Sula Zimmerberger
Sula Zimmerberger
Bildende Künstlerin
19/05/2026
SCRIPTS OF SELF
Izabela Chamczyk, karin maria pfeifer, Sula Zimmerberger
12. - 20. Mai 2026
Lotna Gallery, Ul. Marszałkowska 45/49. Warschau
Wie bestimmt sich der Wert eines Menschen – und insbesondere der Wert einer Frau – in einer Gegenwart, die zwischen Selbstinszenierung, kultureller Prägung und gesellschaftlichen Zuschreibungen oszilliert? Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und dabei Spannungsfelder zwischen Repression und Selbstermächtigung öffnen.
Die Arbeiten von Izabela Chamczyk, entstanden während ihrer Residenz im Iran 2015, führen in einen Kontext, in dem weibliche Existenz von Widersprüchen geprägt ist: öffentlich verhüllt und kontrolliert, im Privaten jedoch Raum für radikale Selbstinszenierung. Der Ruf „Frau, Leben, Freiheit“ durchbricht diese Dualität – ein Akt des Widerstands, der mit existenziellen Risiken verbunden ist. Chamczyks Videoarbeiten machen diese Ambivalenz sichtbar: zwischen Unsichtbarkeit und Ausdruck, zwischen gesellschaftlicher Kontrolle und individueller Freiheit.
Sula Zimmerberger richtet den Blick auf ein anderes, nicht weniger wirkmächtiges Bild der Frau: das westlich geprägte Ideal makelloser Schönheit. Ausgangspunkt ist eine klassische Porzellanfigurine – alabasterhell, faltenlos, scheinbar zeitlos. Als Druck auf Stoff übertragen, gerät dieses Ideal jedoch in Bewegung: Falten durchziehen die Oberfläche, die Perfektion beginnt zu fließen, zu brechen. Der Vorhang wird zur Schwelle – er lädt dazu ein, den distanzierten Blick zu überwinden und das normierte Bild zu hinterfragen.
Auch Karin Maria Pfeifer verhandelt Fragen von Wert und Identität, jedoch über das Medium des Schmucks. Ihre Arbeiten verweisen auf Objekte, die weniger durch materiellen als durch ideellen Wert bestimmt sind – Erinnerungsstücke, die Zugehörigkeit, Herkunft und Kontinuität verkörpern. Gleichzeitig markieren sie in vielen kulturellen Kontexten eine existentielle Absicherung: von vererbbarer Wertanlage europäischer Gesellschaften bis zum am Körper getragener Überlebensreserve verstoßener indischer Frauen. Schmuck wird so zum Symbol für Bindung und Verlust, für das fortwähren...
01/12/2025
aus der Serie COLLECTIBLES 3.0 - Fragil, 2023
Fotocollage/Mixed media , auf Textilbanner, 450 x 200cm
Auflage 1/5 +2
01/12/2025
Sula Zimmerberger _ aus der Serie > As long as I‘m here <
Fotoprint, 50 x 60 cm
01/12/2025
SULA ZIMMERBERGER _As long as I‘m here
Die Nacht ist mehr als bloß die Abwesenheit von Licht. Sie transformiert, verschlingt und verschiebt die Wahrnehmung. Farben und Formen lösen sich auf, Konturen verschwimmen, und das Vertraute erscheint plötzlich fremd. Zwischen Schein und Verschwinden öffnet sich ein Zwischenraum - ein Moment, in dem die Wahrnehmung sich schärft und das Denken zur Ruhe kommt. In der Schwebe zwischen Sehen und Imaginieren entfaltet sich die Welt neu. Sie wird zugleich leiser und intensiver, wodurch sie eine besondere Verletzlichkeit offenbart.
Sula Zimmerberger nähert sich der Nacht in ihren Werken aus Malerei und Fotografie als einem Zustand, der sich der Kontrolle entzieht. Ihre nächtlichen Darstellungen thematisieren das Wechselspiel von Licht und Dunkelheit, Einsamkeit und Sehnsucht sowie die stille Dynamik, die unter der Oberfläche verborgen pulsiert
Die Serie As long as I’m here entstand im Rahmen nächtlicher Spaziergänge und stellt eine Erkundung jener Welt dar, die jenseits der Geschäftigkeit des Tages fortbesteht. Die Nacht erweist sich in dieser Arbeit als ambivalent: Geheimnisvoll und voller Verheißungen, kann sie uns beängstigen, aber auch Befreiung und Trost schenken.
Solange wir hier sind, bleibt etwas sichtbar - im Dunkel, im Schweigen, im Atem der Nacht.
24/10/2024
19/10/2024
09/10/2024
Die Neuen - da sind wir!
Eröffnung: 10. 10. 2024, 18h
Crackthefiresister /
Barbara Fuchs .fuchs.art /
Sibylle Gieselmann /
Ruth E. Herzka /
Rita Kämmerer /
Rachel Kohn .kohn /
Mira Laaf /
Astrid Langer .langer.art /
Anita Münz /
Sula Zimmerberger /
Greta Znojemsky /
Die Gruppenausstellung DIE NEUEN, initiiert von Anita Münz, dient als Plattform für neue Mitglieder der IntAkt sich dem Verein mit den künstlerischen Arbeiten und auch persönlich vorzustellen, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen.
Vorstellung der neuen Mitglieder der Intakt die im eigenen Galerieraum des Vereins sich mit ihren Werken präsentieren. Kunst zum schauen, staunen und kaufen!
Organisiert von Anita Münz
Grafik und Photo von Sibylle Giselmann
Öffnungsszeiten:
11.-13.10 2024 und 18., 19.10 2024, 16-20 Uhr
Finissage: So 20.10 2024, 12-16 Uhr
Ort:
IntAkt Galerie im WUK
Währingerstraße 59 (Stiege 3, 1. Stock), 1090 Wien
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