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HRweb | Die erfrischende Plattform für Human Resources www.HRweb.at

HRweb ist Österreichs interaktive Online-Plattform für Personalisten, Personalverantwortliche, Personalentwickler, Geschäftsführer und alle Personen, die an brennenden HR-Themen interessiert sind. Fachartikel, Erfahrungs-Berichte und Experteninterviews finden auf der Plattform Platz und wir legen großern Wert auf die Verbreitung unserer redaktionellen Inhalte über zahlreiche Social-Media-Kanäle.

Future Skills | Was bleibt, wenn Skills automatisierbar werden? 11/06/2026

HR & Future Skills & KI: lasst mich gedanklich ausholen:
Wenn KI schneller lernt,
als wir gesellschaftlich hinterherdenken …

Wenn KI Texte schreibt,
Analysen vorbereitet,
Ideen liefert
und in so vielen Dingen viel schneller ist als wir,
dann ist die Frage schon berechtigt:

Was bleibt denn überhaupt noch bei uns?

🍋‍🟩 Susanne Stuppacher schreibt in ihrem Beitrag
über Future Skills.
Aber nicht ganz so, wie wir es erwarten.

Ihre erste Frage ist:
Was ist eigentlich ein Skill?

Denn alles, was lehrbar, trainierbar, prüfbar und übertragbar ist,
lässt sich im Kern auch automatisieren.

Vielleicht sind viele sogenannte Future Skills
also gar nicht so sicher, wie wir meinen.

Was bleibt, liegt:

⦿ in Erfahrung,
⦿ in eigenen Entscheidungen,
⦿ im begründeten Nein,
⦿ aus Lebens-Erfahrung und Mut,
⦿ in Urteilskraft, die erst dort entsteht,
wo jemand die Konsequenzen merkt.

Wir sollten uns deshalb die Frage stellen:
Was habe ich erlebt, verstanden, ausgehalten und entschieden, das nicht einfach kopierbar ist?

❓ Was kann KI aus eurer Sicht noch lange nicht ersetzen?

Future Skills | Was bleibt, wenn Skills automatisierbar werden? Was macht Menschen in einer KI-geprägten Arbeitswelt unverwechselbar? Nicht jeder sogenannte Future Skill hält dieser Frage stand.

KI | Warum „Angstfreude" unsere Arbeitswelt trifft 10/06/2026

FOBO. Fear of Becoming Obsolete.
Konkret: bezüglich KI. What else, these days.

KI macht uns zweifellos schneller. Und gleichzeitig auch unsicherer.

Über diesen Spannungsbogen schrieben Karin Krobath und Axel Ebert ein Whitepaper. Sie titeln es „Angstfreude“.

Die große Freude über KI, das private Lernen von Tools und Einbringen in den Arbeitsalltag, diese immense Geschwindigkeit prallen auf Skepsis, Zurückhaltung und den gehörigen Respekt, was das wohl alles mit sich bringen mag.

Und eben auch FOBO.

Wo befindest du dich auf der Skala? Mehr bei Angst oder überwiegt die Freude?

KI | Warum „Angstfreude" unsere Arbeitswelt trifft KI macht uns nicht nur schneller. Sie macht uns auch unsicherer. Genau dieses Spannungsfeld beschreibt das neue Whitepaper „Angstfreude".

Lehrlinge im Kulturmix | Interkulturelle Herausforderungen 08/06/2026

Lehrlinge im Kultur-Mix.
Unabhängig von Sprache reden wir immer wieder aneinander vorbei. Bei multikulturellen Hintergründen noch öfter.

zB:
Ein Lehrling fragt nicht nach.
Eine Ausbildnerin wartet auf Eigeninitiative.
Beide sind irritiert.

Kulturell unterschiedliche Perspektiven entstehen, wenn
⦿ Eigeninitiative anders gelernt wurde,
⦿ Feedback ungewohnt ist,
⦿ ein lockeres Du nicht automatisch Nähe bedeutet.

Beide glauben, die andere Seite hätte etwas falsch verstanden.
Dabei treffen oft einfach unterschiedliche Vorstellungen
von Lernen, Autorität und Zusammenarbeit aufeinander.

Und vielleicht liegt genau dort ein Teil der Erklärung, warum manche Lehrverhältnisse wunderbar wachsen und andere früh ins Stocken geraten.

❓ Welche Erwartung sorgt im Ausbildungsalltag am häufigsten für Missverständnisse?

Lehrlinge im Kulturmix | Interkulturelle Herausforderungen Experten-Interview: Interkulturelle Kompetenz in der Lehrlingsausbildung: Herausforderungen, Sprache und Führung.

HR-Weiterbildung | Das Puzzleteil, das in der Praxis noch fehlte 29/05/2026

Meine praktische HR-Erfahrung war lange ziemlich vielseitig:
Recruiting, Weiterbildung, internationale Konzerne, österreichische KMUs.

Erst mit meinem ‚MSc in HR‘
wurde aus den unterschiedlichen Erfahrungen ein für mich stimmiges Gesamtbild.

