Better linked

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Mit Better linked stabile Leistungsfähigkeit aufbauen und Stress schnell reduzieren

04/06/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭

Ich freue mich auf meinen Wirkshop im Club alpha (Hildegard Burjan Institut).

Handlungsfähigkeit ist das relevanteste Tool, die eigene Resilienz zu stärken.
Handlungsfähigkeit wirkt direkt auf unsere Selbstwirksamkeit.
"Das Gefühl, die Dinge selbst beeinflussen zu können, lässt uns zu GestalterInnen werden, statt nur passiv zu reagieren."

ln unserem Alltag bedeutet dies, in jeder Situation zu schauen, was liegt in meinem Einflussbereich, was genau kann ich verändern. Viele meiner KundInnen sehen, auf wie viele kleine und große Herausforderungen im Alltag Sie tatsächlich Einfluss nehmen können.

Der Blick weitet sich, sie sehen Chancen, statt Überlastung zu erleben.

Vorbeikommen!

03/06/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
KI verändert unsere Arbeit nicht erst morgen — sie verändert gerade schon die Erwartungen an Führung, Geschwindigkeit und Fairness.

Gerade habe ich wieder mit einer CHRO gesprochen, wie so oft - über Tools.
Aber ehrlich?

In Wirklichkeit geht es längst um etwas Größeres:
- Wie treffen wir Entscheidungen in Zukunft?
- Wie werden diese schneller, transparenter, fairer.

Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Anspruch.

Die Realität ist oft noch widersprüchlich.
- Ja, KI kann Prozesse entlasten — aber sie ersetzt nicht Verantwortung.
- Ja, KI kann Muster sichtbar machen — aber sie löst keine Führungsprobleme und schon gar nicht den Datenfriedhof, den wir hineinfüttern.
- Ja, sie kann viele Prozesse effizienter machen, auch in der HR — aber sie macht diese nicht automatisch besser.

Genau deshalb braucht es im Bereich Menschenführung jetzt mehr als Technologieverständnis, nämlich Einfühlungsvermögen und Urteilsvermögen. People Business wird zum Prozess optimierten Business - menschliches Miteinander zur Nebensache!

- Wo setzen wir KI sinnvoll ein und wo braucht es bewusst menschliche Entscheidung?
- Wie bleiben Prozesse fair und transparent, wenn alles schneller wird?

Mich interessiert:
Wo siehst Du gerade den größten Unterschied zwischen KI-Versprechen und der tatsächlichen HR-Realität in Deinem Unternehmen?

02/06/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
"KPIs lügen durch Auslassung."

Der Schaden liegt in den Lücken zwischen den Berichten.

Wie oft hast Du als Geschäftsführer eine Entscheidung getroffen auf Basis von Informationen, die für Dich aufbereitet wurden?

Die Berichte füllen ganze Archive, die Kennzahlen gehen kaum auf einen Monitor und trotzdem gibt es jede Menge Platz für die Frage:

Was wird nicht berichtet?

In vielen Industrieunternehmen entsteht auf dem Weg nach oben ein natürlicher Filter.

"Ich erhalte Informationen, die keine unnötigen Diskussionen auslösen", sagte vor kurzem ein GF in einem Vorgespräch. "Ich beobachte jedoch zunehmende Unsicherheiten, Spannungen oder das Ausbleiben von kritischen Signalen, das ist ein Warnzeichen für mich."

Bei Better linked beobachten wir das oft, kritische Fragen bleiben dort, wo sie entstehen - am Band, in der Schicht, beim Team.

Die Vermutungen sind vage, es gibt noch keine Lösung. Das ist kein Kommunikationsproblem, es ist ein Systemeffekt.

Er kommt dann zum Tragen, wenn mehrere Hierarchieebenen zwischen der Wahrnehmung "oben" und dem Geschehen "unten" liegen, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Du Entscheidungen auf Basis einer bereinigten Realität triffst.

Die gefährlichsten Risiken stehen selten im Bericht.

Führungskräfte halten Informationen nicht absichtlich zurück, sie handeln rational, weil sie das weitergeben, was belastbar erscheint und abgesichert ist, so entstehen in den Leerstellen zwischen den Berichten.

Deshalb lautet die wichtigste Führungsfrage: "Welche Informationen erreichen mich nicht?"

Hast Du das selbst schon erlebt?

27/05/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
Fotoshooting mit Claire Lauri und Franklin Camilleri

Das ist immer etwas ganz besonderes für mich!

Die Magie des Lichtes, die Kraft der Farben, die Freude, immer neue Orte zu besuchen und besondere Momente einzufangen.

