Romano Centro

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Romano Centro ist ein österreichischer Roma-Verein, der sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma und gegen deren Diskriminierung einsetzt.

Photos from Verein HANGO Roma's post 15/06/2026
Photos from Romano Centro's post 15/06/2026

Vergangenen Freitag haben wir zwei schöne Anlässe gemeinsam gefeiert: 35 Jahre Romano Centro und unser beliebtes Schulabschlussfest.

Seit 35 Jahren setzt sich Romano Centro mit Herz, Engagement und gelebter Solidarität für Rom*nja in Österreich ein. Diese Haltung war auch an diesem Abend deutlich spürbar – in den Begegnungen, den Gesprächen und der gemeinsamen Freude.

Von Herzen möchten wir uns bei all unseren Förder*innen, Kooperationspartner*innen, Freund*innen, Klient*innen sowie den zahlreichen Unterstützer*innen bedanken, die uns auf diesem Weg begleiten und stärken.

Ein besonderer Dank gilt auch der MA 7, der Bezirksvorstehung Landstraße, der Bäckerei Ströck, Tanja – Torte sowie dem Catering Freches Brötchen für ihre wertvolle Unterstützung und dafür, dass sie dieses Fest möglich gemacht haben.

Für die wunderbaren Fotos bedanken wir uns herzlich bei Mag.a Berivan Aslan, Diana Dworzack und Jelena Jovanovic

Photos from Voice of Diversity Verein's post 19/05/2026
Polizeischreiben zu Roma und Sinti in Neusiedl: Innenministerium hat sich eingeschaltet 10/05/2026

Nach heftigen Protesten von Roma- und Sinti Organisationen in Österreich gegen das diskriminierende, antiziganistische Schreiben seitens der Polizei in Neusiedl am See hat am 8. April auch die Gleichbehandlungsanwaltschaft Kritik an der Polizei geübt: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260508_OTS0083/gleichbehandlungsanwaltschaft-kritisiert-diskriminierendes-polizeischreiben-behoerden-tragen-eine-besondere-historische-verantwortung

https://volksgruppen.orf.at/roma/meldungen/stories/3353442/

Weitere Unterstützung kam von Romani Rose, der eine Aufklärung seitens des Innenministeriums fordert: https://www.deutschlandfunk.de/polizeiskandal-in-oesterreich-zentralrat-schockiert-und-fassungslos-ueber-boykottaufruf-in-neusiedl--100.html
Nun hat das Innenministerium dazu eine Stellungnahme abgegeben und die diskriminierende Aussendung verurteilt:
"Die von den betreffenden Bediensteten des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl gewählten Ausdrucksformen und die dahinterliegenden pauschalierenden Stereotypen seien "in keiner Weise akzeptabel". Die Landespolizeidirektion Burgenland habe im Rahmen der Dienstaufsicht eine entsprechende Untersuchung angeordnet, informierte das Ministerium" https://www.derstandard.at/story/3000000320112/polizeischreiben-zu-roma-und-sinti-in-neusiedl-innenministerium-hat-sich-eingeschaltet

Österreich hat die Bekämpfung von Antiziganismus als Schwerpunkt in die nationale Strategie zur Inklusion der Roma bis 2030 aufgenommen. Training zur Bekämpfung von Antiziganismus in Verwaltung und Polizei sind dabei wichtige Zielsetzungen, für deren Umsetzung bis 2030 noch viel geleistet werden muss.

Polizeischreiben zu Roma und Sinti in Neusiedl: Innenministerium hat sich eingeschaltet Der Text eines Facebook-Postings des Bezirkskommandos Neusiedl am See enthielt laut Ressort "eine als diskriminierend empfundene Bezeichnung über die Volksgruppe der Roma"

Photos from Romano Centro's post 09/05/2026

"Antiziganismus hat weder mit der NS-Zeit begonnen noch danach aufgehört. Es ist gegenwärtig ein zentrales Element von Verbrechen gegen Roma und Sinti", Mirjam Karoly am Morzinplatz.

