Birgit Fuchs
Das ist die Seite von der Schauspielerin & Sprecherin Birgit Fuchs. www.birgitfuchs.eu
20/04/2026
Performance vom 23.2. bei der Eröffnung von "zeiTräume", einer Ausstellung von dem Künstlerinnenkollektiv BMI Barbara Ambrusch Rapp Marjeta Angerer Ina Marina
Noch zu sehen bis 24.4. in der BV Galerie.
Fotos Ruth Feistritzer - danke für dein feinfühliges Auge und die eingefangenen Momente
Rüstung Marjeta Angerer
Gerne teile ich auch hier den Text, den ich für die Performance geschrieben habe:
HÜLLEN © Birgit Fuchs
Am Anfang ist da nur ein offenes System: ein Körper, ein Nervennetz, das auf Reize antwortet, lernt, sich anpasst. Jede Erfahrung hinterlässt Spuren – in Synapsen, in Muskelspannungen, in inneren Bildern. Aus Wiederholung wird Muster. Aus Muster wird Gewohnheit. Aus Gewohnheit wird Überzeugung.
Und so beginnt sie zu entstehen, diese Schutzhülle.
Sie ist kein Fehler. Sie ist ein kluges System. Ein Versuch des Organismus, Vorhersagbarkeit zu schaffen in einer Welt, die oft zu groß, zu schnell, zu ungewiss ist. Wir lernen: So ist es sicher. Wir lernen: So bin ich.
Und mit jeder Erfahrung – auch mit denen, die vor uns lagen, weitergegeben in Erzählungen, in Körperhaltungen, in leisen Ängsten – verdichtet sich die Hülle.
Sie besteht aus Sätzen, die wir irgendwann geglaubt haben.
Aus Bewegungen, die wir uns abgewöhnt haben.
Aus Rollen, die funktioniert haben.
Sie trägt uns.
Sie schützt uns.
Sie lenkt unser Handeln oft schneller, als wir denken können.
Doch manchmal geschieht etwas. Ein Riss im Gewohnten. Ein Ereignis, das nicht in die alten Muster passt. Oder ein stiller Moment, in dem wir uns selbst beim Funktionieren zusehen.
Und plötzlich hält das Bild nicht mehr. Es ist nicht falsch – aber nicht mehr ganz wahr.
Reorganisation. Das Gehirn ist plastisch. Es kann sich verändern. Aber Veränderung bedeutet auch: Unsicherheit aushalten. Nicht sofort zu wissen, wer man ist, wenn man nicht mehr reagiert wie früher.
Und genau hier beginnt etwas Zartes. Wenn wir es zulassen, einen Moment länger im Ungewohnten zu bleiben, kann etwas anderes entstehen:
Ein spielerisches Erkunden.
Ein vorsichtiges Ausprobieren.
Ein Sich-selbst-begegnen ohne feste Form.
Leichter nehmen. Sich erlauben, in Bewegung zu bleiben.
Die Schichten werden durchlässiger. Nicht, weil wir sie gewaltsam ablegen, sondern weil wir sie nicht mehr so festhalten müssen. Darunter, ganz unspektakulär, etwas, das nie verschwunden war:
Ein Zustand, der nichts beweisen muss.
Der nicht festgelegt ist.
Einfach sein.
15/04/2026
Heute Premiere im Theater bodi end sole Hallein
Premiere im Theater bodi end sole: Zwei Darstellende erkunden den Anfang von allem Im theater | objekt feiert am 15. April die neue Produktion von Theater bodi end sole Premiere. „Aller Anfang“ nähert sich dem Thema Ursprung aus unterschiedlichen Perspektiven – und macht den Prozess des Erzählens selbst sichtbar.
