Dirk Raguse Training Coaching Beratung
Herzlich Willkommen auf den Seiten der dirk raguse - training - coaching - beratung! Inh.: Dirk Raguse Mein Name ist Dirk Raguse. Service Excellence.
Fundierter Generalist aus Leidenschaft
Ich freue mich, Sie herzlich auf meiner facebook-Seite willkommen zu heißen! Als ausgebildeter Trainer, Coach sowie Motiv- und Karriereberater mit mehr als 10-jähriger Berufserfahrung in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Vertrieb und Personalführung umfasst meine Themenkompetenz die Aspekte Vertrieb/Verkauf, Führung, Kommunikation, Motivation sowie beruf
31/05/2023
►►►𝐀𝐏𝐏-𝐂𝐡𝐞𝐜𝐤 𝐢𝐦 𝐌𝐨𝐧𝐚𝐭 𝐌𝐚𝐢 – 𝐓𝐨𝐝𝐨𝐢𝐬𝐭
Die Zeit der webbasierten Produktivitätstools und To-do-Listen ist längst gekommen – eine Variante davon ist die Anwendung Todoist. Diese nutzen mittlerweile bereits ca. 25 Millionen Menschen, um ihre größeren oder auch kleineren Projekte zu planen, organisieren und strukturiert umzusetzen.
Dabei kann die Anwendung sowohl im Webbrowser (Google Chrome, Firefox und Safari), auf dem Desktop (Windows und Apple) oder auch auf mobilen Anwendergeräten für (iOs und Android) genutzt werden. Sie ist geeignet für Einzelanwender, aber auch um Projekte kollaborativ zu bearbeiten.
Wir testen in unserem App-Check wie immer die kostenlose Variante.
► 𝐅𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬𝐮𝐦𝐟𝐚𝐧𝐠
Todoist geht über eine reine To-do-Liste weit hinaus. So können Projekte beispielsweise auch in Kanban-Boards angeordnet und größere Projekte in Unterprojekte aufgeteilt und kategorisiert werden. Zudem ist es möglich, sehr spezifische nutzerdefinierte Listen zu erstellen, Listen zu filtern, Fälligkeitstermine einzurichten, einen Status für eine Aufgabe zu vergeben und weitere Funktionen zu nutzen.
In der kostenfreien Variante könnten derzeit 5 Projekte angelegt werden, darüber hinaus muss ein kostenpflichtiges Abo erworben werden.
Nach der Erstanmeldung gelangt man in der Desktop-Version auf den Start-Screen von Todoist. Hier ist links ein Menü zu sehen mit den angelegten Projekten sowie die Menüpunkte „Eingang“, „Heute“, „Demnächst“ und „Filter und Etiketten.“ Auf dieser Übersichtseite sieht man beispielsweise, welche Aufgaben für den heutigen Tag anstehen oder kann Aufgaben anhand von bestimmten Filtern (z.B. „mir zugewiesen“ oder „Priorität“) anzeigen lassen.
𝑵𝒂𝒄𝒉𝒇𝒐𝒍𝒈𝒆𝒏𝒅 𝒆𝒊𝒏 𝑨𝒖𝒔𝒛𝒖𝒈 𝒆𝒊𝒏𝒛𝒆𝒍𝒏𝒆𝒓 𝑭𝒖𝒏𝒌𝒕𝒊𝒐𝒏𝒂𝒍𝒊𝒕ä𝒕𝒆𝒏 (𝒅𝒆𝒓 𝒌𝒐𝒔𝒕𝒆𝒏𝒇𝒓𝒆𝒊𝒆𝒏 𝑽𝒆𝒓𝒔𝒊𝒐𝒏):
>Projekte anlegen:
Legt man ein neues Projekt über das Menü links an, so kann diesem ein Titel und eine Farbe zugewiesen werden und das Projekt wird anschließend als leere Seite angelegt. Später ist es möglich, dieses über ein Auswahlmenü rechts oben als Liste oder als Kanban-Board anzeigen zu lassen. Letzteres hat den Vorteil, das man mehrere nebeneinander stehende „Karten“ mit Aufgaben erstellen und diese somit besser organisieren und überblicken kann.
Beim Anlegen einer Aufgaben-Liste hat man gleichzeitig die Möglichkeit, die Fälligkeit festzulegen (z.B. heute/ morgen / dieses Wochenende / oder ein bestimmtes Datum und eine konkrete Uhrzeit). Die Priorität kann anhand von drei verschiedenen Farben sowie einer Nummerierung vorgenommen werden. Zusätzlich kann jede Aufgabe mit einem Etikett versehen werden (z.B. den Namen einer Person oder dem Bearbeitungsstatus).
Sind bereits einige Aufgaben in der Liste angelegt, können diese durch ein nach rechts ziehen mit dem Anfasser auch als Unteraufgabe zu einer anderen Aufgabe angelegt werden.
