CADUS e.V.

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CADUS - international disaster response - is an independent humanitarian emergency response organisation.

14/06/2026

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Unsere Teams legen bis zu 150.000km im Jahr auf Patient*innentransporten (MedEvac) in der Ukraine zurück. Während in Deutschland die durchschnittliche Strecke pro Transport bei 15-20 km in der Stadt und auf dem Land bis zu 49km liegt, fahren unsere Teams etwa 110km pro Patient*in.

Für unsere Teams können die Fahrten schnell herausfordernd werden, während sie den MedEvac für die Patient*innen so angenehm wie möglich gestalten.

Die Straßenverhältnisse sind für Fahrer*in und Rettungswagen fordernd. Teilweise müssen dabei Strecken von bis zu 800km zurückgelegt werden. Auch Transporte über mehrere Tage sind möglich, wenn Gesundheitszustand und Sicherheitslage es zulassen. So wird der*die Patient*in, das Team und das Fahrzeug geschont.

Die medizinische Betreuung der teilweise intensivpflichtigen Patient*innen hat während der MedEvacs höchste Priorität. Die Versorgung findet dabei im beengten Raum des Rettungswagens und regelmäßig auch ausgerüstet mit einschränkender Schutzausrüstung wie Helm und Weste statt. Denn die Gefahr, völkerrechtswidrig das Ziel einer russischen Drohne zu werden, ist real.

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Our teams cover up to 150,000 km per year on patient transfers (MedEvac) in Ukraine. While the average distance per transport in Germany is 15–20 km in urban areas and up to 49 km in rural areas, our teams travel approximately 110 km per patient.

For our teams, these journeys can quickly become challenging, even as they strive to make the MedEvac as comfortable as possible for the patients.

Road conditions are demanding for both the driver and the ambulance. Routes of up to 800 km may need to be covered, and multi-day transfers are also possible when the patient's condition and the security situation allow. This approach helps protect the patient, the team, and the vehicle.

Providing medical care to patients, some of whom require intensive care, is the top priority throughout MedEvacs. Treatment takes place in the confined space of the ambulance, often while wearing restrictive protective equipment such as helmets and vests. The threat of becoming a target of a Russian drone strike in violation of international law is very real.

Photos from CADUS e.V.'s post 13/06/2026

“Tires and motor oil – these small things can make the difference between whether we can help patients or not.” – Avery Cox, CADUS HoM in Gaza.

Aid shipments to Gaza remain insufficient. In addition to shortages of food, baby formula, medicine, and other supplies, fuel, oil, and spare parts are also in short supply.

Fuel is needed to generate electricity for hospitals, operate desalination plants for drinking water, and run ambulances. Increasingly, humanitarian organizations are struggling to operate, repair, and maintain their vehicles.

Our ambulances also regularly get flat tires because of the debris on the roads. But new tires are hard to come by in Gaza, so the only option is to keep repairing them over and over again. The critically low engine oil level in one of our vehicles could only be fixed after several weeks because the necessary oil was unavailable anywhere in Gaza.

If ambulances break down more frequently due to a lack of spare parts and supplies, this jeopardizes patient care and, in the worst case, their survival.

Despite all the efforts of humanitarian organizations, the medical care system in Gaza is extremely fragile. A comprehensive opening of the borders for aid deliveries is urgently needed!

Photos from CADUS e.V.'s post 12/06/2026

Recap INTERSCHUTZ

120.000 qm, 1.772 Aussteller, 140.000 Besucher und glänzender Hightech auf der . Und mittendrin, in der großen Halle 26: Unser in die Jahre gekommener, verbeulter Transporter.

Die Interschutz 2026 in Hannover hat mit beeindruckenden Zahlen gezeigt, was technisch im Rettungswesen möglich ist. Doch als wir von CADUS die Einladung erhielten, als NGO teilzunehmen, war uns klar: Wir müssen die Realität der Menschen zeigen, die jeden Tag in einer Katastrophe aufwachen.

Warum stellen wir Rost und Beulen statt Hightech aus?

