80er-Kind

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Auf 80er-kind.de schreibe ich in unregelmäßigen Abständen über das Laufen mit all seinen Facetten

Photos from 80er-Kind's post 11/02/2026

Gesagt, getan. Abenteuerliche 200 + km in 60 Stunden von Sao Torpez ganz in den Süden nach Lagos.

Eine Million Bilder von einsamen Stränden, dem wütenden Ozean, verschlafenen Dörfern und sturmumtobtem Klippen im Kopf.
Das wütende Brüllen der Wellen im Ohr.
Portugal im Herzen ♥️ 🇵🇹

Dauerregen, Sturm, Gewitter, peitschender Wind, unpassierbare Flüsse. Die extremen Bedingungen haben mein Abenteuer neben der körperlichen Herausforderung vor allem auch zu einer mentalen gemacht.
Wie oft war ich davor hinzuschmeißen, frustriert schreiend mit zerschnittenen Füßen knöcheltief im Wasser stehend?
In Anbetracht dieser Umstände kann ich gut damit leben, 20 km ausgelassen zu haben.
5 km am ersten Tag, als ich im Stockdunklen nicht mehr über die Klippen balancieren wollte, 15 km auf der zweiten Etappe, nachdem ich mehrere Überschwemmungen umgehen musste und nochmals 5 km auf der letzten Tagesetappe. Drauf geschissen!
Mir kam es so schon vor wie ein Wunder, dass ich morgens wieder losgelaufen bin und durchgezogen habe.

10. SuMeMa - Gewohnt hart, unerwartet leicht. 69 Kilometer auf dem Weg zurück zum Ultralaufen - 80er-Kind 07/01/2026

Warum „beeindruckend“ manchmal einfach nur „bescheuert“ ist – und warum ich trotzdem wieder Ultraläufer bin. 🏃‍♂️💥

10. SuMeMa - Gewohnt hart, unerwartet leicht. 69 Kilometer auf dem Weg zurück zum Ultralaufen - 80er-Kind Die Fahrbahnmarkierungen sind unter einer dichten Schneedecke verschwunden, die Scheibenwischer kämpfen mit den Flocken. Plötzlich ist der Winter ausgebrochen. Geradezu eine Einladung umzukehren. Wie immer vor einem Ultramarathon kämpfen Motivation und Schweinehund ihren ewigen Kampf aus. Dem Sch...

Photos from 80er-Kind's post 06/01/2026

Dieser 10. hat Spuren hinterlassen. Erster Sturz nach zwei Kilometern, zwar ohne Schäden aber die Hälfte der Gels war futsch und ließ sich im Schnee nicht wiederfinden. Zweiter Sturz nach 12 km. Folge: Knie aufgeschlagen und Hose im Eimer. Schließlich war da noch dieser Ast einer Heckenrose, der mir 8 km vor dem Ende eine ansehnliche Schmarre verpasste.
Und dazwischen? Hart, aber andererseits einer meiner schönsten Ultraläufe.
Irgendwie merkte ich schon nach kaum mehr als 20
km, dass meine Beine nicht die besten waren. Danach hatte ich eine harte mentale Zeit, bis ich mich damit abfand und den Rest der Strecke einfach in ganz viele kleine Happen zerlegte.
Das war der Schlüssel. Ich war so plötzlich entspannt wie nie, quatschte mit Spaziergängern, kostete die VPs voll aus und stresste mich vor allen nicht.
Unter neun Stunden wollte ich bleiben, weil mir klar war, dass ich nicht stark würde finishen können wie vor zwei bzw. drei Jahren. Zu lange war der letzte zurück. Umso glücklicher machte mich das heutige Finish!
Wie immer ein großes Kompliment an das

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