17/03/2026
Kurzzusammenfassung der letzten 4 Monate 😯😅
3 Produktionen am Theater an der Rott: Wiederaufnahme von "Das kalte Herz", dann "Frau Holle" und am Schluss die Stückentwicklung "Gehört die Zukunft noch uns" (mehr Infos im Zeitungsartikel). Mein Fräulein Hübsch war natürlich immer dabei und auch jetzt wieder in den nächsten Produktion "Aller Anfang" am Theater bodi end sole Hallein. Zwischendrin in der Steiermark mit allen Klassen der Volksschule Hönigtal gearbeitet, gespielt, gesungen (DUDA - ich in Clownsform 😉 hat ihr erstes Lied geschrieben - aufregend!).
Aja und Weihnachten, Neujahr, neuer Haarschnitt, Geburtstag usw waren auch noch dazwischen. Hui.
26/12/2025
Bei zwei der vielen tollen Produktionen konnte ich dabei sein. Vielen Dank! 💜
29/11/2025
Heute Jubiläumsvorstellung der JUNGEN HUNDE! Und ich darf das dritte Jahr in Folge mit diesem tollen Team arbeiten. Dieses Jahr gleich in drei Produktionen :)
Mein junger Hund 😉 Fräulein Hübsch und ich sind somit bis Mitte Februar hier am Theater an der Rott
Und dann zurück in Klagenfurt folgen gleich weitere spannende Produktionen 😁💜
Ein wundervoller Tag steht uns bevor: Jubiläums-Familienvorstellung von DAS KALTE HERZ 🩵 anlässlich des 10. Geburtstages der JUNGEN HUNDE 🥰 Wir freuen uns - bis später im Theater an der Rott!
14/11/2025
Vorigen Samstag Christine Lavant Lesung mit Vertonungen von Gerhard Prinz. Danke für den schönen Abend, der Christine Lavant Gesellschaft und Erna Kienleitner für die Einladung und Joseph Breinl und Florian Widmann für die feine Zusammenarbeit!
Schwalbe Schwalbe komm wieder.
Auch wenn es in mir tiefster Winter ist
kehr um über den fremden fremden Meer.
Ich bete um deine Flügel
ich bete um deinen Schatten
um dein Irren über meinem Herzen
wenn es wie vor Gewitter magnetisch
aufschnellt und fällt.
Schwalbe du meine Demut
Schwalbe du meine Sanftmut
du meine Liebe einziges Flugelspiel
durchirre mich wieder!
Fotos: Josef Emhofer
05/10/2025
Besser könnte die Beschreibung nicht sein. Lesen und kommen. Ein Thema, dem man Beachtung schenken muss.
Herzensprojekt mit ganz tollen Menschen! Roman kaufen, lesen, Kalender zücken und zu den Vorstellungen kommen:
DAS LICHT IST HIER VIEL HELLER
Nach dem Roman von Mareike Fallwickl
Uraufführung / Koproduktion Theater Waltzwerk mit klagenfurterensemble und Theater Kukukk
In einer Fassung von Sarah Rebecca Kühl
Mit freundlicher Unterstützung von DIE GRÜNEN und Robert-Musil-Institut / Kärntner Literaturarchiv
Was muss einer Frau passieren, dass sie alles hinter sich lässt? Marlen ist alleine nach San Remo geflüchtet und schreibt Briefe. Briefe voller Schmerz und Wut. Aber lesen wird sie nicht der Adressat, sondern sein Nachmieter, Maximilian Wenger und seine Tochter Zoey. Er, einst gefeierter Schriftsteller, steckt in einer Schreibkrise fest. Und nicht nur hier läuft nichts mehr. Seine Frau hat ihn verlassen für einen Jüngeren, seine Teenagerkinder zeigen kein Interesse an ihm und von seinem Verleger hat er auch mehr erwartet. Wengers Selbstmitleid ist riesig. Zoey dagegen jobbt in einem Fotoladen und spart auf eine Kamera. Sie versucht sich von ihren Eltern zu emanzipieren und ist mit den überwältigenden Gefühlen des Erwachsenwerdens beschäftigt. Beide finden in Marlens Briefen etwas, was sie zutiefst erschüttert und sie dazu bewegt, wesentliche Entscheidungen zu treffen.
