Dunkelbunt

Dunkelbunt

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Producer | DJ | Pianist

17/08/2026

𝗗𝗢𝗞 𝟭 / 𝗢𝗥𝗙 𝟭 𝗗𝗥𝗘𝗛𝗧 𝗘𝗖𝗦𝗧𝗔𝗧𝗜𝗖 𝗗𝗔𝗡𝗖𝗘 𝗕𝗘𝗜 𝗕𝗢𝗢𝗠 𝗖𝗛𝗔𝗞𝗥𝗔 𝗟𝗔𝗞𝗔
Vor ein paar Tagen ist eine Redakteurin aus dem Dok-1-Team auf mich zugekommen. Für eine Dok 1 auf ORF 1 rund um das Thema 𝗔𝗹𝗸𝗼𝗵𝗼𝗹𝗳𝗿𝗲𝗶 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿 möchte sie mich interviewen und Ecstatic Dance bei Boom Chakra Laka begleiten.
In der Dok 1 geht es darum, wie sich die österreichische Feierkultur verändert, dass weniger oder gezielter getrunken wird und Menschen bewusster mit Rausch umgehen. Die Reportage verfolgt diesen Wandel vom Verhalten der Konsument über Nachtgastronomie und Produktion bis zu Volksfesten, Festivals und „Sober Spaces“.
Im Zusammenhang mit dieser Veränderung der Feierkultur interessiert sich das Dok-1-Team auch für 𝗘𝗰𝘀𝘁𝗮𝘁𝗶𝗰 𝗗𝗮𝗻𝗰𝗲.
Da die No-Photo-/Video-Philosophie von Conscious-Dance-Sessions respektiert werden soll, findet für die Aufnahmen eine eigene kleine Dance-Session statt.
𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗙Ü𝗥 𝗞𝗔𝗡𝗡𝗦𝗧 𝗗𝗨 𝗠𝗜𝗧 𝗨𝗡𝗦 𝗧𝗔𝗡𝗭𝗘𝗡.
Wir kommen zum gemeinsamen Tanz unter meiner Anleitung als [dunkelbunt]/Ulf Lindemann zusammen.
Wie „ecstatic“ der Dance dabei wird, bleibt dem Zufall überlassen – es geht vor allem darum, das Miteinander, die Stimmung, Atmosphäre und Bewegungen authentisch einzufangen.
𝗗𝗢 𝟮𝟬.𝟬𝟴.𝟮𝟬𝟮𝟲
𝗔𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻: 𝟭𝟳:𝟯𝟬 𝗨𝗵𝗿
𝗗𝗿𝗲𝗵: 𝟭𝟴:𝟬𝟬–𝟭𝟵:𝟬𝟬 𝗨𝗵𝗿
NordbahnSaal · die HausWirtschaft
Bruno-Marek-Allee 5 · 1020 Wien
Die Aufnahmen dienen dazu, Stimmung, Atmosphäre und Bewegungen authentisch wiederzugeben. Einzelne Personen stehen dabei nicht im Fokus, können aber zum Beispiel im Zuge einer ästhetischen Tanzbewegung auch in näheren Einstellungen aufgenommen werden.
𝗗𝘂 𝗺ö𝗰𝗵𝘁𝗲𝘀𝘁 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗚𝗲𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗼𝗻 𝗰𝗮𝗺𝗲𝗿𝗮 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻?
Das ist möglich. Bitte gib uns das bereits bei deiner Anmeldung bekannt, damit wir es für den Dreh entsprechend berücksichtigen können.
𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝘃𝗶𝗲𝘄𝘀 𝗺𝗶𝘁 𝗧𝗲𝗶𝗹𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗼𝗿𝗴𝗲𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
𝗔𝗟𝗦 𝗗𝗔𝗡𝗞𝗘𝗦𝗖𝗛Ö𝗡 laden wir dich ein, ein Boom-Chakra-Laka-Format deiner Wahl kostenlos mitzumachen.
Alle Informationen zum Dreh, zur Anmeldung und zu den wählbaren Boom-Chakra-Laka-Formaten findest du hier:
https://boomchakralaka.org/dok1-orf1-video-shooting/
Boom Chakra Laka
Tanzrituale · Embodiment · kreative Selbsterfahrung in Wien
www.boomchakralak.org

