Transaidency
Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Humanität immer mehr an Wert verliert. Nimm dein Engagement in die Hand! Bist du bereit für die nächste Etappe?
Transaidency setzt sich für eine Gesellschaft ein,
in der alle Menschen die gleichen Chancen haben und frei von Diskriminierung leben, dabei wird Vielfalt als Ressource gesehen und gelebt. Daher solltest du dir die grundlegende Frage stellen: Was bin ich bereit für andere zu tun? Transaidency versteht sich als humanitäre Hilfsorganisation und setzt sich sowohl für die kurz- und mittelfristige Bes
04/08/2026
Wasser kommt dort an, wo es gebraucht wird.
Unser Ziel für August: Bis zu 180.000 Liter Wasser für rund 6.000 bis 6.500 Menschen in etwa 10 Camps im Gazastreifen.
Danke an alle, die dazu beitragen, dass humanitäre Hilfe Menschen erreicht – Tag für Tag.
🩷 transaidency.org/geldspende
03/08/2026
Am 3. August wird an den Völkermord an den Jesid:innen im Nordirak erinnert, den der Bundestag 2023 anerkannt hat. Auch nach 12 Jahren ist das Schicksal vieler Opfer nicht geklärt. In Deutschland ereignete sich 2021 ein Meilenstein der Rechtsprechung: Erstmals weltweit wurde ein Täter dafür verurteilt, an diesem Genozid sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit teilgenommen zu haben. Weitere Verfahren gegen Täter, die in Deutschland leben, laufen. Obwohl die Lage der Jesid:innen im Irak weiterhin schwierig bleibt, sind Geflüchtete auch in Deutschland immer wieder von Abschiebungen bedroht.
28/07/2026
Das Hope Camp wird über Spenden finanziert. Falls du dazu beitragen möchtest, findest du den Link in der Bio.
23/07/2026
Friends for Gaza – Soli-Festival für Transaidency
📍 Villa Kuriosum (Garten), Scheffelstr. 21, Berlin-Lichtenberg
🗓 08. August, 14:00–21:00
Eintritt: Spende
Der Erlös fließt direkt in die Arbeit in Gaza: Wasser, Mahlzeiten, medizinische Versorgung.
Schaut vorbei, bringt gerne Freund:innen mit – wir freuen uns auf euch. 💚
23/07/2026
Erlebe Berlin-Neukölln als lebendiges Zentrum arabisch-muslimischer Kultur!
Mohammed Chahrour, Soziologe und Experte für Diversität und Anti-Rassismus, führt uns auf einer gesellschaftspolitischen Tour durch das Viertel - über den Hintergrund der Migrationsbewegung bis zu aktuellen Herausforderungen wie Gentrifizierung und Verdrängung.
Besuche innerhalb der kostenlosen Stadtteilführung muslimische Geschäfte, lerne die Gemeinschaften kennen und setze dich mit Themen wie antimuslimischem Rassismus und Diskriminierung auseinander.
📅 Wann? 07.08. | 16:00–18:00 Uhr
📍 Route: Start am Rütli Campus, Berlin-Neukölln (Nordneukölln/Reuterkiez), über die Sonnenallee und Karl-Marx-Straße.
📩 Du hast Rückfragen? Schreib uns gerne eine Mail an: [email protected]
🔗 Anmeldung: Link in der Bio.
Der Workshop wird vom Projekt „Yallah! Antimuslimischen Rassismus entgegentreten!“ von Transaidency e. V. organisiert und von der Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.
Foto: Jens Cederskjold / Flickr, CC BY-SA 2.0 (bearbeitet)
22/07/2026
Erlebe Berlin-Neukölln als lebendiges Zentrum arabisch-muslimischer Kultur!
Mohammed Chahrour, Soziologe und Experte für Diversität und Anti-Rassismus, führt uns auf einer gesellschaftspolitischen Tour durch das Viertel - über den Hintergrund der Migrationsbewegung bis zu aktuellen Herausforderungen wie Gentrifizierung und Verdrängung.
Besuche innerhalb der kostenlosen Stadtteilführung muslimische Geschäfte, lerne die Gemeinschaften kennen und setze dich mit Themen wie antimuslimischem Rassismus und Diskriminierung auseinander.
📅 Wann? 07.08. | 16:00–18:00 Uhr
📍 Route: Start am Rütli Campus, Berlin-Neukölln (Nordneukölln/Reuterkiez), über die Sonnenallee und Karl-Marx-Straße.