Durch die Ansichtsfunktion im oberen Menü kann die bereits erstellte Liste auch in ein Kanban-Board umgewandelt werden (hierzu müssen in einer einfachen Liste verschiedene Aufgabenabschnitte erstellt werden.) Die einzelnen Aufgaben können wiederum per Drag & Drop Funktion auf eine weitere „Karte“ verschoben werden. Weist man der Aufgabe hier eine Priorität zu, wird das Kreissymbol links in der entsprechenden Farbe eingefärbt. Allerdings wurden die Aufgaben nicht automatisch nach Priorität sortiert und wir haben bisher keine Sortierfunktion dazu finden können. Dies ist zumindest ein Hinweis darauf, dass diese Funktion nicht ganz intuitiv aufzufinden ist.
Alle Projekte -,unabhängig davon auf welche Weise sie angelegt werden - können zudem auch in andere Projekte verschoben werden. Die einzelnen Projekte können darüber hinaus mit anderen Nutzern geteilt werden, als Vorlage exportiert, archiviert oder auch mit dem eigenen Apple- oder Outlook-Kalender synchronisiert werden.
>Erweiterungen:
Unter diesem Menüpunkt kann die eigene To-do-Liste noch mit weiteren kostenfreien und kostenpflichtigen Funktionen individualisiert werden. Zum Beispiel ist es möglich, einen Habit-Tracker zu integrieren, verschiedene Templates auszuwählen, einen KI-Assistenten in Anspruch zu nehmen oder die To-do-Liste zu Google Sheets zu exportieren.
Um beispielsweise die Template-Funktion verwenden zu können, muss diese In-App-Anwendung installiert werden und kann dann innerhalb der To-do-Listen-Ansicht genutzt werden. Hierbei können eigene erstellte oder vorangelegte Vorlagen genutzt werden. Die bereits integrierten Templates sind nach Themenfeldern sortiert und können auch anhand von Suchbegriffen gefunden werden. Bei dem Template „Podcast-Workflow“ werden zum Beispiel bereits verschiedene Aufgabenabschnitte sowie Unteraufgaben mitgeliefert, welche dann noch individuell angepasst werden können.
► 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞:
Diese Hauptinhalte und -funktionen sind in der Anwendung vorhanden:
Aufgabenplanung:
- Erstellung von Kanban-Boards & To-do-Listen
- Drag & Drop-Funktion
- Aufgabenzuweisung (zu Personen aus dem Team)
- Festlegen von Fälligkeitsdaten
- Aufgabenmanagement
- Priorisierung von Aufgaben
- Zuweisen von Abhängigkeiten
► 𝐁𝐞𝐝𝐢𝐞𝐧𝐮𝐧𝐠:
Relevant in der Desktop-Anwendung sind vor allem das Anwendermenü links, rechts oben sowie das rechts darunter auf der jeweiligen Projektseite, um seine Projekte anzulegen und bestmöglich zu strukturieren. Teilweise sind einige Funktionen etwas verschachtelt, aber überwiegend intuitiv angelegt.
Das Design ist grundlegend in weiß, hellgrau und abgedecktem rot angelegt und wirkt somit aktivierend, was beim Bearbeiten von To-dos sicher eine positive Wirkung erzielt.
► 𝐊𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧:
kostenlose Version (5 Projekte / 300 Aufgaben pro Projekt)
Pro -Version: 5 Euro/ Monat (300 Projekte / 300 Aufgaben pro Projekt / weitere Funktionen)
Business- Version für Teams: 8 Euro pro Monat (500 Projekte/ 300 Aufgaben pro Projekt / weitere Funktionen)
►►► 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Insgesamt liefert Todoist das Anlegen einer To-do-Liste 2.0 - denn es gibt viele Funktionen, die in herkömmlichen Notiz-Apps nicht verfügbar sind. Es bietet somit für Einzelanwender als auch Teams ein gut organisiertes Projektmanagement.
Im mobilen Zeitalter macht die Verfügbarkeit auf dem Desktop sowie mobilen Geräten (Handy, iPhone, aber auch bei Googlemail/Outlook) die Handhabung praktikabel und flexibel.
Die Funktion der Aufgabenübersicht auf der Startseite empfinden wir als sehr praktisch, da man sich hier projektübergreifend aktuell anstehende Aufgaben anzeigen lassen und somit alle dringlichen Projektaufgaben bündeln kann. Und durch das Teilen von Projekten können auch Kolleg/-innen neue oder ergänzende Aufgaben anlegen.
Zu bedenken ist, dass Tasks in Todoist entweder als Liste oder als Kanban-Board angelegt werden können. Bei sehr komplexen Projekten bzw. vielen einzelnen Aufgaben werden diese immer umfangreicher und trotz der Filterfunktionen eventuell etwas unübersichtlich.
Insgesamt ist die Anwendung in den kostenpflichtigen Versionen allerdings auch mit höheren Kosten verbunden; hier passt aus unserer Sicht das Preis-Leistungsverhältnis nicht ganz zusammen.
Insgesamt ist Todoist jedoch intuitiv nutzbar und - um es positiv zu sehen - verkompliziert das Projektmanagement auch nicht!
