With Fran

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05/10/2026

Deine Hüfte profitiert vom Gehen. Deine Wirbelsäule nicht. 🌿

Letzte Woche ging es hier um Knorpel, und da war Gehen die Grundlage: oft statt lang, weil die Pumpbewegung den Knorpel versorgt. Für die Knochen gilt das nur zur Hälfte — und dieser Unterschied ist wichtig.

Eine Metaanalyse von Gehstudien bei Frauen nach den Wechseljahren kommt zu einem geteilten Ergebnis: Am Oberschenkelhals zeigte regelmässiges Gehen deutliche positive Effekte auf die Knochendichte. An der Lendenwirbelsäule dagegen keine.

Der Grund liegt darin, wie Knochen funktionieren. Sie bauen dort auf, wo die Belastung ankommt — und beim Gehen kommt im Rücken schlicht zu wenig an. Die Autorinnen schreiben, für die Wirbelsäule brauche es Belastungsformen, die den Knochen gezielter fordern.

Zur Einordnung: Die Datenlage zum Gehen ist nicht einheitlich. Andere Auswertungen finden kleinere oder keine Effekte, auch an der Hüfte. Was sich aber durch alle zieht: Gehen allein ist für die Wirbelsäule zu wenig.

Das ist kein Argument gegen Spazieren. Es bleibt richtig für deine Gelenke, deinen Kreislauf und deinen Schlaf — und offenbar auch für deine Hüfte, wo die folgenschwersten Brüche passieren. Es ist nur nicht alles.

Am Mittwoch zeige ich, was die Wirbelsäule braucht. Es ist nicht das, was man Frauen ab 60 üblicherweise empfiehlt.

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🔬 Quellen im ersten Kommentar Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung.

02/10/2026

Deine Gelenke werden durch Bewegung ernährt 🌿

Knorpel gehört zu den wenigen Geweben im Körper, die ohne eigene Blutgefässe auskommen. Seine Versorgung läuft anders: Wird das Gelenk belastet, wird Flüssigkeit aus dem Knorpel herausgepresst. Lässt die Belastung nach, strömt sie zurück — und bringt Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit mit. Dieses Zusammendrücken und Entspannen ist die Ernährung des Knorpels.

Und das erklärt zwei Dinge aus dem Alltag.

Warum Gelenke nach langem Sitzen steif sind — und nach ein paar Minuten Gehen wieder geschmeidiger.

Und warum Schonung bei steifen Gelenken selten die Lösung ist. Wer ein Gelenk ruhigstellt, stellt auch seine Versorgung still.

Für den Alltag heisst das: wenig und oft schlägt selten und viel. Der Gang zum Briefkasten zählt. Einmal pro Stunde aufstehen zählt. Wenn du einen täglichen Weg zu Fuss hast, versorgst du deine Gelenke bereits regelmässig — ohne je daran gedacht zu haben.

Nächste Woche gehts weiter mit: Bewegung und Knochen

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🔬 Quellen im ersten Kommentar Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung. Bei anhaltenden Gelenkbeschwerden bitte fachlich abklären lassen.

Photos from With Fran's post 30/09/2026

„Der Knorpel braucht schon etwas mehr als Bewegung" 🌿

Das stand am Montag in den Kommentaren. Und es stimmt. Der Montagspost räumte mit einem Missverständnis auf — Knorpel nutzt sich nicht durch Gebrauch ab. Aber Bewegung allein genügt nicht.

Gewicht. Bei deutlichem Übergewicht tritt Kniearthrose rund viereinhalbmal häufiger auf, und der Zusammenhang ist gleitend — es gibt keinen Zielwert, den man erst erreichen müsste. Bei Übergewicht zählt jedes Kilo. Wer normalgewichtig ist, senkt sein Risiko dagegen nicht, indem er weiter abnimmt.