Am 8. Mai vor 81. Jahren hat die deutsche Wehrmacht bedingungslos kapituliert. Bei der Befreiungsfeier mit Kranzniederlegung am Morzinplatz wurde insbesondere auf den Völkermord an Roma und Sinti hingewiesen und die Bedeutung von Erinnerungspolitik für die Bekämpfung von aktuellen Formen von Antiziganismus und Antisemitimus. Stadträtin Judith Pühringer warnte vor dem besorgniserregenden Anstieg antisemitischer Vorfälle, Claudia Prutscher, Vorsitzende der Kulturkommission der IKG-Wien, sprach über die Gefahr von antisemitischer Hetze für die Demokratie. Mirjam Karoly, Mitglied des Volksgruppenbeirates der Roma, betonte den Mangel an nachholender Gerechtigkeit für Roma in den Nachkriegsdekaden. Die fehlende Delegitimierung des Völkermordes an Roma und Sinti manifestiert sich heute in antiziganistische Hetze und Rassismus. Die späte Anerkennung des NS-Völkermordes an Roma und Sinti zeigt sich auch daran, dass es 81. Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges kein zentrales Mahnmal in der Bundeshauptstadt gibt. Niki Kunrath wies auf die bis heute weniger beachteten Opfergruppen hin und den jüngsten Fortschritt in der Gedenkkultur mit der Entscheidung für ein Mahnmal für Roma in Wien, das nun am Weghuberpark im 7. Wiener Gemeindebezirk realisiert werden soll.
Photos: Karo Pernegger

Photos from Romano Centro's post 08/05/2026

Wir machen hiermit einen Vorfall öffentlich, der aus unserer Sicht nicht nur problematisch, sondern klar diskriminierend ist und strukturelle Vorurteile reproduziert.

Als Verein sehen wir uns verpflichtet, antiziganistische Narrative konsequent zu benennen und ihnen entgegenzutreten. Ein von der Polizei im Bezirk Neusiedl am See verbreitetes Informationsschreiben zur „Kriminalprävention“ stellt in unserer Wahrnehmung eine pauschalisierende und stigmatisierende Darstellung von Menschen des sogenannten „fahrenden Volkes“ dar und trägt damit zur weiteren Ausgrenzung bei.

Wir haben daher eine offizielle Beschwerde bei der Landespolizeidirektion Burgenland eingebracht. Zusätzlich wurden die BKA-Nationalkontaktstelle für Roma, die Gleichbehandlungsanwaltschaft Wien sowie die Bundesministerin für Justiz, Dr. Anna Sporrer, über diesen Vorfall informiert.
Solche Darstellungen dürfen nicht unwidersprochen bleiben.

Im Folgenden veröffentlichen wir unsere Beschwerde.

Photos from Romano Centro's post 08/05/2026

Gestern durften wir im Romano Centro Sozialarbeitsstudierende sowie Lehrende aus Rumänien und Ungarn begrüßen. Als Einrichtung, die unter anderem auch professionelle soziale Arbeit anbietet, hatten wir die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die Situation von Rom*nja und Sinti*zze in Österreich zu geben.

Der Vortrag behandelte zentrale Themen wie die Geschichte der Rom*nja, relevante Begrifflichkeiten, Antiziganismus sowie die Bildungsrealität und Formen von Rassismus gegenüber Rom*nja und Sinti*zze, sowohl in Österreich als auch in Rumänien und Ungarn. Darüber hinaus präsentierten wir unsere vielfältige Arbeit sowie aktuelle Projekte des Romano Centro.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Hochschule Campus Wien sowie bei Frau Tina Füchslbauer für die hervorragende Organisation bedanken.

Photos from Romano Centro's post 27/04/2026

Vergangenen Freitag durften wir einen sehr spannenden und bereichernden Vortrag zum Thema Mental Load erleben.

Mental Load beschreibt die oft unsichtbaren Aufgaben im Zusammenleben und in Familien. Nach wie vor werden Haushalt, Care-Arbeit sowie die damit verbundene Denk- und Planungsarbeit überwiegend von Frauen* übernommen. Im Vortrag wurde beleuchtet, was genau unter Mental Load verstanden wird und welche Auswirkungen diese ungleiche Verteilung auf Gesundheit, finanzielle Situation und Partnerschaften haben kann.

Gemeinsam haben wir uns damit beschäftigt, wie Mental Load gerechter verteilt werden kann, welche individuellen Möglichkeiten es zur Entlastung gibt und welche gesellschaftspolitischen Veränderungen dafür notwendig sind.

Unsere Teilnehmer*innen waren sehr engagiert und diskussionsfreudig – und auch unser Bürohund Naida hat den Vortrag sichtlich genossen! 😊

Ein herzliches Dankeschön geht an die großartige Vortragende Barbara Schrammel von „Frauen beraten Frauen“ sowie an unseren Fördergeber, das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, ohne dessen Unterstützung diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Photos from Nationalfonds der Republik Österreich's post 24/04/2026

Seit vielen Jahren setzen sich Angehörige der Roma-Volksgruppe für die Errichtung eines zentralen Mahnmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Rom*nja und Sinti*zze ein. Dabei geht es nicht nur um das Erinnern an die Opfer, sondern auch um die Anerkennung, die ihnen und ihren Nachfahren zusteht.
Vergangenen Freitag fand im Parlament ein Termin statt, bei dem sich die Volksgruppenvertreter*innen einstimmig für den Weghuberpark als Standort für die geplante Gedenkstätte ausgesprochen haben.

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