neunerhaus
- Hilfe für obdachlose Menschen
- du bist wichtig
- unterstützen: www.neunerhaus.at/spenden www.neunerimmo.at
Seit 1999 hilft neunerhaus obdach- und wohnungslosen sowie nichtversicherten Menschen dabei, zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden – egal wie holprig der Weg auch sein mag und wie viele Schritte es braucht. In drei neunerhaus Wohnhäusern sowie mit Housing First und Mobil betreutem Wohnen werden jährlich mehr als 1.000 ehemals obdach- und wohnungslose Menschen betreut und beraten. Rund 6.0
05/06/2026
Kulturelle Teilhabe darf kein Luxus sein. Davon sind wir überzeugt – und die Kunsthalle Wien auch.
Bei einer Führung durch die Ausstellung „Lebt und arbeitet in Wien“ war auch Harald K. dabei, Absolvent des diesjährigen neunerhaus Peer Campus.
Es wurde diskutiert, nachgefragt und hinter die Kulissen geblickt:
Wie wird man eigentlich als Künstler*in ausgestellt?
Wie elitär ist der Kunstbetrieb?
Wer hat Zugang zu Kunst?
„Ich war schon immer kunstaffin, aber im Elternhaus hatte das keinen Wert.“
In einer schwierigen Lebensphase, als Harald für ein halbes Jahr in einem Notquartier lebte, wurde der Kulturpass für ihn zu einem wichtigen Zugang zu Kunst und Kultur.
Ausstellungen gaben ihm Raum zum Abschalten, Nachdenken und Krafttanken. Heute lebt Harald wieder in seinen eigenen vier Wänden. Im April hat er seine Ausbildung am neunerhaus Peer Campus abgeschlossen und unterstützt nun selbst andere Menschen als Peer.
Danke an die Kunsthalle Wien für die spannende Führung – und an Harald K. fürs Teilen seiner Geschichte. 💛
Hunger auf Kunst und Kultur
04/06/2026
Genau dafür machen wir weiter. 🧡
Solidarität kennt keinen Feiertag.
Danke, dass ihr da seid – und hinschaut, wenn andere wegsehen.
Auch wenn es nicht immer einfach ist.
03/06/2026
Wohnungslosigkeit ist nicht nur ein soziales Problem, sondern auch ein massiver Risikofaktor für Suizidalität – insbesondere bei Frauen.
Die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verweist auf eine große Langzeitstudie mit 5,1 Millionen Menschen über einen Zeitraum von 20 Jahren.
Die Ergebnisse sind alarmierend!
◆ Wohnungslose Männer haben ein mehr als doppelt so hohes Suizidrisiko.
◆ Frauen haben ein fast vierfach erhöhtes Risiko.
◆ Aktuell wohnungslose Frauen haben sogar ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko.
⚠️1219 Suizidtote gab es 2024 in Österreich – deutlich mehr als Verkehrstote.
Es ist klar: Wohnungslosigkeit wirkt nicht nur als Folge, sondern auch als eigenständiger Auslöser psychischer Krisen, die durch Isolation, Gewalt und den fehlenden Zugang zu Versorgung verstärkt werden.
Suizidprävention beginnt daher nicht erst in der Behandlung, sondern bereits bei Wohnsicherheit, sozialer Stabilität und Schutzstrukturen.
👉 Zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2468266725001008?via%3Dihub
02/06/2026
Die Wiener Wohnungsvergabe wird reformiert. Geplant sind einheitlichere Abläufe, mehr Transparenz und ein neues Bonuspunkte-System.
✅ Das sind wichtige Schritte. Denn der Zugang zu leistbarem Wohnraum kann Wohnungslosigkeit verhindern – oder dabei helfen, sie nachhaltig zu beenden.
⚠️ Aus unserer Praxis wissen wir aber auch: Gerade Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen stoßen im Vergabeprozess oft auf Hürden. Deshalb braucht es aus Sicht von neunerhaus unter anderem weniger starre Ausschlusskriterien, mehr niederschwellige und mehrsprachige Beratung – und eine stärkere Berücksichtigung von Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit und ungesichertem Wohnen. Und klar ist auch: Eine bessere Vergabe kann nur wirken, wenn es ausreichend passende, leistbare Wohnungen gibt.
🔍Gerade mit Blick auf das Doppelbudget gilt: Menschen in Armut sowie obdach- und wohnungslose Menschen müssen bei politischen und budgetären Entscheidungen gezielt mitgedacht werden.
🛟 Die Wohnungslosenhilfe ist das letzte Auffangnetz. Umso wichtiger ist es, früher anzusetzen: Wohnungslosigkeit muss verhindert werden, bevor sie entsteht. Und wenn Menschen bereits prekär wohnen, wohnungslos oder obdachlos sind, muss diese Phase so kurz wie möglich bleiben.
Mehr dazu im aktuellen Policy Blog:
🔗Jetzt lesen: https://www.neunerhaus.at/blog/wohnungsvergabe-neu/
01/06/2026
Am erinnern wir daran, was hinter diesen Zahlen steht. Jedes Kind hat das Recht auf Gesundheit, Sicherheit und ein Zuhause.
