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Blockaden lösen,Stress-Burnout-Therapie, Hypnose-Therapie

02/04/2026

𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵?

Wir investieren Milliarden in Rüstung, Waffen und Kriegsmaterial für einen Krieg, der vielleicht kommt.
Gleichzeitig gibt es Menschen, die heute Hilfe brauchen.

Nicht vielleicht.
Nicht irgendwann.
Sondern jetzt.

Menschen leben unter der Armutsgrenze.
Menschen sind krank.
Menschen sind psychisch erschöpft.
Und genau dort wird oft gespart.

Aus logotherapeutischer Sicht stellt sich für mich eine einfache und zugleich tiefe Frage:

𝗪𝗼 𝗿𝘂𝗳𝘁 𝘂𝗻𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?

Sicherheit ist wichtig.
Aber Sicherheit hat mehr als eine Form.

Es gibt die äussere Sicherheit.
Und es gibt die menschliche Sicherheit:
nicht alleine gelassen zu werden,
Hilfe zu bekommen,
Würde zu behalten,
aufgefangen zu werden, wenn man nicht mehr kann.

Eine Gesellschaft zeigt ihren Wert nicht nur daran, wie sie sich gegen mögliche Feinde schützt.
Sondern auch daran, wie sie mit den Schwächsten in ihrer Mitte umgeht.

Vielleicht beginnt echte Sicherheit dort, wo ein Mensch spürt:
𝗜𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻. 𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.

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27/03/2026

𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗿𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻𝗹𝗼𝘀

Wir reden oft von Freiheit, als wäre sie etwas Absolutes.
Frei sein. Tun können, was man will. Nichts, was uns einengt.

Doch so einfach ist es nicht.

Es gibt die 𝗸ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁:
wenn wir uns bewegen können, handeln können, gesund sind.

Es gibt die 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁:
wenn wir nicht von Angst, Unruhe, Zwängen oder innerem Druck beherrscht werden.

Und es gibt die 𝗴𝗲𝗶𝘀𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁.
Gerade sie ist in der Logotherapie zentral.

Denn der Mensch ist nicht immer frei von seinen Umständen.
Nicht frei von Schmerz.
Nicht frei von Verlust.
Nicht frei von Belastung.
Und manchmal auch nicht frei von seiner inneren Not.

Aber oft bleibt ihm etwas sehr Wesentliches:
die Freiheit, 𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.

Die Freiheit zu entscheiden, wie er sich zu dem verhält, was ihm das Leben zumutet.
Die Freiheit, nicht ganz mit Angst, Leid oder Schicksal zusammenzufallen.
Die Freiheit, zu fragen:

𝗪𝗼𝘇𝘂 𝗯𝗶𝗻 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗳𝗿𝗲𝗶?
Nicht nur: 𝗪𝗼𝘃𝗼𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗴?

Vielleicht ist genau das die tiefste Form von Freiheit:
nicht die Abwesenheit aller Grenzen,
sondern die Möglichkeit, innerhalb dieser Grenzen verantwortlich zu antworten.

Ein Baum ist nicht frei von der Erde.
Und gerade deshalb kann er wachsen.

Vielleicht ist auch der Mensch nicht dazu berufen, grenzenlos frei zu sein.
Sondern frei genug, um dem Leben eine gute Antwort zu geben.

🌞

12/01/2026

𝗪𝗶𝗿 𝗯𝗲𝘀𝗽𝗿ü𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗲𝘀 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.

In den Regierungen wird zugestimmt, dass krebserregende Pestizide gebraucht werden dürfen, in den USA ist der Grenzwert von Formaldehyd erhöht worden, einige Wasserquellen dürfen wegen Verseuchung nicht mehr benutzt werden, PFAS ist überall, Plastik in unserem Hirn. Ich frage mich, wollen wir leben oder möglichst hohe Gewinne erzielen? Das gleiche ist auch mit dem Krieg, das Volk will eigentlich nur leben, die Regierungen wollen Macht. Sagen wir doch einach einmal NEIN.

