ECM - educating/curating/making
/ecm ist ein postgradualer Masterlehrgang an der Universität für angewandte Kunst Wien Wie können Museen die Gesellschaft verändern?
Welche Folgen können kuratorische Handlungen haben? Kurator:innen und Vermittler:innen, Organisator:innen und Gestalter:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen suchen heute nach Möglichkeiten, bestehende Selbstverständnisse nicht nur zu analysieren, sondern auch in diese einzugreifen und mit kuratorischen Mitteln neu zu formulieren. Der /ecm Masterlehrgang für Ausstellungstheorie und -prax
26/04/2026
Who decides what an archive remembers – and what it forgets?
You are cordially invited to join the Angewandte’s panel discussion Performing the Archive – The Future of Artistic Archives on the occasion of the 61st International Art Exhibition, La Biennale di Venezia.
Saturday, May 9, 2026
3-5.30 pm
Sala F, Central Pavilion, Giardini, Sestiere Castello, 30122 Venice
As part of the Biennale Sessions programme 2026, the Angewandte takes the contribution of this year's Austrian Pavilion by Florentina Holzinger as a starting point to explore broader transformations in how artistic and especially performance archives are conceived, activated, and made relevant for present and future generations.
The panel brings together artists, curators, and scholars to examine what contemporary archives can and should do — with and beyond documentation. The focus is on how curatorial settings as well as performative and ephemeral artistic practices can challenge archival conventions, how the ephemeral can be archived, and what remains of a performance that was never meant to last.
Welcome:
Ulrike Kuch, Rector of the University of Applied Arts Vienna
Panel:
Nora-Swantje Almes, Curator, Austrian Pavilion 2026 Seaworld Venice and Curator Live Program at Gropius Bau, Berlin
Jakob Lena Knebl & Ashley Hans Scheirl, Artists, Austrian Pavilion 2022 Soft machine and Her Angry Body Parts
Martin Reinhart, Researcher, Art & Science, Art x Science School for Transformation
Dagmar Schink, Managing Director, VALIE EXPORT Center Linz, University of Arts Linz
Moderation:
Beatrice Jaschke, Co-Director /ecm study programme, exhibition theory & practice
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Graphic design: Marie Artaker () with Rok Ifko Krajnc ()
La Biennale di Venezia
61st International Art Exhibition by
23/04/2026
/ecm diskurs 78: Versammeln. Kuratieren als performative Praxis mit
Freitag, 15. Mai 2026, 19 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Flux 2
Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien
Wir bitten um Anmeldung ✉️ [email protected]
Theater ist vor allem ein Medium des Versammelns und der temporären Gemeinschaft. Dort, wo es von diesem Potenzial Gebrauch macht, wo es tatsächlich zum öffentlichen Raum wird, kann es zu einem Ort des pluralistischen Verhandelns werden – einem Ort, an dem ein spielerischer (aber ernsthafter) Agonismus Widersprüche nicht nur am Leben hält, sondern vor allem erlaubt, sie frei zu artikulieren.
Ein performativer Ansatz des Kuratierens greift solche Überlegungen auf, um die Möglichkeiten, Strategien und Taktiken des Theaters zu nutzen. Dabei folgt er Theoretiker:innen wie J. L. Austin und Judith Butler in ihrem Glauben an die performative Kraft, Wirklichkeit verändern zu können, unterstreicht aber auch die unterschätzte, umgangssprachlichere Bedeutung des Begriffs als Beschreibung für etwas, das „theaterähnlich" ist. Wie ermöglichen theaterähnliche Strategien und Techniken es, wirklichkeitsverändernde Situationen in der Kunst zu erzeugen? Wie kann Kuratieren selbst inszeniert, dramatisiert und choreographiert werden? Und welche Spielräume gibt es noch in einer Zeit, in der das Konzept der Versammlung nicht nur im Theater unter Druck geraten ist?
