WeiberWirtschaft eG
Der Standort für Chefinnen in Berlins Mitte.
Im frauengenossenschaftlich organisierten Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum sind fast 70 Unternehmen und Projekte in Frauenhand angesiedelt.
02/06/2026
It‘s Garten-Time!
Regelmäßig laden wir unsere in unseren genossenschaftlichen Garten in Biesenthal ein, um Zeit zusammen zu verbringen und unser Grundstück zu pflegen.
Schon seit einigen Jahren ist das Grundstück in Biesenthal dank einer großzügigen Schenkerin Eigentum der WeiberWirtschaft eG, aber wir können unser Glück immer noch nicht fassen! Unser feministisches Paradies wächst und nun gibt es auch einen Erholungsraum.
Work-Life-Balance muss sein!
Hier ein paar Eindrücke vom letzten Wochenende aus Biesenthal und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen mit Genossenschafterinnen. Wir haben für euch einige Überraschungen! Seid gespannt!
28/05/2026
Wo ihr uns im Juni finden könnt? Sicher nicht am Strand. Der Juni verspricht uns eine Menge Action. Bevor wir uns alle in die Ferien verabschieden, müssen wir noch einmal so richtig die Ärmel hochkrempeln.
👉6.Juni: Generalversammlung der WeiberWirtschaft eG
Zum 36. Mal werden sich unsere versammeln, um die Bilanz des letzten Jahres zu ziehen und über die Zukunft der Genossenschaft zu entscheiden.
👉11. Juni: Preisverleihung - Preis für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung
Der Bezirk Berlin-Mitte wird im Rahmen einer Veranstaltung einen Preis für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung für das langjährige Engagement an das Lesbenwohnprojekt der RuT – Rad und Tat Berlin gGmbH verleihen. Die WeiberWirtschaft hat den Vorschlag unterbreitet, und unsere Vorstandsfrau Dr. Katja von der Bey darf eine kurze Laudatio auf die ausgezeichnete Organisation halten. Glückwunsch!
👉12. Juni: 25 Jahre HTMI – Feministische Utopien zwischen Ökonomie, Recht und Verwaltung
Das Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung an der HWR Berlin feiert ein 25. Jubiläum! Einer der der WeiberWirtschaft Prof. Dr. Claudia Gather ist auch ehemalige Direktorin des Instituts. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und wir sehen uns auf der Feier!
👉12. Juni: Podiumsdiskussion „Barrieren abbauen, Potenziale nutzen: Mittelstand und Startups als Rückgrat der Metropole“
Unsere Vorstandsfrau Najda Ivazovič wird im Rahmen der Veranstaltung „Der Hauptstadt-Dialog Bauen und Wirtschaften – Berlin neu denken“ an einer Podiumsdiskussion teilnehmen und ihre Erfahrung zum Thema Gründung in Berlin mitteilen. Die Veranstaltung wird von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit organisiert.
👉16. Juni: Podiumsdiskussion „Feministische Selbstverwaltung in Genossenschaften”
Bei einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Gender im Recht – Wo stehen wir heute?“ wird unsere Vorstandsfrau Dr. Katja von der Bey an einer Podiumsdiskussion zum Thema Feministische Selbstverwaltung in Genossenschaften mitdiskutieren. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Gleichstellungsteam der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
21/05/2026
Du willst ein grünes Startup gründen?
Du bist Frau und wohnst in Berlin?
Perfekt! Statistische Daten sprechen für dich:
1. Du wohnst in der richtigen Stadt: Zusammen mit Bayern (19,5 %) und Nordrhein-Westfalen (15,9 %) ist (19,9 %) Deutschlands Grüner Hotspot.
2. Frauen sind häufiger in der Geschäftsführung: Mit 22 % ist der Anteil von Frauen in der Geschäftsführung der 2025 gegründeten grünen Startups deutlich höher als in nicht-grünen Startups (16 %).
Nach der erhöht sich der Anteil weiter: So kommt es bei grünen Startups deutlich öfter vor, dass zu Beginn rein männlich besetzte Geschäftsführungen nachträglich noch durch Frauen verstärkt werden, als bei nicht-grünen Startups.
3. Schneller an erstes Kapital: Grüne Startups erhalten ihre erste externe Finanzierung deutlich früher als nicht-grüne Startups. Der zeitliche Vorteil grüner Startups unterstreicht ihre Attraktivität für Investierende.
Also, worauf wartest du noch? Wenn du dir nicht sicher bist, womit du anfangen solltest, wird unsere Gründerinnenzentrale - Navigation in die Selbständigkeit dich in die richtige Richtung navigieren!
Quelle: Green Startup Report 2026
19/05/2026
Save the date: Am 6. Juni findet die 36. der WeiberWirtschaft eG statt!
Über 2.000 Einladungen zur Generalversammlung an unsere sind auf dem Postweg. Wie jedes Jahr kommen unsere Genossenschafterinnen zusammen, um Bilanz des vergangenen Jahres zu ziehen und über die Zukunft der WeiberWirtschaft zu entscheiden. Danke für eure Solidarität, die mit den Jahren nicht sinkt!
Möchtest du auch eine solche Einladung bekommen und deine Stimme erheben? Dann werde Miteigentümerin des größten Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrums Europas! Alle Infos dazu, wie du unsere Genossenschafterin werden kannst, findest du auf unserer Website: www.weiberWirtschaft.de
Wir freuen uns am 6. Juni im Tagungsbereich der WeiberWirtschaft unsere Genossenschafterinnen begrüßen zu dürfen!
12/05/2026
Unsere Infomail hat ein neues Design und wir freuen uns auf neue Abonnent*innen!