Intelligent, schlagfertig-humorvoll und mit großer Empathie schreibt Mareike Fallwickl über das Gelingen und Scheitern von Liebe, Freundschaft und Familie, digitale und analoge Scheinwelten, Machtmissbrauch, weibliche Selbstbestimmung – und entfacht einen Sog, der fesselt bis zum Schluss.
Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, lebt mit ihrer Familie im Salzburger Land. 2018 erschien "Dunkelgrün fast schwarz". 2019 folgte "Das Licht ist hier viel heller". Ihr Bestseller "Die Wut, die bleibt" war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum. Die Bühnenfassung hatte im Sommer 2023 Premiere bei den Salzburger Festspielen. Mareike Fallwickl setzt sich für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weibliche Erzählstimmen.
Regie und Fassung: Sarah Rebecca Kühl
Schauspiel: Markus Achatz, Birgit Fuchs, Sabine Kristof-Kranzelbinder, Philipp Stix, Anna Malli, Karin Yoko Jochum
Musik: Lena Kolter
Bühne: Majda Krivograd
Kostüm: Robin Lena Grechenig, Sarah Mattitsch
Technik: Anna Bauer, Konrad Überbacher
Regieassistenz: Kerstin Haslauer
Produktionsleitung: Susanna Buchacher
Foto/Sujet: Valerie Logar
Termine:
05. November 2025 / 20:00
07. November 2025 / 20:00
11. November 2025 / 20:00
12. November 2025 / 20:00
13. November 2025 / 20:00
14. November 2025 / 20:00
15. November 2025 / 20:00
18. November 2025 / 20:00
22. November 2025 / 20:00
Spielort:
theaterHALLE11
Messeplatz 1/11
9020 Klagenfurt
Preise:
25 / 20 €
Kartenreservierung: 0463 310 300
[email protected]
09/09/2025
Juhuuu, es ist los gegangen 💪😁💯
22/08/2025
Bald ist es wieder soweit! Ich freue mich 😍
Mini freut sich schon wieder, ihre Geschichten zu erzählen. Und wir auch :)
MINIHORROR
Nach dem Roman von Barbi Marković
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024
Fassung und Regie: Sarah Rebecca Kühl
Schauspiel: Markus Achatz, Birgit Fuchs
Musik: Lena Kolter
Bühne: Majda Krivograd
Kostüm: Robin Lena Grechenig
Technik: Anna Bauer
Regieassistenz: Jasmin Gramschek
Foto: Valerie Logar
Termine:
25. September 2025 / 20:00
27. September 2025 / 20:00
29. September 2025 / 20:00
01. Oktober 2025 / 20:00
02. Oktober 2025 / 20:00
Spielort:
Kammerlichtspiele Klagenfurt
Adlergasse 1
9020 Klagenfurt
Preise:
25 / 15€
23€ (Ö1-Club, KulturCard)
+43 (0) 676 57 44 833
[email protected]
www.waltzwerk.at
18/08/2025
Was mache ich gerade? Also wirklich gerade eben habe ich Spaghetti mit Zucchini, frischen Kräutern aus meinem Garten und parmiggiano gegessen. Davor war ich am See...wundervoll.
Ansonsten in letzter Zeit wieder mehr Phonetik unterrichtet...eine Ausbildung in Graz gemacht... Und lese das Buch für die nächste Produktion für die ich Anfang September zu proben beginne und auf die ich mich schon seeeehr freue 😁
11/07/2025
FAUST ist aus. Trotz unbeständigem Wetter haben wir tatsächlich alle Vorstellungen gespielt. Danke dem ganzen Team für die vielen energievollen Abende auf der Bühne!
Eine Theater Wolkenflug Produktion
Regie: Ute Liepold
Fotos: Gerhard Maurer
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