Beate Mathois - Alexander-Technik
mind in action coaching
Never say I know, always say I learn
Die Alexander-Technik befasst sich damit, das Funktionieren des Menschen allumfassend zu verbessern. Dem Funktionieren von Organismen liegt das allgemeine Konzept von Lebendigkeit in Aktivität zu Grunde. Die Alexander-Technik arbeitet im Spannungsfeld zwischen der Neigung, Gewohntes zu schätzen nicht verlassen wollen und dem Aufbrechen, um Neues zu entdecken. Gewohnheiten zu ändern, weil sie als u
22/07/2023
First, we must work in our individual body, without any escape, since this body is the very place where consciousness connects with Matter.
Zuerst müssen wir ohne Ausweg in unserem individuellen Körper arbeiten, da dieser Körper genau der Ort ist, in dem Bewusstsein sich mit Materie verbindet.
Offering from the Conscious Body
Janet Adler
10/06/2023
Relaxation, to relax = make or become loose or slack
We are here dealing with what is probably one of the most misused words in the language. Nowadays, people who are aware of being what they call “tense” are apt to talk as if tension were bad and relaxation good. We need both, properly distributed, all the time, as long as we live, even when we are asleep.
…. the distribution of tension and relaxation is constantly changing and very complex – much too complex, in fact, to be dealt with by direct interference….
…. By relaxing, you can drop some part of you that you have previously lifted; you can drop an object by ceasing to hold it; or you can fall to the ground ….
…. The rest of our actions are accomplished by muscular contraction, by muscles pulling on bones, thereby causing them to move in relation to other bones….
…. Nature does not permit complete relaxation – luckily for us.
Elizabeth Langford
Mind and Muscle
24/01/2023
A “constricted” brain cannot create a flow of movement or openness in a “constricted” body.
Ein „eingeengtes“ Gehirn kann in einem „eingeengten“ Körper keinen Bewegungsfluss, keine Offenheit erzeugen.
Noam Renen
Foto: Beate Mathois
03/05/2022
Der Mensch ist nicht passiver Gegenstand des Experiments, sondern unentbehrlicher Mitarbeiter. Seine Mitarbeit besteht in der inneren Haltung, in der er experimentiert: er hat seinen Eigenwillen auszuschalten, seine Bewegungsgewohnheiten aufzugeben und sich ohne Vorurteil und ohne Absicht zur Verfügung zu stellen.
Den Eigenwillen aufzugeben, heißt nicht passiv werden; sich zur Verfügung stellen, heißt nicht Nichtstun. Alle Bewegung ist Antwort auf Eindrücke, Reaktion auf Reize, seien es Umwelt- oder Innenweltreize. Diese Antwort gibt der Mensch er ist es, der sich bewegt.
Dore Jacobs
27/02/2022
Ohne Leichtigkeit erreiche ich nichts; übermäßiger Eifer und Anstrengung deprimieren, verwirren und ermüden meinen Geist.
Montaigne
Foto: Beate Mathois
03/02/2022
Remembering Noam:
If you want to be right, you create a “corset” of your own habitual mental attitude. You are creatively not following the process that you originally initiated and consciously made a decision to follow.
Be ready to be wrong.
Noam Renen
Fotos: Beate Mathois
Es kommt also darauf an, den Menschen vor Aufgaben zu stellen, die er mit seinen gewohnten Bewegungsabläufen nicht lösen kann, und die ihm deshalb nahelegen, aus dem eingefahrenen Geleise herauszutreten, seine gewohnten Reaktionen zu unterlassen und sich horchend für neue, naturgemäße Reaktionen zu öffnen.
Dore Jacobs
13/11/2021
The way and the process in the Alexander Technique means, “sticking to a decision against your habits of life”; it is necessary to continue to follow the way, as a whole, to sharpen – within the process – the total awareness. Then the ground is fertile for the continuation of the exploration, is ready for further discoveries along the way.
Noam Renen
Fotos: Michaela Stankovsky
If you work with the shoulders, it’s kaput.
Noam Renen
Video: Beate Mathois
Leiblich gesehen: beim modernen Menschen sind die vegetativen Reflexe in Verwirrung geraten. Die Störung besteht in Stumpfheit oder Überregbarkeit, oft in beidem. Auf feinere Reize erfolgt kaum eine Reaktion mehr, auf gröbere eine übertriebene.
………
Er spürt in Arbeit, Vergnügen, Sport nicht den Punkt, wo er aufhören und ruhen sollte, er kann stundenlang weiter auf einer Stelle hocken, ohne zu merken, dass sein inneres Leben erlahmt, und dass er Bewegung braucht; vor allem: er hat verlernt, in der Bewegung zu ruhen und im Ruhen bewegt zu bleiben.
Aus
Die Menschliche Bewegung
Die Natur des Menschen
Dore Jacobs
21/01/2021
Foto: Michaela Stankovsky
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