Vortrag Florian Malzacher Kurator, Autor, Professor für Dramaturgie und kuratorische Praxis an der HfG Karlsruhe
Moderation Nora Sternfeld Professorin HFBK Hamburg, /ecm-Leitungsteam
/photo credits : 1 (c) Aspee Kettner, 2-3 (c) Final Assembly at “Truth is Concrete” (2012)
Idee & Konzept: Florian Malzacher
Kuratiert von Anne Faucheret, Veronica Kaup-Hasler, Kira Kirsch & Florian Malzacher
steirischer herbst, 2012
© Wolfgang Silveri / steirischer herbst
23/04/2026
Recap // ecm diskurs 76 // Buchbesprechung Neuauflage. Eva Sturm, Im Engpass der Worte - Sprechen über moderne und zeitgenössische Kunst.
Wir blicken zurück auf einen ganz besonderen Abend bei dem es um die Bedeutung des Buches von Eva Sturm ging und was es heute leisten kann. Eva hat teilweise durch uns gesprochen und uns manchmal auch die Sprache verschlagen.
/photo credits .marie.furrer
21/04/2026
/ecm 26–28 // folgenreiche kuratorische praxis
Wie können Museen die Gesellschaft verändern? Welche Folgen können kuratorische Handlungen haben? Das /ecm Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der ist ein postgraduales kostenpflichtiges Studium. In kollaborativen Prozessen experimentieren wir mit unterschiedlichen Methoden kuratorischer Forschung, Theorie und Praxis. Dabei entstehen Diskurse, Brüche und Horizonte, die den Kanon herausfordern, Ausstellungsräume und den öffentlichen Raum besetzen sowie Museen und Sammlungen nicht nur digitalisieren, sondern vor allem demokratisieren wollen.
Das Programm richtet sich an eine heterogene Gruppe mit vielfältigen Bildungs- und Berufshintergründen und bietet zwei verschiedene Wege: a/ außerordentlicher Masterstudiengang mit Masterthese; b/ Universitätslehrgang mit praxisbasiertem Rechercheprojekt. Beide Wege finden zeitgleich als ein gemeinsames Lehrangebot statt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
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/ecm 26–28 // engaged curatorial practice
How can museums change society? What consequences can curatorial actions have? The /ecm study program in exhibition theory and practice at is a postgraduate, fee-based course. In collaborative processes, we experiment with different methods of curatorial research, theory and practice. Thus, discourses, ruptures, and horizons emerge that challenge the canon, occupy exhibition spaces and the public sphere, and seek not only to digitise museums and collections but above all to democratise them.
The program is aimed at a diverse group of students with a wide range of educational and professional backgrounds and offers two different paths: a/ associate Master’s degree program with a Master’s thesis; b/ university course with a practice-based research project. Both paths are conducted simultaneously as a joint program.
Looking forward to your application!
Foto: Mira Samonig 2025
Grafik: Renate Höllwart
Sujet: MAK Säulenhalle, Gelatin, Sofa, 2019, mit Besucher:innen, Museum für angewandte Kunst, Wien 2025
18/04/2026
/publizieren modul 19 // recap
Im letzten Modul gings bei und im ums Publizieren in all seinen Formen! Wir starteten in der mit Alexandra Paulus zur Sammlung der Künstler*innenbücher, einem Diskurs zu mit . Am nächsten Tag ging es weiter zum indipendent publishing mit und dem mit und kamen zum Abschluss mit Eva Lahnsteiner und dem Publikationsmanagement im und unserem Masterthesenkolloquium und der zentralen Frage 'Wie zum Ende kommen'.
Herzlichen Dank an unsere Gastvortragenden für die facettenreichen Impulse und Einblicke in die Berufspraxis.
photo credits .marie.furrer
13/04/2026
/recap //ecm diskurs 77 mit
Am Freitag und Samstag durften wir in die Welt der eintauchen im Rahmen des /ecm diskurs und Workshops mit Maria Ines Plaza Lazo mit Moderation von .