11/08/2026

𝐄𝐀𝐑𝐋𝐘 𝐁𝐈𝐑𝐃 𝐓𝐈𝐂𝐊𝐄𝐓𝐒 𝐉𝐄𝐓𝐙𝐓 𝐕𝐄𝐑𝐅Ü𝐆𝐁𝐀𝐑

𝐄𝐂𝐒𝐓𝐀𝐓𝐈𝐂 𝐃𝐀𝐍𝐂𝐄 · 𝐈𝐍𝐓𝐎 𝐓𝐇𝐄 𝐖𝐈𝐋𝐃
mit [𝐝𝐮𝐧𝐤𝐞𝐥𝐛𝐮𝐧𝐭]

Fr 18.09.26 · 19:00–22:00
NordbahnSaal · 1020 Wien

𝐓𝐫𝐨𝐦𝐦𝐞𝐥𝐫𝐡𝐲𝐭𝐡𝐦𝐞𝐧 · 𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞𝐫 𝐓𝐚𝐧𝐳 · 𝐘𝐨𝐠𝐚 𝐍𝐢𝐝𝐫𝐚 · 𝐒𝐨𝐮𝐧𝐝𝐛𝐚𝐭𝐡

Das Ecstatic-Dance-Ritual Into The Wild ist in seiner Ausrichtung nahe an einem Trance Dance angelegt. Die Besonderheit ist eine bewusst ausgedehnte, perkussive erste Tanzphase: Vielschichtige Trommelrhythmen, treibende Grooves und repetitive Percussion-Tracks ziehen dich tief in den Tanz.

Danach wird die Musik fließender, melodischer und weltlicher. Du folgst deiner Intuition und bewegst dich so, wie es für dich gerade stimmt – intensiv oder sanft, allein, nebeneinander oder in stiller Begegnung.

Zu Beginn bringt dich ein Embodiment-Warm-up in den Raum, in die Gruppe und in den Körper. Nach dem intensiv-dynamischen Teil folgen Yoga Nidra & Soundbath mit Haider Khans indischem Gesang und [dunkelbunt]s Klavierspiel.

Die Ecstatic-Dance-Rituale mit [dunkelbunt] finden monatlich in Wien statt.

𝐁𝐨𝐨𝐦 𝐂𝐡𝐚𝐤𝐫𝐚 𝐋𝐚𝐤𝐚 ist eine Institution für Tanzrituale, Embodiment und kreative Selbsterfahrung in Wien. Neben den monatlichen Ecstatic-Dance-Ritualen gehören dazu Formate wie Tanz der Archetypen, The Self Care Club und [dunkelbunt]’s Family Dance Circle.

𝐀𝐥𝐥𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐬 & 𝐏𝐥𝐚𝐭𝐳 𝐛𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧:
https://www.boomchakralaka.org/ecstatic-dance-dunkelbunt-wien/

𝐅𝐚𝐜𝐞𝐛𝐨𝐨𝐤-𝐄𝐯𝐞𝐧𝐭:
https://fb.me/e/22nU61nOIO

27/04/2026

𝗟𝗶𝘃𝗶𝗻𝗴 𝗥𝗼𝗼𝗺 𝗖𝗼𝗻𝗰𝗲𝗿𝘁, 𝗔𝗽𝗿𝗶𝗹 𝟮𝟵, 𝟮𝟬𝟮𝟲, 𝟳–𝟵 𝗣𝗠
One living room.
Three musicians.
A thousand shades of sound.

