Lars Castellucci
Mitglied des Deutschen Bundestages
Heute vor einem Jahr wurde ich zum Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe ernannt.
Seitdem habe ich viele Menschen getroffen, die unter Krieg, Gewalt und Vertreibung leiden. Aber ich habe auch viele Menschen getroffen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Die sich nicht damit abfinden wollen, dass in unserer Welt immer häufiger das Recht des Stärkeren gilt.
Gerade in Zeiten von Angriffen auf die globale Ordnung und das Völkerrecht dürfen wir Menschenrechte nicht als Luxus betrachten. Sie sind die Grundlage für Freiheit, Sicherheit und ein gutes Zusammenleben – weltweit und auch bei uns in Deutschland. Denn wenn die regelbasierte Ordnung zerfällt, wenn Hunger, Krieg und Perspektivlosigkeit zunehmen, dann bleibt auch unser Land davon nicht unberührt.
Umgekehrt gilt: Wenn in Deutschland die Unterstützung für Menschenrechte bröckelt, wird auch unser internationales Engagement schwieriger. Gerade mit Blick auf das 80-jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 2028 verstehe ich es deshalb auch als meine Aufgabe, die Menschen in Deutschland wieder für die Menschenrechte zu gewinnen.
Lasst uns weiter gemeinsam daran arbeiten. Vielen Dank an alle, die sich jeden Tag für Menschenrechte und humanitäre Hilfe einsetzen.
Vor Kurzem bin ich in die Demokratische Republik Kongo gereist. Viele Menschen haben mir danach geschrieben und gefragt: „Was können wir tun? Wie können wir helfen?“
Jetzt breitet sich dort im Norden zusätzlich Ebola aus. Die WHO hat die Lage bereits als internationale Gesundheitsnotlage eingestuft. Deutschland unterstützt die Hilfe vor Ort gemeinsam mit internationalen Partnern und Hilfsorganisationen.
Wer zusätzlich helfen möchte, kann zum Beispiel an „Aktion Deutschland Hilft“ oder das „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ spenden. Die Links sind in den Kommentaren.
Ich habe im Kongo Menschen getroffen, die trotz großer Not ihre Lebensfreude und ihre Kraft nicht verloren haben. Diese Menschen dürfen wir nicht alleinlassen. Vielen Dank für jede Unterstützung.
23/05/2026
Tolles Wetter, gute Laune und mit Unterstützung vom Kraichgau Fanfarenzug Mühlhausen: Besser konnte der Angelbachtaler Pfingstmarkt nicht starten ☀️
Allen ein schönes Festwochenende und frohe Pfingsten!
22/05/2026
Hallo, Ich bin Isabella, 15 Jahre alt und komme aus Baden-Württemberg.
Eine Woche voller spannender Einblicke im Deutschen Bundestag liegt hinter mir. Im Rahmen meines BOGY-Praktikums bei Lars Castellucci durfte ich den politischen Alltag in Berlin hautnah erleben und viele Eindrücke sammeln, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt.
Besonders interessant waren für mich die AG-Sitzungen. Dort konnte ich miterleben, wie intensiv über aktuelle Themen, politische Entscheidungen und zukünftige Entwicklungen diskutiert wird. Es war beeindruckend zu sehen wie viele unterschiedliche Meinungen und Perspektiven in solche Gespräche einfließen und wie Politik tatsächlich entsteht.
Ein weiteres Highlight war für mich die Teilnahme an einer Ausschusssitzung. Dort konnte ich beobachten wie detailliert politische Themen diskutiert werden und wie Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker gemeinsam an Lösungen arbeiten. Auch die Plenarsitzung im Bundestag war besonders spannend, weil man die Debatten und Reden direkt im Parlament verfolgen konnte.
Neben den fachlichen Eindrücken war es auch spannend, den Alltag im Bundestag kennenzulernen - von den Sitzungen über Gespräche bis hin zur Atmosphäre im politischen Betrieb. Diese Woche hat mir gezeigt, wie vielseitig und verantwortungsvoll politische Arbeit ist und wie wichtig Diskussion, Zusammenarbeit und Engagement für unsere Demokratie sind.
Vielen Dank an das gesamte Team für die freundliche Aufnahme und die Möglichkeit, so viele spannende Erfahrungen sammeln zu dürfen!
21/05/2026
Wir brauchen mehr Organspenden. Denn jede Spende kann Leben retten.
Das Problem ist nicht fehlende Bereitschaft. Viele Menschen sind offen für Organspende, nur wird diese Entscheidung viel zu selten festgehalten. Informationen sind zu wenig präsent, Verfahren zu kompliziert, Zugänge nicht niedrigschwellig genug. Genau da müssen wir konsequenter werden.
Die Widerspruchsregelung klingt einfach, wirft aber schwierige Fragen auf: Wer nicht widerspricht, gilt automatisch als potenzieller Spender oder potentielle Spenderin. Was ist aber mit Menschen, die aus sprachlichen, gesundheitlichen oder sozialen Gründen keine informierte Entscheidung treffen oder dokumentieren können? Gerade sie brauchen besonderen Schutz.
Hinzu kommt: Es ist nicht belegt, dass die Widerspruchsregelung allein zu mehr Organspenden führt. Entscheidend sind funktionierende Abläufe in den Kliniken, gute Einbindung der Angehörigen und vor allem Vertrauen.
