Presse Club Hannover
Der Presse Club Hannover organisiert Vortragsveranstaltungen und Meinungsaustausch mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft.
18/06/2026
Schüler unterstützen Museen bei 3D-Digitalisierung
Das Schüler-Filmteam „artaconfilms“ des Gymnasiums Burgdorf erstellt aktuell eine Homepage mit dem Gesamtbestand einer norddeutschen Privatsammlung. Für 90 rundplastische Portraits und vier Reliefs aus der etruskischen, griechischen und römischen Zeit erstellen sie dafür digitale realitätsgetreue 3D-Modelle. Ihr Können und das technische Equipment wollen sie nun auch Museen in Hannover und der Region zur Verfügung stellen. „Wir haben eine mobile Ausstattung und können vor Ort rundplastische Modelle aus Marmor oder Bronze einscannen“, sagt Finn-Luca Bähre, der inzwischen Student ist. Projektleiter und Archäologe Dr. Alexander Mlasowsky: „In Deutschland sind wir mit diesem Angebot führend.“
Archäologie trifft 3D-Technik
Seit 2009 besteht am Gymnasium Burgdorf die Arbeitsgemeinschaft Paläontologie & Archäologie, die der klassische Archäologe Dr. Alexander Mlasowsky ehrenamtlich leitet. Während der Coronapandemie entstand die Idee, als Ableger ein Filmteam zusammenzustellen. Im Februar 2022 war es soweit. Vier Mittel- und Oberstufenschüler haben mit Mlasowsky das Filmteam artaconfilms gegründet. Sie setzen dabei auf die technischen Möglichkeiten digitaler Archäologie: 3D-Scanner, ein leistungsstarker Gaming-Laptop, Digitalisierungs- und Bildbearbeitungsprogramme sowie eine Drohne. Seitdem sind Videos zu kulturhistorischen, archäologischen und paläontologischen Themen – wie etwa eine Ausgrabung in Pavia (Italien) entstanden. Die Auftragsarbeit für die Privatsammler läuft über Mlasowsky.
Die Tücken der Lockensprache
Beim Presse Club Hannover schilderten die Schüler mit ihrem Vortrag „Nero goes online – Einscannen archäologischer Privatsammlung Entstehung einer Webseite für die archäologische Fachwelt“, ihr Vorgehen. Denn erste Testläufe mit dem Handy in einer Privatwohnung zeigten rasch die Herausforderungen: Beim Fotografieren und Scannen der Artefakte müssen Lichtverhältnisse stimmen und die Reflektion der Materialen beachtet werden. Die Hardware muss auch für sehr große Datenmengen reichen und das Objekt muss mit dem Handscanner langsam in einem festen Abstand abgefahren werden. „Bei dieser millimetergenauen Erfassung bleiben Problembereiche, die nachbearbeitet werden müssen“, erläutert Mlasowsky. Dazu zählen der sogenannte Amorbogen zwischen Nase und Oberlippe, die Ohrmuschel und ein üppiger Lockenkopf mit seiner dichten Haarstruktur.
Scan-to-Mesh
Inzwischen hat das Filmteam Objekte der Sammlung in Museen in Köln, Frankfurt, Wien und weiteren Orten gescannt und seine Arbeitsabläufe optimiert. Die eingescannten Daten (Punktwolken) werden am Laptop mit Free-Software "gemesht", indem die einzelnen Punkte in ein geschlossenes 3D-Polygonnetz umgewandelt werden. Danach wird – wo erforderlich – nachbearbeitet und die Daten für die Homepage-Darstellung optimiert. „Unsere Datenbestand ist noch nicht frei verfügbar und soll künftig zunächst der Fachwelt zur Verfügung stehen“, sagt der Archäologe. Mit den Jugendlichen hofft er, dass sich viele Museen für ihr Angebot interessieren. „Wir haben Technik, Wissen und Manpower“, wirbt er und kündigt außerdem an: „Künftig sind auch zwei Schülerinnen mit dabei.