Wir bedanken uns herzlich für die vielseitigen Einblicke in ein komplexes Themengebiet zwischen Klassenverständnis, Umverteilung von Wohlstand und der unermüdlichen, multilingualen Publikationsarbeit der .
photo credits .marie.furrer
30/03/2026
/ecm diskurs 77: Redistributing Wealth: Publishing Arts of the Working Class
Friday, April 10, 2024, 7pm
Universität für angewandte Kunst Wien, Flux 2
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien
register at [email protected]
Arts of the Working Class is sold on the streets by people in precarious living conditions, while also circulating through museums, biennials, bookstores, and social movements worldwide. By connecting these different spheres, the newspaper rethinks how wealth—material, cultural, and symbolic—can be redistributed through publishing. In this lecture and workshop, publisher and founder María Inés Plaza Lazo will share insights into the editorial and curatorial strategies of Arts of the Working Class.
María Inés Plaza Lazo is a writer, editor, and cultural worker from Guayaquil, Ecuador. She is the cofounder, publisher and editor at large of Arts of the Working Class, a multilingual street journal on poverty and wealth, art and society. Trained in art history in Munich and shaped by transnational feminist practice, her work moves between publishing, curating, and collective pedagogy – always questioning who art is for and under what conditions it circulates.
Lecture: María Inés Plaza Lazo writer, editor, and cultural worker, Guayaquil, Ecuador
Moderation: Nora Sternfeld Professor of Art Education, HFBK Hamburg, /ecm Directors's team
22/03/2026
/vernetzen /ecm modul 18 // recap
Letzt Woche fand unser Modul zum Thema Vernetzen statt und unser ersten Programmpunkt hat uns zu .art geführt, wo wir eine umfangreiche Einführung von erhalten haben. Danach gab es einen Impuls von an der zu seiner Praxis und dem .
Der nächste Tag startete mit einem Werkstattgespräch und einer Einführung zum Biennale Archiv von .jaschke und . Am Nachmittag durften wir die mit Georgia Holz besuchen und einen Einblick in die kuratorische Praxis von im im Rahmen der Ausstellung 'Über das Neue' gewinnen. Der letzte Tag galt dem Masterthesen-Kolloquium, wobei drei Studierende ihren derzeitigen Stand der Arbeit präsentierten.
/fotocredits .marie.furrer
03/12/2025
/ecm 26–28 // folgenreiche kuratorische praxis
(eng below)
Wie können Museen die Gesellschaft verändern? Welche Folgen können kuratorische Handlungen haben? Das /ecm Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der ist ein zweijähriges postgraduales Studium. In kollaborativen Prozessen experimentieren wir mit unterschiedlichen Methoden kuratorischer Forschung, Theorie und Praxis. Dabei entstehen Diskurse, Brüche und Horizonte, die den Kanon herausfordern, Ausstellungsräume und den öffentlichen Raum besetzen sowie Museen und Sammlungen nicht nur digitalisieren, sondern vor allem demokratisieren wollen.
Das Programm richtet sich an eine heterogene Gruppe mit vielfältigen Bildungs- und Berufshintergründen und bietet zwei verschiedene Wege: a/ außerordentlicher Masterstudiengang mit Masterthese; /b Universitätslehrgang mit praxisbasiertem Rechercheprojekt. Beide Wege finden zeitgleich als ein gemeinsames Lehrangebot statt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Bewerbungsfrist: 28 Februar 2026
Infos & Bewerbung auf www.ecm.ac.at
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/ecm 26–28 // engaged curatorial practice
How can museums change society? What consequences can curatorial actions have? The /ecm study program in exhibition theory and practice at is a postgraduate, fee-based course. In collaborative processes, we experiment with different methods of curatorial research, theory and practice. Thus, discourses, ruptures, and horizons emerge that challenge the canon, occupy exhibition spaces and the public sphere, and seek not only to digitise museums and collections but above all to democratise them.
The program is aimed at a diverse group of students with a wide range of educational and professional backgrounds and offers two different paths: a/ associate Master’s degree program with a Master’s thesis; b) a university course with a practice-based research project. Both paths are conducted simultaneously as a joint program.