Frühere Verletzungen. Ein Kreuzband- oder Meniskusriss erhöht das Risiko auf etwa das Zweieinhalbfache. In der Schweiz, Österreich und Deutschland stehen dieselben zwei Sportarten an der Spitze: Fussball und Skifahren — bei Frauen Skifahren vorn. Vorbeugen wirkt hier mehr als alles danach: 15 Minuten Aufwärmen mit Sprung- und Landetechnik, Gleichgewicht und Beinkraft.

Und jetzt der wichtigere Teil. Bei den Risiken ist die Datenlage beobachtend. Bei dem, was hilft, ist sie deutlich besser.

44 randomisierte Studien mit über 3 500 Menschen: Bewegungstherapie senkt die Schmerzen um durchschnittlich 12 Punkte von 100 — vergleichbar mit Schmerzmitteln. Dänemark hat daraus ein landesweites Programm gemacht. Nach zwölf Monaten: weniger Schmerzen, weniger Schmerzmittel, weniger Krankheitstage.

Konkret heisst das: gehen, oft statt lang. Zweimal pro Woche Kraft für die Muskeln rund ums Gelenk — das ist der wirksamste Teil. Und nicht nur geradeaus: Hocke, Knien, Treppen erreichen andere Bereiche des Knorpels. Kurz und regelmässig, nicht stundenlang.

Ein ehrlicher Zusatz: Der Effekt lässt nach, wenn man aufhört. Bewegung ist bei Arthrose keine Kur, sondern sollte eine Gewohnheit sein oder werden ;)

Gewicht und Verletzungen erklären zusammen nur rund 14 Prozent der Fälle. Der Rest: Alter, Veranlagung, Zufall. Wer Arthrose hat, hat nichts falsch gemacht.

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🔬 Quellen im ersten Kommentar Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung.

28/09/2026

Knorpel nutzt sich nicht ab wie ein Fahrradreifen 🌿

Das ist das hartnäckigste Missverständnis über Gelenke, das mir begegnet: die Vorstellung, jeder Schritt verbrauche ein bisschen Knorpel, und irgendwann sei er weg.

Knorpel ist lebendes Gewebe. Er reagiert auf Belastung — ähnlich wie Muskeln und Knochen es tun.

Und hier sind die Zahlen. Eine Auswertung von 17 Studien mit über 114`000 Menschen hat verglichen, wie häufig Arthrose an Hüfte und Knie vorkommt. Bei Menschen, die zum Vergnügen laufen: 3,5 Prozent. Bei Menschen, die sich wenig bewegen: 10,2 Prozent. Also fast dreimal so oft bei denen, die ihre Gelenke schonen.

Interessant ist die dritte Gruppe: Bei Wettkampfläuferinnen und -läufern lag die Häufigkeit bei 13,3 Prozent. Es gibt also offenbar ein Zuviel — aber das liegt weit jenseits dessen, was die meisten von uns tun. Andere Arbeiten ziehen diese Grenze bei über 90 Kilometern pro Woche.

Was ich auch sagen muss. Das sind Vergleiche von Gruppen, keine Versuche — sie zeigen einen Zusammenhang, keine Ursache. Und der Zusammenhang kann auch in die andere Richtung laufen: Wer Gelenkschmerzen hat, hört mit dem Laufen auf. Ein Teil des Unterschieds dürfte also daher kommen.

Die Autoren selbst weisen ausserdem darauf hin, dass die Qualität der eingeschlossenen Studien überwiegend niedrig ist. Sie konnten nicht bestimmen, welche Menge Laufen für die Gelenke sicher ist, und haben Übergewicht, körperliche Arbeit und frühere Verletzungen nicht berücksichtigt.

Was bleibt: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass normales Laufen den Gelenken schadet. Und das ist das Gegenteil dessen, was die meisten annehmen.

Das Beste für deine Gelenke ist also nicht, sie zu schonen. Sondern sie zu benutzen.