Magisch, wie ich die Shootings erlebe, eintauchen in eine ganz andere Welt, aber Vertrauen und Sicherheit, weil Claire lenkt und gestaltet und auf jedes Detail achtet.

Gerade der Wind ist manchmal tricky, die Haare fliegen, der Blick schweift ab, abgelenkt von einem vorbeifliegenden Schmetterling, oder einer Gruppe anderer Menschen, die den Ausblick genießen wollen. Kein Problem, schon ist ein neuer Blickwinkel oder eine neue Perspektive gefunden und das Bild ist im Kasten.

Eines hat mich jedoch Überzeugungsarbeit gekostet!

Claire mit mir vor die Kamera zu bekommen - et voila, ein gemeinsames Bild mit Claire! Mit Claire verbindet mich eine besondere Freundschaft, wir waren früher einmal Nachbainnen - auf Malta, in meinem second home - dort entstehen immer noch alle Bilder, die wir für Better linked machen.

Was ist Dein magic moment?

26/05/2026

Ein herzliches Danke für die vielen lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag!

Photos from Better linked's post 21/05/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
Was ist eigentlich wirklich wichtig?

Im Zeitalter einer immer dominanteren und rascheren KI Entwicklung ist es unmöglich, den Status quo einfach ungefragt weiterhin so hinzunehmen.

KI zwingt uns dazu, Bestehendes zu hinterfragen, weil es die Gesellschaft, die Wirtschaft und auch die Bildung so rasant verändert. Darüber wurde gestern an der WU (Wirtschaftsuniversität Wien) bei "KI kontrovers" diskutiert.

Meine Key Takeways:
Können wir einfach so unser Denken und Handeln an die KI auslagern?
Wohl kaum, denn die Verantwortung für Lernen und unsere persönliche Weiterentwicklung erledigt die KI nicht, im Gegenteil: Denken verkümmert, wenn wir es nicht mehr benützen. Wie ein Muskel, den wir nicht trainieren.

Wir brauchen weiterhin den "human in the loop" - Kooperation und Zusammenarbeit, sind Fähigkeiten die wir im Arbeits- und Studienalltag stetig weiterntwickeln. Lernen, andere Meinungen auszuhalten und mit Kritik oder auch Frustration umzugehen und trotzdem in Verbindung zu bleiben.

Aber auch einzuschätzen, was weiß ich und was sind die Talente anderer, denn genau das braucht Führung - als Begleitung und Coach. Bildung die für das Leben resilient macht, muss breit gefasst werden: die Befähigung von Menschen, sich in einer komplexen Welt zu orientieren, urteilsbasiert zu entscheiden und verantwortungsvoll zu handeln

Am Podium: Christoph Wiederkehr
Dr. Anita Eichinger
Prof. Dr. Alexander Maedche
Marie-Christine Kainz
organisiert von: Verena Dorner und Thomas Grisold
Rupert Sausgruber

20/05/2026

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Fragst Du Dich manchmal, was Du als Führungskraft gerade nicht siehst?

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗷𝗲𝗱𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗸𝘂̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗹𝗮𝘂𝘁 𝗮𝗻.

Handlungsfähigkeit geht oft leise verloren, das sehe ich in vielen Unternehmen und ernte oft Erstaunen, dass die Veränderung vor unseren Augen passiert, Führungskräfte aber nichts davon sehen.

Woran Du 𝗱𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 kannst:
- Ein Mitarbeitender bringt keine Ideen mehr ein.
- Jemand zieht sich aus Diskussionen zurück.
- Entscheidungen werden immer länger hinausgezögert.
- aus Eigeninitiative wird Absicherung.

Der Alltag ist voll, vieles wirkt zunächst harmlos, höre ich dann im Nachhinein, oder Führungskräfte suchen nach Rechtfertigung.

„Gerade viel zu tun.“
„Wird schon wieder.“
„Die Stimmung ist eben angespannt.“

Doch genau dort beginnt Führung relevant zu werden.

Nicht erst, wenn Leistung sichtbar abfällt, sondern viel früher.

- Wo Menschen innerlich vorsichtiger werden.
- Wo Energie verloren geht.
- Wo Unsicherheit nicht angesprochen wird.

Viele Führungskräfte achten auf Ergebnisse, aber weniger auf die leisen Veränderungen davor.

Ich versuche zu beruhigen, die entscheidende Frage ist oft nicht:
„Was läuft gerade falsch?“

Sondern:
„Was übersehe ich gerade?
oder Was überrascht Dich?"

19/05/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
Die gefährlichsten Spannungen in Teams entstehen dort, wo echter Kontakt fehlt. Es herrscht Stille: Nach einem Führungskräfte-Workshop bleibt eine Führungskraft noch kurz im Raum stehen.

