Atemfluss
Praxis für Atemtherapie & Traumatherapie
21/04/2026
Viele Menschen, die in einen Burnout geraten, gehören zu denjenigen, die besonders engagiert sind.
Sie übernehmen Verantwortung, arbeiten sorgfältig und haben einen hohen Anspruch an sich selbst. Genau diese Eigenschaften werden im beruflichen Umfeld oft geschätzt und belohnt.
Problematisch wird es meist nicht wegen mangelnder Motivation.
Sondern weil die Messlatte dauerhaft zu hoch liegt – und kaum noch Spielraum für Erholung bleibt.
Der innere Anspruch kann sich dann etwa so anhören:
„Ich muss es besonders gut machen.“
„Ich darf keine Fehler machen.“
„Ich sollte besser sein als andere.“
Solche inneren Maßstäbe wirken häufig selbstverständlich. Sie treiben an, helfen durch schwierige Phasen und können lange Zeit sehr erfolgreich sein.
Doch wenn der Druck dauerhaft hoch bleibt und eigene Grenzen immer wieder übergangen werden, kann aus Engagement schleichend Erschöpfung entstehen.
Im Blogartikel gehe ich genauer darauf ein,
wie diese Dynamik entsteht und warum gerade leistungsbereite Menschen besonders anfällig für Burnout sein können.
💬 Eine Frage zum Nachdenken:
Welche inneren Ansprüche treiben dich im Alltag am meisten an?
Link zum Blogartikel:
https://atem-im-fluss.ch/burnout-wenn-erschoepfung-mehr-ist-als-zu-viel-arbeit/
09/04/2026
Burnout und Depression werden im Alltag häufig gleichgesetzt.
Das ist verständlich – denn beide können mit ähnlichen Symptomen einhergehen: Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, nicht mehr richtig funktionieren zu können.
Trotzdem handelt es sich nicht um dasselbe.
Burnout entsteht typischerweise im Kontext chronischer Überlastung, häufig im Arbeitsumfeld. Viele Betroffene erleben zunächst eine zunehmende Erschöpfung und eine wachsende Distanz zu ihrer Arbeit.
Eine Depression hingegen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben und betrifft meist mehrere Lebensbereiche gleichzeitig – nicht nur die Arbeit.
Gerade weil sich Symptome überschneiden können, ist eine sorgfältige Abklärung wichtig. Begriffe allein reichen oft nicht aus, um zu verstehen, was wirklich hinter der Erschöpfung steht.
In meinem neuen Blogartikel gehe ich ausführlicher darauf ein,
• wie Burnout entsteht
• warum es häufig mit Depression verwechselt wird
• und welche Rolle innere Muster und körperliche Faktoren dabei spielen.
💬 Mich interessiert deine Perspektive:
Warum glaubst du, dass Burnout und Depression so häufig verwechselt werden?
Link zum Blogartikel:
https://atem-im-fluss.ch/burnout-wenn-erschoepfung-mehr-ist-als-zu-viel-arbeit/
07/04/2026
Burnout wird häufig erst sehr spät erkannt. Viele Betroffene nehmen ihre Symptome lange als „normalen Stress“ wahr – schließlich gehört Belastung zum Arbeitsleben dazu.
Dabei beginnt Burnout oft schleichend. Die Erschöpfung wächst langsam, Pausen bringen weniger Erholung und der innere Abstand zur Arbeit wird größer. Gleichzeitig bleibt der Anspruch an sich selbst hoch.
Wichtig ist: Burnout entsteht selten nur durch zu viel Arbeit.
Häufig treffen äußere Belastungen auf innere Muster – etwa einen starken Leistungsanspruch, das Gefühl ständig funktionieren zu müssen oder Schwierigkeiten, eigene Grenzen wahrzunehmen.
Genau deshalb ist Burnout meist komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint.
In meinem neuen Blogartikel gehe ich ausführlicher darauf ein:
• wie Burnout entsteht
• warum viele Menschen ihre Überlastung lange übergehen
• welche Rolle der Körper dabei spielt
• und warum der innere Antreiber oft ein zentraler Faktor ist
💬 Mich interessiert:
Ab wann würdest du Stress nicht mehr als „normal“ betrachten?
Link zum Blogartikel:
https://atem-im-fluss.ch/burnout-wenn-erschoepfung-mehr-ist-als-zu-viel-arbeit/
12/03/2026
Manche Menschen brechen nicht zusammen.
Sie funktionieren weiter.
Oft sehr lange.
Und genau das macht dieses Muster so schwer erkennbar –
auch für die Betroffenen selbst.
Mehr dazu hier:
https://atem-im-fluss.ch/komplexe-posttraumatische-belastungsstoerung-kptbs/
20/02/2026
Manche Traumafolgen sind leise.
Andere sind schwer auszuhalten.
Beides sind Schutzreaktionen.
Und manchmal brauchen gerade die Menschen mit den meisten Stacheln am dringendsten einen Ort, an dem sie nicht kämpfen müssen.
https://atem-im-fluss.ch/komplexe-posttraumatische-belastungsstoerung-kptbs/
13/02/2026
Manche Traumafolgen sind laut.
Andere sind fast unsichtbar.
Und gerade die leisen werden oft übersehen.
Mehr zum Thema:
https://atem-im-fluss.ch/komplexe-posttraumatische-belastungsstoerung-kptbs/
03/02/2026
Selbstkritik ist nicht immer Selbsthass.
Manchmal ist sie ein letzter Versuch, in einer ausweglosen Situation noch irgendwo Einfluss zu haben.
Das macht sie nicht wahr, aber verständlich.
Mehr darüber:
https://atem-im-fluss.ch/komplexe-posttraumatische-belastungsstoerung-kptbs/
28/01/2026
Viele Betroffene zweifeln nicht, weil es nicht so schlimm war, sondern weil es lange so war.
Kommen dir dese Gedanken bekannt vor? Du bist nicht allein damit - teile es mit uns in den Kommentaren!
Mehr zur KPTBS:
https://atem-im-fluss.ch/komplexe-posttraumatische-belastungsstoerung-kptbs/
22/01/2026
Heute geht es um eine erste Einordnung der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung im Gegensatz zur "klassischen" PTBS. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, findet ihr in meinem Blog eine ausführlichere Erklärung:
https://atem-im-fluss.ch/komplexe-posttraumatische-belastungsstoerung-kptbs/
22/12/2025
Diagnosen erklären – aber sie definieren dich nicht.
Sie sind nur ein Kapitel deiner Geschichte.
Du bist die Autor:in: Du entscheidest, wie du deine Erfahrungen verstehst, wie du mit ihnen umgehst und welche nächsten Schritte du gehst.
Achte heute bewusst auf deine Signale, deine Grenzen und deine eigenen Worte.
Welche Kapitel hast du bisher geschrieben – und welche willst du selbst gestalten?
https://atem-im-fluss.ch/diagnosen-selbstbild-und-selbstverstaendnis/
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