Link: https://artaconfilms.com/
Fotos: Katharina Kümpel (1, 2, 3), Dr. Sabine Wilp (4, 5)
10/06/2026
𝗣𝗖𝗛 𝘃𝗼𝗿 𝗢𝗿𝘁: 𝗭𝘂 𝗚𝗮𝘀𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗛𝗮𝗻𝗻𝗼𝘃𝗲𝗿 96
Termin:
23.6.2026, 19:00-21:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)
Ort:
Heinz von Heiden Arena, Robert-Enke-Straße 1, 30169 Hannover, Stanze Gartencenter Lounge, Einlass über Eingang Ost
Große Überraschung!! Kurz vor der Sommerpause haben wir noch einen besonderen Presseclub-Termin im Angebot. Martin Kind wird uns in der Heinz von Heiden Arena empfangen und als Interview-Gast zur Verfügung stehen. Es wird sicher ein spannender Abend werden, in dem es natürlich um Fußball, Hannover 96, den knapp verpassten Aufstieg, aber sicher auch um Martin Kind, seinen Werdegang als Unternehmer und vieles, vieles mehr gehen wird.
Heiko Randermann, Reporterchef (Niedersachsen) bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) wird das Gespräch mit Kind führen und freut sich besonders, weil er „das Schlendern durch Themen“ wie beim Blättern einer Zeitung liebt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich schnell an. Wie immer gilt das Windhundprinzip!
https://www.presse-club-hannover.de/martin-kind-2026
29/05/2026
𝗔𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗽𝘂𝗿𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗮𝗹ä𝗼𝗻𝘁𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲, 𝗔𝗿𝗰𝗵ä𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲
Termin: 16.06.2026, 19 Uhr
Ort: Café Ausblick, Podbielskistraße 269, 30655 Hannover
Ich freu mich schon auf den nächsten Presseclubabend. Dann werden wir die wohl jüngsten Vortragenden in der Geschichte des Presse Club Hannover erleben. Seit 2009 können Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgdorf Geschichte zum Anfassen erleben. Angeleitet von Dr. Alexander Mlasowsky, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Art & Archaelogy Consulting (Artacon) und zugleich Mitglied des Presseclubs.
Er hat das Unternehmen 1997 gegründet, um interessierten Menschen Geologie und die Kulturgeschichte der Menschheit wissenschaftlich korrekt, aber unterhaltsam zu vermitteln. Zum Unternehmen gehört auch ein von fünf Oberstufenschülern gebildetes Filmteam, das Kurzfilme über Paläontologie, Archäologie und Kulturgeschichte dreht und sie auf diversen Plattformen präsentiert.
Beim Presseclubabend im Juni werden wir mehr über Artacon und das Filmteam erfahren. Bitte melden Sie sich an!
https://www.presse-club-hannover.de/artacon
16/05/2026
𝗗𝗥𝗘𝗜 𝗠𝗜𝗟𝗟𝗜𝗢𝗡𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗚𝗘𝗡𝗕𝗟𝗜𝗖𝗞𝗘
Exklusive Preview für den Presse Club Hannover am 12. Mai 2026: Am Tag vor der offiziellen Eröffnung besuchten rund dreißig Mitglieder und Gäste die Ausstellung „Menschenbilder | Zeitgeschichte. Der Fotograf Joachim Giesel“ in der Galerie für Fotografie (GAF) – und erhielten tiefe Einblicke in die Bilder hinter den Bildern.
„Mit Opas Fotografien hier nach Hannover zu kommen, das ist schon etwas ganz Besonderes.“ Die, die das sagt, muss es wissen. Denn Rickie Lynne Giesel, Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin der Fotografischen Sammlung des Jüdischen Museums in Berlin, hat für die Ausstellung in Hannovers Südstadt einen Fundus von schier unfassbaren drei Millionen Bildern ihres Großvaters kuratiert. Das Ergebnis? Ein eindrucksvoller Querschnitt der Arbeit von Joachim Giesel von den Anfängen in den 50er und 60er Jahren bis in die Gegenwart.
