LINKS
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18/06/2026
LINKS Talk💜
Putsch in Venezuela - Aufstieg und Zerstörung einer Hoffnung für Linke
Die globale Linke hat nach der Machtergreifung von Hugo Chavez auf Venezuela geblickt und darüber diskutiert, welchen Verlauf die Bolivarianische Revolution nimmt.
Die US-amerikanische Aggression gegen Venezuela im Jänner 2026 markiert eine neue Eskalation imperialistischer Machtpolitik. Unter dem Vorwand von Demokratie und Sicherheit wurde die militärische Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Landes massiv ausgeweitet. Für die Bevölkerung Venezuelas bedeutet das vor allem Gewalt, Unsicherheit und weitere Destabilisierung.
Gerade deshalb ist eine genaue Analyse notwendig. Denn die berechtigte Kritik an der Politik der venezolanischen Regierung darf nicht dazu führen, die imperialistischen Interessen hinter dem Vorgehen der USA aus dem Blick zu verlieren. Wie lässt sich die Aggression gegen Venezuela aus linker Perspektive einordnen? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen stehen dahinter? Und welche Antworten kann internationale Solidarität darauf geben?
Diskutieren wir gemeinsam darüber! Komm vorbei und bring deine Fragen, Einwände und Zweifel mit.
Mit Lukas Neissl und Boris Ginner
Boris Ginner ist Politikwissenschaftler und gewann durch mehrere Venezuela-Aufenthalte im Rahmen seiner Arbeit in internationalen sozialistischen Jugendorganisationen Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor Ort
Lukas Neissl war in den 2000er-Jahren in der Venezuela-Solidarität aktiv und verbrachte im Zuge dieser politischen Arbeit wiederholt längere Zeit in Venezuela.
Moderation: Anna Svec
Mittwoch, 24. Juni, 18:00 Uhr
LINKS Lokal - Rechte Wienzeile 81
16/06/2026
STADTFÜHRUNG 💜
Alle, die in Wien leben oder Wien besuchen, kennen die Ringstraße. Sie wird als Herz der Stadt präsentiert, um die herum sich die zentralen Gebäude der Republik, große Museen, beeindruckende Palais, prächtige Gärten gruppieren. Hier wird das dominante Narrativ der österreichischen Nationalgeschichtsschreibung für viele erfahrbar gemacht und als beeindruckendes architektonisches Ensemble inszeniert. Ein Land und eine Stadt, reich an Kultur und großer Vergangenheit.
Aber was, wenn es zu dieser hellen Geschichte auch eine dunkle Geschichte gibt? Eine Geschichte der kolonialen militärischen Abenteuer, der imperialen Repression, des Raubs und der Aneignung nicht-europäischer Kulturgüter, der rassistischen Klassifizierung und der Ausbeutung von Menschen? Eine Geschichte, die im Stadtraum und in der materiellen Existenz der Stadt ebenso erfahrbar gemacht werden kann. Dieses Ziel setzt sich ein neues Format der Links-Talks: Der erste „Links-Walk“ wird als dekolonialer Stadtspaziergang organisiert, der nicht nur die kolonialen und imperialen Muster der Stadt sichtbar machen, sondern auch in sie intervenieren will.
Wo? Treffpunkt U4-Station Rossauer Lände, Ausgang zur Mosergasse (stadteinwärts)
Wann? Samstag, 20. 6. 2026, 9h 30; Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten (Ende: Kärntner Ring 6)
Wie? In bequemer Kleidung, Sonnenschutz und Trinkflaschen nicht vergessen und evtl. für Regen wappnen!
Wir freuen uns auf Euch!
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14/06/2026
.aus.meiner.hose ! 💜
13/06/2026
CN: Femizid, Suizid
Wieder wurde eine Frau getötet. Am Freitag wurde die Leiche einer 28-jährigen Lehrerin in der Schulbibliothek einer Schule in Oberösterreich gefunden. Ihr Körper wies Schuss- und Stichverletzungen auf, die ihr von einem 29-jährigen Lehrer derselben Schule zugefügt wurden. Der Täter war einArbeitskollege des Opfers und nach Medienberichten zuvor Annäherungsversuche gemacht haben, die von der Frau zurückgewiesen wurden. Nach der Tat beging der Mann Suizid in seinem Auto.
Dieser Fall ist kein tragisches Missverständnis und kein privates Drama.
Femizide sind keine Einzelfälle. Sie sind Ausdruck eines strukturellen Problems: einer Gesellschaft, in der Gewalt gegen Frauen immer wieder verharmlost, individualisiert oder entschuldigt wird - selbst dann, wenn sie tödlich ist.
Unsere Gedanken sind bei den getöteten Frauen und bei allen Menschen, die um sie trauern.
Bitte teilt die Nummern der Gewaltschutzzentren und Helplines in den Slides. Diese Angebote sind kostenlos, anonym, mehrsprachig und rund um die Uhr erreichbar. Sichtbarkeit kann Leben retten.
Passt gut auf euch auf.
Und aufeinander. 🖤
12/06/2026
Was in der EU heute in Kraft setzt, ist ein massives Stück an rassistischer Meschenverachtung. Wer Menschen, die Schutz suchen, kriminalisiert und entrechtet, macht sich zum Täter. Als großer Verursacher von Fluchtursachen trifft die EU eine besondere Verantwortung, Flüchtlingen Schutz zu gewähren.
Gerade jetzt, in Zeiten steigender Kriege und Klimakatastrophen, brauchen wir keinen Asyl-Bekämpfungs-Pakt, sondern einen Solidaritäts-Pakt!
