BAfF e.V.

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Bundesverband der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.

V.) // German Association of Psychosocial Centres for Refugees and Victims of Torture Wir fühlen uns der Wahrung der Menschenrechte, insbesondere des Rechtes auf Leben, körperliche Unversehrtheit und Gesundheit der bei uns Hilfe suchenden Menschen verpflichtet. Wir fördern und unterstützen eine umfassende Verantwortung der Gesellschaft für die in Deutschland Schutz suchenden Flüchtlinge und Opfer

05/08/2026

Wir sind noch immer schockiert und wütend angesichts des Attentats auf den Berliner CSD am letzten Wochenende und in Gedanken bei den Betroffenen.

Wir unterstützen das Statement des Teams hinter dem Berliner CSD, wenn sie sagen: "Klar stellen wir uns jedem Versuch entgegen, die Tat für Hass gegen Muslim*innen zu instrumentalisieren." Obwohl sie gerade angegriffen wurden, wissen Qu**rs in Berlin und überall sofort, dass sie nicht nur trauern können - sondern dass sie ihre Haltung gegen rassistische Spaltungsversuche verteidigen müssen. Damit sie mit dieser Befürchtung kein Recht behalten, wäre es das richtige Zeichen, wenn die Bundesregierung eben diesen Moment nutzt, um von ihren Kürzungsvorhaben im sozialen Bereich und für die Demokratie Leben Mittel zurück zu treten.

Die Fragen, die wir uns jetzt stellen sollten, lauten: Wie können wir sicherer sein vor queerfeindlicher Gewalt? Wie können wir uns schützen vor religiös begründeter Gewalt? Aus psychologischer Perspektive ist es besonders wichtig, junge Menschen zu schützen vor Identitätsangeboten fundamentalistischer, hetzerischer Organisationen. Vor diesem Hintergrund fordern wir die Stärkung der Jugendhilfe, und der Förderung unabhängiger demokratiefördernder Projekte.

Nur eine vielfältige, pro-demokratische Gesellschaft macht uns wirklich sicher.

04/08/2026

Elena Nowak ist seit 1997 als Pionierin der Sprachmittlung tätig - in Berlin übersetzt sie unter Anderem bei zwischen Therapeut*innen und Patient*innen. Ihre Arbeit ist essentieller Bestandteil der medizinischen Behandlung ihrer Klient*innen - und bei der Behandlung von Traumafolgen oft genauso wichtig und komplex wie die Arbeit der Therapeut*innen.

Trotzdem bekommen Elena und ihre Kolleg*innen kaum Anerkennung: Sprachmittlung ist weiterhin keine Kassenleistung, muss aufwendig über Projektgelder finanziert werden und kann so nur für den Bruchteil der Patient*innen eingesetzt werden, die darauf angewiesen sind, um beim Arzt oder in der Therapie genauso gut behandelt zu werden wie Leute, die deutsch sprechen.

Wir sind stolz, dass die Psychosozialen Zentren anbieten können. Solange sie nicht für alle verfügbar ist, werden wir uns dafür
einsetzen, dass Sprachmittlung als das anerkannt wird, was sie sein sollte: eine Regelleistung.

28/07/2026

Esther Mujawayo-Keiner ist Psychotherapeutin im .duesseldorf und Mitbegründerin der Witwenorganisation Associacion des Veuves du Genocide (AVEGA) in Rwanda. Beim Panel Talk auf unserer Jahrestagung in Hamburg erzählt sie, welche Strategien Überlebende Kinder des Genozids 1994 gefunden haben, um trotz dem Mord an ihren Familien weiterzuleben.

Auch heute erleben wir jeden Tag in den Psychosozialen Zentren, wie Überlebende kreative Ideen entwickeln, um nach schrecklichen Verlusten weiterzumachen. Das zu bezeugen und zu unterstützen ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.

Photos from BAfF e.V.'s post 23/07/2026

In Ukraine, our colleagues from ROKADA stand alongside people who have lost homes, loved ones, safety — and any sense of what comes next. They provide psychosocial support while living through the same war themselves - listening to grief while carrying their own, offering orientation while facing constant uncertainty. Together with journalist Franziska Grillmeier, we've documented what this work really looks like - the strength of ROKADA's team — but also the limits of what one organization can carry alone. As global attention fades and funding decreases, resilience alone cannot sustain an entire sector: Therapists and social workers hold hope for others every day. But they, too, need someone to hold hope for them.
That is why international solidarity, supervision, and exchange matter: they help people keep going. Share our report — and help make sure ROKADA is not carrying this alone. Link in Bio

14/07/2026

Ein PSZ aufbauen im ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern? Keine leichte Aufgabe. Teamleiterin Marie Ortmann erzählt von Ihrer Arbeit im PSZ Neubrandenburg. Über die vielfältigen psychosozialen Angebote. Das schwierige Umfeld. Den Rassismus, den ihre Klient:innen erfahren. Und ihre Wünsche an die Politik im Wahljahr.
☝️In Zukunft stellen wir euch auf diesem Kanal immer mal wieder Mitgliedszentren vor.

10/07/2026

Unsere Gedanken zum Spar-Paket für die Krankenkassen:
Es ist ein Krank-mach Paket, und ein Schlag ins Gesicht für alle, die das Gesundheitssystem Tag für Tag am Laufen halten. Diejenigen, die sich in der ambulanten Psychotherapie längst über ihre Grenzen hinaus einsetzen, werden jetzt noch weniger Therapieplätze mit noch längeren Wartezeiten haben.

Eins ist klar: Der soziale Kahlschlag wird uns alle treffen. Auch unsere Klient*innen mit Fluchtgeschichte.

Rechte, die man einmal aufgegeben hat, werden nur mit viel Kraft wieder zurückgeholt.

Merkt ihr noch was?!

Photos from BAfF e.V.'s post 09/07/2026

In Ukraine, our colleagues from ROKADA stand alongside people who have lost homes, loved ones, safety — and any sense of what comes next. They provide psychosocial support while living through the same war themselves - listening to grief while carrying their own, offering orientation while facing constant uncertainty.
Together with journalist Franziska Grillmeier, we’ve documented what this work really looks like - the strength of ROKADA’s team — but also the limits of what one organization can carry alone.
As global attention fades and funding decreases, resilience alone cannot sustain an entire sector: Therapists and social workers hold hope for others every day. But they, too, need someone to hold hope for them. That is why international solidarity, supervision, and exchange matter: they help people keep going. Share our report — and help make sure ROKADA is not carrying this alone. Link in Bio

Photos from BAfF e.V.'s post 02/07/2026

In Ukraine, our colleagues from ROKADA stand alongside people who have lost homes, loved ones, safety — and any sense of what comes next. They provide psychosocial support while living through the same war themselves - listening to grief while carrying their own, offering orientation while facing constant uncertainty.
Together with journalist Franziska Grillmeier, we’ve documented what this work really looks like - the strength of ROKADA’s team — but also the limits of what one organization can carry alone.
As global attention fades and funding decreases, resilience alone cannot sustain an entire sector: Therapists and social workers hold hope for others every day. But they, too, need someone to hold hope for them. That is why international solidarity, supervision, and exchange matter: they help people keep going. Share our report — and help make sure ROKADA is not carrying this alone.
Link in Bio

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