Am Mittwoch: was Knochen stärker macht. Und warum die übliche Empfehlung für Frauen ab 60 überholt ist.

🔬 Quelle im ersten Kommentar Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung. Bei bestehenden Gelenkbeschwerden gehört die Belastungsfrage in die Sprechstunde.

25/09/2026

Ein Teil deines Gehirns kann wieder wachsen 🌿

120 Menschen über 55, die sich bis dahin wenig bewegt hatten. Die Hälfte ging ein Jahr lang dreimal pro Woche 40 Minuten zügig spazieren. Die andere Hälfte machte sanfte Dehn- und Kräftigungsübungen.

Nach einem Jahr war der vordere Hippocampus — der Gedächtnisbereich im Gehirn — bei den Gehenden um rund zwei Prozent gewachsen. In der Vergleichsgruppe war er dagegen um 1,4 Prozent geschrumpft, so wie es im Alter normalerweise geschieht. Die Autoren schätzen, dass die zwei Prozent etwa ein bis zwei Jahren altersbedingtem Verlust entsprechen. Und je stärker bei den Gehenden jener Wachstumsstoff anstieg, über den wir am Montag gesprochen haben, desto grösser war die Volumenzunahme.

Was mich an dieser Studie besonders freut: Es war kein aufwendiges Training. Es war Spazierengehen, zügig genug, um etwas ausser Atem zu kommen.

Zur Einordnung, und da gehört einiges dazu. Das ist eine einzelne Studie — sehr bekannt, aber auch kritisiert. Der Titel der Arbeit verspricht neben dem Wachstum auch eine Gedächtnisverbesserung, und genau das haben Fachkollegen bestritten: Beide Gruppen verbesserten sich im Gedächtnistest, ein Unterschied zwischen ihnen zeigte sich nicht. Was übrig bleibt, ist der Befund zum Volumen — und den erzähle ich hier, nicht mehr.

Auch spätere Auswertungen sind uneinheitlich. Eine Metaanalyse über 14 Studien fand keinen Effekt auf das Hippocampus-Volumen insgesamt, wohl aber auf die linke Seite, und zwar dadurch, dass Bewegung den altersbedingten Rückgang verhinderte. Insgesamt gilt: Die Wirkung von Bewegung auf die Denkleistung ist besser belegt als ihre Wirkung auf die Grösse einzelner Hirnbereiche.

Und noch eine Feinheit: Die Vergleichsgruppe bewegte sich ebenfalls, nur deutlich sanfter. Es scheint also auf ein gewisses Mass anzukommen — zügig statt gemütlich.

Wenn du regelmässig spazieren gehst, machst du bereits genau das, was hier untersucht wurde. Und falls nicht: Der Anfang ist wortwörtlich ein Spaziergang.

Nächste Woche: Knochen und Gelenke — und ein Mythos über Knorpel, den ich gern loswerden würde.

💚 Speichern für deinen nächsten Spaziergang

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Photos from With Fran's post 23/09/2026

Kraft oder Ausdauer — was braucht dein Gehirn? 🌿

Lange war die Antwort klar: Ausdauer. Laufen, Radfahren, Schwimmen. Krafttraining galt als gut für die Muskeln, nicht für das Denken.

Heute sieht das anders aus. Eine grosse Auswertung von 36 randomisierten Studien mit Menschen über 50 fand: Ausdauer, Kraft, gemischtes Training und Tai Chi verbesserten die Denkleistung — alle. Gewirkt hat Bewegung, die mindestens mässig anstrengend war.

Und Kraft sticht dabei heraus. Eine weitere grosse Auswertung von 2022 fand bei Krafttraining die deutlichsten Verbesserungen. Bei den wirksamsten Bewegungsformen zeigten sich spürbare Effekte sogar schon unterhalb der offiziellen Bewegungsempfehlungen — über alle Bewegungsarten gemittelt lag die nötige Menge allerdings etwas darüber.

