Human Help Network
Kinderhilfsorganisation 🌐
Aktiv für Kinderrechte 💙
Hilfs- und Bildungsprojekte
20/08/2026
Der Reggio-Ansatz entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien, entwickelt von Eltern gemeinsam mit dem Pädagogen Loris Malaguzzi. Die zentrale Idee: Kinder sind keine leeren Gefäße, die gefüllt werden müssen, sondern aktive, neugierige und kompetente Gestaltende ihres eigenen Lernens.
Kinder haben „hundert Sprachen“. Sie lernen durch Malen, Bauen, Spielen, Forschen, Tanzen. Der Unterricht folgt nicht starren Lehrplänen, sondern den Fragen und Entdeckungen der Kinder selbst. Projekte wachsen aus dem, was sie wirklich bewegt.
Auch der Raum spielt eine wichtige Rolle: Er gilt als „dritter Erzieher“, neben Lehrkraft und Gruppe. Räume sollen Neugier wecken und Kindern zeigen, dass ihre Ideen zählen.
Die Einbindung von Eltern und Nachbarschaft stärkt darüber hinaus den sozialen Zusammenhalt. Schule wird so zu einem offenen, sozialen Ort. 🤝
Wie dieser Ansatz konkret im Schwerpunkt Bildung in Ruanda angewendet wird, erfahrt ihr im nächsten Post.
30/07/2026
Die Schülerinnen und Schüler am IMANZI Education Campus in Kigali feierten am 10.07.2026 ihren Schulabschluss und damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Bildungsweg.
Die Graduiertenfeier war ein schöner Anlass, die vergangenen Schuljahre zu feiern und gemeinsam auf ihren Bildungsweg zurückzublicken. Mit ihrem Abschluss haben sie einen wichtigen Schritt für ihre weitere Zukunft gemacht. 💙
In dieser Reihe hört ihr Stimmen von Frauen aus einer solidarischen Kooperative in Ruanda. Sie sprechen über ihre Arbeit, Herausforderungen und ihre Zukunftspläne.
Diesmal berichten die Frauen davon, dass sie überlegen, künftig Mais anzubauen, um den Boden zu regenerieren. Solche Entscheidungen trifft die Kooperative gemeinsam: 100 Mitglieder kommen zusammen, beraten sich und stimmen ab – und die Mehrheit entscheidet.
In dieser Reihe hört ihr Stimmen von Frauen aus einer solidarischen Kooperative in Ruanda. Sie sprechen über ihre Arbeit, Herausforderungen und ihre Zukunftspläne.
Ein weiteres Ziel ist es, den Gemüseanbau weiter auszubauen und gleichzeitig allen Mitgliedern den Zugang zu eigenem Vieh zu ermöglichen. Durch die Weitergabe von Tieren soll die Kooperative noch mehr zusammenwachsen.
Im nächsten Teil erfahrt ihr, wie die Kooperative überlegt, ihre Felder zu entlasten und warum sie wichtige Entscheidungen gemeinsam in der Versammlung trifft. ☺️
In dieser Reihe hört ihr Stimmen von Frauen aus einer solidarischen Kooperative in Ruanda. Sie sprechen über ihre Arbeit, Herausforderungen und ihre Zukunftspläne.
Als nächstes möchte die Kooperative im kommenden Jahr die Schafzucht ausbauen, um ihre Produktion zu stärken und neue Einnahmequellen zu schaffen. Ein wichtiger Schritt, der ihre Selbstständigkeit und die Gemeinschaft weiter voranbringt.
Im nächsten Teil erfahrt ihr weitere Ziele der Kooperative. ☺️
Für viele Mädchen und Frauen in ländlichen Regionen Ugandas sind Menstruationsprodukte keine Selbstverständlichkeit. Einwegbinden sind oft zu teuer, weshalb häufig auf alte Stoffe, Kleidung oder Zeitungspapier zurückgegriffen wird. Das kann gesundheitliche Risiken mit sich bringen und führt häufig dazu, dass Mädchen während ihrer Periode dem Unterricht fernbleiben.
In den SRH-Gruppen lernen Frauen und Mädchen deshalb, wiederverwendbare Menstruationsbinden selbst herzustellen. Diese sind kostengünstig, nachhaltig und können durch den Verkauf sogar zu einer kleinen Einkommensquelle werden. Über Peer Education geben die Teilnehmerinnen ihr Wissen außerdem an andere Frauen und Mädchen in ihren Gemeinden weiter.