Im heutigen HRweb-Interview erzählt Christa Heindl sehr Ähnliches.
Bei ihr war der Schlüssel eine ‚Ausbildung zum zertifizierten HR Manager‘ (ARS).

Sie beschreibt es so:
Ich hatte […] „das Gefühl, dass mir in meinem Gesamtbild noch ein wichtiges Puzzleteil fehlt – nämlich eine fundierte HR-Manager-Ausbildung, die meiner praktischen Erfahrung auch den passenden fachlichen Rahmen gibt.“

Nicht noch mehr operative Aufgaben.
Nicht noch mehr Einzelwissen.

Sondern ein Rahmen,
der Zusammenhänge klarer macht.

Ich konnte auch gut nachempfinden, als sie über Arbeitsrecht sprach:

Nicht als trockene Theorie,
sondern als etwas,
das durch Praxis-Beispiele und Geschichten greifbar wird.

Und auch der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen HR Bereichen zieht sich durch das ganze Interview.

Andere Blickwinkel.
Andere Erfahrungen.
Andere Herausforderungen.

Genau das verstärkt den Effekt,
die eigenen Erfahrungen zu einem brauchbaren Gesamtbild zu verweben.

❓ Welche Erfahrung hat euch im HR Bereich geholfen, Zusammenhänge besser zu verstehen?

HR-Weiterbildung | Das Puzzleteil, das in der Praxis noch fehlte Aus der HR-Praxis erzählt: Christa Heindl über prägende Inhalte, Arbeitsrecht und den Mehrwert des General HR Management Programms.

Reality Check im Recruiting | Erwartungen justieren sich neu 28/05/2026

Recruiting jongliert
mit Erwartungs-Management auf beiden Seiten.

🍋‍🟩 Bewerbende möchten Flexibilität,
klare Kommunikation, Entwicklungsmöglichkeiten
und ein Umfeld, das zum eigenen Leben passt.

🍋‍🟩 Unternehmen suchen gleichzeitig Menschen,
die mit Unsicherheit umgehen können, sich verändern,
mitdenken und nicht nach sechs Monaten wieder weg sind.

Im HRweb Interview wird gut sichtbar,
wie stark sich Recruiting verändert hat.

Und weshalb Lebensläufe alleine längst nicht mehr genügen,
um gute Entscheidungen zu treffen.

❓ Ob dieser ganze Prozess zu passenderen Besetzungen führen wird? Was meinst du?

Reality Check im Recruiting | Erwartungen justieren sich neu Interview: Die Dynamik zwischen Unternehmen und Talenten verschob sich in den letzten fünf Jahren grundlegend.

2 Lernorte, 1 Ziel | Wie Praktika Wissenstransfer ermöglichen 27/05/2026

Pflichtpraktikum?
Für HR viel mehr, als nur ein Platz im Team:
Studierende bringen neue Impulse, aktuelles Wissen und
einen frischen Blick auf Prozesse mit.

Und außerdem: Auch für die Talentpipeline ist es interessant.

Trotzdem bleibt in vielen Unternehmen ein Teil dieses Potenzials liegen.

Der Praktikumsplatz ist zwar da,
die Aufgaben sind verteilt,
aber die Verbindung zwischen Studium und Unternehmensalltag
passiert eher nebenbei.

Edmund Panzenböck zeigt 4 Ansatzpunkte, die in der Praxis sofort umsetzbar sind:

⦿ Studieninhalte zu Beginn sichtbar machen.
⦿ Kleine Transferaufgaben einbauen.
⦿ Reflexion fest einplanen.
⦿ Betreuung als Lernbegleitung verstehen.

So wird aus einem Pflichtpraktikum viel mehr:
HR sieht nicht nur, wie jemand Aufgaben erledigt,
sondern auch, wie jemand denkt, Fragen stellt und
Wissen in neue Kontexte übersetzt.

Vielleicht beginnt gute Nachwuchsarbeit genau dort.

❓ Wie begleitet ihr Studierende bei ihrem Praktikum?

2 Lernorte, 1 Ziel | Wie Praktika Wissenstransfer ermöglichen Studierende bringen Wissen mit. Unternehmen bringen Realität. Spannend wird es dort, wo beides bewusst verbunden wird.

HR-Software | User Experience & Alltagstauglichkeit 26/05/2026

HR Software klingt in der Theorie oft besser als in der täglichen Nutzung.

⦿ Spätestens wenn Führungskräfte anrufen, weil sie etwas nicht finden.
⦿ Wenn Prozesse technisch korrekt sind, aber niemand sie freiwillig nutzt.
⦿ Oder wenn Teams nebenbei wieder eigene Excel Listen bauen.

Genau darum geht es in diesem HRweb-Interview.
Nicht um die nächste große HR Innovation.

Sondern um eine viel praktischere Frage:
Wodurch wird HR Software im Alltag akzeptiert?

Entscheidend sind oft simple Details:
⦿ Klare Oberflächen.
⦿ Wenige Klicks.
⦿ Praxisnahe Schulungen.
⦿ Workflows, die zu echten Abläufen passen.
⦿ Und Teams, die zuhören, bevor sie neue Funktionen bauen.

