SeminarInstitut
Weiterbildung rund um Ayres' Sensorische Integration (ASI®) für Therapeut:innen und Pädagog:innen Weiterbildungen rund um Sensorische Integration
66 Teilnehmer:innen. 15 Länder. 7 Systeme. 2 Expertinnen. Und 8 Berufsgruppen in diesem ein Saal, die nach dieser Grundausbildung einen anderen Blick auf Essen haben.
Die SOS Feeding Konferenz in Wien ist prall gefüllt mit Wissen, Verstehen, Erproben, und Vernetzen. Ein neuer Startpunkt für viele und für das SI-SeminarInstitut.
Wenn du noch nicht ASI Practitioner bist, laden wir dich zu unserem Zertifikats Lehrgang ein, der im Herbst startet.
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Übrigens gibt es auch für diejenigen, die schon eine SI Ausbildung haben, die Möglichkeit ASI Practitioner zu werden - ohne alles neu machen zu müssen! Kommentiere hier UPGRADE:
💛 ASI Montags Motivation 💛
Die Angst vor Eskalation kennen wir alle. Diesen Moment, in dem man spürt: gleich kippt es.
Deine Perspektive macht hier den Unterschied:
Nicht schneller reagieren, sondern genauer hinschauen - durch die SI-Brille.
Was geht gerade im Gehirn des Kindes vor?
Wenn du davon eine Vorstellung hast, verändert sich deine Sicherheit.
Du handelst nicht mehr aus Unsicherheit, sondern aus Verständnis.
Und mit der Zeit passiert etwas Entscheidendes: du musst nicht mehr lange überlegen, sondern du weißt einfach, was zu tun ist. Weil du ASI verinnerlicht hast. Und dann hast du keine Angst mehr davor, dass ein Kind in Tränen ausbrechen könnte.
👉 Teile diesen Impuls – vielleicht braucht ihn heute jemand, um sich in der Arbeit sicher zu fühlen!
Neuigkeiten für die ASI community:
Die Anmeldung für die SOS Feeding Konferenz schließt endgültig am 1. Juni! Nutze noch die Chance! Link in Bio
Die GSIÖ News Frühjahrsausgabe wird heute noch verschickt! Alle GSIÖ Mitglieder sollten sie erhalten. Melde dich bitte unter office@sensorische – Integration.org, wenn du sie nicht bekommen hast!
Einfach und automatisch für dich und mich - aber das ist nicht selbstverständlich!
Den Stift einzuräumen ohne hinzuschauen funkte nur, wenn unser Berührungssinn exakte Informationen liefert.
Das Leben wird schwierig, wenn er das nicht tut…
Anziehen. Stifthaltung. Schreiben. Artikulation. Alles Leistungen, bei denen das Gehirn präzise Berührungsinformationen von unserer Haut braucht.
Ein Nervensystem, das keine exakten taktilen Informationen bekommt, kann die Leistung nicht automatisieren — egal wie oft wir sie üben.
🔗 Mehr dazu, wie du die Bedeutung des den Berührungssinnes für Betätigung, Alltagsbewältigung und psychische Entwicklung besser verstehen und ursachenorientierte, nachhaltige Therapie bieten kannst: Link in der Bio.
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Kinder suchen instinktiv Situationen, die sie herausfordern — klettern, springen, balancieren, fallen. Was aus Erwachsenenperspektive manchmal gefährlich aussieht, ist durch die ASI-Brille betrachtet etwas anderes: es ist ein Gehirn, das sich weiterentwickelt, indem es aktiv nach der genau richtigen Herausforderung sucht.
Dr Ayres nannte das die „just right challenge” — und sie ist ein neurologisches Bedürfnis. Das Gehirn lernt durch das Ausreizen der eigenen sensomotorischen Grenzen, nicht durch Stillsitzen in der Komfortzone.
Wie erkennst du, was die genau richtige Herausforderung eines Kindes ist?
An diesen fünf Zeichen — in der Therapie, im Kindergarten, im Alltag:
① Das Kind sucht sich die Situation aktiv — ohne Aufforderung, Hinweise, Anleitung.
② Das Kind ist „intrinsisch motiviert“, sich anzustrengen, es zu schaffen. Immer wieder. Es nimmt Misserfolge als Ausgangspunkt für einen neuen Anlauf - kein Ärger, kein Geschrei, kein Abbruch. Das Kind probiert erneut, variiert, passt an.
③ Das Kind ist mit allen Sinnen bei der Sache. Es ist aufmerksam und konzentriert.
④ Das Kind hat Freude an der Aktivität und ist im Flow. Es geht ganz in der Sache auf. Und diese Sache ist in sich so lohnend, dass es dabei bleibt - ganz ohne äußeren Ansporn oder Belohnung.
⑤ Nach so einer Aktivität ist das Kind zufrieden und reguliert. Es hat seine Sinne genährt, sein Gehirn geordnet und ein Stück Selbstwirksamkeit gewonnen. Es hat neue Erfahrungen gemacht und etwas dazugelernt.
Fehlt eines davon — zu leicht, zu schwierig, zu viel Eingriff von außen — dann ist es nicht mehr die „genau richtige Herausforderung“.
-Brille
🌀 Schwindel – gut oder schlecht? 🌀
Die meisten würden sagen: schlecht. Unangenehm. Kontrollverlust. Lieber vermeiden.
Aber genau hier wird es spannend.
Schwindel ist keine „Störung“. Er ist eine Schutzreaktion deines Nervensystems.
Dein vestibuläres System meldet: „Da passiert gerade viel Bewegung – ich muss regulieren.“
Und genau diese Reaktion brauchen wir, denn sie zeigt uns, wie das Gleichgewichtssystem arbeitet. In der Therapie nutzen wir das gezielt. Zum Beispiel im postrotatorischen Nystagmustest (Teil des EASI):
Ein Kind wird auf standardisierte Weise um die eigene Achse gedreht. Danach messen wir die Dauer des Augenreflexes. Das sagt uns, wie gut das Gleichgewichtssystem arbeitet.
Schwindel ist also kein Problem, sondern ein Zugang, um Kinder besser zu verstehen.
Wie einfach und automatisch das geht — Stift einräumen ohne hinzuschauen — wenn unser taktiler Sinn exakte Informationen liefert.
Und wie schwierig es wird, wenn er das nicht tut…
Anziehen. Stifthaltung. Schreiben. Artikulation. Alles Leistungen, bei denen das Gehirn präzise taktile Informationen braucht — nicht als Bonus, sondern als Voraussetzung.
Was passiert, wenn diese Informationen ungenau ankommen? Wir üben die Leistung. Wieder und wieder. Und bemerken „die geringe Frustrationstoleranz des Kindes“.
Dabei ist nicht die Frustrationstoleranz das Problem. Es ist der Ansatz:
Ein Nervensystem, das keine exakten taktilen Informationen bekommt, kann die Leistung nicht automatisieren — egal wie oft wir sie üben.
🔗 Mehr dazu, wie du die Bedeutung des den taktilen Sinnes für Betätigung, Alltagsbewältigung und psychische Entwicklung besser verstehen und ursachenorientierte, nachhaltige Therapie bieten kannst: Link in der Bio.
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