Photon - Das Solarstrom-Magazin
Immer top infomiert zum Thema Photovoltaik!
29/06/2021
Alle sprechen über Meyer Burger. Dabei gibt es gar nicht weit von der – natürlich zu Recht – viel beachteten Solarzellenproduktion in Thalheim ein Industrieprojekt, das in technologischer Hinsicht noch deutlich spannender ist: Die britische Firma Oxford PV steht in Brandenburg an der Havel kurz vor dem Beginn der Serienproduktion von Tandem-Solarzellen aus Perowskit und Silizium. Deren Wirkungsgradpotenzial ist nicht nur viel höher als das von reinen Perowskitzellen, wie sie jetzt nach und nach auf den Markt kommen. Es übertrifft auch die allein auf Silizium basierenden Technologien bei weitem. Die Juli-Ausgabe von PHOTON schildert den Stand der Entwicklung.
Außerdem im Heft:
• Lieferketten: Das neue Gesetz betrifft die deutsche Solarbranche kaum. Über das Thema muss sie sich trotzdem dringend Gedanken machen.
• Solarpflicht: Politisch voll im Trend, juristisch eine recht heikle Angelegenheit
• »Goldstandard«: Eine ungewöhnliche Photovoltaikanlage in der Schweiz zeigt, wie »Balkonmodule« auch aussehen könnten.
Diese und viele weitere Themen bringt Ihnen die neue Ausgabe von PHOTON - Das Solarstrom-Magazin.
10/06/2021
Agri-Photovoltaik, also die Kombination von Solarstromproduktion und Landwirtschaft, erobert in immer mehr Ländern Marktanteile. Auch in Deutschland könnte diese Art der Solarstromproduktion ein Erfolgsmodell werden. Die Juni-Ausgabe von PHOTON beschreibt, wie vor allem rechtliche Hürden dies bislang verhindern.
Außerdem im Heft:
• Bürgerenergie: Alle wollen sie - angeblich. Die Bedingungen werden aber immer schlechter
• Meyer Burger: Das Unternehmen will technologisch branchenweit führend sein. Eine kühne Ansage
• Klimaschutzgesetz: Das Urteil des Verfassungsgerichts ist nur ein Anfang
Diese und viele weitere Themen bringt Ihnen die neue Ausgabe von PHOTON - Das Solarstrom-Magazin.
03/05/2021
Bundesnetzagentur registriert 548 Megawatt
Zum Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (BNetzA) wurden im März 20.064 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von knapp 548,7 Megawatt neu gemeldet. Davon sind 331,4 Megawatt tatsächlich im März ans Netz gegangen, 148,4 Megawatt im Januar und Februar. 57,4 Megawatt sind seit 2020 in Betrieb und 11,5 Megawatt seit 2019.
Von den Meldungen des Monats März sind gut drei Viertel (15.344 bzw. 76,5 Prozent ) Aufdachanlagen bis zehn Kilowatt; auf diese Kategorie entfallen 20,0 Prozent (109,6 Megawatt) der registrierten Leistung. Die 27 registrierten Anlagen mit Leistungen über 750 Kilowatt vereinen ebenfalls ein Fünftel (19,4 Prozent) der neu installierten Leistung auf sich. Den mit 34,3 Prozent weitaus größten Anteil (188,3 Megawatt in 437 Anlagen) stellt die Kategorie der Aufdachanlagen von 100 bis 750 Kilowatt – dies war zu erwarten, weil ab April für Anlagen mit mehr als 300 Kilowatt deutlich schlechtere Bedingungen gelten (sie erhalten nur noch für die Hälfte ihres Ertrags eine Vergütung oder müssen an Ausschreibungen teilnehmen).
Außerhalb von Ausschreibungen wurden im März 440,6 Megawatt neu gemeldet. Insgesamt wurden von Januar bis März damit knapp 1.095 Megawatt Leistung registriert. Hochgerechnet auf ein gesamtes Jahr ergäbe dies rund 4.379 Megawatt, womit der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehene »Referenzwert« von 2.500 Megawatt für den außerhalb von Ausschreibungen erfolgten Zubau um 1.879 Megawatt überschritten wurde. Deshalb wird der »anzulegende Wert« (die Basis für die verschiedenen Vergütungssätze) für die in den Monaten Mai bis Juli neu in Betrieb gehenden Anlagen um jeweils 1,4 Prozent abgesenkt.
