsatz und die gesamte Aktion zeigte wiederholt den guten Ausbildungsstand der Einsatzmannschaft.
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 14/09/2026

Zwei Einsätze für die Bergrettung Rauris am Sonntag Nachmittag
Rauris, 13.9.2026
Um 13:00 erfolgte die Alarmierung wieder einmal zu den Klettersteiganlagen der Kitzlochklamm in Taxenbach. Drei tschechische Staatsbürger im Alter von 53 und 49 Jahren kamen im Freifall- Klettersteig aufgrund von Erschöpfung nicht mehr vor und zurück. Alle drei Personen wurden von den Bergrettern unverletzt aus dem Klettersteig geborgen. Einsatzleiter Johannes Rainer zeigte sich erleichtert, dass nicht mehr passiert ist. Die Tschechen waren ohne Klettersteigset unterwegs und sicherten sich nur mit Bandschlingen und Reepschnüren. Wäre ein Sturz erfolgt, hätte das den kompletten Absturz der Person bedeutet, da kein Bandfalldämpfer die immensen Kräfte hätte aufnehmen können.
Nach dem Einrücken der Rettungskräfte dauerte es nicht lange, und es folgte die nächste Alarmierung zu einem Sucheinsatz im Taxenbacher Wolfbachtal. Ein 26-jähriger Niederländer war mit Turnschuhen, kurzer Hose und T-Shirt vom Schigebiet der Rauriser Hochalmbahnen ohne Tourenvorbereitung und ohne Ortskenntnisse ins benachbarte Wolfbachtal aufgebrochen. Gegen 16:30 Uhr setzte er einen Notruf ab, dass er erschöpft sei und nicht mehr weiter könne. Die Bergrettung konnte den Vermissten beim Schranken zum Wolfbachtal antreffen. Ein Landwirt hatte ihn aufgelesen und mitgenommen. Der alarmierte Polizeihubschrauber Libelle Oscar sowie die Polizei standen ebenfalls im Einsatz.
Bericht/ Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 05/09/2026

Mangelnde Tourenplanung stellt die Bergretter in Rauris vor große Herausforderungen
Rauris, 5.9.2026
Gegen 20:30 Uhr erreichte die Einsatzleiter der Bergrettung Rauris heuer zum wiederholten Mal ein Notruf vom Hohen Sonnblick. Dieses Mal hatten sich zwei deutsche Staatsbürger im Alter von 26 und 42 Jahren kurz vor dem Gipfel des Hohen Sonnblicks verstiegen und kamen mangels adäquater Gletscherausrüstung nicht mehr weiter. Bergretter brachten sie noch in der gleichen Nacht sicher auf den Gipfel zum Zittelhaus. Die Beiden waren erst um 9:00 vom Wallackhaus zur Überschreitung über den Klagenfurter Jubiläumsweg zum Sonnblick gestartet und hatten sich, was Wegbeschreibung und Wegdauer betrifft, auf eine Orientierungs- App verlassen.
Tags zuvor erreichte ein weiterer Notruf die Bergrettung. Eine Familie, die von Heiliegenblut aufgestiegen war, meldete sich nicht zu Hause. Die Angehörigen alarmierten daraufhin gegen 23:00 Uhr ebenfalls die Bergrettung. Diese konnte in den Nachtstunden klären, dass die Familie wohlbehalten am Zittelhaus angekommen war. Wenige Tage zuvor waren die Retter mit weiteren Personen konfrontiert, die zwar den Aufstieg auf den Hohen Sonnblick über den Ostgrat geschafft hatten, sich aber den Abstieg über den steilen Grat nicht mehr zutrauten und ebenfalls den Notruf wählten. Die Bergrettung apelliert zum wiederholten Mal an die Eigenverantwortung der Bergsteiger. Selbstüberschätzung, unzureichende Ausrüstung und mangelnde Tourenplanung sind die Hauptgründe für die sehr zahlreichen Bergeeinsätze. Die Ortsstelle Rauris verzeichnet heuer mit Ende August bereits so viele Einsätze wie noch nie zuvor.
Bericht/ Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 21/08/2026

Bergunfall im Bereich Barbarafall - Kolm Saigurn
Rauris, 20.8.2026
Eine 68-jährige Bergsteigerin verletzte sich nach einem Sturz beim Abstieg vom Schutzhaus Neubau auf rund 1800m Seehöhe schwer am linken Bein. Ihr Begleiter stieg mangels Mobilfunkverbindung in diesem Bereich zum Naturfreundehaus Kolm Saigurn ab und alarmierte die Rettungskräfte.
Zusammen mit der Bergrettung Rauris gelang es dem Team des Notarzthubschraubers Alpin Heli 6 trotz Starkregens und eingeschränkter Sicht, die Ungarin mittels Tau zu bergen und ins Tal zu fliegen. Nach notärztlicher Versorgung wurde sie weiter ins Krankenhaus gebracht.
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