Quellenverweis:
https://todoist.com/de/downloads/windows
30/04/2023
𝐖𝐞𝐛𝐢𝐧𝐚𝐫-𝐁𝐞𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭: „𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐢𝐦 𝐓𝐞𝐚𝐦 𝐚𝐥𝐬 𝐒𝐜𝐡𝐥ü𝐬𝐬𝐞𝐥 𝐳𝐮𝐦 𝐄𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠“
Wie kann Vertrauen in Teams aufgebaut und gefördert werden? Wie stellt man als Führungskraft eine Vertrauenskultur her? Und wie kann man darauf reagieren, wenn das Vertrauen erschüttert wurde?
Antworten auf diese spannenden Fragen haben wir gemeinsam mit den Referentinnen Claudia Hammer-Hewstone (Coach und Psychologin) und Silja Hinrichs (Projekt Consulting) in diesem Webinar der Fischer Group International (fgi) erhalten.
Ein erstes Paradox zum Thema Vertrauen scheint zu sein, dass sich die meisten Menschen selbst als vertrauenswürdig bezeichnen würden, aber Vertrauen dennoch nicht einfach aufzubauen und vor allem leicht wieder zerstörbar ist.
𝐖𝐨𝐫𝐚𝐧 𝐦𝐚𝐠 𝐝𝐚𝐬 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐞𝐧?
Vertrauen ist zusammen gefasst eine Antwort auf ein Nicht-Wissen – man traut also einer anderen Person, ohne zu wissen, ob diese dem in der Zukunft wirklich gerecht werden kann und wird. Es stellt also einen unbewussten oder bewussten Verlust von Kontrolle dar und bedeutet, die eigene Verletzlichkeit anzunehmen. Zudem werden wir aus neurologischer Sicht durch unser Gehirn einerseits darin bestärkt und andererseits darin gehemmt, Vertrauen aufzubauen. Denn wir sind soziale Wesen und das Eingehen von Interaktionen führt zur Ausschüttung des Hormons Oxytocin, demgegenüber ist aber auch unsere Amygdala immer aktiv und löst eine Stressreaktion aus bei (vermuteten) Gefahren – wie zum Beispiel einem möglichen Vertrauensbruch.
𝐓𝐞𝐚𝐦𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠: 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐤𝐭𝐨𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐝?
Laut einem Model von Lencioni stellt (fehlendes) Vertrauen den ersten und somit wichtigsten Faktor dar, der zu Dysfunktionen in einem Team führen kann. Und auch das Unternehmen Google hat in einer Untersuchung die psychologische Sicherheit als wichtigsten Faktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit identifiziert.
Das heißt, Teammitglieder können zum Beispiel Fehler zugeben/machen, Vorgehen in Frage stellen, Ideen äußern ohne Angst vor Kritik und weiteres.
Herrscht eine Vertrauenskultur im Unternehmen, zahlt sich dies für alle Beteiligten aus. Denn die Mitarbeiter/-innen sind dann eher produktiv, zufriedener, gesünder und energievoller im Job, zeigen mehr Einsatz und weniger innere Kündigungen, haben mehr kreative und innovative Ideen und wechseln das Unternehmen seltener. Vertrauen bringt also eine Vielzahl an positiven Effekten mit sich!
𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧𝐬𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫: 𝐃𝐢𝐞 𝐅ü𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐫𝐚𝐟𝐭 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐖𝐢𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐫𝐚𝐧𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧
Am entscheidendsten für den Aufbau einer Vertrauenskultur im Team ist die Wirkung und das Vorbild der Führungskraft im Bereich des Vertrauens. Dafür ist vor allem eine hohe Bewusstheit und Reflexionsfähigkeit der Führungskraft relevant. Sie sollte sich also bezüglich der folgenden drei Dimensionen nachstehende Fragen stellen bzw. wie folgt vorgehen:
𝟏) 𝒉𝒊𝒏𝒔𝒊𝒄𝒉𝒕𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒅𝒆𝒓 𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏𝒆𝒏 𝑾𝒊𝒓𝒌𝒖𝒏𝒈
Wie authentisch zeige ich mich selbst? Wie empathisch gehe ich mit meinem Team um? Wieviel Vertrauen schenke und Verletzlichkeit zeige ich selbst? Als wie vertrauenswürdig werde ich in meinem Team angesehen? Wie gehe ich mit Unsicherheiten um? Und welche Rahmenbedingungen schaffe ich in meinem Team, um eine Vertrauenskultur aufzubauen?