Begonnen hat Joachim Giesels „professionelle“ Arbeit am 15. September 1956. Damals gerade mal 16 Jahre alt, stand er zunächst selbst als Jugend-Fußballer im Niedersachsenstadion auf dem Platz. Später am gleichen Tag fotografierte Giesel mit der frisch zur Konfirmation geschenkt bekommenen Voigtländer das Länderspiel Deutschland – UdSSR (eine Premiere auf deutschem Boden nach dem Sieg Deutschlands bei der Fußball-WM 1954). Sechs Aufnahmen davon wählte Joachim Giesel gemeinsam mit seinem Vater aus und schickte sie an die Redaktion der „Rasselbande“, einer damals bekannten und beliebten Jugendzeitschrift aus dem Bauer-Verlag. Die Redaktion war begeistert und druckte die Bilder als Reportage auf einer Doppelseite ab.
Das war der Startschuss für Giesels Weg in die Fotografie. Er entschied sich für eine handwerkliche Ausbildung zum Fotografen. 1961 legte er die Gesellen- und 1966 die Meisterprüfung ab – als bester Nachwuchsfotograf auf Landes- und auch auf Bundesebene. Neben der praktischen Arbeit studierte er und schloss 1980 als Diplom-Designer für Fotografie an der Fachhochschule Dortmund ab. Es folgte eine Anstellung bei der Hannoverschen Presse, ehe Joachim Giesel sich 1966 selbstständig machte.
Der vollständige Bericht steht auf der Website des Presse Club Hannover.
Text: Torsten Hamacher
Fotos: Hamacher, Luhm, Wilp
16/05/2026
Noch nichts geplant für das Wochenende? Dann ab ins Exposeeum. Dort gibt es vom 16. bis 22. Mai 2026 eine Sonderöffnung, jeweils von 15-18 Uhr. Thomas Borcholte, der sich seit vielen Jahren für den Verein engagiert und eigentlich alles rund um das Thema Expo weiß, hat mich am Rande unseres Presseclubabends in der GAF darauf aufmerksam gemacht.
Fotos: Thorsten Luhm
05/05/2026
𝗝𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗺 𝗚𝗶𝗲𝘀𝗲𝗹 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗔𝗙
Termin: 12.05.2026, 19:00 Uhr
Ort: Galerie für Fotografie in der Eisfabrik (GAF), Seilerstraße 15d, 30171 Hannover
Wie wählt man aus rund drei Millionen Fotografien 80 aus, die einen Querschnitt aus der Arbeit eines begnadeten Fotografen repräsentieren? Diese Frage wird uns am 12. Mai 2026 Rickie Lynne Giesel beantworten. Giesel ist Kunsthistorikerin, arbeitet für die Fotografische Sammlung des Jüdischen Museums in Berlin, hat in Leipzig studiert und ist die Enkelin von Joachim Giesel. Die Arbeit des weit über Hannover hinaus bekannten Fotografen spiegelt die Ausstellung „Menschenbilder | Zeitgeschichte. Der Fotograf Joachim Giesel“ in der Galerie für Fotografie (GAF) in Hannovers Südstadt wider.
„Mit Opas Bildern zurück nach Hannover zu kommen, ist schon etwas ganz Besonderes”, schwärmt Rickie Lynne Giesel, die auch das Joachim Giesel Archiv leitet. Die Bilder der Ausstellung zeigen unter anderem eindrucksvolle Portraits, eine echte Leidenschaft von Joachim Giesel, Bilder aus der Dokumentation Grenzland-Niemandsland und eine Vielzahl Menschenbilder, die sich zwischen Alltag und dem ganz großen Auftritt bewegen.
Offiziell eröffnet wird die Ausstellung “Menschenbilder | Zeitgeschichte. Der Fotograf Joachim Giesel” am Mittwoch, den 13. Mai 2026 um 19 Uhr. Anschließend sind die Arbeiten bis zum 14. Juni in der GAF zu sehen.
Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, also am 12. Mai, haben die Mitglieder und Gäste des Presse Club Hannover die Gelegenheit, die Ausstellung unter der fachkundigen Leitung von Rickie Lynne Giesel und Joachim Giesel im Rahmen einer exklusiven Preview schon vor der breiten Öffentlichkeit kennenzulernen. Los geht es um 19 Uhr.
