Fepa
Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika
22/06/2026
YOUTH EMPOWERMENT AND TRANSFORMATION TRUST (YETT) - FEPA JAHRESBERICHT 2025
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Förderung von Jugendorganisationen und jungen Führungskräften in Harare und gesamtes Simbabwe
- 2025 wurden 4 Jugendorganisationen mit Projektbeiträgen und Mentoring gestärkt. Das Mentoring umfasste auch Lernbesuche bei anderen Organisationen sowie einen «Lerngipfel» für Jugendorganisationen.
- YETT hat 2025 die Sichtbarkeit des gesellschaftlichen Engagements von jungen Leuten deutlich erhöht. Mehr als 50 Artikel wurden breit zur Kenntnis genommen.
17/06/2026
DANGWE ARTS AND CULTURE CENTRE - FEPA JAHRESBERICHT 2025
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Frühförderung von Kindern in der Satellitenstadt Chitungwiza,
Simbabwe
- Wochentägliche Vorschule für 30 Kinder aus marginalisierten Haushalten.
- Täglich zwei Mahlzeiten mit gesunden Nahrungsmitteln, weitgehend aus eigenem Permakulturgarten.
15/06/2026
FRAU*SEIN – INSPIRIERT UND VERBUNDEN
Meine Grossmutter hat mein Frauenbild als Kind besonders geprägt.
Sie waren immer am Arbeiten im Haushalt, hatten immer etwas zu tun. Stellten sich zurück in Entscheidungen.
Wenn ich auf meinem Weg zurückblicke, bin ich als Frau heute besonders stolz: Auf meine Eigenständigkeit in der Partnerschaft, in der Familie, Beruf, Freizeit, Freundeskreis.
Eine starke Frau ist für mich eine Frau, die macht, was ihr ein Bedürfnis ist.
Ich fühle mich im Alltag besonders stark als Frau, wenn ich meine Meinung kundtun kann und mache, was ich für wichtig halte für mich und für andere.
Als Frau möchte ich erreichen mehr Selbstbewusstsein zu fördern bei den Mädchen und Frauen, mehr Selbstverständlichkeit fördern bei den Männern.
Danke für deine Stimme (Schweiz)!
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11/06/2026
KUWADZANA SKILLS TRAINING CENTRE (KSTC) - FEPA JAHRESBERICHT 2025
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Berufsausbildung und Lebensschule für marginalisierte Jugendliche in Townships Kuwadzana & Hopely, ausserhalb Harare, Simbabwe
- 88 Schüler:innen machten 2025 eine Ausbildung beim KSTC. Insgesamt
59 schlossen ab (46 junge Frauen, 13 junge Männer).
- fepa-finanzierte Stipendien in der Höhe von fast USD 15000, sorgten
dafür, dass es keine Studienabbrüche aus finanziellen Gründen gab.
09/06/2026
FÜR EINE STARKE JUGEND - FEPA JAHRESBERICHT 2025
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Junge Menschen haben die Kraft, ihre Zukunft selbst zu gestalten – wenn sie die richtigen Chancen bekommen. Unsere Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, junge Menschen nicht nur fachlich auszubilden, sondern sie auch in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Am Kuwadzana Skills Training Centre (KSTC) setzten wir 2025 das erste Jahr einer Wachstumsperiode um. Mit mehr als verdoppeltem Budget stärkte sich das Team in seinen fachlichen Kompetenzen und administrativ.
Zwei Ausbildungsgänge konnten in einem zusätzlichen Stadtgebiet besucht werden. Ein neuer Kurs für Pflegehilfe wurde erfolgreich eingeführt und ein Container und Computer angeschafft, dank dem ab Frühling 2026 alle Absolvent:innen und die jungen Leute in der Gemeinschaft Zugang zu digitalen Bildungsmöglichkeiten erhalten.
08/06/2026
FRAU*SEIN – INSPIRIERT UND VERBUNDEN
Erykah Badu und Lauryn Hill haben mein Frauenbild als Kind besonders geprägt.
In meiner Kindheit habe ich von meiner Mutter und von meinen Grossmüttern gelernt unabhängig zu sein, den eigenen Weg zu gehen, Mut zu haben die Welt zu entdecken und Business-Frau zu werden.