Das Entlastende daran: Es gibt keine falsche Bewegungsart für dein Gehirn. Wenn du zügig gehst, zählt das. Wenn du Kraft trainierst, auch. Was du bereits tust, wirkt bereits.

Und wenn du etwas dazunehmen magst: Mach vor allem, was du gerne machst — das ist die Bewegung, die du auch in drei Monaten noch machst. Wer vor allem geht, kann ab und zu etwas mit Kraft ergänzen; schon das Aufstehen vom Stuhl ohne Hände ist Kraftarbeit. Wer vor allem Kraft macht, kann zwischendurch zügig gehen. Und etwas anstrengend darf es sein — so, dass du leicht ausser Atem kommst oder die Muskeln spürst.

Zur Einordnung: Die Studien betreffen Menschen über 50 in strukturierten Programmen, meist mit Einheiten von 45 bis 60 Minuten, und die Effekte sind moderat. Ob kürzere Einheiten dasselbe bewirken, wurde so nicht untersucht — die Vorschläge oben sind als Einstieg gedacht, nicht als geprüfte Dosis. Und welche Bewegungsart am stärksten wirkt, ist nicht abschliessend geklärt: Für Tai Chi und Yoga ist die Datenlage am uneinheitlichsten. Stabil ist die Grundaussage: Bewegung verbessert die Denkleistung, und Kraft gehört dazu.

💚 Speicher das, wenn du gerade überlegst, womit du anfangen sollst

🔬 Quellen im ersten Kommentar Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung.

21/09/2026

Dein Muskel spricht mit deinem Gehirn 🌿

Lange galt der Muskel als reiner Bewegungsapparat. Heute weiss man: Er funktioniert auch wie ein Organ, das Botenstoffe ins Blut abgibt — sogenannte Myokine. Bei körperlicher Arbeit steigen manche davon um ein Vielfaches an.

Einige dieser Botenstoffe erreichen das Gehirn und regen dort die Bildung eines Wachstumsstoffs an, der Nervenzellen hilft, neue Verbindungen zu knüpfen — besonders in dem Bereich, der für Gedächtnis und Lernen zuständig ist.

Zur Einordnung, und das ist mir wichtig: Den genauen Weg vom Muskel bis ins Gehirn kennt man bisher vor allem aus Tierversuchen. Beim Menschen sieht man, dass diese Stoffe mit Training ansteigen und mit der Gedächtnisleistung zusammenhängen. Dass Bewegung dem Gehirn guttut, ist gut belegt — wie genau das funktioniert, wird noch erforscht.

Und dafür braucht es kein Fitnessstudio. Es braucht Muskelarbeit, und davon steckt mehr in deinem Alltag, als du vielleicht denkst. Treppen steigen. Einkäufe tragen. Im Garten arbeiten. Kinder oder Enkel hochheben. Wenn du davon etwas regelmässig tust, schickt dein Muskel diese Signale bereits los.

Am Mittwoch: welche Bewegung deinem Gehirn am meisten bringt. Die Antwort hat sich in den letzten Monaten verändert.

Das ist Teil zwei von vier über Bewegung. Folg mir, wenn du die Reihe mitnehmen willst.

🔬 Quellen im ersten Kommentar

Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung.

21/09/2026

What is your favourite hike? Have you been out and about lately?

Sending some sunshine out! :)

18/09/2026

Dein Körper hat einen Tagesplan 🌿

Dass sich morgens alles schwerer anfühlt, liegt nicht an dir. Es liegt daran, dass dein Körper zu dieser Zeit noch nicht auf Betriebstemperatur ist — und das ist wörtlich gemeint.

Die Temperatur. Deine Körperkerntemperatur schwankt über den Tag um fast ein Grad. Am tiefsten liegt sie zwischen vier und sechs Uhr früh, am höchsten zwischen etwa 17 und 19 Uhr. Warm arbeitet Muskelgewebe besser: Die Nervenleitung ist schneller, das Gewebe nachgiebiger. Deshalb liegt die maximale Kraftleistung bei den meisten Menschen am späten Nachmittag.