𝟐) 𝐡𝐢𝐧𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐬 𝐑𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭ä𝐧𝐝𝐧𝐢𝐬𝐬𝐞𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠
Einnehmen agiler Rollen angepasst an die jeweilige Situation: z.B. als Coach/-in, Katalysator/-in, Impulsgeber/-in, Visionär/-in
𝟑) 𝐡𝐢𝐧𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐫𝐢𝐨𝐫𝐢𝐭ä𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧𝐬𝐯𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐓𝐞𝐚𝐦𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫
Schaffen von sicherheitsgebenden und vertrauensschaffenden Strukturen sowie Etablierung einer bewussten Kommunikation
Auch die regelmäßige Reflexion und das Eingeständnis eigener Unsicherheiten anhand der drei Komponenten des Vertrauensdreiecks Authentizität, Logik und Empathie (angelehnt an Frei/Morriss, 2020) kann hilfreich sein. Angstreaktionen, die Vertrauen bedrohen sind hingegen Kontrolle und Selbstschutz.
Konkrete Bedingungen, um eine vertrauensvolle Atmosphäre im Team zu schaffen sind zum Beispiel: vertiefendes Kennenlernen (in Präsenz oder online), Rituale zum persönlichen Austausch (Check-In-Rituale), Einbindungen in Entscheidungen und das praxisnahe Leben der eigenen Werte.
𝐔𝐧𝐝 𝐰𝐚𝐬 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐭𝐮𝐧, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐚𝐬 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐞𝐢𝐧𝐭𝐫ä𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐭 𝐰𝐮𝐫𝐝𝐞?
Da Vertrauensaufbau ein längerer Prozess ist, aber ein Vertrauensbruch als noch heikler empfunden wird, ist die kurze Antwort darauf: Es bedarf vor allem Zeit! Und diese sollte man sich unbedingt nehmen, damit die wichtigste Basis für eine gute Zusammenarbeit wieder hergestellt ist.
Wir bedanken uns für das gut strukturierte und sehr informative Webinar!
Link zum Webinar: https://hr-path.com/de/unsere-nachrichten/webinare/vertrauen-im-team-als-schluessel-zum-erfolg-de/2023/03/17
Foto: Canva
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22/04/2023
>>> 𝐏𝐮𝐫𝐩𝐨𝐬𝐞 𝐚𝐧𝐝 𝐂𝐨𝐦𝐩𝐚𝐧𝐲: 𝐫𝐞𝐟𝐥𝐞𝐜𝐭𝐚.𝐧𝐞𝐭𝐰𝐨𝐫𝐤
In unserer heutigen Rubrik Purpose and Company machen wir uns wieder auf die Suche nach Unternehmen mit Purpose- und Gemeinwohlorientierung und stellen uns unter anderem die nachfolgende Fragen:
- Aus welchen Bereichen stammen Unternehmen, die ihre Arbeit an einem Purpose ausrichten?
- Welche Werte vertreten sie?
- Wie lautet deren Zukunftsvision?
- Welchen Purpose hat das Unternehmen?
- Wie wird der Purpose des Unternehmens gelebt?
Heute schauen wir uns das 𝐫𝐞𝐟𝐥𝐞𝐜𝐭𝐚.𝐧𝐞𝐭𝐰𝐨𝐫𝐤 an.
𝐊𝐮𝐫𝐳𝐯𝐨𝐫𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧𝐬
reflecta.network, gegründet von Daniela Mahr, ist eine Plattform für Gründer/-innen und Projektstarter/-innen, Unternehmen/Organisationen (und mehr), um gemeinsam gesellschaftliche und eigene Herausforderungen besser lösen zu können. Man kann sich kostenlos anmelden, auch eine Matching-Funktion nutzen und auf unterschiedliche Weisen Unterstützung für sein (soziales) Impact-Projekt erhalten, zum Beispiel durch das Finden von Partner/-innen, Kooperationsmöglichkeiten, Mentor/-innen, Mitgründer/-innen, durch Austausch oder auch finanzielle Unterstützung. So konnten über die Plattform schon mehr als 45.000 perfect Matches gefunden werden.
Selbst bezeichnet sich die Plattform als Ökosystem für Zukunftsgestalter/-innen, das alles miteinander verbindet (wirtschaftliches und soziales) und die Welt zukunftsfähiger macht.
𝐄𝐧𝐭𝐰𝐢𝐜𝐤𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧𝐬-𝐏𝐮𝐫𝐩𝐨𝐬𝐞
Nach Finden des eigenen Purposes wurde das Unternehmen unmittelbar von Gründerin Daniela Mahr ins Leben gerufen. Es ist noch ein jüngeres Unternehmen und hat dementsprechend noch keine längere Entwicklungsgeschichte hinter sich. Aber dennoch gab und wird es auch in Zukunft noch einige Anpassungen geben, um den eigenen Zielen und dem Unternehmens-Purpose noch gerechter zu werden. Dazu gehört u.a. die Funktion des Matchings und die Etablierung von Gruppen auf der Plattform, um noch mehr (sinnvolles) Netzwerken stattfinden zu lassen.