Weil dieser Van die Realität widerspiegelt. Angelehnt an unsere Einsätze und Erfahrungen in der Ukraine, in Gaza und im Sudan sieht die rettungsdienstliche Versorgung in vielen Teilen der Welt genau so aus. Improvisiert, pragmatisch und mit den einfachsten Mitteln.

Wir haben auf der Interschutz viele tiefgehende Gespräche geführt. Viele Besucher*innen waren dankbar für diesen ungeschönten Einblick in laufende Deployments. Am Ende waren sich alle einig: Es geht auch mit einfachsten Mitteln und oft geht es gar nicht anders. Denn die großen Fahrzeuge fahren jetzt wieder zurück in die sicheren Hallen. Unsere bescheidenen Fahrzeuge gehen dahin, wo sie gebraucht werden.

Danke an alle, die an unserem Stand waren und mit uns diskutiert haben!

Photos from CADUS e.V.'s post 11/06/2026

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Wir suchen Unterstützung in unserer Rechtsberatung.

Als Volunteer bringst Du Deine juristische Expertise in den Alltag einer international tätigen humanitären Organisation ein und unterstützt uns bei rechtlichen Fragestellungen rund um Arbeitsrecht, Gemeinnützigkeit, Vereinsrecht, Zuwendungen oder Verträge.

Umfang: ca. 5 bis 10 Stunden pro Monat, flexibel und remote.

Wenn Du Interesse an solidarischer, verantwortungsvoller humanitärer Arbeit hast und Deine Kenntnisse ehrenamtlich einbringen möchtest, freuen wir uns über Deine Nachricht.

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We are looking for support in our Legal Advisory team.

As a volunteer, you will contribute your legal expertise to the daily work of an internationally active humanitarian NGO and support us with questions related to labor law, non profit and tax law, association law, grant compliance, procurement or contracts.

Commitment: approx. 5 to 10 hours per month, flexible and remote.

If you are interested in contributing your skills to value driven, independent humanitarian work, we look forward to hearing from you.

Photos from CADUS e.V.'s post 10/06/2026

In unserem Format "Auf ein Wort" möchten wir dich mitnehmen in unsere Überlegungen, wie Wörter, Narrative und Darstellungsweisen unsere Vorstellungen und Überzeugungen über die Welt prägen können.

In der humanitären Hilfe bewegen wir uns in einem sensiblen Umfeld aus starken Emotionen, Politik, Machtverhältnissen,Ungleichheit und verschiedenen Kulturen und Interessen. In unserer Öffentlichkeitsarbeit versuchen wir möglichst diskriminierungsfrei zu berichten und Betroffene von Krisen als handelnde Individuen darzustellen und unsere Rolle als westlicher, humanitärer Akteur kritisch zu betrachten.

Häufig führen wir intern Diskussionen darüber, welche Wörter, Formulierungen und Darstellungsweisen wir verwenden wollen. Uns ist bewusst, dass eine alleinige "Beschönigung" der gesellschaftlichen (Macht-) Strukturen durch Umbenennung oder Ausblenden nicht ausreichend ist.
Trotzdem beeinflussen Sprache und Darstellung unser Denken und welche Überzeugungen wir entwickeln. Und diese gilt es zu hinterfragen.

Daher möchten wir dich und die Öffentlichkeit in unsere Überlegungen einbeziehen, gemeinsam diskutieren, lernen und Anregungen schaffen für einen bewussten Umgang mit Sprache und Darstellung im Kontext der humanitären Hilfe.

Sprache formt Realität. Und die gilt es umfassend zum Besseren zu verändern.

Photos from CADUS e.V.'s post 09/06/2026

Wir suchen dringend Ärzt*innen für unseren Einsatz in Gaza.

CADUS ist seit Februar 2024 in Gaza aktiv und unterstützt lokale Kapazitäten in der Notfallversorgung, in Feldhospitälern und bei medizinischen Evakuierungen. Für die nächsten Rotationen (23. Juni bis 4. August / 12. Juli bis 18. August) suchen wir medizinische Fachkräfte mit mindestens 5 Jahren Erfahrung nach dem Abschluss.

Bewirb dich jetzt. Link im ersten Kommentar.