Deshalb ist mein Ansatz klar: weniger Systemstreit, mehr konkrete Umsetzung. Wir müssen die hohe Bereitschaft zur Organspende endlich in dokumentierte Entscheidungen übersetzen mit besserer Aufklärung, einfacheren Verfahren und Zugängen, die wirklich alle erreichen. Daran arbeite ich in einer überfraktionellen Gruppe.
21/05/2026
Ich suche Verstärkung für mein Team in Berlin.
Zum 15. Juli suche ich als Elternzeitvertretung eine:n Referent:in für meine Öffentlichkeitsarbeit. Die Stelle ist befristet bis voraussichtlich September 2027. Bewerbungen sind bis zum 10. Juni möglich.
Alle Informationen zur Stelle gibt es hier ➡️ https://lars-castellucci.de/stellenausschreibung-referent-in-fuer-oeffentlichkeitsarbeit/
Ich freue mich, wenn ihr die Ausschreibung an Interessierte weiterleitet.
20/05/2026
Hab Mut, steh auf!
Das war das Motto des diesjährigen Katholikentags. Und es spricht mir aus dem Herzen.
Denn angesichts der vielen Krisen und Konflikte, hier bei uns und weltweit, wirkt unsere Gesellschaft oft wie gelähmt. Ich will nichts schönreden. Aber ich bin überzeugt: Verzweiflung begegnet man am besten mit Tatendrang.
Egal ob man nun selbst katholisch ist oder nicht, dieses Motto können wir uns alle zu Herzen nehmen. Katholikentag
20/05/2026
Neue Sitzungswoche, neuer Schulklassenbesuch.
Dieses Mal war die 11. Klasse der SRH Stephen-Hawking-Schule aus Neckargemünd bei mir im Bundestag zu Gast.
Besuche von Schülerinnen und Schülern gehören zu meinen liebsten Terminen. Denn junge Menschen bringen oft einen ganz eigenen Blick auf Politik und auf das Leben insgesamt mit. Das fordert heraus, regt zum Nachdenken an und ermöglicht immer wieder einen wertvollen Perspektivwechsel.
Gerade in der Politik ist es zentral, Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Deshalb ist mir der regelmäßige Austausch mit jungen Menschen so wichtig.
Vielen Dank für euren Besuch, eure Offenheit und eure Fragen zu mir und meiner Arbeit als Politiker.
19/05/2026
Die Protestbewegung in Iran kämpft für Freiheit und Menschenrechte gegen ein Regime, das zum Unterdrücker des eigenen Volkes geworden ist.
Im Januar waren wir Zeugen der Kraft, wenn Menschen auf die Straße gehen, weil sie sich nach Demokratie und Menschenrechte sehnen, und wenn es ein Zielbild gibt: das einer erstrebenswerten internationalen Ordnung, eines guten, gelingenden Lebens. Gerade deshalb dürfen wir uns nicht an eine Welt gewöhnen, in der das Recht des Stärkeren gilt. Menschenrechte und Völkerrecht gehören zusammen. Wer internationale Regeln aufgibt, gefährdet am Ende beides.
Gleichzeitig glauben mittlerweile viele, dass Menschenrechte nur etwas für Leute sind, die zur falschen Zeit am falschen Ort geboren oder gelandet sind. Andere haben das Vertrauen in das Versprechen der Menschenrechte verloren, wenn sie Recht und Realität vergleichen. Deshalb müssen wir neu überzeugen: mit Zuversicht, mit klaren Regeln und mit der Vorstellung einer internationalen Ordnung, in der nicht Macht über Recht entscheidet.
Darüber und über die Situation der Zivilgesellschaft in Iran habe ich als Menschenrechtsbeauftragter gestern in der Friedensstadt Osnabrück gesprochen, gemeinsam mit Mariam Claren von HÁWAR.help und Diba Mirzaei vom Giga-Institut für Nah-Ost-Studien. Vielen Dank für die Einladung.
16/05/2026
Die Welt ist ein Dorf.
Das habe ich erst neulich auf meiner Reise in den Kongo wieder erlebt.
Wiesloch und Kinshasa liegen rund 6.000 Kilometer Luftlinie auseinander. Und trotzdem treffe ich ausgerechnet im Kongo einen weiteren gebürtigen Wieslocher: Marc Cortadellas Mancini.
Marc arbeitet derzeit als Junior Professional Officer für die Vereinten Nationen in Kinshasa. Menschen wie er, die sich mit großem Engagement für andere einsetzen, beeindrucken mich immer wieder.
Es hat mich sehr gefreut dich zu treffen, Marc. Für deine Zukunft wünsche ich dir alles Gute.
15/05/2026
Wahlkreiswochen bedeuten auch immer Bürgermeisterbesuche, diese Woche unter anderem in Walldürn bei Meikel Dörr.
Wir stehen hier tatsächlich vor Deutschlands “dienstältestem Rathaus”, durchgehend Amtssitz der Bürgermeister seit dem Jahr 1448. Wenn jetzt renoviert wird, wird auch Meikel Dörr nicht ausziehen, um die Reihe nicht zu unterbrechen. Walldürn hat aber nicht nur Geschichte, sondern zum Beispiel auch beeindruckende Unternehmen. Darüber und über viele weitere wichtige kommunale Themen haben Meikel Dörr und ich gesprochen.
Es braucht einen neuen Schulterschluss mit den Kommunen. Dafür setze ich mich ein.
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