Dialogplus
Gemeinsam Zukunft gestalten. Kommunikationstechnologie und Beteiligung (Partizipation)
29/07/2026
Ein gelungener Auftakt für das Zuversichtslabor: Gemeinsam wurde gekocht, gelacht, gemalt und vor allem eines geschaffen – echte Begegnungen. 💬❤️
Im Club 21 des Wiener Hilfswerks entstanden beim ersten Atelierabend des Grätzllabor Währing viele bunte Leinwände, die später zu einem gemeinsamen Kunstwerk zusammengefügt werden. 🎨 Besonders schön war das vielfältige Miteinander: Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten kamen zusammen, tauschten sich aus und wurden gemeinsam kreativ. 🤝 So wurde Inklusion ganz selbstverständlich gelebt – durch gemeinsames Erleben, Gestalten und gegenseitiges Kennenlernen. ✨😊
Beim gemeinsamen Kochen und Essen entstanden neue Bekanntschaften, bevor anschließend unter der Anleitung von Künstler Franz Gager und seinen Begleiter:innen kreativ gearbeitet wurde. 👨🎨 Unter dem Motto "Der Bogen der uns verbindet" entstand im Stadtbahnbogen zwischen Währing und Alsergrund ein buntes Mosaik aus Regenbögen – ein Symbol dafür, wie aus Vielfalt etwas Besonderes wächst. 🌈🧩
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer:innen, die diesen besonderen Abend möglich gemacht haben. 🙏💛
22/07/2026
Das Projekt Meiselstraße, an dem wir im Grätzllabor Rudolfsheim-Fünfhaus mitgewirkt haben, wurde für den VCÖ-Mobilitätspreis nominiert! 🎉🚲
Noch bis 23. Juli könnt ihr für das Projekt abstimmen – jede Stimme zählt! Unten findet ihr den ORF-Beitrag sowie den Link zum Voting. 💚
16 Wiener Projekte für Mobilitätspreis nominiert - Wien heute vom 13.07.2026 Wo nichts mehr geht: Sperren belasten "Öffi"-Netz | Zwölfjähriger verletzt drei Jugendliche mit Messer: MA11 prüft Maßnahmen | 16 Wiener Projekte für Mobilitätspreis nominiert | Gesunde Stadtmobilität: Tipps von VCÖ-Expertin Schenk | Zoll: Was man nicht aus dem Urlaub mitbringen darf | Meld...
22/07/2026
Unser dritter Impuls: Frühzeitiges Konflikt-Radar. 📡
Konflikte entstehen selten erst mit dem fertigen Plan. Meist sind sie schon viel früher da und werden erst spät sichtbar. 🔎⚠️
Gut strukturierte Beteiligung macht früh sichtbar, wo die Grenzen der Akzeptanz liegen, welche Interessen aufeinandertreffen und wo Kompromisse möglich sind. So können Lösungen gemeinsam entwickelt werden, bevor die Planung in Stein gemeißelt ist. 🗣️🤝
Beteiligung wird damit zum Frühwarnsystem für Planung – und hilft, Konflikte zu erkennen, bevor sie Projekte ausbremsen. 🌱
Mehr dazu gibt's in unserem Blogbeitrag: https://dialogplus.at/2026/05/12/planen-mit-social-media-grundlagen-fuer-gelingende-partizipation/
16/07/2026
Wer einen Ort täglich nutzt, nimmt oft Dinge wahr, die in keiner Karte sichtbar werden. 🗺️❌ Warum wird ein Bereich in einem Park nur von Jungs genutzt? Weshalb meiden Menschen einen neuen Radweg? Oder wo entstehen Konflikte, lange bevor sie offiziell sichtbar werden? 👀
Genau deshalb sind Bürger:innen Expert:innen ihres Alltags. Ob Kinder, Frauen, Anrainer:innen, Senior:innen oder Menschen mit Behinderungen – sie alle erleben Räume aus unterschiedlichen Perspektiven und bringen Erfahrungen ein, die Planung besser machen. 🌍🤝
Unser zweiter Impuls: Perspektivenwechsel - Expert:innen des Alltags machen Lösungen robuster. 🌱
Fachwissen bleibt unverzichtbar. Gute Planung entsteht aber erst dort, wo es mit dem Wissen der Menschen vor Ort zusammenkommt. ✨
Alle 5 Impulse gibt's jetzt schon in unserem Blogbeitrag 🙌🏻 -> https://dialogplus.at/2026/05/12/planen-mit-social-media-grundlagen-fuer-gelingende-partizipation/
