Galerie Richard Ruberl
Österreichische Künstler*innen der Avantgarde nach 1945 bilden unser Galerieprogramm. Seit vielen Jahren setzen wir einen Schwerpunkt auf Arnulf Rainer.
Die klassische Moderne bis hin zu den österreichischen Künstlern der Avantgarde nach 1945 bilden unser Galerieprogramm. Der Künstler ist mit Werken aus verschiedenen Schaffensphasen von den 50er bis zu den 80er-Jahren vertreten. Sie finden Übermalungen, Kreuze, Face Farces und Body Poses, Fingermalereien, Arbeiten auf Ultraphan und frühe Radierungen. Darüber hinaus präsentieren wir Werke der Wiene
06/12/2023
Ruberl Newsletter #24 I Sonderpräsentation - https://mailchi.mp/ruberl/galerie-ruberl-newsletter-5-elisabeth-plank-josef-ramaseder-5431855
19/10/2023
Provokant. Bewegend. Bunt. Österreichische Pop Art von Kogelnik bis Zdrahal
Die Pop Art-Bewegung, die in Großbritannien und den USA ihren Ursprung hatte, fand auch in Österreich Anklang und inspirierte lokale Künstlerinnen und Künstler zu einer facettenreichen Interpretation dieses Stils. In unserer Ausstellung haben wir die Werke verschiedener Pop-Art-Künstler:innen wie Kiki Kogelnik, Robert Hammerstiel, Otto Muehl und Ernst Zdrahal vorgestellt und somit versucht, die Entwicklung dieser Kunstrichtung aus österreichischer Perspektive zu verdeutlichen.
Provocative. Poignant. Polychrome: Austrian Pop Art from Kogelnik to Zdrahal
The Pop Art movement, which originated in Great Britain and the USA, also found favour in Austria and inspired local artists to create a multifaceted interpretation of this style. In our exhibition we have presented the works of various Pop Art artists such as Kiki Kogelnik, Robert Hammerstiel, Otto Muehl and Ernst Zdrahal and thus attempted to illustrate the development of this art movement from an Austrian perspective.
(1)Robert Hammerstiel, Knabe mit Birne, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm, 2006, © Robert Hammerstiel, Foto: Mani Hausler
(2)Ernst Zdrahal, Bein Perspektive, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 100 x 80 cm, signiert rechts unten, 1974, © Ernst Zdrahal, Foto: Mani Hausler
(3)Kiki Kogelnik, Beach Ball, Siebdruck in Farbe aus der Serie „Woman“, 81,5 x 60,5 cm, AP 10/30, 1978, © Kiki Kogelnik Foundation
(4)Otto Muehl, Ohne Titel, Farbsiebdruck auf Papier, 100 x 70 cm, 1986, : © Archives Otto Muehl, Foto: Mani Hausler
26/07/2023
ARNULF RAINER, Face Farces und Body Poses
Gegen Ende der 60er Jahre beginnt Arnulf Rainer mit den ersten grimassierenden Selbstporträts. Allerdings entspricht der Ausdruck in den Fotos nicht seiner Anspannung und Emotion die er vermitteln will. Um eine bessere Akzentuierung zu erlangen, korrigiert Rainer die Fotos mit einem Stift. Anfangs eher zurückhaltend, setzt er nur bestimmte für ihn wichtige Akzente. Je intensiver er mit seinen Fotos arbeitet, umso größere Verwandlungen geschehen mit seinem Abbild. Er erweitert seine eigene Person und agiert mittels Mimik und theatralischen Körperposen als Schausteller für die Aufnahmen.
Towards the end of the 1960s, Arnulf Rainer began taking his first grimacing self-portraits. However, the expression in the photos does not correspond to the tension and emotion he wants to convey. In order to achieve a better accentuation, Rainer corrects the photos with a pencil. Initially rather reserved, he only adds certain accents that are important to him. The more intensively he works with his photos, the greater the transformations that happen to his image. He expands his own person and acts as a showman for the photographs by means of facial expressions and theatrical body poses.
Arnulf Rainer, Pose, Mischtechnik auf Silber-Gelatine-Abzug, 43,5 x 61 cm, signiert, 1972.
Arnulf Rainer, Fitzen (19 Knäuel), Öl und Pastell auf Silber-Gelatine-Abzug, 60,3 x 49,8 cm, signiert und betitelt, 1970 – 1971.
18/07/2023
ARNULF RAINER- REST NR. 63
In den 1970er-Jahren hat Rainer die Idee zu einem außergewöhnlichen Buchprojekt, um diesen Vorgang des Verhüllens noch weiter treiben zu können. Fotografische Reproduktionen seiner frühen Übermalungen kaschiert er auf Platten aus Aluminium in der richtigen Größe, um sie wie eine Buchseite aussehen zu lassen. Diese übermalt er in gewohnter Manier und schafft damit neue intensive, auf ein mögliches Minimum an Rest reduzierte Arbeiten. Sie sind in Originalgröße reproduzierbar, und eine Auswahl dieser Werke erscheint 1978 als Buchedition.
Arnulf Rainer, Rest Nr. 63, Mischtechnik auf Karton auf Aluminium, 27 cm x 19,8 cm, 1978.
Literatur: Arnulf Rainer, Reste (zugemalte Übermalungen 1953 - 1978), 1978 by Arnulf Rainer Austria.
Arnulf Rainer, Rest Nr. 63, Mischtechnik auf Karton auf Aluminium, 27 cm x 19,8 cm, 1978, Detail.
