Stiftung Zukunft.li
Liberaler Think Tank zu Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik für die nachhaltige Entwicklung und Zukunftssicherung Liechtensteins.
Die gemeinnützige «Stiftung Zukunft.li» versteht sich als ein liberaler Think-Tank für die Aufarbeitung von Themen aus der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, die für die nachhaltige Entwicklung und die Zukunftssicherung Liechtensteins relevant sind. Die Stiftung pflegt den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Forschungsresultate Dritter oder im Auftrag der Stiftung erstellt
01/09/2025
Wie wirtschaften öffentliche Unternehmen? Was kostet uns die Grundversorgung bei Post und Energie?
Das wird in den Geschäftsberichten nicht immer klar. Eine Gesetzesinitiative zur Anpassung des LKW-Gesetzes wird im Oktober-Landtag behandelt. Es geht auch darum, ob das Geschäftsergebnis nach definierten Sparten ausgewiesen werden muss. Unabhängig davon, wie man zur Initiative steht, zeigt sie:
Transparenz ist die Grundlage einer öffentlichen Diskussion.
In der Schweiz sorgt die Post derzeit wieder für heisse Köpfe. Wie viel Service public will und kann man sich leisten angesichts schrumpfender Zahlen bei der Briefpost und dem Schalterzahlungsgeschäft?
In Liechtenstein sieht die Geschäftsentwicklung ähnlich aus: Seit 2014 hat die liechtensteinische Post mehr als ein Drittel des Briefvolumens verloren, und Bareinzahlungen am Schalter sind um beeindruckende 61 Prozent gesunken. Im Geschäftsbericht der Post werden aber keine Spartenergebnisse gezeigt- die Öffentlichkeit tappt im Dunkeln.
Stiftung Zukunft.li hat in ihrer Service-public-Studie empfohlen, die Kosten des Service-public-Auftrags (heute «Universaldienst») transparent auszuweisen und damit aufzuzeigen, in welchem Umfang heutige Postkunden öffentliche Leistungen finanzieren.
Hier geht's zur Studie:https://www.stiftungzukunft.li/application/files/2016/2261/6743/Web_-_stiftung-zukunft_-_service-public-studie_-_inhalt.pdf
Die Schweiz diskutiert den US-Zollhammer. In Liechtenstein ist man besser dran. Ein Zollsatz von 15% ist aber trotzdem eine starke Verteuerung der Exporte in die USA. Was heisst das jetzt? Ist es schlimmer als beim Frankenschock vor zehn Jahren?
Nein, laut einer Überschlagsrechnung von Gerald Hosp, die heute in Wirtschaft regional erschienen ist.
Gestern am Live-Podcast zum Thema Meinungs- und Medienvielfalt in Liechtenstein - organisiert von .li
11/08/2025
Link in Bio
Heute Abend im RTS. Gerald Hosp zum US-Zoll von 15% in Liechtenstein: Was bedeuten die Zollunterschiede zur Schweiz?
09/07/2025
Hoch oben am Stilfserjoch zwischen Südtirol und der Lombardei fand 1866 der letzte Einsatz eines Liechtensteiner Militärkontingents statt. Seitdem ist Liechtenstein eines der wenigen Länder ohne militärische Kräfte.
Liechtenstein verfügt über keine Armee und auch über keine «Schutzmacht» wie die meisten anderen Kleinstaaten. Die Schweiz gewährt keine militärische Schutzgarantie weil dies nicht mit der Neutralität vereinbar wäre.
Sollte Liechtenstein also der Nato beitreten?
Das ist weder realistisch noch erstrebenswert. Um nicht als Trittbrettfahrer zu gelten, wird Liechtenstein aber gefordert sein, einen Beitrag zur Sicherheit des europäischen Kontinents zu leisten.
Mehr dazu in unserem Blog: https://www.stiftungzukunft.li/aktuelles/soll-liechtenstein-der-nato-beitreten
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