Wäre der Referenzwert um mehr als 2.000 Megawatt überschritten worden, hätte die monatliche Absenkung (Degression) sogar 1,8 Prozent betragen. Ende März – bei Veröffentlichung der BNetzA-Zahlen für den Monat Februar – deutete noch vieles darauf hin, weil damals noch 529 Megawatt Neumeldungen für den Monat Januar verzeichnet waren, davon 486 außerhalb von Ausschreibungen (Ende Februar waren zunächst sogar 536 bzw. 493 Megawatt gemeldet worden). Diese Zahlen hat die BNetzA nun aber um rund 100 Megawatt untenkorrigiert: Insgesamt sind für Januar nun 429,4 Megawatt registriert, davon 386,3 außerhalb von Ausschreibungen.
Die Gesamtmeldungen der Monate Januar bis März belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 1.326 Megawatt. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr entspräche dies rund 5,3 Gigawatt. Tatsächlich dürften aber einerseits die schlechten Bedingungen für kleine und vor allem mittelgroße Aufdachanlagen, andererseits die noch offenen Ausschreibungsrunden den Trend noch sehr deutlich beeinflussen.
28/04/2021
Schadensbegrenzung in Form einer Photovoltaikversicherung bleibt unverzichtbar. Die Gebühren hierfür sind in den letzten Jahren auch praktisch unverändert geblieben – auf den ersten Blick. Weil die Anlagenpreise deutlich gesunken sind, fallen die für kleinere Anlagen geltenden Mindestbeitrage heute im Verhältnis zur Versicherungssumme sehr viel höher aus als noch vor einigen Jahren. Mit sinkenden Tarifen ist aber nicht zu rechnen. Die Mai-Ausgabe von PHOTON erläutert, warum das so ist.
Außerdem im Heft:
• TopCon-Zellen: Bis vor einigen Jahren galt die vollflächige Kontaktierung der Solarzellenrückseite als Standard, dann kam PERC mit Tausenden von Punktkontakten. Das TOPCon-Konzept soll die Vorteile beider Verfahren vereinen – und wurde vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme jetzt noch weiter verbessert.
• EEG-Novelle: Die Gespräche zwischen Union und SPD zur weiteren Ausgestaltung des EEG sind zunächst nicht vorangekommen, dann wurden sie unterbrochen. Nun gibt es erst einmal eine Teillösung. Die Solarbranche spricht enttäuscht vom »Feuerlöscher gegen einen Waldbrand«.
• Finanzierung: Gerade kleinere Photovoltaikanlagen erfreuen sich hoher Nachfrage, doch die ökonomische Basis solcher Systeme bröckelt. Ohne Eigenverbrauch werden sie zum Verlustgeschäft, die Einspeisevergütung ist nicht mehr kostendeckend.
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25/04/2021
Der PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX stieg in der vergangenen Woche um 4,3 Prozent auf 3.849 Punkte, liegt damit aber noch immer um 5,4 Prozent unter seinem Stand vom Jahresbeginn. Sein Referenzwert NYSE Arca Oil verlor 2,7 Prozent. notiert aber mit 814 Punkten um 26,1 Prozent höher als am 1. Januar. Damit haben die Solaraktien seit Jahresbeginn einen Rückstand von 31,5 Prozentpunkten auf die Ölwerte.
Die höchsten Kursgewinne der Woche verzeichneten Daqo New Energy (27,4 Prozent), Sino-American Silicon (13,6 Prozent) und Enphase (11,3 Prozent), die höchsten Kursverluste hingegen Scatec (6,1 Prozent), Beijing Energy (3,7 Prozent) und Grenergy (3,4 Prozent). Die Top-3-Titel seit Jahresanfang sind GCL-Poly mit einem Kursgewinn von 61,0 Prozent (diese Aktie ist allerdings seit Anfang April vom Handel ausgesetzt), Daqo New Energy (56,0 Prozent) und Meyer Burger (31,5 Prozent). Die höchsten Kursverluste gegenüber dem Stand vom Januar verzeichnen Renesola (69,9 Prozent), Jinko Solar (36,6 Prozent) und Neoen (36,1 Prozent).
Der kumulierte Börsenwert aller PPVX-Unternehmen beträgt derzeit rund 117,0 Milliarden Euro. Im Langzeitvergleich seit Anfang 2003 hat der PPVX mit plus 1.268,2 Prozent einen Vorsprung von 1.176,9 Prozentpunkten auf den NYSE Arca Oil (plus 91,2 Prozent).
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