Wenn ich auf meinem Weg zurückblicke, bin ich als Frau heute besonders stolz: Meine eigene selbstständige Karriere zu haben, in Dubai/London/Zürich basiert zu sein, verschiedene professionelle Mandate zu haben und als global citizen frei unterwegs zu sein. Mit dem “195” Song den Guinness World Record gebrochen zu haben – das 1. Lied der Welt das eine Frau pro Land repräsentiert für Gleichberechtigung.
Eine starke Frau ist für mich eine Frau, die sozialen Impact macht und andere Frauen empowered.
Im Alltag fühle ich mich besonders stark als Frau, wenn ich andere Frauen weltweit inspirieren kann.
Als Frau möchte ich erreichen, als Co-Founderin der Frequency School unsere Impact Initiative auf der ganzen Welt zu verbreiten und mit Musik, Frequenzen und kultureller Kommunikation Menschen zusammenbringen und die Welt positiv für die nächste Generation verändern.
Danke für deine Stimme, Martina (48, Schweiz)!
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05/06/2026
FEPA JAHRESBERICHT 2025
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Die partnerschaftliche Arbeit von fepa
ermöglichte 2025:
- 118 Kindern und Jugendlichen eine ganzjährige Ausbildung;
- 140 jungen Menschen eine mehrtägige Ausbildung und Mentoring für ihr Empowerment in diversen Lebensbereichen;
- 102 Überlebenden von geschlechtsspezifischer Gewalt psychosoziale Beratung und Unterstützung;
- 3643 jungen Menschen Mentoring, Unterstützung und Ausbildungen für ihr kontinuierliches Engagement zugunsten von
mehr Geschlechtergerechtigkeit;
- 4200 Familien, ihre Einkommen in der ländlichen Wirtschaft zu verbessern;
- 21 Organisationen und 128 projektumsetzenden Personen (bezahlt oder freiwillig), sich kompetent für die Verbesserung der Lebensbeding
SIMBABWE
In Simbabwe war das Leben 2025 für viele Menschen ökonomisch etwas berechenbarer als in den Vorjahren. Nach einer langen Dürreperiode konnte endlich wieder eine Ernte eingefahren werden, und die Inflation stabilisierte sich auf einem vergleichsweise erträglichen Niveau.
Gleichzeitig blieben die strukturellen Herausforderungen bestehen: Weit verbreitete Armut und eine unzureichende Grundversorgung prägen weiterhin den Alltag und die Zukunft dieser sehr jungen Gesellschaft mit einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren. Bildung, Gesundheit und andere soziale Dienste standen weiter unter Druck. Die anhaltende Schuldenkrise, erhebliche Defizite im politischen System insbesondere bei der Verteilung und Verwendung öffentlicher Mittel – sowie
der Rückgang internationaler und bilateraler Programme verschärften die Situation zusätzlich.
SÜDAFRIKA
Südafrika blieb 2025 von tiefen strukturellen Ungleichheiten geprägt. Das Wirtschaftswachstum war schwach und ungleich verteilt. Hohe Arbeitslosigkeit, steigende Lebenshaltungskosten und eine fragile aEnergieversorgung bestimmten den Alltag der meisten Menschen. Besonders betroffen sind junge Leute: Inzwischen arbeiten mehr als die Hälfte von ihnen in informellen, unsicheren Beschäftigungsverhältnissen.
03/06/2026
FRAU*SEIN – INSPIRIERT UND VERBUNDEN
Meine Mutter, meine Grossmutter und meine Mittelstufenlehrerin hat mein Frauenbild als Kind besonders geprägt.
Meine Mutter war Hausfrau und mein Vater führte die Firma seines Vaters, die er übernommen hatte. Meine sehr junge Mutter (21-jährig) fühlte sich eher einsam in ihrer Rolle und war gleichzeitig unter- und überfordert in ihrem Alltag. Meine Mutter war eine sehr schöne Frau- Aussehen und Kleider waren wichtig.
Wenn ich auf meinem Weg zurückblicke, bin ich als Frau heute besonders stolz: Dass ich nach meinem ersten Beruf als Lehrerin noch studiert habe und Psychotherapeutin geworden bin. Das ich meinen Lebensunterhalt immer selbst verdient habe. Das ich mich in den Bergen auskenne und mir diese Leidenschaft immer bewahren konnte. Das ich Freundinnen habe.
