Reporterfabrik

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Die WebAkademie des Journalismus. đź’ˇVom Reporter:innen-Forum und CORRECTIV.org. Wir machen Reporter

17/06/2026

Die Debattenkultur in Deutschland ist geprägt von in sich geschlossenen Blasen. Das Gesprächsformat „Hi!&Nun? (vormals High Noon)” soll das aufbrechen, indem jeweils zwei Kontrahenten mit sehr unterschiedlichen Standpunkten zwei Stunden lang moderiert zu einem kontroversen Thema streiten.

In der ersten Folge streiten zwei der bekanntesten Journalisten und Talkshowgäste der Republik: Melanie Amann und Ulf Poschardt.

In den Kommentaren zu den bisherigen Reels häuften sich Beschimpfungen und Drohungen gegen Melanie Amann und Ulf Poschardt. Wir bitten um eine sachliche Diskussion. Der Sinn dieses Gesprächsformats ist es, Meinungen auszutauschen, nicht Beschimpfungen und Beleidigungen. „Hi!&Nun?” möchte Blasen der Streitkultur aufbrechen, indem jeweils zwei Kontrahenten mit sehr unterschiedlichen Standpunkten aufeinandertreffen und debattieren. Bitte tragt durch eure Kommentare dazu bei, begegnet anderen Meinungen mit Neugier, nicht mit Verachtung!

Den Link zum ganzen Gespräch findet ihr in der Bio 🔗

16/06/2026

Ab wann ist Journalismus eigentlich „Aktivismus” und wer entscheidet das?

In ihrem Podcast werfen Markus Lanz und Richard David Precht CORRECTIV vor, im Grunde Aktivismus zu betreiben. Aber stimmt das?

Spoiler: Die entscheidende Frage ist nicht, OB eine Redaktion eine Haltung hat – weil die haben wir nämlich alle. Sondern, ob sie sich ans Handwerk hält: überprüfbare Quellen, Recht auf Stellungnahme, Korrekturen und auch Gerichtsurteile aushalten.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen CORRECTIV und Portalen wie Nius, die ihre eigenen Formate selbst „Meinungs Show” nennen.

Medienkompetenz heißt in diesem Fall: genau hinschauen, ob jemand „Aktivismus!” ruft, um wirklich Qualität zu meinen oder um unbequeme Recherche mundtot zu machen.

Photos from Reporterfabrik's post 15/06/2026

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13/06/2026

Kann dich eine Diagnose „polizeibekannt” machen?
Nachdem CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ein „Raster” für „psychisch kranke Gewalttäter” ins Gespräch gebracht hat, waren der Aufschrei und die Angst groß: Stecke ich automatisch in einer Polizei-Datei, nur weil ich an Depressionen oder Angststörungen leide?
Die Redaktion von CORRECTIV hat sich die neuen Gesetze in Hessen und Niedersachsen angeschaut. Spoiler: Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern eine ärztliche „Gefahrenprognose” bzw. eine „Fremdgefährdung”.
Trotzdem hat die Debatte Folgen. Wenn „psychisch krank” politisch im selben Atemzug mit „Gewalttäter” und „Raster” fällt, stigmatisiert das. Und das kann die Hemmschwelle erhöhen, sich überhaupt Hilfe zu holen.
Medienkompetenz heiĂźt in diesem Fall, genau hinzuschauen, wer da eigentlich in einen Topf geworfen wird. Denn eine Diagnose macht niemanden automatisch zu einer Gefahr.
Den ganzen Artikel findet ihr auf correctiv.org.

12/06/2026

Warum fährt man als Reporterin in ein Kriegsgebiet? Warum setzt man sich dem Risiko aus? Alexandra Berlin ist zuerst zufällig in Kriegsgebiete geraten. Heute ist sie Kriegsreporterin beim Spiegel. In ihrem neuen Workshop in der Reporterfabrik zeigt sie, wie sie sich auf eine Reportage im Kriegsgebiet vorbereitet, was währenddessen zu beachten ist und was sie tut, wenn sie wieder in Deutschland ist. Der Workshop ist nicht nur für die spannend, die sich das selbst vorstellen können, sondern für uns alle – damit wir verstehen, wie Journalismus im Krieg gemacht wird. Link in der Bio 🔗

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