21/08/2026

Erneuter Einsatz am Hohen Sonnblick
Rauris, 21.8.2026
Heuer schon zum wiederholten Male erreichte die Retter in den frühen Morgenstunden ein Notruf vom Zittelhaus am Hohen Sonnblick. Dieses Mal gab ein tschechischer Wanderer an, Schwindel und Herzprobleme zu haben, was den Wirt des Zittelhauses dazu veranlasste die Rettungskräfte zu alarmieren. Der 51-jährige Mann kam am Vortag in den späten Abendstunden mit einer tschechischen Gruppe auf den Hohen Sonnblick und ließ anklingen, dass er sich den Abstieg über den steilen Ostgrat (der derzeit einzig begehbare Abstieg nach Rauris) nicht mehr wirklich zutraue. Die Gruppe ließ den Mann mitsamt seiner Begleiterin schlussendlich am Zittelhaus zurück, nachdem sich am Morgen die gesundheitlichen Probleme eingestellt hatten. Der Mann konnte in den Morgenstunden vom Team des Notarzthubschraubers Alpin Heli 6 ausgeflogen werden.
Die Bergrettung Rauris weist eindringlich darauf hin, dass es sich beim Auf- und Abstieg auf den Hohen Sonnblick um eine hochalpine Tour handelt, bei der man am Ostgrat teils sehr ausgesetzt auf- und wieder absteigen muss. Traut man sich den Abstieg über solches Gelände nicht zu, wäre ein rechtzeitiges Umkehren angezeigt! "Dies ist im unteren Bereich des Grates nach den ersten "schwereren" Stellen auch noch gut möglich" so Ortsstellen- und Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser von der Bergrettung Rauris. "Zudem werden durch solche Vorfälle auch wichtige Ressourcen - wie ein Notarzthubschrauber - unnötig gebunden" so der Bergretter weiter.
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 21/08/2026

Felsfortbildung auf der Schmidt-Zabierow Hütte
Lofer, 15-16.8.2026
Zur Fortbildung "Fels" zog es uns heuer in die Loferer Steinberge auf die wunderschön gelegene Schmidt-Zabierow Hütte.
In zwei Tagen konnten wir die Felswände mit Klettertouren und die umliegenden Gipfel wie Großes Ochsenhorn, Reifhörner und Mitterhorn unsicher machen. Dank des herrlichen Wetters und auch ganz besonders Dank der wirklich hervorragenden Bewirtung durch Hüttenwirtin Lena samt Team war es für uns alle ein herrliches Fortbildungswochenende in den Loferer.
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 12/08/2026

Knöchelverletzung im Klettersteig in der Kitzlochklamm.
Rauris, am 12.8.2026
Eine 36-jährige Klettersteiggeherin aus Österreich verletzte sich heute am Vormittag nach einem Sturz im Kitzklettersteig am Knöchel so schwer, dass sie die Bergrettung alarmieren musste.
Die Dorfgasteinerin wurde nach der Erstversorgung von den Bergrettern rund 80m abgeseilt und mittels Universaltrage liegend bis zum Klammende transportiert. Dort wurde sie mit Verdacht auf Knöchelbruch dem Roten Kreuz übergeben.

In den letzten Wochen waren die Rauriser Bergretter neben einigen Klammeinsätzen auch anderwertig im Einsatz. Auch auf den Hohen Sonnblick wurden die Einsatzkräfte mehrfach gerufen. Kurioser Weise selten wegen Verletzungen, sondern mehr wegen Blockierungen. Das heißt, dass Personen zwar auf den Sonnblick über den Ostgrat, den Normalanstieg, aufstiegen, sich dann aber den Rückweg über diesen Grat nicht mehr zutrauten.

Am Hirschkopf setzte ein Vater mit seinem Sohn einen Notruf ab, da sie erschöpft nicht mehr weiterkamen. Die Bergretter konnten die beiden deutschen Staatsbürger mittels telefonischer Anleitung weiterlotsen, während sie ihnen in der Zwischenzeit entgegenstiegen. Kurz vor Eintreffen einer rasch nahenden Gewitterfront konnten die beiden so vom Berg gebracht werden.
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 30/06/2026

Seilversicherung am Hohen Sonnblick für die Glockner Wallfahrer
Rauris, 28.6.2026
Die Glockner- Wallfahrt lockt jährlich tausende Wallfahrer an, die von Rauris und Fusch über das Hochtor nach Heiligenblut pilgern. Ein kleiner Teil davon nutzt die hochalpine Überquerung des Hohen Sonnblicks für den Rückweg. Um dies zu erleichtern, errichten die Bergretter aus Rauris im Bereich der steilen Rojacherquerung ein Seilgeländer. Um diese Jahreszeit ist ein Übergang über diese steilen Schneefelder noch möglich. In wenigen Tagen wird das Gletschereis und Geröll zum Vorschein kommen und es wird dann nur mehr der Auf- und Abstieg über den steilen, ausgesetzten Ostgrat möglich sein. Hier gilt, sich nicht zu überschätzen und rechtzeitig umzukehren, denn der Abstieg über den Grat ist fordernder als der Aufstieg!
Fotos/Bericht: ÖBRD Rauris

Photos from Bergrettung Rauris's post 21/06/2026

Sonnenwende am Grubereck und Einsatz für einen verunglückten Landwirt
Rauris, 20.6.2026
Schon kurz vor 8:00 am Morgen wurden die Rauriser Bergretter zu einem Einsatz ins Gaisbachtal gerufen. Ein 60-jähriger Landwirt hatte sich beim Viehtrieb schwere Verletzungen zugezogen. Er wurde erstversorgt und mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert.
Am Nachmittag stiegen die Bergretter dann auf das 2.167m hohe Grubereck, um die traditionellen Bergfeuer zur Sommersonnenwende abzubrennen. Danach lud die Familie Langreiter vom Heustadlhof zu einer zünftigen Jause in der gemütlichen Karalm ein.
Wir bedanken uns herzlich bei Fam. Langreiter sowie dem TVB Rauris für die zur Verfügung gestellten Wachstuchfackeln.
Bericht/Fotos: ÖBRD Rauris

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