16/07/2026
Wer einen Ort täglich nutzt, nimmt oft Dinge wahr, die in keiner Karte sichtbar werden. 🗺️❌ Warum wird ein Bereich in einem Park nur von Jungs genutzt? Weshalb meiden Menschen einen neuen Radweg? Oder wo entstehen Konflikte, lange bevor sie offiziell sichtbar werden? 👀
Genau deshalb sind Bürger:innen Expert:innen ihres Alltags. Ob Kinder, Frauen, Anrainer:innen, Senior:innen oder Menschen mit Behinderungen – sie alle erleben Räume aus unterschiedlichen Perspektiven und bringen Erfahrungen ein, die Planung besser machen. 🌍🤝
Unser zweiter Impuls: Perspektivenwechsel - Expert:innen des Alltags machen Lösungen robuster. 🌱
Fachwissen bleibt unverzichtbar. Gute Planung entsteht aber erst dort, wo es mit dem Wissen der Menschen vor Ort zusammenkommt. ✨
Alle 5 Impulse gibt's jetzt schon in unserem Blogbeitrag -> Link in Bio! 🙌🏻
08/07/2026
📚🌿 Aus Alt mach Grün: Telefonzelle wird zum offenen Bücherschrank! 🌿📚
Mit viel Engagement haben Aktive des Grätzllabors Währing einer ausgedienten Telefonzelle neues Leben eingehaucht: Sie wird zum offenen Bücherschrank für die Nachbarschaft. ♻️📖
Das Projekt zeigt, wie Kreislaufwirtschaft ganz konkret funktionieren kann: Statt entsorgt zu werden, wird bestehende Infrastruktur weitergenutzt und in einen Ort des Austauschs verwandelt. Das spart Ressourcen und schafft gleichzeitig einen Mehrwert für das Grätzl.
Besonders schön: Die ehemalige Telefonzelle wird auch begrünt. Ein grünes Dach sorgt künftig für mehr Natur im Straßenraum und an den Seiten ranken bereits Pflanzen empor. 🌱🌿 So entsteht Schritt für Schritt ein kleiner grüner Blickfang mitten im Grätzl.
Entstanden ist die Idee aus der Initiative„Anastasius GRÜNT Gasse“, bei der sich Bewohner:innen gemeinsam mit dem Grätzllabor Währing dafür einsetzen, den grauen Straßenabschnitt zwischen Gürtel und Gymnasiumstraße grüner, lebenswerter und klimafitter zu machen. Die Initiative bringt mehr Natur und Schatten in die Gasse – von Mikrovorgärten bis zu Fassadenbegrünungen.
Lokale Agenda 21 Wien
👉 Schaut vorbei und entdeckt den neuen Bücherschrank: 📍 Ecke Weitlofgasse / Anastasius-Grün-Gasse, 1180 Wien
🌱📚♻️
02/07/2026
🛑 Hitze ist keine Unannehmlichkeit. Sie ist eine Frage von sozialer Gerechtigkeit.
Wien misst historische 39,7°C an der Hohen Warte. Tropennächte von über 27°C lassen Wohnungen nicht mehr abkühlen. 📊 Die aktuellen Daten der GeoSphere Austria zeigen die überhitzte Realität. Aber die Klimakrise trifft uns eben nicht alle gleich! 🔥🌍
Während die einen sich mit Klimaanlagen, Poolbesuchen oder der passenden Wohnung abkühlen, kämpfen armutsbetroffene Menschen in überhitzten urbanen Wohnräumen ums schlichte Überleben. Selbstgenähte Vorhänge, Styroporplatten vor den Fenstern und Fluchten in klimatisierte Einkaufszentren werden dort zu nötigen Überlebensstrategien. 🏙️🛋️
Das ist die ungerechte Realität:
Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung verursacht gerade einmal 7% der Emissionen. Die reichsten 10% hingegen fast die Hälfte. Doch genau jene, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben, sind den gesundheitlichen Risiken schutzlos ausgeliefert. Besonders ältere Menschen, Alleinstehende und Kleinkinder leiden massiv unter der unerträglichen Hitze in den Grätzln. 👵👶
Was wir jetzt bei den Klimawandelanpassungen umsetzen müssen:
🌳 Infrastrukturelle Gerechtigkeit statt Privilegien: Priorisierung und Förderung des Ausbaus von beschatteten, begrünten und konsumfreien öffentlichen Räumen. Kühle Orte dürfen kein Luxus sein – sie sind kritische Gesundheitsvorsorge!