In the 1970s, Rainer had the idea for an unusual book project to take this process of covering even further. He mounted photographic reproductions of his early overpaintings onto aluminum plates of the right size for them to look like pages of a book. Subsequently, he painted over these in his usual manner, creating new intense works with a minimum of blank spaces, or “remnants.” They are reproducible in original size, and a selection of these works was published in 1978 as a book edition.
11/07/2023
Elisabeth Plank im Gespräch mit Dr. Silvie Aigner über die Ausstellung DOUBLE PROJECTION, die von März bis April 2023 in der Galerie Ruberl stattgefunden hat.
AUSTELLUNGSTIPP: Elisabeth Planks Werk „Gerahmte Gloriosa“ ist noch bis 27. August in der Ausstellung „KOLOSSAL, Malerei im Großformat“ im Unteren Belvedere zu bewundern.
Weitere Werke aus der Serie BLUMEN II von Elisabeth Plank zeigen wir in unserer aktuellen Sommerausstellung in der Galerie Ruberl.
Elisabeth Plank in conversation with Dr. Silvie Aigner about the exhibition DOUBLE PROJECTION which took place at Galerie Ruberl from March to April 2023.
EXHIBITION RECOMMENDATION: Elisabeth Plank's work "Gerahmte Gloriosa" can be admired until 27 August in the exhibition “KOLOSSAL, Malerei im Großformat” at the Unteres Belvedere Museum.
Further works from Elisabeth Plank's series BLUMEN II can be seen in our current summer exhibition at Galerie Ruberl.
11/04/2023
03/04/2023
ELISABETH PLANK – GERAHMTE GLORIOSA
Das Werk „Gerahmte Gloriosa“ von Elisabeth Plank gehört zu der Werkgruppe Blumen II und entstand im Jahr 2011. Bei dem großformatigen Gemälde entschied sich die Künstlerin dazu, die Leinwand unter anderem von ihrer Rückseite zu bemalen. Dadurch erzielt sie die harmonisch ineinander übergehenden Farbzonen der Vorderseite auf welche sie mit dem Luftpinsel die extravagante flammenähnliche Blüte der Gloriosa platziert.
Dieses und weitere Arbeiten der Künstlerin sind derzeit in der Duo-Ausstellung „DOUBLE PROJECTION“ mit Elisabeth Plank und Josef Ramaseder in der Galerie Ruberl zu sehen.
Bildcredits: Elisabeth Plank, Gerahmte Gloriosa, 2011, Acryl auf Leinwand, 180 x 260 cm.
26/01/2023
Galerie Richard Ruberl on Instagram: "In Franz Kafkas Erzählung „Die Sorge des Hausvaters“ erscheint ein sonderbares Wesen: Odradek. Die philosophisch tiefgründige Figur hat den Steintorverlag 1971 dazu bewogen, 13 Künstler zur Gestaltung von 28 Likes, 2 Comments - Galerie Richard Ruberl () on Instagram: "In Franz Kafkas Erzählung „Die Sorge des Hausvaters“ erscheint ein sonderbares Wesen: Odradek. Die philosophisch tiefgründige Figur hat den Steintorverlag 1971 dazu bewogen, 13 Künstler zur Gestaltung von je einer R...
19/01/2023
NEU IN DER GALERIE EINGETROFFEN:
Zwei Radierungen von Arnulf Rainer befinden sich neu im Bestand der Galerie Ruberl. Beide stammen aus den 1960er-Jahren und zeichnen sich durch die dichte Fläche in der Bildmitte aus. Sie unterscheiden sich im Einsatz von Farbe. Während Rainer gern zu Schwarz griff, setzte er ab Mitte der 1960er-Jahre auch Farbe als Gestaltungselement ein. Das kräftige Grün beweist seinen gekonnten Einsatz von Farbe.
Bildcredits:
(1) ARNULF RAINER, TOR (GRÜN), Kaltnadelradierung auf Zink, 41,8 x 29,8 cm, signiert, 1963
(2) ARNULF RAINER, TOR (GRÜN), Kaltnadelradierung auf Zink, 41,8 x 29,8 cm, signiert, 1963, Detail
(3) ARNULF RAINER, OHNE TITEL, Kaltnadelarbeit auf Zink, 43,6 x 31,9 cm, signiert, 1964-1968
(4) ARNULF RAINER, OHNE TITEL, Kaltnadelarbeit auf Zink, 43,6 x 31,9 cm, signiert, 1964-1968, Detail
NEWLY ARRIVED AT THE GALLERY:
Two etchings by Arnulf Rainer are new to the stock of the Galerie Ruberl. Both date from the 1960s and are characterised by the dense area in the centre of the picture. They differ in their use of colour. While Rainer liked to use black, from the mid-1960s he also used colour as a visual element. The strong green proves his skilful use of colour.
(1) ARNULF RAINER, TOR, Drypoint on zinc, 41,8 x 29,8 cm / 16,4 x 11,7 in, signed, 1963
(2) ARNULF RAINER, TOR, Drypoint on zinc, 41,8 x 29,8 cm / 16,4 x 11,7 in, signed, 1963, detail
(3) ARNULF RAINER, OHNE TITEL, Drypoint on zinc, 43,6 x 31,9 cm / 17,1 x 12,5 in, signed, 1964-1968
(4) ARNULF RAINER, OHNE TITEL, Drypoint on zinc, 43,6 x 31,9 cm / 17,1 x 12,5 in, signed, 1964-1968, detail
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21/04/2023
17/03/2023