Inclutrain
Personenzentrierte berufliche Bildung für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf
17/02/2023
Vom 13.bis 16.02. fand die 5. Training Activity im Rahmen des Inclutrain connect Projekts am Loidholdhof mit Gästen au Kärnten, Deutschland und Holland. Thematisch lag der Fokus während der drei Tage auf den drei Facetten von Achtsamkeit: Achsamkeit gegenüber dem anderen Menschen, gegenüber der Welt und gegenüber mir selbst. Das Projekt wird im Rahmen des ERASMUS+ Programms und von der Heidehof Stiftung co-Finanziert.
06/10/2022
Im Rahmen des Projekts Inclutrain connect fand vom 27.bis 29. 09. eine Training Activity bei Casa de Santa Isabel in Portugal statt. In mehreren Arbeitsgruppen übten die Teilnehmenden den Handlungsimpuls der anderen Teilnehmenden und der besuchten Arbeitsbereiche herauszufinden und daran anzuschließen. Zentrales Element der Training Activity war außerdem Besprechungen inklusiv als Lernraum zu gestalten.
An der Training Activity nahmen Teilnehmende aller 7 Projektpartner teil aus Holland , Portugal , Deutschland und Österreich . Die Teilnehmenden schauen auf drei spannende Tage zurück und kehren mit vielen neuen Erfahrungen heim. Krönender Abschluss der drei Tage, war das gemeinsam gestaltete St. Michaelsfest, zu welchem die Gastgeber von Casa de Santa Isabel alle Gäste eingeladen hatten. Gemeinsam wurden Mutproben bestanden, Lieder gesungen und gefeiert.
Das Inclutrain connect Projekt wird im Rahmen des ERASMUS+ Programms von der Europäischen Union, sowie von der Heidehof Stiftung kofinanziert.
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01/06/2022
Seit gestern findet die dritte Inclutrain Training Activity am Heimstätte Birkenhof statt. Die Teilnehmenden sind aus Holland Urtica De Vijfsprong, Deutschland und Österreich Loidholdhof angereist und nehmen an einem abwechslungsreichen drei tägigen Programm teil.
28/04/2022
Im Rahmen des Inclutrain connect Projekts fand vom 20. bis 22. April in Urtica De Vijfsprong eine Trainings Activity statt. 35 Teilnehmende von 7 Partnereinrichtungen übten während der Projekttage das Anschließem am Handlungsimpuls und das Verbinden vom Handlungsimpuls von Personen mit dem Umfeld um so Lernräume entstehen zu lassen.
20/05/2020
Sie fühlen sich durch die Frage, „Wie kann Inklusion gelingen? Wie kann Inklusion durch berufliche Bildung, für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, personzentriert und erfolgreich gestaltet werden?“, angesprochen?
Dann möchten wir Sie herzlich zu unserem Webinar am 26.05.2020 von 9:00-12:00 Uhr einladen.
Wir, Partner des Erasmus+ Projekts INCLUTRAIN, möchten unsere Erfahrungen und Ergebnisse aus zweieinhalb Jahren Entwicklungsprozess mit Ihnen teilen.
Es erwartet Sie ein Vorgeschmack auf den spannenden Prozess des Perspektivwechsels. Sie lernen individuelle methodischen Techniken kennen, sie erhalten Tipps zur praktischen Gestaltung von Lernräumen und der Gestaltung von Lernmaterialien und hören dazu inspirierende Beispiele aus der Praxis.
