scheiber.law
SCHEIBER LAW ist eine zielbewusste, lösungsorientierte und international tätige Rechtsanwaltskanzlei. Wir sind führende Experten im Wirtschaftsrecht.
21/09/2021
Datenpanne bei Tiroler Covid-Tests ‼️
Mehr als 24.000 positiven Coronavirus-Tests aus Tirol samt den dazugehörigen Personendaten sind offengelegt worden. Betroffen ist augenscheinlich jeder, der zwischen Jänner 2021 und Juni 2021 in Tirol positiv auf das Coronavirus getestet wurde.
Wir haben ein Sammelverfahren für Betroffene unter https://gesundheitsdatenleck.tirol/ eingeleitet.
11/06/2021
Security Token Offering (STOs) sind eine vergleichsweise neue Methode der Kapitalbeschaffung bei Investoren. Im Rahmen eines STOs bieten Unternehmen Anlegern selbst erstellte Blockchain-Token an, die mit bestimmten Rechten verbunden sind. Unternehmen können dabei Eigenkapitalinstrumente (zB Aktien), Fremdkapitalinstrumente (zB Anleihen) oder Hybridprodukte emittieren. Gerne stehen wir mit Rat und Tat zur Verfügung. Besuchen Sie gerne unsere Webseite https://www.scheiber.law.
11/06/2021
scheiber.law & Security Token Offering (STO)
31/05/2021
Die deutsche Greensill Bank AG sammelte bei ihren Kunden über Online-Zinsplattformen wie zB „Weltsparen“, „Check24“ oder „Zinspilot“ Geld ein, um das Geschäft des Mutterkonzerns, Greensill Capital Pty Ltd., bei der Lieferkettenfinanzierung zu unterstützen. Aufgrund des Verdachts auf Bilanzfälschung brachte die deutsche BaFin nun Strafanzeige gegen die Greensill Bank AG ein und verhängte am 03.03.2021 ein Moratorium über die Greensill Bank AG verhängt. Die Bank wurde wegen drohender Überschuldung für den Kundenverkehr mit sofortiger Wirkung geschlossen.
Die Greensill Bank AG ist somit derzeit nicht berechtigt, Gelder auszuzahlen. Des Weiteren darf sie nur Zahlungen entgegennehmen, wenn diese zur Tilgung ihrer Schulden bestimmt sind.
Gegenständlich ist jedoch vom Greensill-Fall nicht nur die Greensill Bank AG betroffen, sondern auch die Investmentfirma Greensill Capital in Australien und ihr Tochterunternehmen in Großbritannien sowie von der Credit Suisse und dem Fondshaus GAM gemanagte „Greensill Fonds“.
Der Fondsgesellschaft Greensill Capital wurde im Juli 2020 durch die Tokio Marine der Versicherungsschutz aufgrund massiver Überschreitungen der Risikolimiten entzogen. Die Credit Suisse konnte daraufhin in keine der von Greensill ausgegebenen Anlageprodukte mehr investieren, wodurch alle Greensill Fonds zwischenzeitlich geschlossen werden mussten.
Dr. Scheiber bietet geschädigten Anlegern, aber auch Bankkunden, unter www.greensill-klage.com Hilfe an.
27/05/2021
Beim asiatischen Wallet-Betreiber "Plus Token" handelte es sich um ein Schneeballsystem. Anlegern wurden hohe Renditen von 9 % bis 18 % für ihre Einzahlungen in Aussicht gestellt. Dabei wurden Investoren mit den Geldern anderer Investoren ausgezahlt, ohne dass sie davon wussten. Zum Teil wurden Gelder auch betrügerisch eingenommen, ohne dass überhaupt eine Gegenleistung erbracht wurde.
Der Plus Token wurde im Mai 2018 gestartet und Investoren konnten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash, Litecoin, XRP, DOGE und DASH auf ihrem Plus Token Wallet lagern. Bis Juni 2019 soll das System mehr als 314.000 BTC, 117.450 B*H, 96.023 DASH, 11 Milliarden DOGE, 1,84 Millionen LTC, 9 Millionen ETH, 51 Millionen EOS und 928 Millionen XRP eingenommen haben.
Die Drahtzieher konnten Mitte letzten Jahres, unter anderem in China und Vanuatu, festgenommen werden. Ebenso fanden Hausdurchsuchungen statt und konnten Krypto-Vermögenswerte im Wert von USD 4 Milliarden beschlagnahmt werden. 👩⚖️
Nicht zur Freude der geschädigten Anleger sollen die beschlagnahmten digitalen Währungen laut Urteil des chinesischen Gerichts jetzt abgewickelt werden und die Erlöse und Gewinne dem nationalen Fiskus verfallen.
Wir sind der Meinung, dass geschädigte Anleger einen Rückgewinnungsanspruch der beschlagnahmten Gelder haben. Für mehr Informationen: https://plustoken-klage.com/
04/05/2021
Sie benötigen einen Notar? 📜
Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von Leistungen an.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann besuchen Sie gerne unsere Webseite: https://www.scheiber.law/notar
29/03/2021
One of the best-known manufacturers of hardware wallets, Ledger SAS, headquartered in Paris, France, which has so far been able to score points with its clients for high security and ease of use, has been hacked. The cyberattack took place in June 2020 and personal client data was stolen. The corresponding database with over one million email addresses and personal contact details was published on an Internet forum. You can check if you are affected via "Ledger Leak Checker" available on the Internet. Since the private keys can only be used by the owners, no cryptocurrencies should have been stolen in the attack. However, the published information is personal client contact information that is now online and accessible to everyone. This is the marketing and e-commerce databases, which gave the attackers access to personal contact information. According to Ledger, however, no payment data was affected by the hack. In addition, mainly clients from the period June 2020 would be affected.