Doch für viele Kinder ist das keine Selbstverständlichkeit.
Bei neunerhaus zeigt sich das ganz konkret:
👉 3.651 Kinder wurden in den letzten 20 Jahren im Gesundheitszentrum medizinisch versorgt.
👉 Für 730 Kinder konnten wir ein Zuhause schaffen.
Hinter diesen Zahlen stehen Kinder, die ohne Sicherheit ins Leben starten mussten.
Ein Vergleich macht es greifbarer: Das entspricht etwa der Kapazität von rund 30 Passagierflugzeugen – gefüllt mit Kindern.
Was es braucht?
🔹Leistbaren Wohnraum.
🔹Zugang zu medizinischer Versorgung.
🔹Und echte Chancen.
Für alle Kinder.
Für alle Menschen.
Was passiert hinter den Türen im neunerhaus Gesundheitszentrums? 👀 Wir haben bei Stephan L., Arzt bei neunerhaus, nachgefragt.
Press play und sei
29/05/2026
Frau B. kam mit ihren drei Kindern nach Österreich – auf der Suche nach Sicherheit, Bildung und einer Zukunft. Doch jahrelang lebte die Familie ohne Krankenversicherung. Arztbesuche? Kaum leistbar. Sicherheit? Fehlanzeige.
Im neunerhaus Gesundheitszentrum fand sie Unterstützung: medizinische Versorgung, Sozialarbeit, Videodolmetsch und vor allem Menschen, die zuhörten und halfen. Kostenlos und ohne Hürden. 🤝
Heute arbeitet Frau B., ihre Kinder sind krankenversichert und die Familie hat endlich Stabilität gefunden. „Wenn ich sehe, wie es meinen Kindern heute geht, vergesse ich mein eigenes Leid.“
Doch ihre Geschichte zeigt auch ein Problem: In Österreich verlieren Kinder ihren Versicherungsschutz, wenn ihre Eltern nicht versichert sind. Das darf nicht sein.
Seit 20 Jahren schafft neunerhaus Zugang zu Gesundheitsversorgung für Menschen, die sonst durchs Netz fallen.
🏥 471.367 Konsultationen
👩⚕️ 36.335 Patient*innen
📖 Tausende Geschichten wie diese.
Ganze Geschichte: 👉 https://www.neunerhaus.at/blog/10-jahre-ohne-krankenversicherung/
28/05/2026
Sprache entscheidet oft darüber, ob Hilfe ankommt oder nicht. 🗣️
Bei neunerhaus arbeiten wir jeden Tag daran, Barrieren abzubauen – auch sprachliche. Mehrsprachigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern Teil unserer Arbeit in allen Angeboten: in der Sozialarbeit, im Café, mit Peer-Mitarbeiter*innen und in unseren Wohnhäusern.
Im neunerhaus Gesundheitszentrum sprechen wir mehr als 40 Sprachen. 🌍 Möglich machen das unsere Dolmetscher*innen vor Ort sowie eine Videodolmetsch-Plattform, die mehrmals täglich im Einsatz ist. So stellen wir sicher, dass Menschen unsere Angebote verstehen und nutzen können – unabhängig von ihrer Erstsprache. 🤝
Mehrsprachigkeit ist für uns kein Extra, sondern Voraussetzung für Zugang, Vertrauen und soziale Teilhabe. 💪
27/05/2026
bei neunerhaus: Willkommen, Daniel!
Seit 1. Mai verstärkt Daniel Frieß als neuer Co-Geschäftsführer gemeinsam mit Elisabeth Hammer die Geschäftsführung von neunerhaus. Mit seiner Erfahrung in Finance, Operations und Organisationsentwicklung unterstützt er künftig die strategische Weiterentwicklung der Organisation sowie – gemeinsam mit Ulrike Pilgram – das Tochterunternehmen neunerimmo.
„Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, unsere Arbeit für obdach- und wohnungslose Menschen im Rahmen einer dualen Spitze stabil und zukunftsorientiert aufzustellen“, so Elisabeth Hammer.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft – mutig, wirksam und menschlich. 💪
26/05/2026
Viele Menschen gehen davon aus, dass in Österreich alle krankenversichert sind. Doch das stimmt nicht.
Zehntausende Menschen leben hier ohne Versicherungsschutz – oft unbemerkt. Denn schon kleine Brüche im Lebenslauf können dazu führen, aus dem System zu fallen. Eine verpasste Frist, der Verlust eines Jobs oder eine Trennung können reichen.
Wer ist betroffen?
Häufig betrifft es Menschen ohne festen Wohnsitz oder ohne gesicherte Meldeadresse. Wer obdachlos ist, Unterlagen verloren oder keine stabile Adresse hat, steht oft vor zusätzlichen bürokratischen Hürden. Besonders problematisch: Wenn Eltern nicht versichert sind, betrifft das auch ihre Kinder.
Warum bleiben diese Menschen oft unsichtbar?
Welche Hürden gibt es im System?
Und warum gibt es auch in einem Sozialstaat Versorgungslücken?
Das erklären wir hier 👉 https://www.neunerhaus.at/blog/gute-frage-warum-sind-menschen-nicht-versichert/
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