At Dunkelbunt Studio, a very special kind of magic unfolds: warm, intimate, and close — yet opening a doorway to distant worlds. Ulf Lindemann aka 𝗱𝘂𝗻𝗸𝗲𝗹𝗯𝘂𝗻𝘁 invites you to an evening that moves between intimacy and expansiveness. Joining him is 𝗛𝗮𝗶𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗵𝗮𝗻 — singer, multi-percussionist, and master of the tabla. Also part of the journey: 𝗝𝗮𝗵𝘀𝗼𝗻 𝗧𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝘀𝘁 — wordsman, spoken-word artist, and MC between worlds. His voice opens another space of resonance: stories of streets and stars, of science and spirit, of identity, resistance, and connection.

Their music is both journey and dialogue: classical Indian rhythms merge with lyrical piano playing, virtuosity with ecstasy, meditative depth with uptempo trance. Together, they open doors to sonic worlds between East and West, jazz and classical music, voice and instrument.

This is not a concert in the traditional sense — it is a process: a vibrant dialogue between three voices, three biographies, three perspectives.

𝗕𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴
• Haider Khan - Tabla / Vocals
• Ulf Lindemann – Klavier, Electronics
• Jahson The Scientist - Vocals

𝗘𝗶𝗻𝗹𝗮𝘀𝘀: 18:30
𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗿𝘁𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻: 19:00

𝗞𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀: 30 € (Bar Vorort)
𝙤𝙚𝙩𝙞𝙘𝙠𝙚𝙩 ✨ (zzgl. Vvk-Gebühr)
https://www.eventim-light.com/at/a/679a6d26f0ea5e39f29b424b

📩 𝗥𝗲𝘀𝗲𝗿𝘃𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 (notwendig)
[email protected]
SMS / Whatsapp +43 650 925 0869

📍 𝗢𝗿𝘁
Dunkelbunt Studio
Darwingasse 3/3
1020 Wien

20/03/2026

Release Party - [dunkelbunt] DJ Session & Live Piano - NordbahnSaal - Fr 20.03.26

Am Freitag, 20.03.2026, steht Beats Without Borders ganz im Zeichen einer besonderen Veröffentlichung: Gefeiert wird der Release von L’espoir ne meurt jamais („Hope Never Dies“), dem neuen Song von [dunkelbunt], entstanden gemeinsam mit ECK und Jahson The Scientist. https://bfan.link/l-espoir-ne-meurt-jamais Der Song ist eng mit Beats Without Borders selbst verbunden. Denn genau bei diesen Sessions im NordbahnSaal begegneten sich [dunkelbunt] und ECK zum ersten Mal – hier wurde der Grundstein für einen Track gelegt, der Chanson, UK Garage und Blues verbindet und nun genau an seinem Ursprungsort gefeiert wird.

Der Abend beginnt mit Live-Musik an der Bar: Boogie Woogie, Ragtime und Jazz Piano mit [dunkelbunt] an der Tastatur und Haider Khan an der Perkussion. Dazu Fingerfood und Happy Hour - Zeit zum Ankommen, Austauschen, Socializen.

Später übernimmt der Club-Modus: Die musikalische Reise geht quer durch Zeiten und Stile: Electro Swing, Funk & Soul, Reggae, Afro, Balkan, Latin, Oriental Vibes - kombiniert mit Underground Club Sounds wie Dub, House und Breakbeats. Perfekt für alle, die tanzen oder einfach den Abend genießen wollen.

Auch als Familie funktioniert der Abend richtig gut: Kinder sind sehr willkommen, und meistens ist ohnehin eine Gruppe da, bei der sich neue Kids unkompliziert „andocken“ können. Ideal, wenn man am Freitag gemeinsam noch raus will – ohne gleich die Nacht zum Tag zu machen.