Interessiert? Dann melden Sie sich schnell an. Da an dem Abend noch letzte Aufbauarbeiten laufen werden, ist das Teilnehmerkontingent begrenzt. Es gilt das Windhundprinzip.
https://www.presse-club-hannover.de/giesel-in-der-gaf
30/04/2026
𝗭𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗞𝗜, 𝗕𝗶𝗻𝗴𝗼-𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗼 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝘀𝘁𝗲𝗺 Ü-𝗪𝗮𝗴𝗲𝗻
𝗭𝘄𝗲𝗶 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻𝗳𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘀 𝗣𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗰𝗹𝘂𝗯𝘀 𝘇𝘂𝗺 𝗦𝘁𝗮𝘂𝗻𝗲𝗻
Sie mögen den Quotenbringer „Die Geissens“, werben für Bingo – die Umweltlotterie und die Sendung „Die Trödelprofis“ und machen erfolgreich KI-gestützte Marketingkampagnen für Kunden. Ihr Geschäft und ihre Leidenschaft ist es, präzise, anschaulich, wort- und meinungsstark Aussagen zu platzieren: TVN-Geschäftsführerin Katharina Weber-Verlinden (braunes Jacket) und Redaktionsleiterin Claudia Riemer (grünes Jacket), zwei meinungsstarke Medienfrauen, haben beim Besuch des Presseclubs Hannover die multimediale Medienwelt der TVN Group Mediahouse demonstriert und deutlich gemacht, warum das Unternehmen mit seinen 11 Standorten bundesweit seit 40 Jahren einer der Big Player im internationalen Mediengeschäft ist.
„Wir eröffnen Spielräume für kreative, maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Sendebetrieb, Liveübertragung von Sport und Shows sowie TV-Content für Fernsehformate, Reportagen und News“, stellte Weber-Verlinden im „Bingo“-Studio 3 fest.
Zur TVN Group Mediahouse mit insgesamt rund 500 Beschäftigten gehören sechs Bereiche: TVN Group Holding, TVN Corporate Media, TVN Live Production, TVN Production, TVN Solutions und TVN Factual Entertainment. Mit 11 Ü-Wagen ist TVN europaweit unterwegs. Inzwischen gehört zur Flotte auch der TVN-Ü8UHD – der stärkste Ü-Wange auf dem europäischen Markt für UHD/HDR-fähige, redundante Broadcast-Technik der neuesten Generation inkl. HDR-Monitoring und Multiviewer. Auf rund 120 Quadratmetern befinden sich 39 Arbeitsplätze und 32 fest installierte Kameras.
Wirklich beeindruckend, was den PCH-Mitgliedern vor Ort im Wagen präsentiert wurde! Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!
Text: Katharina Kümpel
Fotos: Thorsten Luhm
11/04/2026
𝗣𝗖𝗛 𝘃𝗼𝗿 𝗢𝗿𝘁: 𝗧𝗩𝗡 𝗚𝗥𝗢𝗨𝗣
Termin: 28.04.2026, 19 Uhr
Ort: TVN LIVE PRODUCTION, Wohlenbergstraße 4a, 30179 Hannover
Die TVN GROUP, einer der leistungsfähigsten Anbieter von Mediendienstleistungen in Europa, ist für große Sender sowie Auftraggeber aus Wissenschaft und Wirtschaft tätig. Seit 40 Jahren produziert die Gruppe, die an allen wichtigen Medienstandorten in Deutschland zu finden ist, Bewegtbild-Content: als Liveübertragung, Streaming, Image-Kampagne oder Reportage.
Beim Presseclub-Abend lernen wir TVN, sein „Bingo!“-Studio in Hannover und seine hochmoderne Übertragungswagen-Flotte kennen. Katharina Weber-Verlinden, Geschäftsführerin bei TVN CORPORATE MEDIA, und Claudia Riemer, Redaktionsleiterin der TVN FACTUAL ENTERTAINMENT, werden uns mit allen Informationen rund um das Unternehmen versorgen. Darüber hinaus können wir einen Ü-Wagen in Augenschein nehmen. Das wird bestimmt ein spannender Besuch!
Wenn Sie dabei sein wollen, melden Sie sich an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
https://www.presse-club-hannover.de/tvn-group
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