In diesen Punkten zeigt sich oft, ob Software den Arbeitsalltag wirklich kennt.

❓ Woran merkt ihr im Alltag zuerst, dass ein HR Tool am Alltag vorbeigebaut

HR-Software | User Experience & Alltagstauglichkeit Von KI bis Self-Service: Dieses Interview beleuchtet, wie HR-Software praxisnah und zukunftssicher entwickelt wird.

Future of Work 2026 | KI, Leadership & Menschlichkeit 22/05/2026

Die Future of Work war, wie aktuell so viele HR-Kongresse,
untrennbar verbunden dem einem alles vereinnahmenden Thema: KI.

Viele Diskussionen drehen sich um Tools, Automatisierung und Effizienz.

🍋‍🟩Aber die viel spannendere Frage ist inzwischen eine andere:
Wie muss sich das Mindset in Unternehmen verändern,
wenn KI Teil des Arbeitsalltags wird?

Daher: wenn wir einen Shift im Mindset benötigen, um
⦿ nach zukünftigen Maßstäben zu arbeiten und
⦿ allem voran die KI-Welt positiv anzunehmen und
⦿ mit ihr dennoch kritisch und konstruktiv agieren können,
dann ist es unbedingt notwendig, bei HR zu beginnen.

Also sprechen wir darüber. Und wo besser, als auf HR-Konferenzen,
die die HR-Gedanken unglaublich inspirieren und beflügeln?

Und ja, es ging bei der FOW auch um:
Entgelttransparenz, Change, Resilienz, Employer Branding, etc.

Und wir diskutieren, wie neu bzw. berechtigt der Begriff ‚New Work‘ noch ist.

Anna Schweifer war die Gewinnerin unserer Freikarte und ich freu mich sehr über ihren lebendigen Event-Bericht!

Future of Work 2026 | KI, Leadership & Menschlichkeit Event-Bericht: Die Future of Work zeigte deutlich: Technologie entwickelt sich rasant, aber im Mittelpunkt bleibt der Mensch.

KI im Recruiting | Candidate Experience gezielt verbessert 22/05/2026

HR Teams investieren viel Zeit in schnellere Prozesse.

Und genau dadurch wird das Bewerbungsgespräch wieder wichtiger.

Der Grund dafür ist interessant:
Je stärker Lebensläufe, Anschreiben und Profile mit KI optimiert werden, desto schwerer wird es, Unterschiede zwischen Kandidat:innen differenziert zu erkennen.

Dieses Spannungsfeld greift der aktuelle HRweb-Artikel ziemlich gut auf:

⦿ Automatisiertes Matching spart Zeit.
⦿ Chatbots entlasten.
⦿ Screenings laufen effizienter.

Gleichzeitig gehen dabei genau jene Profile verloren,
die nicht geradlinig wirken:
⦿ berufliche Umwege,
⦿ ungewöhnliche Wechsel,
⦿ späte Entwicklungen,
⦿ nicht perfekte Lebensläufe.

Und genau dort beginnt für viele Recruiting Teams die eigentliche Arbeit.

Beim Verstehen von:
⦿ Was motiviert jemanden wirklich?
⦿ Wie reflektiert ist eine Person?
⦿ Passt die Bewerbung nur gut zur Stellenanzeige oder auch zum Umfeld im Unternehmen?

Candidate Experience entsteht dadurch nicht nur über Geschwindigkeit.

Sondern über das Gefühl,
im Prozess als realer Mensch wahrgenommen zu werden.

KI im Recruiting | Candidate Experience gezielt verbessert Ob sich Talente für Ihr Unternehmen entscheiden, hängt heute maßgeblich von der Candidate Experience ab.

Ethik in HR- & Leadership-Ausbildungen 21/05/2026

Ich überlege, wie viel Ethik HR-
und speziell Führungs-Ausbildung braucht.

Ist das ein eigenes Modul?
Ein Kapitel im Skript?

Oder zieht es sich konsequent durch alles,
was wir zu Leadership und HR vermitteln?

Wenn wir über Wirkung, Verantwortung und professionelle Führung sprechen,
landen wir zwangsläufig bei Fairness, Diversity und psychologischer Sicherheit.

Aber landen diese Themen genauso selbstverständlich
in Leadership- und HR-Ausbildungen?

Und was passiert eigentlich,
wenn Macht, Privilegien oder strukturelle Ungleichheiten
in der Weiterbildung wirklich diskutiert werden?

🍋‍🟩 Genau darüber habe ich mit mehreren Expert:innen gesprochen.

Einer meiner Lieblings-Sätze aus dem Interview:
„Reife Lernräume halten Widerspruch aus.“

Vielleicht zeigt sich genau dort, wie ernst Führungsausbildungen Verantwortung tatsächlich nehmen.

❓ Wie viel Raum hatten Fairness, Diversity oder psychologische Sicherheit in eurer HR- oder Leadership-Ausbildung?

Ethik in HR- & Leadership-Ausbildungen Experten-Interview: Führung lernen heißt Haltung entwickeln: Werteorientierung & Ethik in HR- & Leadership-Ausbildungen.

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