Und dann das hier. Du bist morgens tatsächlich grösser als abends — rund ein Prozent deiner Körpergrösse, bei vielen fast zwei Zentimeter. Der Grund: Die Bandscheiben saugen sich nachts im Liegen mit Flüssigkeit voll. Im Lauf des Tages drückt die Belastung diese Flüssigkeit wieder heraus, und abends bist du wieder auf Normalmass. Über Nacht füllt sich alles erneut.

Interessant dabei: Dieser Unterschied ist bei jüngeren Menschen ausgeprägter. Mit den Jahren verändert sich das Gewebe, und die Bandscheiben schwanken weniger.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Das ist kein Argument gegen Bewegung am Morgen, und schon gar keines dafür, sich morgens zu schonen. Der Unterschied in der Kraftleistung liegt bei wenigen Prozent. Und wer regelmässig morgens trainiert, bei dem gleicht er sich mit der Zeit weitgehend an — der Körper passt sich an die Zeit an, zu der er gefordert wird.

Was praktisch bleibt: Nimm dir morgens die Zeit, bis du in Fahrt gekommen bist. Wenn du das ohnehin tust, bestätigt dieser Post dich nur. Falls nicht, sind diese paar Minuten alles, was es braucht. Regelmässigkeit schlägt den perfekten Zeitpunkt, immer.

Nächste Woche: was Bewegung mit deinem Gehirn macht. Das ist der Teil, der die meisten überrascht.

💚 Speichern, wenn du morgens trainierst

🔬 Quellen im ersten Kommentar Allgemeine Information, ersetzt keine individuelle Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte fachlich abklären lassen.

Photos from With Fran's post 16/09/2026

Abends trainieren — und trotzdem gut schlafen 🌿

14 689 Menschen trugen ein Jahr lang ein Messgerät am Handgelenk. Bewegung, Schlaf und Herzfrequenz wurden Nacht für Nacht aufgezeichnet — am Ende über vier Millionen Nächte. Es ist die grösste Untersuchung zu dieser Frage, die es bisher gibt.

Der Befund: Wer sich innerhalb von zwei Stunden vor dem Schlafen stark belastet, schläft im Schnitt 36 Minuten später ein. Fällt die Einheit in die Zeit nach der gewohnten Bettzeit, wächst die Verzögerung auf rund 80 Minuten.

Und jetzt der wichtigere Teil. Endete die Bewegung mindestens vier Stunden vor dem Einschlafen, war kein Effekt mehr messbar. Unabhängig davon, wie hart trainiert wurde. Es ist keine Frage von zu viel, sondern eine Frage von Abstand. Wer sich ohnehin tagsüber bewegt, macht das also längst richtig — ohne je darüber nachgedacht zu haben.

Und wenn du nur abends kannst? Die meisten können nur abends — das ist kein Fehler und oft nicht änderbar. Dann ist nicht die Uhrzeit die Stellschraube, sondern wie die Einheit endet. Nicht mit der härtesten Serie aufhören, sondern sie ruhig auslaufen lassen.

Der Grund dahinter ist naheliegend: Intensive Belastung fährt Kreislauf, Atmung, Temperatur und Wachheit hoch — also genau das, was beim Einschlafen herunterfahren müsste.

Zur Einordnung: Das ist eine Beobachtungsstudie. Der Zusammenhang ist über vier Millionen Nächte sehr konsistent, aber er beweist keine Ursache. Die Teilnehmenden waren durchweg sportlich aktive Menschen mit Fitnesstrackern. Und die Autoren merken selbst an, dass ihre Methode die Belastung durch schweres Krafttraining wahrscheinlich unterschätzt.

💚 Speicher das vor deinem nächsten Abendtraining

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Allgemeine Information; ersetzt keine individuelle Beratung.

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