Freitag, 20.03.2026
19:00 -23:00 Uhr
𝗡𝗼𝗿𝗱𝗯𝗮𝗵𝗻𝘀𝗮𝗮𝗹, 𝗕𝗿𝘂𝗻𝗼-𝗠𝗮𝗿𝗲𝗸-𝗔𝗹𝗹𝗲𝗲 𝟱, 𝟭𝟬𝟮𝟬 𝗪𝗶𝗲𝗻
𝗘𝗶𝗻𝘁𝗿𝗶𝘁𝘁: 𝗳𝗿𝗲𝗶𝗲 𝗦𝗽𝗲𝗻𝗱𝗲 (𝗲𝗺𝗽𝗳𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻 𝟱–𝟭𝟱 €)
https://www.eventim-light.com/at/a/679a6d26f0ea5e39f29b424b/s/69a0b62e25e3f94ed79fefba

📩 𝐑𝐞𝐬𝐞𝐫𝐯𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧:
💬 SMS/WhatsApp: +43 650 9250869
✉️ E-Mail: [email protected]

23/01/2026

Amsterdam isn’t just a city to me - it’s a state of mind: arriving, jumping on a bike, and being amazed by the creativity, the colors, the flowers, that loving chaos. And right in the middle of it all there’s a place that’s felt like home over the years: Mezrab. That’s where I first played my Drum & Bass remix of “Sirens of Amsterdam”. The track comes from the Amsterdam Klezmer Band album I had the honor to produce in 2024. After 20 years of collaboration, it’s another loop in our shared story - only this time faster, rolling, and playful. Dedicated to Mezrab. The dubplate is out now.

Check out the Full Version https://bfan.link/sirens-of-amsterdam

21/01/2026

„Ist der alte [dunkelbunt] jetzt weg und übrig bleibt nur noch Conscious-Dance-Hokuspokus? Und hast du deine Beats gegen Räucherstäbchen getauscht, oder kann man als alter Fan noch entspannt zu dir kommen?“ 🤓

Solche Fragen bekomme ich wirklich und ich verstehe sie total. Viele kennen mich seit Jahrzehnten als [dunkelbunt] auf Bühnen, Festivals, in Clubs. Plötzlich tauchen da Begriffe auf wie Ecstatic Dance, Tanzritual oder Boom Chakra Laka. Da liegt die Vermutung nahe, ich sei jetzt komplett in einer „Conscious Bubble“ verschwunden und die alten Zeiten wären vorbei.

Die kurze Antwort ist einfach: Der alte [dunkelbunt] ist nicht weg. Es gibt nach wie vor Konzerte, Clubnächte, Live-Musik. Das ist ein wichtiger Teil meiner Geschichte und meiner Gegenwart. Aber daneben ist über viele Jahre etwas anderes gewachsen, das jetzt mehr Raum bekommt. Dafür habe ich im letzen Jahr die Instution BOOM CHAKRA LAKA gegründet. Dort initiiere ich verschiedene Tanzformate.

Eigentlich laufen seit langem zwei Stränge parallel. Der eine ist der bekannte: seit rund 30 Jahren reise ich als [dunkelbunt], spiele Konzerte, Festivals, Clubshows. Der andere Strang war zunächst komplett privat: Ich war als ganz normaler Mensch in Tanz- und Ritualräumen unterwegs, barfuß, nüchtern, ohne Rolle. Trance Dance, Heldenreise, rituelle Gestalttherapie, solche Settings. Nicht als Act, sondern als jemand, der schwitzt, atmet, loslässt, durch eigene Prozesse geht. Über die Jahre ist dieser Bereich immer wichtiger geworden, weil ich dort erlebt habe, wie tief Musik wirken kann, wenn der Rahmen stimmt.

Je länger ich in beiden Welten unterwegs war, desto mehr Zweifel hatte ich am klassischen Club-Modus - nicht an der Musik selbst, sondern an dem Setting, in dem sie stattfindet. Ich kenne die Club- und Festivalkultur in- und auswendig: es wird gefeiert, getrunken, konsumiert, eskaliert. Für viele ist das schon ein wichtiger Ausbruch aus dem Alltag, und ich will das überhaupt nicht schlechtreden. Aber ich habe immer öfter erlebt, dass Menschen Stunden brauchen, um überhaupt tanzen zu können, weil erst genug Alkohol und andere Drogen fließen müssen, bis die Hemmung fällt. Ich habe gesehen, wie der Konsum steigt, aber die echte Freude nicht wirklich mitwächst. Und ich habe mich gefragt: Wie tief kann ein Abend gehen, wenn der Zugang zum Körper hauptsächlich über Betäubung läuft? Da war für mich irgendwann ein Punkt erreicht, an dem ich wusste: Für mich persönlich hat dieser Modus seinen Zenit erreicht.