𝐂𝐨𝐫𝐩𝐨𝐫𝐚𝐭𝐞 𝐏𝐮𝐫𝐩𝐨𝐬𝐞:
„𝐸𝑖𝑛𝑒 𝑧𝑢𝑘𝑢𝑛𝑓𝑡𝑠𝑓äℎ𝑖𝑔𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑒𝑙𝑙𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑡“
Dieser Purpose zielt darauf ab, dass in einer Gesellschaft alle Beteiligten miteingeschlossen werden sollten. Dazu gehört auch ein fairer Umgang mit allen Lebewesen und die Erkenntnis, dass alle Lebensbereiche zusammengehören und ineinandergreifen sollten: unser Ökosystem, unser Wirtschaftssystem und die Menschen selbst.
𝐖𝐞𝐫𝐭𝐞:
- Unterstützung (auf ganz unterschiedliche Weise)
- Nachhaltigkeit (im Gegensatz zu Greenwashing)
- Verbindung/ Vernetzung (echte sinnvolle Verbindungen schaffen)
𝐙𝐢𝐞𝐥𝐞:
- (soziale) Impact-Projekte unterstützen
- sinnvolle Verbindungen zwischen Zukunftsgestalter/-innen herstellen
- die Sichtbarkeit für einzelne, nachhaltige Projekte erhöhen
𝐖𝐢𝐞 𝐏𝐮𝐫𝐩𝐨𝐬𝐞 𝐛𝐞𝐢 𝐫𝐞𝐟𝐥𝐞𝐜𝐭𝐚.𝐧𝐞𝐭𝐰𝐨𝐫𝐤 𝐠𝐞𝐥𝐞𝐛𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝:
Als großer Unterschied zu anderen bereits bestehenden Vernetzungsplattformen (wie z.B. auch Gruppen auf facebook/LinkedIn) besteht bei reflecta.network kein kommerzielles Interesse daran, die Nutzungszeit der Mitglieder/-innen hochzuhalten. Das Unternehmen sammelt und verkauft darüber hinaus keine Daten und betreibt keine Werbung. Ausschließlich durch freiwillige Mitgliedschaften kann Reflecta unterstützt werden. Somit stehen wirklich die Ziele der Unterstützung und des Netzwerkens im Vordergrund.
Zudem werden auf dieser Plattform alle Beiträge immer chronologisch und nicht algorhythmisch (Ausnahme Matching-Algorhythmus) angezeigt. Das heißt, dass das Anzeigen der Inhalte nicht durch ein bestimmtes Nutzerverhalten manipuliert wird.
Ein echtes Netzwerk für echte Menschen zu schaffen ist ein großes Anliegen der Plattform. Um dies zu erreichen, werden alle eingestellten Profile auf Echtheit und Qualität geprüft und bei Bedarf Hilfen zur Verbesserung des Profils gegeben. Einige Zeit nach Entstehung wurde zudem eine intelligente Suchfunktion erstellt, die passende Partner/-innen per Match oder auch anhand direkter Aufforderung zueinander bringt.
Das Ziel der Unterstützung wird auf vielfältige Weise gelebt: Zum Beispiel wurde eine Wissensdatenbank erstellt, indem sich alle Nutzer/-innen bei einigen Problemen anhand der bereits gestellten Fragen belesen können. Zudem bieten die angebotenen Impact-Tools eine große Unterstützung. Dazu gehören zum Beispiel: eine Problem- und Purpose Analyse, die Entwicklung einer ersten Idee, die Testung der Ideen und Feedbackeinholung sowie, dass Projekte zyklisch immer wieder auf den Prüfstand gestellt und mit der Community besprochen werden.
Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit wird u.a. dadurch umgesetzt, dass die Plattform nur auf deutschen Servern gehostet wird und mit sauberem Ökostrom betrieben wird. Alles in allem eine runde Sache!
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Hier findet man eine innovative Netzwerk-Plattform mit Sinn und zukunftsfähigen Zielen!
Foto: Canva
Quellen:
https://www.reflecta.network/
https://www.reflecta.org/das-reflecta-network
https://www.reflecta.network/die-impact-tools
https://www.sozial-pr.net/reflecta-network/
15/04/2023
𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐆𝐮𝐭𝐞 𝐓𝐚𝐭 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 (𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫-) 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠: 𝐃𝐚𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦 𝐒𝐢𝐀-𝐍𝐑𝐖
Selbstbewusst in die Zukunft starten - das ist das Ziel vieler junger Menschen, die sich für eine Ausbildung oder ein Studium entscheiden. Doch was, wenn man beides miteinander verbinden könnte? Genau das ermöglicht das Programm SiA-NRW in Nordrhein-Westfalen. Die Studienintegrierende Ausbildung verbindet seit 2020 eine betriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einem Studium an einer Fachhochschule oder Universität und eröffnet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern somit neue Karrieremöglichkeiten. In diesem Bericht wollen wir Ihnen das Programm genauer vorstellen und zeigen, welche Vorteile es bietet.
SiA-NRW ist ein Projekt im Rahmen des Innovationswettbewerbs „InnoVET“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Bildung (MSB) sowie vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und umgesetzt. Das Programm richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten sowie an Personen mit Fachhochschulreife oder einem gleichwertigen Abschluss. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen sich vor Beginn des Programms für einen Ausbildungsberuf und ein Studienfach entscheiden.