Doch die Herausforderungen bleiben groß: Nicht immer stehen genügend Materialien zur Verfügung, um den Bedarf zu decken. Umso wichtiger ist es, den Zugang zu Menstruationshygiene langfristig zu stärken und Mädchen und Frauen zu unterstützen.
11/06/2026
Gemeinsam Perspektiven für die Zukunft schaffen. 🤝
Drei Kräfte, ein Kreislauf: Mentale Gesundheit, Ernährung und Bildung stärken sich gegenseitig und bilden die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.
Psychosoziale Begleitung unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien dabei, Belastungen zu verarbeiten und emotionale Stabilität aufzubauen. Psychosoziale Fachkräfte arbeiten eng mit den Menschen vor Ort und stehen ihnen in schwierigen Situationen zur Seite.
Gleichzeitig schafft eine ausgewogene Ernährung Kraft, Energie und Konzentration. Durch nachhaltige Landwirtschaft, Schulungen und einkommensschaffende Maßnahmen lernen Familien, sich langfristig selbst zu versorgen. Besonders Frauen in Kooperativen erhalten die Möglichkeit, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und ihre Familien nachhaltig zu stärken. 🌱
Auch Bildung eröffnet Chancen für eine selbstbestimmte Zukunft. Durch Stipendien, sowie die nachhaltige Schaffung von Einkommen wird Kindern und Jugendlichen der Zugang zu Bildung durch einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglicht. Mit Angeboten wie dem IMANZI Education Campus in Kigali oder dem Ausbildungszentrum in Kamuli wird Bildung gezielt gefördert. Mit Erlernen eines Berufs eröffnen sich für die Jugendlichen neue Chancen auf ein eigenverantwortliches Leben.
02/06/2026
In dieser Reihe möchten wir verschiedene Wege zeigen, wie ihr soziale Projekte unterstützen könnt. 🙌
Ein Freiwilligendienst bei unserer Schwesterorganisation Human Help Network Foundation Thailand ermöglicht euch, unsere Arbeit direkt vor Ort zu unterstützen.
Über ein Jahr lang seid ihr Teil unseres internationalen Netzwerks. Dabei sammelt ihr nicht nur neue Erfahrungen, sondern helft aktiv dabei, Perspektiven für Kinder und junge Menschen zu schaffen.
Klingt nach dir? Schreib uns gerne für weitere Informationen 💙
28/05/2026
Noch immer fehlt Millionen Mädchen und Frauen weltweit der Zugang zu Menstruationsprodukten, Aufklärung und medizinischer Versorgung.
Der heutige Weltmenstruationstag macht auf diese Missstände aufmerksam.
Der 28. Mai wurde dabei gezielt gewählt, denn im Durchschnitt dauert ein Menstruationszyklus 28 Tage.
Menstruation darf kein Tabuthema sein. Umso wichtiger ist es durch Aufklärung Bewusstsein zu schaffen. 🩸
26/05/2026
Valentine wuchs im Distrikt Nyaruguru in Ruanda bei ihrer Mutter auf, die sie allein großzog. Sie musste früh die Schule abbrechen, weil das Geld fehlte die Schulgebühren zu bezahlen. Statt aufzugeben, absolvierte sie Kurzausbildungen, fand Arbeit und zog später mit ihrem Mann in den Distrikt Huye.
Dort ist sie seit vier Jahren Teil einer solidarischen und inklusiven Kooperative. Gemeinsam mit anderen Frauen kümmert sie sich um die Felder im Tal, baut Gemüse an, jätet, bewässert, mulcht. Was ihr an der Arbeit am meisten bedeutet, ist nicht nur die Ernte. Es ist der Austausch. „Durch den Austausch bekomme ich neue Ideen und kann mich weiterentwickeln“, sagt Valentine. Die Kooperative hat ihr gezeigt: Fortschritt ist keine Männersache. Heute denkt sie groß.
Nebenher führt Valentine ein wachsendes kleines Geschäft und kümmert sich um ihre Familie. Ihr Traum ist es eines Tages ein eigenes Unternehmen aufzubauen.
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Adresse
Walpodenstraße 10
Mainz