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06/03/2026

Wenn eine Bäckerei aussieht wie eine kleine Bühne, dann muss man einfach fotografieren. Die Fábrica da Nata in Lissabon macht keinen Hehl daraus, was hier passiert – Schauküche, Kupfer, volle Backbleche - und ein Duft der durch die Strasse zieht. Der Pastel de Nata hat übrigens eine ziemlich gute Herkunftsgeschichte: Mönche im Jerónimos-Kloster sollen das Rezept im frühen 19. Jahrhundert entwickelt haben, um übrig gebliebenes Eigelb zu verwerten. Heute ist er das inoffizielle Nationalsymbol Portugals.
Für mich persönlich: die besten !!! Lecker !!! - mit extra Zimt und Zucker ... ;-)

06/03/2026

Das Padrão dos Descobrimentos – das Denkmal der Entdeckungen – steht seit 1960 am Ufer des Tejo in Belém und erinnert an die portugiesischen Seefahrer des 15. und 16. Jahrhunderts. 33 Figuren drängen sich an einen stilisierten Schiffsbug: Vasco da Gama ganz vorn, dahinter Dichter, Kartografen, Missionare. Der Tejo ist an dieser Stelle fast zwei Kilometer breit – mehr Meer als Fluss. Die Ponte 25 de Abril im Hintergrund wurde übrigens 1966 eingeweiht und von denselben Ingenieuren gebaut wie die Golden Gate Bridge in San Francisco. Man sieht's. 🌉

06/01/2026

Die Rua Nova do Carvalho – besser bekannt als Pink Street – war früher Lissabons bekannteste Rotlichtgasse.

Vom 15. bis ins 20. Jahrhundert (Das Rotlichtviertel): Die nahe dem Fluss Tejo gelegene Straße war ein berüchtigter Anziehungspunkt für Seeleute, Händler und zwielichtige Gestalten. Sie war geprägt von Bordellen, heruntergekommenen Kneipen, Glücksspiel und Kriminalität.

Seit 2011 ist der Asphalt pink, die Bars haben sich neu erfunden, und die Gasse ist heute einer der lebendigsten Orte der Stadt. Die bunten Schirme über den Köpfen sind kein Zufall: Die Installation entstand als kreative Antwort auf die sengende Sommersonne – Kunst und Funktion in einem. ☀️

06/01/2026

Letzter Abend in Lissabon - Blick auf den Tejo. Die Ponte 25 de Abril hängt wie eine Silhouette in der Luft – sie sieht aus wie die Golden Gate Bridge, und das ist kein Zufall: Beide wurden vom selben Ingenieurbueро entworfen. Davor ein Segelboot, das sich genau in den richtigen Moment schiebt. Das 'Atira-te ao Rio' macht seinem Namen alle Ehre – "wirf dich in den Fluss". Manchmal tut man das auch nur mit den Augen. 🌅

06/01/2026

Auf der anderen Seite des Tejo laeuft der Alltag ein bisschen langsamer. Dieser rote Leuchtturm steht in Cacilhas, direkt am Faehrterminal - und wer die kurze Ueberfahrt von Lissabon nimmt, landet genau hier. Die Faehrverbindung zwischen Lissabon und Cacilhas ist eine der aeltesten und meistgenutzten auf dem Tejo, laengst mehr Pendlerroute als Touristenattraktion. Der Leuchtturm dient der Orientierung fuer den Flussverkehr und leuchtet im satten Rot wie ein Ausrufezeichen gegen den Himmel. ⛵

06/01/2026

Ein Torbogen, der seit Jahrhunderten auf dieselbe Stadt schaut. Bruck an der Mur liegt genau dort, wo Mur und Mürz zusammenfließen – ein strategisch günstiger Punkt, den schon die Römer zu schätzen wussten. Der Schlossberg mit seinen Mauerresten thront über der Stadt und bietet diesen Blick, der sich kaum verändert hat: Kirchturm, rote Dächer, grüne Berge. Die gotische Stadtpfarrkirche St. Ruprecht im Zentrum des Bildes stammt aus dem 14. Jahrhundert – und sieht von hier oben aus, als hätte sie immer schon dort gestanden. 🏔️

06/01/2026

Dieser Turm steht seit über 500 Jahren im Tejo – und er sieht noch genauso aus wie damals, als die Entdecker Richtung Indien aufbrachen. Die Torre de Belém wurde zwischen 1516 und 1521 gebaut, ursprünglich als Wachturm und Zollstation für den Hafen von Lissabon. Was viele nicht wissen: Zur Bauzeit stand er mitten im Fluss, fast auf einer kleinen Insel – erst spätere Aufschüttungen brachten ihn ans Ufer. Der manuelinische Baustil ist ein portugiesisches Alleinstellungsmerkmal: Seefahrt, Tau, Muscheln und Kreuze als Steinornamente – Architektur als Weltreise. Mai in Lissabon, Licht von oben, Wolken wie gemalt. 🌤

05/19/2026

Winter is coming ;-)

Die Eisheiligen sind inzwischen zum Glück vorbei - aber der nächste Winter kommt bestimmt!
Bis dahin: die Sonne und die warmen Temperaturen genießen!

05/03/2026

Am Wienfluss mit der Fotogruppe47

Der Wienfluss wirkt hier fast vergessen. Das Wehr mit seinem gründerzeitlichen Wärterturm stammt aus dem späten 19. Jahrhundert, als die Stadt den Fluss systematisch zähmte: nach verheerenden Überschwemmungen wurde er ab 1894 kanalisiert und reguliert. Heute sprühen andere drüber. Der Turm trägt beides mit einer gewissen Würde. 🌥️

04/28/2026

März in den Blumengärten Hirschstätten – und die ersten Tulpen schieben sich aus dem trockenen Vorjahresgras. Diese kleinen Zweifarbigen mit dem gelben Rand und dem roten Herz sind vermutlich botanische Wildtulpen, also nah dran an dem, was in Zentralasien tatsächlich wild wächst. Tulpen stammen ursprünglich nicht aus Holland – das ist nur ihr bekanntester Exportweg. Ihr Ursprung liegt in den Bergsteppen zwischen der Türkei und dem Tian Shan. Hirschstätten gehört übrigens zu den ältesten Gartenflächen Wiens und ist besonders im Frühjahr einen Besuch wert.

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