Die Ausbildung im Rahmen von SiA-NRW dauert in der Regel drei Jahre und findet in einem Unternehmen statt. Die Studienphasen sind in das Ausbildungsprogramm integriert und finden entweder blockweise oder als Abendstudium statt. Dabei können die jungen Menschen zwischen unterschiedlichen Studiengängen an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten wählen.
SiA-NRW bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zahlreiche Vorteile. Durch die Verknüpfung von betrieblicher Ausbildung und Studium erwerben sie sowohl praktische als auch theoretische Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie erhalten eine breitere Qualifikation und sind dadurch besser auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Zudem können sie ihr erworbenes Wissen direkt im Betrieb einsetzen und von Anfang an praktische Erfahrungen sammeln. Durch die enge Verknüpfung von beruflicher und akademischer Bildung haben die Teilnehmenden außerdem beste Karriereaussichten und können sich auf eine vielversprechende Zukunft freuen.
Quelle: sia-nrw.de, inno-vet.de, schulministerium.nrw
Foto: Rawpixel
11/04/2023
𝐐𝐔𝐈𝐙:
Die Eigenwahrnehmung und Fremdeinschätzung von Anderen gehen häufiger mal auseinander. Ist das schlecht? Nicht zwangsläufig, denn aus anderen Perspektiven und Sichtweisen auf uns können wir auch lernen. Für eine gute Teamzusammenarbeit ist es allerdings von Vorteil, wenn Sie eine Ahnung davon haben, wie Sie auf andere wirken. Wie gut Sie das Modell des „Johari-Fensters“ bereits kennen, das Ihnen genau dabei hilft, finden Sie in unserem heutigen Quiz heraus.
𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞: 𝐖𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐡ö𝐫𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐦 𝐌𝐨𝐝𝐞𝐥𝐥 𝐝𝐞𝐬 „𝐉𝐨𝐡𝐚𝐫𝐢 𝐅𝐞𝐧𝐬𝐭𝐞𝐫𝐬“?
A: unbekannter Bereich
B: geheimer Bereich
C: vertrauter Bereich
D: blinder Fleck
Die richtige Antwort finden Sie in unserem Folien-Slide. War Ihnen das schon bekannt?
23/03/2023
>>> 𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐦 Ü𝐛𝐞𝐫𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤: 𝐊𝐨𝐦𝐩𝐞𝐭𝐞𝐧𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐕𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐦𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧
Ungewollte Veränderungen können sich besonders unangenehm anfühlen, da wir sie nicht initiiert haben und meistens auch nicht darauf vorbereitet waren. Darunter fallen z.B. eine Kündigung, eine Trennung, oder auch Kontaktbeschränkungen zu Menschen im eigenen Umfeld während der Corona-Pandemie. In diesen Fällen ist es verständlich, wenn wir einen inneren Widerstand verspüren.
Es kann sich aber ebenso unbehaglich anfühlen, wenn wir eine Veränderung aktiv beschließen und selbstbestimmt umsetzen. Warum ist das so? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und somit fühlt sich die eigene Komfortzone immer sicherer an als eine neue Situation – auch, wenn diese eventuell besser für uns ist.
Wie es gelingt, mit ungewollten und gewollten Veränderungen besser umzugehen, teilen wir Ihnen heute anhand einiger praktischer Tipps mit:
𝟔 𝐈𝐦𝐩𝐮𝐥𝐬𝐞, 𝐮𝐦 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐩𝐨𝐬𝐢𝐭𝐢𝐯 𝐳𝐮 𝐛𝐞𝐠𝐞𝐠𝐧𝐞𝐧:
𝟏) 𝐆𝐞𝐟ü𝐡𝐥𝐞 𝐚𝐮𝐬𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐞𝐧
Vor allem, wenn Sie eine Veränderung überwältigt, aber auch bei allen anderen Emotionen, die mit der neuen Situation einhergehen, ist es wichtig, diese Gefühle zuzulassen. Nehmen Sie dieses Gefühl also bewusst wahr, achten Sie auf Ihre Körperreaktionen und benennen Sie Emotionen ganz neutral. Zum Beispiel: „Ich empfinde Verzweiflung/Wut/Trauer/Hilflosigkeit.“
Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich viele Gefühle in Ihnen anstauen, suchen Sie ein zusätzliches Ventil dafür, um diese zu verarbeiten. Hier könnte geführtes Journaling, ein schneller Spaziergang oder ein Gespräch mit einer vertrauten Person hilfreich sein.
𝟐) 𝐀𝐤𝐳𝐞𝐩𝐭𝐚𝐧𝐳 𝐳𝐮𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧
Wenn sich eine Veränderung bereits ereignet hat oder sie unausweichlich ist, dann ist es das Beste, sie einfach zu akzeptieren. Das bedeutet, die Situation so anzunehmen, wie sie ist und sie nicht zu bewerten. Seien Sie hier geduldig mit sich und geben Sie sich Zeit für diesen Akzeptanzprozess, denn manchmal braucht es eine Weile, bis wir eine Erfahrung annehmen können und integriert haben.
