Dossier
Das unabhängige, werbefreie Magazin für Investigativen- und Datenjournalismus. Auch Kritik ist immer willkommen. verstoßen, werden ebenfalls gelöscht.
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Unsere Recherchen handeln von Korruption in Politik und Wirtschaft, von der Ausbeutung Schwächerer, vom Missbrauch durch Stärkere, vom Versagen Einzelner und ganzer Systeme. Wir greifen Themen von öffentlichem Interesse auf, recherchieren diese umfassend und stellen sie übersichtlich und ausgewogen dar: www.dossier.at/header/ueber-dossier/
NETIQUETTE:
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01/06/2026
Die Macht der Schlagzeilen: Warum irreführender Clickbait und unsauberer Journalismus auch beim Thema Q***r- und Transfeindlichkeit gezielt unsere Wut triggern. Was du tun kannst, um Manipulation zu erkennen und warum »zweimal durchatmen« dein wichtigstes Werkzeug im Netz ist.
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Mitfinanziert von der Europäischen Union. Die Autor·innen tragen die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung. Weder die Europäische Union noch die Förderorganisation haften dafür.
Unter sogenannten Konversionsmaßnahmen werden Behandlungen verstanden, die darauf abzielen, die sexuelle Orientierung oder Genderidentität von LGBTQ-Personen zu verändern und an heteronormative Standards anzupassen. Eigentlich sollten diese Maßnahmen in Österreich längst verboten sein, aber das Gesetz lässt auf sich warten. Woran liegt das? Wir haben uns das genauer angeschaut.
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Quellen:
[Q1] Parlamentarischer Antrag 295/A vom 22.05.2025
[Q2] Bundesgesundheitsministerium Deutschland: Konversionstherapienverbot
[Q3] Parlamentarische Anfrage 13891/AB vom 27.04.2023
[Q4] parlament.gv.at
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Mitfinanziert von der Europäischen Union. Die Autor·innen tragen die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung. Weder die Europäische Union noch die Förderorganisation haften dafür.
29/05/2026
Warum fühlt sich unser Newsfeed gerade wie ein politisches Schlachtfeld an? Ob es um Gender-Themen, Frauenrechte oder die LGBTQ+-Community geht – die Debatten werden immer hitziger. Doch was oft wie ein spontaner »Kulturkampf« wirkt, folgt in Wahrheit einer systematischen Strategie.
Im neuen DOSSIER-Podcast erklärt Medienexperte Julian Wiehl, warum gerade kleine, vulnerable Gruppen wie die Trans*-Community zuerst ins Visier genommen werden: Es ist eine Taktik der Spaltung, die am Ende die Mitte der Gesellschaft und hart erkämpfte demokratische Grundwerte treffen soll.
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Mitfinanziert von der Europäischen Union. Die Autor·innen tragen die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung. Weder die Europäische Union noch die Förderorganisation haften dafür.
»Homosexualität ist wie ein gebrochenes Bein.« Diesen Satz bekam Journalistin Verena Bauer während einer sogenannten Konversionstherapie zu hören.
Gemeinsam mit ihrer damaligen Kollegin Daniela Breščaković recherchierte sie undercover zu Einrichtungen, die Homosexualität als „heilbar“ darstellen. Über sechs Wochen hinweg nahm Verena selbst an einer solchen Therapie teil und dokumentierte, mit welchen Methoden dort gearbeitet wird.
Im Interview erzählt sie, warum sie den Selbstversuch gemacht hat, wie die Sitzungen abliefen und welche Aussagen ihr bis heute im Kopf geblieben sind. Außerdem spricht sie darüber, was ihre Recherche über die rechtliche Situation von »Konversionstherapien« in Österreich zeigt.
🎙️ Das ganze Interview jetzt im Video.
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Mitfinanziert von der Europäischen Union. Die Autor:innen tragen die alleinige Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung. Weder die Europäische Union noch die Förderorganisationen haften dafür.
28/05/2026
23/05/2026
Wie steht es um die Rechte der LGBTI-Community in Österreich? Die Rainbow Map 2026 gibt Aufschluss.
Hinweis: Herausgeber ist die ILGA-Europe. Die Organisation setzt sich auf europäischer Ebene »für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und intersexuellen Personen« ein. Die Statistik gibt es seit 2009 und sie wird jährlich aktualisiert.
Wir halten uns in diesem Posting an die Abkürzung, die die ILGA verwendet: »LGBTI«.
Das Ranking basiert auf 76 Kriterien in sieben Kategorien – darunter Familienrecht, Hasskriminalität und körperliche Unversehrtheit von Intersex-Personen.
ILGA-Europe sammelt dazu das ganze Jahr über Daten, die von über 200 nationalen Expert·innen sowie Partnerorganisationen verifiziert werden. Wie stark die einzelnen Kriterien in die Gesamtwertung einfließen, orientiert sich an internationalen Menschenrechtsstandards und den aktuellen Prioritäten der LGBTI-Bewegung.
Quelle: https://rainbowmap.ilga-europe.org
Bild Walter Rosenkranz via Wikimedia von Bernhard Holub
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22/05/2026
Kurz vor dem Pride Month wurde die Rainbow Map 2026 veröffentlicht. Sie zeigt, wie es um die Menschenrechte von LGBTI-Personen in Europa steht. In unserem Infoposting schauen wir uns das mal genauer an.
Hinweis: Herausgeber der Karte ist die ILGA-Europe. Die Organisation setzt sich auf europäischer Ebene »für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und intersexuellen Personen« ein. Die Statistik gibt es seit 2009 und sie wird jährlich aktualisiert.
Wir halten uns in diesem Posting an die Abkürzung, die die ILGA verwendet: »LGBTI«.
Quelle: https://rainbowmap.ilga-europe.org
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21/05/2026
»Q***r« war nicht immer ein empowernder Begriff. Über Jahrzehnte wurde das Wort genutzt, um homosexuelle Menschen abzuwerten und zu stigmatisieren. Wie der Begriff als Ausdruck von Sichtbarkeit und Widerstand reclaimed wurde, liest du in den Slides! 💫
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21/05/2026
Im April 2025 berichteten wir über ein Telegram-Netzwerk, das Gesundheitsmythen, Verschwörungserzählungen und prorussische Narrative verbreitet. Der Kärntner Anwalt und frühere MFG-Funktionär Alexander Todor-Kostic klagte DOSSIER daraufhin, weil sein Kanal in der Grafik aufscheint.
Mangels rechtswidriger Tatsachenbehauptungen oder unzulässiger Werturteile verneinte das Gericht sowohl eine Ehrenbeleidigung als auch eine Kreditschädigung in unserer Berichterstattung.
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