St. Audomar
Größte und bedeutendste Pfarrkirche Frechens!! Audomarus (auch Odemaars oder Omer; karolingisch auch Otmarus [1]) (* 600; † 670) war im fränkischen Reich des 7.
Jahrhunderts Bischof von Tervanna und wurde später unter dem Namen Saint Omer kanonisiert. Für die Herkunft Audomars wird das damalige Burgund angenommen. Gemeinsam mit seinem Vater ist er Anfang des 7. Jahrhunderts in das vom irischen Mönch Columbanus gegründete Kloster Luxovium eingetreten, eines der führenden Klöster jener Zeit. Der Merowingerkönig Dagobert I. wurde auf ihn aufmerksam und ernan
15/11/2019
Eine tolle Aufnahme aus dem Jahr 1955.
Heute zeigen wir Euch als "Foto am Freitag" eine schöne Aufnahme von St. Audomar aus dem Jahr 1955.
Die Kirche St. Audomar wurde, so, wie sie heute zu sehen ist, im Jahr 1857 errichtet. Architekt war kein Geringerer als der damalige Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner. Der mächtige Turm - einer der höchsten des Kreises - wurde aber erst im Jahr 1909 hinzugefügt.
Die Bahnhaltestelle "Kirche" befand sich damals noch auf der anderen Seite der Einmündung der Othmarstraße. Auch das "Finchen", die Frechener Straßenbahn nach Köln, darf natürlich nicht fehlen.
Dicht neben dem Wohn- und Geschäftshaus ist ein Schornstein der ehemaligen Tonröhrenfabrik Weiden & Schaaf zu sehen. Der Stumpf steht bis heute, in die Anlage wurden in den 1990er Jahre Wohnungen eingebaut.
Diese und weitere historische Ansichten aus Frechen findet ihr übrigens in unserem neuen Kalender "Frechen, wie es war" 2020 - seit dem Wochenende überall im Frechener Buchhandel!
Wir wünschen ein schönes Wochenende.
20/01/2018
St. Audomar 1910
Heute setzen wir unser Reihe "Foto am Freitag" fort und starten mit einer schönen Aufnahme von St. Audomar aus dem Jahr 1910 (immerhin - vor 108 Jahren!).
Was uns heute ziemlich bekannt ist, war damals brandneu: erst im Jahr 1909 hat die Frechener Hauptpfarrkirche ihren eindrucksvollen, über 60 Meter hohen Turm im Stil der Neoromanik erhalten. Gleichzeitig vergrößerte man das Kirchenschiff, das 1857 - übrigens nach Plänen keines Geringeren als des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner - errichtet worden war.
Der neue Turm schuf endlich die richtigen Proportionen, denn sein Vorgänger stammte wiederum noch vom Vorgängerbau des Zwirnerschen Baukörpers und überragte diesen nur um wenige Meter. Bis heute prägt der Turm von St. Audomar die Silhouette Frechens.
Wir wünschen ein schönes Wochenende!
29/12/2017
Noch wenige Stunden. Um 19:30 Uhr geht’s los...
28/12/2017
Kleiner Vorgeschmack auf „Licht - Raum - Klang. Eine Antwort. Weihnachten - Thema mit Variationen.“
Freitag - 29. Dezember 2017 - 19:30 Uhr
Herzliche Einladung. Der Eintritt ist kostenfrei.
24/12/2017
„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ (Lk 2,11)
Frohe und gesegnete Weihnachten!!
Hl. Messen am 1.+2. Weihnachtsfeiertag jeweils um 11:00 Uhr.
25/02/2016
Schöner Beitrag über die beiden Pfarrpatrone - Hl. Audomar und Hl. Michael.
Auf unserem kunsthistorischen Rundgang durch Frechen bleiben wir heute noch einen Moment bei St. Audomar und erfahren nach der Geschichte der Kirche mehr über die Kunstwerke, die man dort findet.
Die Kirche St. Audomar ist nicht nur als Keimzelle der Frechener Geschichte von Interesse, sondern birgt auch zahlreiche künstlerische und historische Kleinode.
Das Hauptportal wird geziert von zwei vom Frechener Bildhauer Olaf Höhnen im Jahr 1983 geschaffenen Skulpturen aus Londorfer Basaltlava, die die beiden Kirchenpatrone, den Erzengel Michael und den Hl. Audomar mit ihren jeweiligen Attributen zeigen: Speer und Schild bei Michael sowie Weintrauben und Buch bei Audomar.
Im Innern befindet sich gleich hinter dem Portal auf der linken Seite eine Allerseelenkapelle, die im Jahr 1931 von dem Maler Peter Hecker (1884–1971) im expressionistischen Stil zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ausgestaltet wurde. Hecker hatte als Jugendlicher um die Jahrhundertwende für etwa ein Jahrzehnt in Frechen gelebt Seine Fresken in St. Audomar wurden bei einer Renovierung im Jahr 1960 entfernt und im Jahr 1976 von dessen Tochter, Rita Paasche-Hecker, rekonstruiert. In der gegenüberliegenden Wand sind zwei kunstvolle gestaltete frühneuzeitliche Grabplatten Frechener Adliger eingelassen.
Unter den übrigen Kunstgegenständen im Kirchenraum sind eine Figur der Hl. Anna sowie ein von Hanns Rheindorf (1902–1982) im Jahr 1952 geschaffenes Audomarreliquiar erwähnenswert.
17/02/2016
Was haben die Frechener Kirche St. Audomar und der Kölner Dom gemeinsam? Den Baumeister! Die 10. Station unseres historischen Rundgangs durch Frechen:
Die Anfänge der Kirche St. Audomar gehen vermutlich zurück bis in das Jahr 877. Der Pfarrpatron, der Hl. Audomar, starb 670 und wurde im Benediktinerkloster in Sithin (Nordfrankreich) begraben. Die Benediktiner-Abtei St. Bertinus und die Kollegiatskirche St. Audomarus zu St. Omer hatten in Frechen große Besitzungen und den Zehnten sowie die Einkünfte der Kirche. Ursprünglich hat es wohl ein kleines unbedeutendes Kirchlein gegeben.
Im Jahr 1714 wurden ein neues Kirchenschiff und ein Turm erbaut. Das Chor der alten Kirche blieb erhalten, wurde jedoch etwas vergrößert. 1857/58 wurden Schiff und Chor nach Plänen des Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner neu errichtet, der alte Turm blieb erhalten. Zwirner realisierte damit sein letztes neoromanisches Werk. Die Bauausführung lag in den Händen des Frechener Maurermeisters Peter Joseph Stark. Fertiggestellt wurde die heutige Kirche im Jahre 1859. Der alte Turm wurde 1909 niedergelegt und nach einer Verlängerung des Schiffes durch den heutigen 57 Meter hohen Turm ersetzt.
09/01/2016
Blick auf St. Audomar aus dem Frechener Rathaus.
Eben wurde die Karfreitagsliturgie in St. Audomar begangen. Mehr Informationen zum Karfreitag findet man hier...
Karfreitag Der Karfreitag ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.
27/02/2013
Die letzte Generalaudienz unseres deutschen Papstes...:-(! Seine Worte waren aufmunternt und zeigen die Schönheit des Glaubens auf! Dieses Pontifikat wird unvergesslich bleiben! Lang lebe Papst Benedikt XVI.!!
Papst Benedikt XVI.: Ansprache in der letzten Audienz - MIT DEUTSCHER ÜBERSETZUNG (c) ewtn.de
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