📩 Du hast Rückfragen? Schreib uns gerne eine Mail an: [email protected]
Anmeldung:
https://eveeno.com/913641209
Der Workshop wird vom Projekt „Yallah! Antimuslimischen Rassismus entgegentreten!“ von Transaidency e. V. organisiert und von der Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.
11/07/2026
Am 11. Juli 1995 begann in Srebrenica eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte: Innerhalb weniger Tage töteten bosnisch-serbische Soldaten mehr als 8.000 muslimische Jungen und Männer. 2026 erinnern die Vereinten Nationen bereits zum dritten Mal an diese Verbrechen – am „Internationalen Tag der Besinnung und des Gedenkens an den Völkermord von Srebrenica 1995“. Die UN-Vollversammlung hatte diesen Gedenktag 2024 beschlossen, unter anderem gegen die Stimmen Serbiens, Russlands und Chinas.
Was in Srebrenica geschah, gilt bis heute als das schwerste Kriegsverbrechen auf europäischem Boden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nachdem bosnisch-serbische Einheiten unter dem Militärchef Ratko Mladić die Stadt eingenommen hatten, ermordeten sie in den folgenden Tagen Tausende Bosniaken – muslimische Bosnier –, vor allem Männer und Jungen.
Inzwischen sind die Namen von 8.372 Opfern bekannt. Doch trotz jahrelanger Suche konnten bis heute nicht alle Getöteten gefunden und identifiziert werden.
07/07/2026
Wo Boden verloren ging, wird neu gepflanzt.
In den letzten zweieinhalb Jahren ist ein Großteil der Anbauflächen in Gaza verloren gegangen. Felder, Gewächshäuser und Bäume, die über Generationen bewirtschaftet wurden, sind heute großteils nicht mehr nutzbar.
Nach Analysen von FAO und UNOSAT sind aktuell rund 86 Prozent der Ackerflächen in Gaza beschädigt, nur etwa 1,5 Prozent gelten als unbeschädigt und nutzbar.
Eine Satellitenauswertung kommt zudem zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der Baumkulturen in dieser Zeit zerstört wurde.
Im Camp setzt Transaidency an einem kleinen, aber konkreten Punkt an: Es entsteht neue Anbaufläche – mit Olivenbäumen, die über Jahre wachsen und Bestand haben, sowie Gemüse, das kurzfristiger Ertrag bringt. Kein Ersatz für das, was verloren ist, aber ein Ansatzpunkt, um wieder etwas selbst anzubauen.
Es geht dabei nicht nur um Ernährung, sondern auch darum, ein Stück Struktur und Perspektive in einen ansonsten sehr instabilen Alltag zu bringen.
Wenn ihr das Projekt unterstützen möchtet: Link in der Bio.
01/07/2026
Am 1. Juli erinnern wir an Marwa El-Sherbini.
Sie wurde 2009 im Landgericht Dresden ermordet, nachdem sie sich gegen rassistische Beleidigungen gewehrt hatte. Ihr Tod steht bis heute für eine Form von Gewalt, die viel zu lange verharmlost wurde: antimuslimischer Rassismus.
Antimuslimischer Rassismus ist kein Randproblem und keine bloße „Meinung“. Er zeigt sich in Angriffen, in Ausgrenzung, in Institutionen, in Medienbildern und in aktuellen Debatten, in denen Muslim:innen immer wieder als Problem, Gefahr oder Fremdkörper dargestellt werden und diese Form von Rassismus verhamlost wird.
Die staatlichen Zahlen zeigen nur einen Teil der Realität: Für 2025 zählte die Polizei 1.753 islamfeindliche Straftaten, darunter 93 Körperverletzungen. Viele Erfahrungen von Ausgrenzung, Diskriminierung und Bedrohung werden jedoch nicht angezeigt oder nicht als Straftat erfasst
Für uns bedeutet der 1. Juli deshalb nicht nur Gedenken. Er ist auch ein Auftrag.
Wir brauchen ernsthafte politische und institutionelle Antworten.
Wir brauchen eine Öffentlichkeit, die AMR nicht relativiert.
Mit Yallah! setzen wir uns gegen antimuslimischen Rassismus und Mehrfachdiskriminierung ein, durch Empowerment, Safer Spaces, Bildungsarbeit, Community-Arbeit und Begegnung.
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