🫶🏾 Echte Teilhabe statt Top-Down-Planung: Betroffene Milieus und Bewohner:innen müssen aktiv in die Transformation ihrer Nachbarschaften eingebunden werden. Sie wissen am besten, wo der Asphalt brennt.
🤝🏼 Allianzen: Ein systemisches Zusammenspiel von Magistraten, Zivilgesellschaft und sozialer Innovation, das Klimaschutz endlich als Verteilungsfrage begreift.
Die öffentliche Zugänglichkeit von kühlen Orten entscheidet darüber, ob wir in unseren Städten im Sommer künftig überhaupt noch gut leben können. ☀️
Bei DIALOGPLUS moderieren wir diese Prozesse an den Schnittstellen. 🌐 Wir machen die Konsequenzen sichtbar und entwickeln datenbasierte, inklusive Beteiligungsformate für eine echte, klimafitte Stadtentwicklung. Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Lassen wir nicht diejenigen die Zeche zahlen, die das Feuer am wenigsten angeheizt haben! 🤝🏼
👇 Lass uns diskutieren: Welche systemischen Hebel müssen europäische Metropolen jetzt sofort in Bewegung setzen? Wir freuen uns auf deine Meinung in den Kommentaren! 💬
📑 Hier geht's zu den aktuellen Rekorddaten der GeoSphere Austria:
https://geosphere.at/de/aktuelles/news/eine_hitzewelle_fuer_die_rekordbuecher
25/06/2026
🌱✨Vielfältig, nachhaltig, Donaustadt: das war unser Festival "Um die Donaustadt besser" mit der GB*✨🌱
Am 19. Juni 2026 wurde der Stadlauer Bahnhofspark zum dritten Mal zu einem Ort der Begegnung, Nachhaltigkeit und Kreativität 🙌 Zahlreiche Besucher*innen erlebten, wie vielfältig die Donaustadt ist – mit Mitmach-Angeboten, Recyclingkunst, Pflanzentausch, Sprachcafé und Fahrradwerkstatt 🚲🌿
Auch kulinarisch stand die Region im Mittelpunkt – und für Stimmung sorgten u.a. der Erste Wiener Gemeindebauchor, ein Pop-Up Konzert der International Music Academy (INTMA) sowie eine Tanz- und Musikeinlage Richie & Christiane 🎶
Ein großes DANKE an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben! 💛 , Ziegler,
15/06/2026
In der Planung hat sich das Klima gewandelt. Beteiligung findet längst nicht nur mehr vor versammelter Bürgerschaft statt. Prozesse werden auch auf Social Media diskutiert, kommentiert, kritisiert und manchmal zugespitzt. 💬⚡ Dort entstehen Stimmungen oft schneller, als offizielle Informationen nachkommen. 🗣️ Wie kann Beteiligung darauf reagieren?
Mit diesem Post starten wir eine 5-teilige Impulsreihe zum Thema Planen im Social Media-Zeitalter. ✏️🗺️📲
Der erste Impuls: Das wichtigste Gut für den Projekterfolg ist Vertrauen 🫂✨
Wenn Menschen erleben, dass sie gehört werden und tatsächlich Einfluss nehmen können, wächst Vertrauen. 🌱 Laut OECD vertrauen nur 22 % der Menschen ihrer lokalen Verwaltung, wenn sie sich nicht gehört fühlen – bei echter Einflussmöglichkeit steigt dieser Wert auf 69 %. 🔝
Für Planer:innen heißt das: Partizipation ist kein Zusatz, sondern das stärkste Gegenmittel zur Polarisierung. Selbst wenn am Ende nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann, legitimiert ein transparenter und fairer Prozess das Ergebnis. 🔍🤝
Neugierig? Alle 5 Impulse lassen sich jetzt schon in unserem Blogbeitrag lesen. 👉 https://dialogplus.at/2026/05/12/planen-mit-social-media-grundlagen-fuer-gelingende-partizipation/
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