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Archivrecherchen, Transkription deutscher Handschriften (16.-20. Jh.), wissenschaftliches Lektorat und Redaktion. zeitgenössische Dokumente zu einem spezifischen Thema, einer Person, einer Behörde, zu Handelsbeziehungen als Beleg für eine vorgebrachte These? Kennen Sie den Aufbewahrungsort eines benötigten Dokuments, verfügen aber nicht über die Zeit oder Mittel für eine Reise in die staubige Berl
21/02/2026
KI-Angst ist irgendwie auch nichts Neues...
A headline from 1986.
10/12/2025
hat eine schöne Postkarte von den Eltern bekommen.
05/12/2025
Der griechische Schutzheilige des fiesen Montagmorgens (ohne Kaffee), mit grumpy face und
03/12/2025
Eine wirklich großartige Aktion. Danke
26/11/2025
Die Kunge- und Kuschelei der Wirtschaft mit N***s und Faschisten hat John Heartfield schon 1932 treffend zusammengefasst. Viel ist dem gegenwärtig nicht hinzuzufügen, nur die Namen haben sich geändert. Überspitzt gesagt, Faschismus und Kapital waren schon immer, das wusste bereits Adorno, Nachbarn im Geiste. Die Techbros in den Staaten machen es vor, sogar noch krasser als damals, indem sie das politische System nicht kaufen, sondern durch technische, personelle und finanzielle Abhängigkeit regelrecht absorbieren. Hierzulande läuft es gerade eher klassisch. Hier biedern sich aktuell "Die Familienunternehmer" der neonazistischen Afd an. Je stärker die Neonazis werden, umso schneller schmilzt die Brandmauer. Immer mehr Unternehmer:innen sind bereit, sich mit Faschisten zu arrangieren, solange nur das Geschäft läuft. Der Rest (Grundsätze, Anstand, Solidarität, Menschenwürde, demokratisches System) ist Makulatur. Ob Technros oder "Die Familienunternehmer", alles ökonomische Jabba de Hutts...
Ja, etwas populistisch, aber ...
Zu der Frage wie das (damals) nur passieren konnte.
Verband „Die Familienunternehmer“
22/11/2025
„Ich verstehe Science Fiction inzwischen als rhetorische Strategie“ Science Fiction ist nicht nur ein künstlerisches Genre, sondern hat unseren Alltag erfasst. Dabei hat Science Fiction emanzipatorisches Potenzial und kann genauso gut antiliberal und populistisch vereinnahmt werden. Die US-amerikanische Medienwissenschaftlerin und Sciencefiction-Forscherin Sherryl ...
20/11/2025
Der Klassenraum einer alten Schule in #αποκορωνας auf #κρήτη. Auch für die noch so eifrigsten und fleißigsten Schüler:innen muss der streng-deprimierende Blick des Heilands ein echter downer gewesen sein. Pro Bildung bedeutet nicht umsonst die Trennung von Kirche und Staat!
20/11/2025
Nur so eine Vermutung: vielleicht haben viele, die sich eine Abwicklung des am 1.4.2024 in Kraft getretenen wünschen (CDU und Fans von "nur wer arbeitet, soll auch essen"), die Definition des DDR-Kriminalisten Werner Hammer in seiner Diplomarbeit "Einige Probleme der Erkennung und Aufdeckung des Schmuggels mit Rauschgift im Reiseverkehr über die Grenzen der DDR", HU Berlin 1969, allzu eifrig studiert.
12/11/2025
In ehrender Erinnerung
WIR TRAUERN UM MICHA BRUMLIK
4. November 1947 – 10. November 2025
Das Fritz Bauer Institut trauert um Micha Brumlik. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Instituts und hat in dieser Funktion wichtige Weichen gestellt. Nach dem Umzug des Instituts in das IG Farben Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität 2001 hat sich Micha Brumlik für einen angemessenen Umgang mit dem historischen Ort, der ehemaligen Firmenzentrale der IG Farben, engagiert. In seiner Amtszeit fand 2004 ein zweites Treffen von Überlebenden des KZ Buna/Monowitz im IG Farben Haus statt, es wurden wichtige Ausstellungen zum Auschwitz-Prozess und zur »Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945« entwickelt und erste Schritte unternommen, eine eigene Professur zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität zu etablieren. Diese wurde 2017 eingerichtet und ist heute verbunden mit der Leitung des Fritz Bauer Instituts.
Micha Brumlik gelangte mit seinen Eltern, die in der Schweiz Schutz vor dem Nationalsozialismus gesucht hatten, 1953 nach Frankfurt am Main, wo er zur Schule ging, studierte und nach Stationen an den Universitäten Hamburg und Heidelberg selbst als Professor und Institutsdirektor wirkte. Auch politisch engagierte er sich in Frankfurt als Stadtverordneter. Die deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart nach dem Holocaust beschäftigte ihn zeitlebens – als Wissenschaftler, Publizist und Intellektueller.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts werden Micha Brumlik in ehrender Erinnerung behalten.
PROF. DR. MICHA BRUMLIK,
geboren am 4. November 1947 in Davos. Studium der Pädagogik, Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main. 1973 Diplom in Sozialpädagogik, 1977 Promotion in Philosophie. 1981 bis 2000 Professor für Erziehungswissenschaft in Heidelberg, 2000 bis 2013 Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Frankfurter Stadtverordneter 1989 bis 2001. 2000 bis 2005 Direktor des Fritz Bauer Instituts. Seit 2013 Senior Advisor am Zentrum Jüdische Studien Berlin/Brandenburg, seit 2017 Seniorprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2025 Bundesverdienstkreuz am Bande. Am 10. November 2025 ist Micha Brumlik nach längerer Krankheit gestorben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fritz Bauer Institut
Geschichte und Wirkung des Holocaust
www.fritz-bauer-institut.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abb.: Prof. Dr. Micha Brumlik, Fritz Bauer Institut
Foto: Werner Lott, 2005
11/11/2025
War vor ein paar Tagen mit dem Συλλογος "Η Ελιά" Λιτσάρδα auf einer Tour und wir sind u.a. in #Κάνδανος vorbeigekommen. Knapp zwei Wochen nach dem deutschen Überfall auf Kreta, am 3.6.1941, wurde das Dorf in einer Vergeltungsaktion für einen Überfall auf ein Vorauskommando der Fallschirmjäger nach #παλαιόχωρα zerstört. Früh morgens und ohne Vorwanung beschossen die Deutschen das Dorf mit Mörsern und Artillerie und ermordeten anschließend alle männlichen Dorfbewohner, sie sich nicht rechtzeitig retten konnten. Kandanos wurde dem Erdboden gleichgemacht, der Wiederaufbau verboten. Viele weitere Massaker folgten während der deutschen Besatzungszeit bis 1945. Man findet hier kaum einen Ort, in dem nicht mit einem Denkmal der Toten dieser Zeit gedacht wird.
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