Eine starke Frau ist für mich eine Frau, die sich selbst ist.
Ich fühle mich im Alltag besonders stark als Frau, wenn ich in einem Gespräch gut argumentiere und merke, dass ich Gehör finde.
Ich möchte würdig und weise altern – und jüngere Frauen auf ihrem Weg unterstützen. Ich möchte in diesem Sinne ermutigen und «Vorbild» sein, um mit sich und anderen in Beziehung zu sein. “Ich werdend am Du” (Martin Buber).
Danke für deine Stimme, Yvonne (60, Schweiz)!
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02/06/2026
FEPA JAHRESBERICHT 2025
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Seit 1963 finanziert und begleitet fepa engagierte Menschen im südlichen Afrika auf ihrem Weg zu mehr Gerechtigkeit und Selbstbestimmung. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen setzten wir uns 2025 für die Stärkung der Jugend, Frauenrechte und eine nachhaltige Landwirtschaft ein.
Im Jahr 2025 standen wir vor aussergewöhnlichen Herausforderungen: Das Umfeld für die internationale Zusammenarbeithat sich deutlich verschlechtert. Besonders betroffen sind jene Bereiche, die für unsere Arbeit zentral sind: Frieden, Demokratie und Menschenrechte. Sowohl die finanziellen als auch die politischen Rahmenbedingungen haben sich spürbar eingetrübt. Das hat den fepa und unsere Partner:innen im südlichen Afrika empfindlich geschwächt.
Vor diesem Hintergrund erwiesen sich die Ziele unserer 2024 eingeleiteten Wachstumsstrategie als nicht realisierbar. Dank des grossen Engagements des Vorstands, der beiden Co-Geschäfts-eiter:innen sowie der fepa-Unterstützer:innen konnte fepa stabilisiert und für die Zukunft gesichert werden.
Gleichzeitig setzte das Jahr wichtige positive Akzente: Der zweiwöchige Austauschbesuch mit Kumbi Kahiya sowie unsere konsequente Solidarität mit den Partnerorganisationen im südlichen Afrika waren von grosser Bedeutung. Diese Arbeit verlangte Flexibilität und auch Mut bei der Finanzierung.
Dieses Engagement wurde getragen und bestätigt durch den unermüdlichen Einsatz unserer Partnerorganisationen sowie durch die breite Unterstützung in der Schweiz. Danke!
29/05/2026
MIT EIGENEM SAATGUT GEGEN ABHÄNGIGKEIT UND MONOKULTUR
Blanca Steinmann
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Während unseres Zoom-Gesprächs im März steht Karisawu mit Geschäftsleiter Marcel Dreier in ihrer Seed-Bank, dem Lagerraum für das gesammelte Saatgut, im neu erbauten Zentrum von Poret. Sie weist uns sofort darauf hin, dass im Moment auf den Gestellen nur wenige gefüllte Gläser stehen. Viele ihrer Schätze hat sie vor der langen Regenzeit im Oktober an Bäuerinnen und Bauern zum Aussäen verteilt. Nun warten alle auf die Ernte im April. Karisawu hat vereinbart, dass sie im August von denjenigen, welche mit dem Saatgut von Poret die Felder bestellen konnten, so viel erneuertes Saatgut zurückbekommt, wie sie ihnen mitgegeben hat sorgfältig geerntet und getrocknet. Das neue Glas wird sie dann mit dem Namen der Pflanzen sowie dem Datum und den Namen der Produzent:innen beschriften.
Karisawu führt ausserdem eine Liste aller vorhandenen Seeds und ihrer besonderen Eigenschaften. Zu den Grundnahrungsmitteln gehören neben Mais- und Hirsesorten auch verschiedene Erdnüsse und Trockenbohnen. Dazu kommt Sesam – und zunehmend Gemüsearten wie Kürbis, Okra, Gurken
und Tomaten sowie Wassermelonen und Sonnenblumen. Am Ende möchte Virginia Karisawu alle Nahrungspflanzen, die in der trockenen Region an der Grenze zu Mosambik angebaut werden, in ihrer Saatgutbank vorrätig haben. Ein anspruchsvolles Ziel.
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