Unsere Arbeit ist vielfältig und die Inhalte, die wir vermitteln, sind komplex – deshalb legen wir großen Wert auf klare und transparente , um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Unsere Informationskanäle sind breit aufgestellt: Wir sind auf Social Media aktiv, zwei- bis viermal im Jahr veröffentlichen wir einen Rundbrief mit redaktionellen Beiträgen, letztes Jahr haben wir unsere Website neu gestaltet – und jetzt bekommt auch unsere monatliche Infomail ein neues Outfit: ein modernes Design, das unsere Inhalte noch klarer präsentiert.
In unserer monatlichen Infomail bekommt ihr Infos zu Angeboten der Gründerinnenzentrale und Veranstaltungen anderer rund um das Thema „Frauen und Wirtschaft“.
Es lohnt sich unsere Infomail und den Rundbrief zu abonnieren!
Wir bleiben gerne in Kontakt!
Der Link zur Anmeldung hier: https://weiberwirtschaft.de/newsletter
Munay Zamorano ist der Female Founder Academy, , Startup Mentorin, und auch der WeiberWirtschaft eG .
Munay darf man zu Recht eine der bekanntesten Stimmen in der Gründerinnenszene nennen. Sie engagiert sich aus tiefer Überzeugung für Gründerinnen und Unternehmerinnen! Daher es ist eine große Freude, dass sie auch Teil unserer Genossenschaft ist!
Welche Gründe Munay genau bewogen haben, sich uns anzuschließen, erzählt sie im Reel!
28/04/2026
Wir suchen Verstärkung!
Mitarbeiterin für die Verwaltung des Tagungsbereichs (w/d/m) als Krankheitsvertretung
Träumst du von einem Job mit Sinn? Bei uns ist das möglich!
Die Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft eG besitzt und bewirtschaftet in Berlin-Mitte Europas größtes Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum. Da der Anspruch unserer weit über die nachhaltige Bewirtschaftung der Immobilie hinausgeht, führen wir Projekte zu „Female Entrepreneurship“ und setzen uns für die Belange von Gründerinnen ein – und zwar als unabhängiges und damit selbstbestimmtes Wirtschaftsunternehmen, das als Genossenschaft mehr als 2.000 Frauen gemeinsam gehört.
Neben der Gewerberaumvermietung betreiben wir auch einen kleinen eigenen Tagungsbereich, in dem Veranstaltungen von Mieterinnen, Genossenschafterinnen und anderen Kund*innen stattfinden. Dort werden vier Tagungsräume regelmäßig vermietet.
Das Aufgabenspektrum umfasst die Verwaltung des Tagungsbereichs und die Unterstützung der im Service tätigen Mitarbeiterin zu Stoßzeiten. Die Stelle ist auf ein Jahr befristet.
Interessiert?
Bewerbungsfrist bis zum 18.05.2026.
Die ganze Ausschreibung hier:https://weiberwirtschaft.de/fileadmin/user_data/pdf/Mitarbeiterin_f%C3%BCr_TB_gesucht_2026.pdf
23/04/2026
Auch wenn wir als WeiberWirtschaft-Frauen die ersten sein möchten, die auf die Idee gekommen sind, Finanzen in Frauenhand zu nehmen – wir sind es nicht.
Und das ist gut so, denn in jeder Zeit gibt es Frauen, die Initiative ergreifen und einen Weg für andere bereiten. Wie die der ersten von und für Frauen 1910 in Berlin!
Die Geschichte der deutschen Frauenbewegung ist lang. Finanzen und finanzielle Unabhängigkeit haben darin eine Rolle bei der Forderung nach Bildung für Frauen schon seit den 1840er Jahren gespielt. Denn wer eigenes Geld hat, hat auch Macht.
Männer haben das sehr früh verstanden und erfolgreich ausgenutzt. Entsprechend groß war die Empörung über die Entstehung der ersten . Anfang des 20. Jahrhunderts hatten Frauen kaum finanzielle Rechte – über sie bestimmten Ehemänner, Väter & Co. Unter diesen Voraussetzungen entstand eine Bank, die Frauen nicht nur Kredite für ihr eigenes Geschäft vergab, sondern sie auch über Finanzen aufklärte. Ein Skandal!
1916 musste die Bank wegen Zahlungsunfähigkeit schließen. Bis heute ist nichts Ähnliches entstanden, auch die Bemühungen zur Gründung einer neuen Frauenbank in den 1990er Jahren waren leider nicht erfolgreich. Aber die Idee der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen war gesät – und wächst weiter.
Die Genossenschaft WeiberWirtschaft eG ist nichts anderes als ein weiterer Versuch, Frauen finanzielle Autonomie zu ermöglichen: indem sie über ihr eigenes Geld verfügen, es selbst verdienen und damit auch andere Frauen wirtschaftlich stärken.
Heute gehört der WeiberWirtschaft ein Gewerbehof in Berlin-Mitte mit 7.100 qm Nutzfläche. Mehr als 70 selbständige Frauen sind hier mit ihrem Geschäft ansässig. Dazu kommen ein eigener Tagungsbereich, ein breites Beratungs- und Unterstützungsangebot für Gründerinnen sowie zahlreiche Projekte mit Partner*innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Die erste Frauenbank und die WeiberWirtschaft waren und sind beide und sie teilen einen wichtigen Anspruch: groß und utopisch zu denken. Aber es gibt einen gravierenden Unterschied: Die Frauenbank musste nach sechs Jahren schließen. Die WeiberWirtschaft besteht nach 36 Jahren – und mehr noch:
Die Utopie einer feministischen Ökonomie ist Realität geworden.
Quellen: Dörte Gregorschewski: „Frauenbank und WeiberWirtschaft. Ökonomische Projekte der deutschen Frauenbewegung“
Sendung WDR Zeitzeichen „Weiberwirtschaft: das Scheitern der ersten Frauenbank“
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