Registrieren Sie sich hier, um an diesem interaktiven virtuellen Austausch teilzunehmen:
https://inclutrain.eu/mutliplier-event/
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Agenda für den Tag:
09:00 Uhr
Beginn Vorstellung und technische Fragen zum Webinar
Einführung zu INCLUTRAIN
Methodischer Ansatz
Praktische Übung zum Handlungsimpuls
10:30 -10:50 Pause
10:50 -12:00
Ergebnisse und Wirkungen des Projekts
Die Projekt Ergebnisse im Einzelnen
Methode, Lehr- und Lernmaterialien, Lernräume, Handbuch für Ausbilder
Vorstellung der Partner
Beantwortung von Fragen
Reflexion, Feedback und Ausblick
12:00 Ende
12:00- 12:15
Möglichkeit zur Vertiefung einzelner Fragen im Austausch mit dem Team
14/05/2020
VISION, GRUNDHALTUNG UND TECHNIK
Die Didaktische Methodik
Das komplette PDF gibt es hier:https://inclutrain.eu/wp-content/uploads/2019/11/INCLUTRAIN-Didaktische-Methodik_DE_A4_überarb..pdf
Inclutrain ist eine Zusammensetzung der englischen Worte inclusive und training. Das bedeutet inklusive Ausbildung oder inklusives Ausbilden, also Ausbildung so gestalten, dass sie dem Inklu- sionsgedanken gerecht wird. In unserem Fall, dem EU-geförderten Projekt Inclutrain, bezieht es sich auf berufliche Bildung für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Das Besondere und Innovative an der hier vertretenen Vorgehensweise in der beruflichen Bil- dung ist, dass sie wirklich individuell ist. Erst wenn grundsätzlich nicht in Gruppen eingeteilt wird, kann eine Ausbildung, oder jede andere Vorgehensweise, inklusiv sein. Jede Gruppenzuteilung ist eine Abgrenzung von anderen Menschen (z.B. in Landwirte, Marokkaner, Autisten, Frauen) und birgt die Gefahr der Exklusion.
Der Inklusionsgedanke stellt also in der Berufsausbildung eine besondere Herausforderung dar, weil Berufsbilder und die dazu vorgegebenen Abschlüsse eine Eingruppierung darstellen, deren Anforderungen viele Menschen mit Unterstützungsbedarf von diesem Bildungsweg ausschließen. Um dem Inklusionsgedanken, und damit der individuellen Vorgehensweise, gerecht zu werden, wird nicht der Beruf, sondern die Person, mit all ihren Fähigkeiten und Unfähigkeiten als Aus- gangspunkt genommen. Zu welchem Beruf das führt oder welcher Beruf neu entwickelt wird, ist dann eine Entdeckungsreise.
Um kenntlich zu machen, wo diese Bildung hinführ t ist innerhalb des Projektes ein Por tfolio ent- wickelt worden. Eine gewählte Sammlung an Qualitäten und Fähigkeiten, welche beispielsweise einem interessierten potenziellen Arbeitsgeber ausgehändigt werden kann. Damit Sie ein Bild davon bekommen können, hier zuerst ein Beispiel.
11/05/2020
Grundannahme der Inclutrain Projektpartner:
Einen Beruf ausüben bedeutet, etwas (Aufgabe/Bedürfnisse/Notwendigkeiten von jemandem/ etwas anderem) ernst zu nehmen und die Fähigkeit haben, sich verantwortungsvoll darum zu kümmern und/oder es zu pflegen.
Berufliche Bildung befähigt einen Menschen, seinen individuellen Beitrag zum Ganzen zu leisten.
08/05/2020
Erfahrungsberichte aus der Prozessarbeit
Vom WAS zum WIE - Anschließen am Handlungsimpuls der Person
Das Ausarbeiten und Erlebbarmachen der Methodik gestaltet sich als ein anspruchsvoller Prozess, den die Projektpartner*innen selbst durchleben. Von gewohnten Strukturen abzulassen und bewusst Freiraum für Entwicklung zu eröffnen entpuppt sich als eine herausfordernde, ungewohnte Vorgehensweise mit überraschenden Ergebnissen.
Die zentrale Frage ist, WIE agiere ich? WIE komme ich am liebsten zu einem Resultat? Welcher Handlungsimpuls leitet mich? Und wie kann dem Raum gegeben werden?
Ein Hinschauen, auf das, was sich entwickeln möchte. Und die Frage, wie ich es verknüpfen kann, mit dem, was das (gegebene, aber veränderbare) Umfeld bietet.
Gelingt dies, werden Fähigkeiten sichtbar. (Aus-)bildung findet statt.
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Foto: Lernübung in Weide-Hardebek:
Qualitätskriterien für den Verkauf von Tomaten. Peter und Michael ernten und sortieren, Günter und Lisa machen mit.
06/05/2020
Berufsbildbezogene Bildungsgänge für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf sind auf Grund von Zugangsvoraussetzungen und notwendigen Dispositionen oftmals nicht realisierbar – selbst wenn spezifische Nachteilsausgleiche angeboten bzw. gewährt werden.
Personzentrierte berufliche Bildung sind eine notwendige Ergänzung zu berufsbezogenen Bildungsgängen, um auch Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf freie, individuelle „Berufswahl“ zu ermöglichen.
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