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We are urgently looking for medical doctors for our Gaza response.

CADUS has been operating in Gaza since February 2024, supporting local capacities in emergency care, field hospitals and medical evacuations. For the upcoming rotations (June 23 to August 4 / July 12 to August 18) we are looking for medical professionals with at least 5 years of post-graduate experience.

Apply now. Link in first comment.

Photos from CADUS e.V.'s post 08/06/2026

Meet our team:

"Dr. Corinna Schäfer"
When people think of humanitarian response, they often picture doctors saving lives in makeshift tents. But modern crisis response is so much more than that, it's logistics, infrastructure, and increasingly: digital security.

Corinna is one of CADUS' co-founders and heads our IT department. She makes sure our teams in the field have the communication tools they need and that sensitive data stays safe. Because in crisis contexts, a data breach can cost lives.

And if that wasn't enough: her heart also beats for WASH — water, sanitation, and hygiene — most recently in Sudan.

Read the full interview in english on our website.
Link in bio.

Photos from CADUS e.V.'s post 05/06/2026

Kriege und Krisen verschwinden aus den Schlagzeilen. Die Not bleibt.

Wir leisten medizinische und technische Unterstützung dort, wo sie dringend benötigt wird – um Menschenleben zu retten, Leiden zu lindern und weitere Not zu verhindern. Denn jeder Mensch hat ein Recht auf Unterstützung, wenn er sie braucht.

Und das kostet: Ausrüstung, medizinisches Personal, Fahrzeuge, Schulungen, Koordination. Jeden Monat. Nicht nur dann, wenn eine Krise “neu” ist.

Mit einer Dauerspende ab 5 € im Monat stellst du sicher, dass wir weiter vor Ort Nothilfe leisten können – auch wenn die mediale Aufmerksamkeit längst weiter gewandert ist.

Den Link zu unserem Spendenformular findest du in der Kommentarspalte!

Photos from CADUS e.V.'s post 04/06/2026

Wir suchen Verstärkung.
Projektmanager*in Emergency Response (m/w/d) in Vollzeit, ab 15. Juli 2026, Berlin.

Du koordinierst internationale Nothilfeprojekte, arbeitest mit interdisziplinären Teams, begleitest Kolleg*innen im Einsatzland und bringst Erfahrung im humanitären Projektmanagement mit? Dann könnte das dein nächster Schritt sein.

Was dich erwartet: Strategische Verantwortung im gesamten Projektzyklus, enge Zusammenarbeit mit institutionellen Geldgeber*innen, und die Möglichkeit, humanitäre Hilfe aktiv mitzugestalten, die strukturelle Ursachen benennt und auf Augenhöhe arbeitet.

Bewerbungsfrist: 20. Juni 2026, laufendes Verfahren.

Alle Infos und die vollständige Ausschreibung findest du auf unserer Website.

**Wir ermutigen ausdrücklich Menschen, die von struktureller Diskriminierung betroffen sind, sich zu bewerben.**

Photos from CADUS e.V.'s post 03/06/2026

Die russischen Angriffe auf die Ukraine reißen nicht ab. Mit Raketen und Drohnen werden jeden Tag Ziele in der Ukraine beschossen. Bewusst wird dabei die zivile Infrastruktur ins Visier genommen und auch immer wieder Wohnviertel beschossen.

Unsere Teams vor Ort berichten uns von ständigen Luftalarmen, Explosionen, stundenlangem Warten in Schutzräumen und Schlafmangel. Trotzdem leisten sie großartige Arbeit in der Unterstützung der Patient*innen, die auf unsere MedEvacs angewiesen sind. Oder wie es eine Mitarbeiterin aus unserem Dnipro Team zusammenfasst:

„Wir sind aus einem Grund hier: um unseren Patient*innen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Eine Versorgung die sie verdienen. Und genau das ist es, was uns alle im Dnipro-Team antreibt, in dieser ungewissen und manchmal belastenden Situation weiterzumachen."

Den gesamten Beitrag findest du auf Deutsch in unserem Blog.
https://www.cadus.org/aktuelles/blog/

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