𝟑) 𝐒𝐭𝐫𝐞𝐬𝐬𝐥𝐞𝐯𝐞𝐥 𝐚𝐮𝐬𝐛𝐚𝐥𝐚𝐧𝐜𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧
Eine Veränderung kann sich so anfühlen, als würden wir unvorbereitet in eiskaltes Wasser springen. Sie bedeutet ein hohes Stresslevel – psychisch, emotional und körperlich. Der ausgelöste Stress erschwert es uns, die Situation zu verarbeiten. Daher ist es wichtig, diesen Stress wieder abzubauen.
𝐓𝐢𝐩𝐩:
Besonders effektiv hierbei sind Sport (wie z.B. Laufen oder Fahrrad fahren) und Achtsamkeitsübungen (wie z.B. Meditation oder Atemübungen). Bei beiden Methoden wird die Ausschüttung von Stresshormonen reduziert und der Parasympathikus (=Ruhenerv) aktiviert.
𝟒) 𝐒𝐞𝐥𝐟𝐜𝐚𝐫𝐞
Dieser Tipp knüpft an den vorherigen an, denn natürlich sind Bewegung und Achtsamkeit Dinge, mit denen man sich etwas Gutes tut. Aber hierbei geht es noch einen Schritt weiter. Wenn wir eine (vor allem ungewollte oder sehr herausfordernde) Veränderung erleben, können wir uns im ersten Moment verletzlich fühlen. Daher sollten Sie sich in dieser Zeit, so gut wie möglich, unterstützen mit allem, was Ihnen mental und emotional guttut.
𝐓𝐢𝐩𝐩:
Hier können vor allem Rituale helfen, die Sie beruhigen (wie z.B. die Verwendung ausgleichender Düfte wie Lavendel oder Sandelholz als tragbares Öl oder auch Badezusatz).
𝟓) 𝐌𝐚𝐥 𝐥𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧
Es kann Situationen geben, die so überwältigend und überraschend für uns sind, dass sie sich im ersten Moment wie ein Schock anfühlen - aber im zweiten Moment schon fast unseren (Galgen-) Humor aktivieren und dazu führen, dass wir darüber lachen können. Und dies bewirkt gleich zwei positive Aspekte: Zum einen lässt uns das Darüber-Lachen eine Art Vogel-Perspektive einnehmen und Abstand zu den Ereignissen gewinnen und zum anderen reduziert Lachen ebenfalls die Stresshormone in unserem Körper.
𝟔) 𝐂𝐡𝐚𝐧𝐜𝐞 𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧
Es ist vielleicht nicht immer sofort möglich, aber mit der Zeit kannst Du in der eingetretenen Veränderung eventuell auch eine Chance erkennen. Und wenn man den Blick dafür öffnet, lässt sich in nahezu jeder Situation etwas Positives entdecken. Wenn es eine tiefgreifendere Erfahrung war, wie eine Trennung oder eine Kündigung, kann sich dadurch gegebenenfalls ein Neuanfang ergeben. Aber auch kleinere Veränderungen können dazu führen, dass wir uns selbst mehr verstehen, etwas gelernt oder erkannt haben oder auch einfach nur um eine Erfahrung reicher sind.
𝐓𝐢𝐩𝐩:
Fragen Sie sich: Welche neuen Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen sich für mich? Was habe ich über mich erfahren oder erkannt? Was habe ich gelernt?
Eins ist wohl sicher: Die einzige Konstante ist die Veränderung. Es werden sich also immer wieder Veränderungen in unserem Leben ereignen. Zum Glück haben wir es in der Hand, wie wir damit umgehen.
Welcher Tipp lässt Sie mit mehr Gelassenheit auf eine bevorstehende Veränderung blicken?
Teilen Sie uns dies gern mit uns in den Kommentaren!
15/03/2023
𝐊𝐨𝐦𝐦𝐮𝐧𝐢𝐤𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧: 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐧𝐮𝐫 𝐒𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧!
Wir alle tun es jeden Tag, den ganzen Tag lang. Egal, ob wir morgens in der Bahn sitzen, eine E-Mail schreiben, vor einer Gruppe stehen, mit Freundinnen und Freunden einen geselligen Abend haben, jemandem zuhören oder abends mit der Partnerin oder dem Partner am Esstisch sitzen: Wir kommunizieren.