Looking forward to your application!
submission deadline: February 28, 2026
Info & application www.ecm.ac.at
Foto: Mira Samonig
Grafik: renate Höllwart
27/11/2025
call for applications
/ecm 26–28 // folgenreiche kuratorische praxis
Inhalte
Wie können Museen die Gesellschaft verändern? Welche Folgen können kuratorische Handlungen haben? Kurator:innen und Vermittler:innen, Organisator:innen und Gestalter:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen suchen heute nach Möglichkeiten, bestehende Selbstverständnisse nicht nur zu analysieren, sondern auch in diese einzugreifen und mit kuratorischen Mitteln neu zu formulieren.
Das /ecm – /educating /curating /making Studienprogramm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien ist ein postgraduales, kostenpflichtiges Studium, das umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten im erweiterten Museums- und Ausstellungsfeld vermittelt. In kollaborativen Prozessen experimentieren wir mit unterschiedlichen Methoden kuratorischer Forschung, Theorie und Praxis. Dabei entstehen Diskurse, Brüche und Horizonte, die den Kanon herausfordern, Ausstellungsräume und den öffentlichen Raum besetzen sowie Museen und Sammlungen nicht nur digitalisieren, sondern vor allem demokratisieren wollen.
Struktur
Das Studienprogramm richtet sich an eine heterogene Gruppe von maximal 25 Teilnehmenden. Sie sind sowohl institutionell verankert als auch selbstständig im Kunst- und Kulturbetrieb tätig, beschäftigen sich mit Fragen des Aus- und Darstellens, der Vermittlung und Kommunikation und haben vielfältige Bildungs- und Berufshintergründe. Es findet über 4 Semester mit insgesamt 22 Wochenend-Modulen statt und bietet zwei verschiedene Wege (a/ und b/). Beide Wege finden zeitgleich als ein gemeinsames Lehrangebot statt. Die Unterschiede liegen in den Zulassungsvoraussetzungen und der damit verbundenen Form der akademischen Abschlussarbeit.
a/ ein außerordentlicher Masterstudiengang mit einer Masterthese und einem Abschluss mit der akademischen Bezeichnung “Master of Arts (Continuing Education)” – abgekürzt MA (CE);
b/ einen Universitätslehrgang mit einem praxisbasierten Rechercheprojekt und einem Abschluss mit der akademischen Bezeichnung “Academic Curator”.
/ecm Leitungsteam
Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld und Luisa Ziaja
Der nächste Durchgang des /ecm beginnt im Oktober 2026.
Bewerbungen werden ab sofort bis 28. Februar 2026 angenommen.
Die ersten Aufnahmeseminare finden am 19. März 2026 und am 17. April 2026 statt.
Nähere Infos unter www.ecm.ac.at/application
[email protected]
20/11/2025
/ecm discourse nr. 75 with Linsey Young | 28.11.25
From the institution to the archive, finding a feminist curatorial practice
A warm invitation to our upcoming /ecm public discourse with curator and writer Linsey Young from London, moderated by Luisa Ziaja , Chief Curator and member of the /ecm Director’s Team.
28 November 2025, 7 p.m.
Flux II, University of Applied Arts Vienna
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Vienna
✉️ We kindly ask you to register at [email protected]
Following a fifteen year institutional practice that culminated in the exhibition Women in Revolt! Art and Activism in the UK 1970 - 1990 curator Linsey Young left the Tate to pursue a PhD and independent curatorial work. This lecture will explore that journey discussing the politics of representation and contemplating potential routes to a sustainable feminist practice
Linsey Young is a curator and writer. Between 2016 - 2024 she held the position of Curator British Contemporary Art at Tate. In this role she delivered major exhibitions and commissions with artists such as Pablo Bronstein, Rachel Whiteread and Anthea Hamilton. Young was lead curator of the Turner Prize in 2016, 2018 and 2024 and In 2019 during a sabbatical from Tate she commissioned and curated Charlie Prodger’s solo exhibition SaF05 at the 58th Venice Biennale. In 2023 she curated the major exhibition and publication project Women In Revolt! Art and Activism in the UK 1970–1990 at Tate. Young began a LAHP funded PhD at the Royal College of Art focused on British feminist art practice in September 2024 and is a member of New Curators external faculty.
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Vordere Zollamtsstraße 7/2/227
Wien
1010