Leise sagt er:
„Können wir bitte kurz reden?“

Wir setzen uns.
Dann kommt es langsam heraus:
„Was man hier nicht hört: Ich fühle mich ignoriert. Mein Chef spricht kaum noch mit mir. Außerhalb der Teammeetings geht er mir aus dem Weg. Wenn ich etwas brauche, ist er nicht greifbar.“

- Kein Konflikt.
- Kein lauter Streit.
- Keine Eskalation.

NUR Distanz.

Und genau diese Form der Stille verunsichert Menschen oft am meisten.

Denn Mitarbeitende beginnen irgendwann zu interpretieren:
„Bin ich ein Problem?“
„Bin ich nicht mehr wichtig?“
„Sollte ich besser nichts mehr fragen?“

Das Spannende:
In der späteren Intervention stellte sich heraus, dass die Führungskraft die Situation völlig anders wahrgenommen hatte.

- Hoher Druck.
- Zu viele Themen gleichzeitig.
- Rückzug statt bewusster Ausgrenzung.

Die Lösung war überraschend einfach:
Kleine klar definierte Kontaktpunkte.

- 10 Minuten pro Woche.
- Verlässliche Erreichbarkeit.
- Kurze Antworten statt Funkstille.

Nach wenigen Wochen veränderte sich die Zusammenarbeit spürbar.

Manchmal verlieren Menschen nicht Motivation durch Kritik, sondern durch das Gefühl, nicht mehr gesehen zu werden.

Wo hast Du stille Distanzierungen im Unternehmen erlebt, über die niemand spricht?

Kennst Du das?

13/05/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
Hörst Du die Zwischentöne?

Du solltest als Führungskraft sehr leise werden, wenn Mitarbeitende auf die Frage
„Wie geht es dir?“
nur noch mit einem gleichgültigen
„Gut, danke“ antworten. Dieses Thema spreche ich oft an, wenn ich mit Führungskräften arbeite.

Denn oft ist genau das der Moment, in dem eigentlich nichts mehr gut ist.

„Es geht mir gut“ ist manchmal keine Antwort.
Sondern ein Schutzschild.

- Neutral.
- Kurz.
- Ohne Einladung zum Nachfragen.

Viele Menschen lernen früh, im Arbeitskontext zu funktionieren.
Nicht aufzufallen.
Belastung nicht sichtbar zu machen.

Also sagen sie:
„Passt schon.“
„Alles gut.“
„Kein Problem.“

Während zwischen den Zeilen längst etwas anderes mitschwingt.

- Erschöpfung.
- Distanz.
- Innere Kündigung.
- Oder einfach das Gefühl, mit dem eigenen Zustand niemanden belasten zu wollen.

Gute Führung zeigt sich darin, nicht nur freundlich Interesse zu zeigen, sondern hinzuschauen und sich immer zu fragen; „Was sehe ich nicht.“
Als gute Führungskraft ist es wichtig, auch die Zwischentöne wahrzunehmen.

Als Führungskraft sollten wir ehrlich hinhören, wenn Antworten plötzlich zu glatt werden, denn vielleicht ist genau jetzt die Chance ein echtes Gespräch zu führen, statt zu sagen: "Allen geht es gut, denn genau das haben sie mich wissen lassen."

Hast Du dafür wirklich Zeit?

11/05/2026

🇦🇹🇩🇪🇨🇭
Hälst Du als Führungskraft Stille aus?

Du stellst in einem Meeting eine kritische Frage.
Du bittest aktiv um Meinungen aus dem Team.

Und dann passiert: nichts.

Keine Wortmeldung.
Blicke gehen nach unten.
Jemand schaut auf sein Smartphone.
Jemand ordnet nervös seine Notizen.

Stille. Bedrückend. Schwer. Vielleicht hast Du diese bereits selbst gespürt.

Die meisten Führungskräfte beginnen jetzt selbst zu reden.
Sie lösen die Spannung auf.
Erklären noch einmal die Frage.
Oder geben die Antwort gleich selbst.

Doch genau in diesem Moment wird es interessant, nämlich genau dann, wenn Du die Stille aushälst.

Denn oft braucht ein Team nicht sofort die nächste Erklärung —
sondern die Sicherheit, dass Stille da sein darf.

Nach einigen langen Sekunden meldet sich meistens jemand.
Der „Icebreaker“.
Und plötzlich entsteht Gespräch.

Wer jede Stille sofort füllt, bekommt schnelle Antworten.
Wer sie aushält, bekommt manchmal die wichtigen.

Wie lange hälst Du Stille in Meetings aus?

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