„Wenn ich jemandem zuhöre, kommuniziere ich? Stimmt doch gar nicht - ich höre doch zu und rede gar nicht!“, wurde letztens von einem meiner Schulungsteilnehmer erwidert. „Und wenn Du mir jetzt etwas Wichtiges aus Deinem Tag erzählen möchtest und ich stehe mit meinem Handy in der Hand vor Dir, scrolle dort herum und antworte nur gelegentlich mit einem „Aha“, „Mhm“ und „Oh, das ist ja cool“ - Welchen Eindruck vermittle ich Dir damit?“, fragte ich daraufhin. „Du zeigst mir damit, dass Du Dich nicht für meine Story interessierst?“, antwortete er noch etwas unsicher. „Richtig, und das obwohl ich das wörtlich gar nicht gesagt habe!“
Wenn man über das Kommunizieren spricht, ist nicht nur vom gesprochenen Wort die Rede. Denn Kommunikation ist eine Interaktion zwischen Individuen und dient unter anderem der Informationsweitergabe. Diese Übermittlung findet auf verschiedenen Ebenen statt. Wir unterscheiden hier zwischen der verbalen Ebene, also dem „Gesagten“, der nonverbalen Ebene, also der Mimik und Gestik, der paraverbalen Ebene, die sich auf das Sprechverhalten (also meine Aussprache, Sprechtempo und Lautstärke) bezieht und dann gibt es noch die extraverbale Ebene, welche sich auf die Rahmenbedingungen (Wie bin ich gekleidet? In welcher Beziehung stehe ich mit meinem/-r Gesprächspartner/-in? Wo und wann sprechen wir miteinander?) bezieht.
„Es kommt nicht immer darauf an, WAS ich sage, sondern die Art und Weise, WIE ich meinen Inhalt der Nachricht überbringe.“, sagte ich zu meinem Schulungsteilnehmer, „Deswegen hast Du auch das Gefühl gehabt, dass ich mich nicht für Deine Geschichte interessiere. Ich habe dir zwar mit „Oh, das ist ja cool“ geantwortet, war dabei aber desinteressiert und mit meinem Handy beschäftigt.“
Das Fazit, das wir daraus ziehen und sicherlich auch schon mal gehört haben: Kommunikation findet immer statt und wir können nicht nicht kommunizieren. Dieses Wissen ist wichtig für jeden Aspekt unseres Berufs- und Privatlebens. Beobachten Sie sich in den nächsten Tagen mal selbst: sitzen Sie in Meetings mit verschränkten Armen da? Welche Gesichtsmimik haben Sie dabei? Welchen Eindruck könnte das vermitteln und welchen Eindruck WOLLEN Sie vermitteln? Eine „offene“ Körperhaltung (keine verschränkten Arme, gerader Oberkörper) vermittelt Empfängnisbereitschaft für das Gegenüber. Blickkontakt und ein gelegentliches Nicken zeigen ihre aktive Anteilnahme am Gespräch. Probieren Sie es mal aus!
Quellen: https://www.text-schreiben.com/tag/kommunikation/
Foto: Rawpixel
28/02/2023
𝐂𝐎𝐀𝐂𝐇𝐈𝐍𝐆-𝐓𝐎𝐎𝐋 #𝟒𝟐: 𝐒𝐓𝐔𝐅𝐄𝐍 𝐃𝐄𝐑 𝐕𝐄𝐑Ä𝐍𝐃𝐄𝐑𝐔𝐍𝐆
Das transtheoretische Modell gibt eine Übersicht über den Prozess von Verhaltensveränderungen. Es kann zu einem verbesserten Verständnis von Verhaltensveränderungen führen, um - darauf basierend - konkrete Coaching-Interventionen für die einzelnen Phasen zu planen. Mit diesen Handlungsempfehlungen/-strategien ist es möglich, erforderliche Verhaltensänderungen Stufe für Stufe zu bewirken.
𝐙𝐢𝐞𝐥:
die intentionale Veränderung von Verhalten, Verdeutlichung des Prozesses einer Verhaltensveränderung
𝐀𝐧𝐰𝐞𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠:
vor allem bei gesundheitsbezogenen Verhaltensveränderungen (z.B. Ernährungsumstellung, Sport, gesunde Gewohnheiten)
𝐕𝐨𝐫𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧:
In den einzelnen Modellphasen kommen bestimmte Coaching-Strategien zum Einsatz:
𝐃𝐞𝐫 𝐀𝐛𝐥𝐚𝐮𝐟 𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐢𝐧 𝟔 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧:
1) Absichtslosigkeit: kein Bestreben, das problematische Verhalten zu ändern | Fokussierung auf den Ist-Zustand und die entstehenden Schwierigkeiten
2) Absichtsbildung: Absicht, das Verhalten irgendwann zu ändern | Identifikation ggf. gegensätzlicher Motive und Blockaden
3) Vorbereitung: konkrete Planung, das Verhalten zu ändern sowie Zielformulierung und -planung
4) Handlung: Angestrebte Verhaltensänderungen werden erreicht durch konkrete Umsetzung der geplanten Coaching-Strategien
5) Aufrechterhaltung: die positiven Verhaltensänderungen bleibt bestehen, das heißt werden für längere Zeit umgesetzt | Überprüfen der Wirksamkeit der eingesetzten Coaching-Interventionen
6) Abschluss: das neue Verhalten wird in das eigene Selbstkonzept integriert | Wertschätzung des Erreichten
Findest Du dieses Modell hilfreich, um eigene Veränderungsprozesse zu verstehen und umzusetzen?
Foto: Canva
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