Parallel dazu habe ich im rituellen Tanzraum etwas völlig anderes erlebt. Nüchtern, barfuß, ohne Rolle, ohne Bühne. Ich habe am eigenen Körper gespürt, wie sich alte Spannungen, alte Geschichten, alte Emotionen lösen können, wenn man sich wirklich einlässt. Ich habe einen Kontakt zu einer Form von Selbstliebe gefunden, die nicht davon abhängt, ob jemand klatscht oder mich feiert. Ich habe gemerkt, dass Musik nicht nur unterhalten, sondern transformieren kann - wenn sie in einem bewusst gesetzten Raum stattfindet.

Gleichzeitig hing ich in einem System fest: Team, Mitarbeiter, Management, Tourpläne, Erwartungen von außen. Selbst als ich innerlich schon spürte, dass ich anders arbeiten möchte, war es extrem schwer auszusteigen - aus Verantwortungsgefühl, Loyalität und Gewohnheit. Viele Menschen, die erfolgreich sind, stecken genau da drin: Sie könnten sich theoretisch zurückziehen, aber die Maschine läuft und sie kommen nicht wirklich raus. Corona hat bei mir brutal, aber wirksam einen Schnitt gesetzt. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten konnte ich anhalten, Strukturen loslassen, mich von Dingen trennen, zu denen ich aus reiner Loyalität wahrscheinlich sonst noch Jahre „Ja“ gesagt hätte. Und dann war da diese einfache, radikale Frage: Wie will ich Musik in Zukunft einsetzen? Wofür will ich meine Lebenszeit wirklich verwenden?

Ein wichtiges Album von mir hieß „Morgenlandfahrt“ - symbolisch die Reise nach außen: in die Welt, ins Licht, auf Bühnen, in Städte, in Begegnungen. Das, was jetzt passiert, fühlt sich eher wie eine „Abendlandfahrt“ an: der Weg zurück. Nicht Rückzug im Sinne von Verkleinerung, sondern Heimkehr. Integration. Die Frage: Was habe ich erlebt? Was daran ist wirklich wesentlich? Und wie kann ich das, was ich gelernt habe, so einsetzen, dass es Menschen wirklich dient?

Boom Chakra Laka ist eine Antwort auf diese Fragen. Es ersetzt [dunkelbunt] nicht, sondern vertieft das, was in der Musik immer schon angelegt war: Rhythmus, Reise, Emotion, Gemeinschaft - nur mit einem anderen Fokus. Ich wähle heute viel bewusster aus, wo ich spiele, wie ich spiele und in welchem Rahmen das passiert. Ein großer Teil meiner kreativen Energie fließt im Moment in Formate wie Boom Chakra Laka, Yogisches Tanzen und den Tanz der Archetypen, weil ich dort erlebe, dass Musik Menschen nach innen führt - nicht nur nach außen.

Um die provokante Ausgangsfrage wirklich klar zu beantworten: Ja, es gibt weiterhin „klassische“ [dunkelbunt]-Konzerte. Ja, es gibt weiterhin Musik für Clubs, Festivals, Bühnen. Nein, ich habe nicht alles Alte abgeschnitten, um nur noch Räucherstäbchen-Rituale zu machen. Aber mein Schwerpunkt hat sich verschoben. Ich habe Jahrzehnte lang miterlebt, wie Musik vor allem den äußeren Rausch begleitet. Heute interessiert mich stärker der innere. Beides darf existieren, aber ich weiß inzwischen sehr genau, wo ich wirklich etwas zu geben habe. Und genau dort setze ich gerade an.

an.

BOOM CHAKRA LAKA - Institut für Tanzrituale, Dynamische Meditation und kreative Selbsterfahrung
https://www.dunkelbunt.org/boom-chakra-laka/

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