Wir sagen:
- Schluss mit Flüchtlings-Entrechtung und her mit bedingungslosem Schutz
- Für die Rücknahme aller rassistischer Asylgesetze, allem voran GEAS
- Für eine Weltordnung ohne Grenzen und eine Welt der Solidarität
- Für ein Ende imperialistischer und rassistischer Machenschaften und die Bekämpfung aller Fluchtursachen
- Offene Grenzen für alle!
11/06/2026
Es reicht uns mit den Kürzungen!
Schon wieder ein Kürzungspaket von ÖVP, SPÖ und NEOS. Schon wieder Milliarden-Kürzungen bei Arbeitslosen, Familien, Geflüchteten, FLINTA* und Arbeitenden. Schon wieder tausende Ausnahmen und Geschenke an die Reichsten. Schon wieder hundert Gründe für Widerstand!
Für das letzte Doppelbudget haben Stocker und Babler die schwarz-blauen Kürzungspläne einfach eins zu eins übernommen. Für die nächsten beiden Jahre wird mit eigener Handschrift zusammengekürzt, 1,5 Milliarden nächstes Jahr und 2,5 Milliarden 2028. In schwarz-rot-pinker Tinte sind das die schlimmsten Einsparungen:
- Geringverdiener*innen bezahlen fast 700 Millionen Euro mehr Arbeitslosenversicherung
- Pensionist*innen bekommen Lohnerhöhungen unter der Inflation und verlieren über 800 Millionen Euro.
- Umweltkahlschlag beim Ausbau der Eisenbahn (300 Millionen Euro bei der ÖBB) und der Sanierungsförderung (mehr als 350 Millionen Euro).
- Familien verlieren in diesen beiden Jahren 200 Millionen Euro, weil Familienleistungen und Kinderabsetzbetrag nicht an die Inflation angepasst werden.
Gleichzeitig gibt es riesige Geschenke an die Konzerne:
Die Regierung senkt die Unternehmensabgaben für Familienleistungen um 2 Milliarden Euro, die Bankenabgabe wird ab 2028 schrittweise gesenkt.
Aber Widerstand zahlt sich aus! Gegen den Katastrophen-Vorschlag die Notstandshilfe zu streichen wenn Partner*inneneinkommen angerechnet werden (der zu einer Vervielfachung der Armut geführt hätte) gab es ebenso Protest wie gegen die Kürzungen im Bildungsbereich. Diese Vorschläge musste die Regierung abschwächen und teilweise zurücknehmen.
Das werden wir der Kürzungsregierung auch weiter mit lila Tinte ins Stammbuch schreiben: Wir leisten Widerstand gegen den sozialen Kahlschlag!
09/06/2026
📢Komm zum LINKS Block bei der Demo gegen das Kürzungs-Budget!!
Am 10.Juni verkündet Finanzminister Marterbauer das rigorose Kürzungsbudget für die nächsten zwei Jahre, das massive Kürzungen im Sozialbereich, der Bildung, der Kultur und Mobilität vorsieht. Davon ausgenommen sind Ausgaben fürs Militär, die nach oben schnellen und problematische Infrasturkturprojekte, wie der Lobautunnel, die nicht nur Milliarden kosten, sondern auch unser Klima zerstören. Ebenso ausgenommen, sind Einschnitte bei extrem Vermögenden – es gibt weiterhin keine Vermögens-, Schenkungs- oder Erbschaftssteuer.
Gemeinsam mit dem Bündnis SoWiSo (Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau) demonstrieren wir gegen diese unsoziale Politik. Wir machen einen eigenen LINKS Block und sagen „wir lassen uns nicht wegkürzen“ Schließ dich uns an: 💜
WANN: Mittwoch, 10.06.2026 17 Uhr
WO: Christian-Broda-Platz
08/06/2026
Kommt und tanzt mit uns! 🪩
01/06/2026
„Schluss mit dem Bankraub“ sagen wir gemeinsam mit den Nutzer*innen am Reumannplatz und fordern, dass die Bänke noch vor Sommerbeginn wiedererrichtet werden. LINKS - Bezirksrat Stefan Sabler stellt daher einen Antrag zur nächsten Bezirksvertretungssitzung.
Gerade der Reumannplatz, der von der populistischen Rhetorik zum Problemplatz erklärt wurde, darf von der Politik nicht als Abstellgleis behandelt werden. Hier wird, anders viele meinen, sozialer Zusammenhalt gelebt. Hier kommen alt, wie jung, Familien sowie alleinstehende Menschen zusammen. Die unkommentierte plötzliche Entfernung der Bänke zeigt, welch mangelnde Wertschätzung Wiens Behörden für den Reumannplatz und seine Nutzer*innen übrig hat.
Die Stammgäste am Reumannplatz fordern einhellig, dass die Bänke möglichst bald wiedererrichtet werden sollen. Alternativ dazu meint Pensionistin Zora: „wenn sie sie erst im Winter wieder zurückbringen, dann können sie gleich Dächer drauf machen. Dann können wir wenigstens im Winter hier sitzen“
Wir schließen uns den Nutzer*innen des Reumannplatz an und fordern:
- Her mit den Bänken
- Offene Raum für alle
Stammgast Milan, der sich Zeitungspapier unter seinen Sitz zurechtgelegt hat, um den harten Steinsitz erträglich zu machen, fragt mehrmals nach, wann die Bänke zurückkommen. Er erzählt uns, dass viele Reumannplatz-Besucher*innen nun nicht mehr kommen würden.
Hier wird sozialer Zusammenhalt gelebt und das muss man fördern nicht behindern!
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Kategorie
Webseite
Adresse
Veronikagasse 10
Vienna
1170
Öffnungszeiten
| Montag | 17:00 - 19:00 |
| Dienstag | 17:00 - 19:00 |
| Mittwoch | 17:00 - 19:00 |
| Donnerstag | 17:00 - 19:00 |
| Freitag | 17:00 - 19:00 |