Hier eine kleine Geschichte:
Ein Händler kommt ins Tal und verspricht:
„Ein weisses Pulver. Doppelte Ernte. Mehr Gewinn.“

Im ersten Jahr jubeln alle.
Im zweiten Jahr braucht es mehr.
Im dritten Jahr geht es ohne nicht mehr.

Der Bach riecht seltsam.
Die Erde wird hart.
Die Bienen verschwinden.

Und jedes Mal sagt man: „Zufall.“ „Wetter.“ „So ist die Natur.“

Bis einer leise fragt:
„Was ist euch lieber – ein Tal, das euch ernährt, oder Zahlen, die euch betäuben?“

Man kann vieles „wirtschaftlich“ nennen.
Aber irgendwann zeigt sich:
Wir haben nicht nur Unkraut getötet – wir haben unsere Zukunft besprüht.

Vielleicht ist die wichtigste Frage heute nicht:
Was bringt es?
Sondern: Wem dient es – und was kostet es uns als Mensch?

☀️

10/01/2026

𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗵𝗲𝗹𝗳𝗲𝗻. 𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻 “𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁” (𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿) 𝗴𝗮𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀.

Es kommen immer wieder Situationen, wo wir Menschen begegnen, die aus 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗿 Sicht Hilfe brauchen. Sollen wir einfach helfen? Oder nur helfen wenn wir gefragt werden?

Ich erinnere mich an eine alte Zen-Geschichte:
Ein Mann bittet einen Lehrer um Rat, weil sein Bruder “alles im Griff” habe – aber sichtbar leidet.

Der Lehrer schenkt Tee ein. Die Tasse ist voll. Er giesst weiter, bis alles überläuft.

Der Mann ruft: „Stopp! Die Tasse ist voll!“

Der Lehrer sagt: „So ist es mit Menschen. Wenn jemand innerlich voll ist – voll von Scham, Stolz, Angst oder dem Satz ‘Ich brauche keine Hilfe’ – dann passt nichts hinein. Hilfe läuft nur über.“

Für mich steckt darin eine stille Wahrheit:
Helfen heisst nicht drücken. Helfen heisst oft: da sein, einladen, Würde schützen.

Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht:
„Wie bringe ich ihn dazu?“
Sondern: „Wie sicher bin ich als Mensch, damit er es sich eines Tages traut?“

Wenn du jemanden im Umfeld hast, der (noch) keine Hilfe zulassen kann:
Was wäre ein Satz, der Türen öffnet – ohne Druck?

☀️

08/01/2026

𝗕𝗲𝗹𝗲𝗶𝗱𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝗘𝗺𝗼𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻, 𝗦𝘁𝗿𝗲𝘀𝘀

Du entscheidest, wer dich beleidigen, wütend machen oder stressen darf.
Ja, wirklich.

Denn eine Beleidigung wird erst dann „wirksam“, wenn du sie annimmst.

Eine alte Geschichte dazu:
Ein Mann beschimpft Buddha. Buddha bleibt ruhig. Dann fragt er:
„Wenn du jemandem ein Geschenk bringst und er nimmt es nicht an – wem gehört es dann?“

„Mir“, sagt der Mann.

„Genau“, sagt Buddha. „Dann bleiben auch deine Beleidigungen bei dir.“

Logotherapeutisch:
Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. Und in diesem Raum liegt deine Freiheit zu entscheiden ob du es annimmst.
Nicht alles, was von aussen kommt, muss innen ein Zuhause finden.

Ich darf entscheiden, was ich aufnehme – und was ich loslasse.
Vielleicht ist das nicht immer leicht. Aber es ist übbar.

Frage: Welche Worte anderer Menschen hast du zuletzt „angenommen“, die du gar nicht behalten wolltest?

☀️

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