All clients who own a Ledger hardware wallet should urgently check whether their data could also be affected by the hack. According to Ledger, around 270,000 customers were affected by the current cyber attack and have already been informed about the incident via email. The exposed data includes email addresses as well as personal contact information such as name, address and phone number. Since the stolen data is now publicly available on the web, anyone can access it. It is therefore considered very likely that phishing attempts, blackmail and other methods could increase in the coming months. For this reason, it is recommended to carefully check the authenticity of all email correspondence with Ledger. Affected individuals should now under no circumstances disclose sensitive data such as recovery seeds or passwords.
As far as is known, personal data of almost 300,000 customers was disclosed. Specifically, personal data of the clients, namely first and last name, address and telephone number were published. The disclosure of the database containing thousands of personal data over probably several weeks is likely to constitute a serious violation of the DSGVO (European Data Protection Regulation). According to Art 82 DSGVO, any person who has suffered material or non-material damage due to a data protection violation is entitled to claim damages against the responsible party, i.e. Ledger SAS.
In general, any person who has suffered material or non-material damage as a result of a breach of the GDPR is entitled to claim compensation from the responsible party, i.e. Ledger SAS, in accordance with its Article 82. Any data subject may claim adequate compensation for a breach of the GDPR caused by the processing of his or her personal data (non-material damage). The amount of this so-called immaterial damage depends on the individual case. It is based on the impact on the injured party, taking into account the category of data, the severity and duration of the breach, and the circle and number of recipients of the data. Courts have awarded up to EUR 5,000.00 in comparable cases. Furthermore, if you have even suffered material damage, e.g. due to a phishing attack, this damage would have to be compensated. Advantageously, Ledger SAS would have to prove that it is in no way responsible for the data leak.
Contact us via (https://ledger-claim.com/) and we will assess your case and take legal actions against Ledger.
29/03/2021
Are you a client of Ledger SAS? Did you know that Ledger was attacked by a hacker in 2020? Over more than 300,000 clients are affected by this. Their personal data has been published on the Internet accessable for everyone. You can check if you are affected via "Ledger Leak Checker" available on the Internet. Protect your personal data and contact us (www.ledger-claim.com) so that we can assess your case and take legal action against Ledger.
Ledger Collection Procedure - Dr. Florian Scheiber Rechtsanwalt | Attorney at Law One of the best-known manufacturers of hardware wallets, Ledger SAS, headquartered in Paris, France, which has so far been able to score points with its customers for high security and ease of use, has been hacked. The cyber-attack took place in June 2020 and personal customer data was stolen. The c...
30/03/2020
Coronavirus - Arbeitsrechtliche Fragen und Antworten in Liechtenstein
Update Nr. 2
Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben sich bereits vielfach auf die Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) eingestellt. Weiterhin bestehen jedoch arbeitsrechtliche Fragen, die wir Ihnen nachfolgend beantworten möchten.
25/03/2020
Fonds – Sitzverlegung von Cayman Islands, BVI, etc. nach Liechtenstein
Nachdem das Vereinigte Königreich im Februar 2020 aus der EU ausgeschieden ist, wurden seitens der EU-Kommission die britischen Überseegebiete, wie etwa die Cayman Islands (Kaimaninseln), definitiv auf die schwarze Liste der nicht kooperativen Länder gesetzt.
Aufgrund dessen beabsichtigen besonders viele auf den Cayman Islands domizilierten Hedge-Fonds ihren Standort zu wechseln.
Liechtenstein würde sich als idealer neuer Fondsplatz anbieten. Eines der größten Vorteile ist, dass Liechtenstein keine Steuern auf Fonds erhebt. Liechtenstein ist zudem Mitglied des Eu-ropäischen Wirtschaftsraums (EWR) und ist der Zutritt zum europäischen Markt (EU-Pass) gewährleistet.
Aufgrund unserer Erfahrung in diesem Bereich unterstützen wir Sie gerne bei der Sitzverle-gung bzw. Umdomizilierung des Fonds von einem britischen Überseegebiet nach Liechten-stein.
Wir bieten Ihnen eine umfassende Begleitung und Organisation an.
18/03/2020
Coronavirus - Arbeitsrechtliche Fragen und Antworten in Liechtenstein
Update Nr. 1
Aufgrund der stetigen Lageveränderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) und des damit einhergehenden Anpassungsbedarfs hat die Liechtensteinische Regierung die massgebliche Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) vom 13.03.2020 am 17.03.2020 angepasst und erweitert.
Zudem wurde die Verordnung über die Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung zum Ausgleich der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus (COVID-19) am 17.03.2020 erlassen.
Wir geben Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick zu den wesentlichen arbeitsrechtlichen Auswirkungen.
Coronavirus - Arbeitsrechtliche Fragen und Antworten in Liechtenstein
Schier unaufhaltsam breitet sich das Coronavirus (COVID-19) aus. Das Virus hat zwischenzeitlich enorme Auswirkungen auf das Arbeitsleben in Liechtenstein. Unter nachstehendem Link geben wir Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick zur arbeitsrechtlichen Situation.
https://www.scheiber.law/fileadmin/user_upload/PDFs/Corona-Virus_-_Arbeitsrechtliche_Fragen_und_Antworten_in_Liechtenstein__20-03-16_-15189.pdf
Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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