Dr. Roman Hofer
Entwicklung . Fortschritt . Vorsprung . Personal- und Organisationsentwicklung
Unternehmensberatung
08/05/2026
Wie gelingt internationalen Teams ein optimaler Start in die Zusammenarbeit?
Diese Woche durfte ich wieder zwei Tage lang Experten bzw. Expertinnen und Führungskräfte aus verschiedenen Ländern dabei begleiten, in kürzester Zeit zu leistungsfähigen Teams zu werden.
Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Fragen:
Was ist unsere Mission?
Welche Werte tragen unsere Zusammenarbeit?
Welche Regeln helfen uns, schnell Vertrauen, Klarheit und Wirksamkeit aufzubauen?
Um diese Entwicklung greifbar zu machen, arbeite ich gerne mit bewährten Frameworks wie Tuckmans 5-Phasen-Modell, Karpmans Drama-Dreieck und den Erkenntnissen aus Googles Project Aristotle.
Entscheidend ist dabei jedoch nicht die Theorie allein. Erst wenn Modelle lebendig werden (durch Edutainment-Sequenzen, Reflexion, Teambuilding-Übungen und persönliche Interaktion) entsteht der Transfer in die Praxis.
So konnten die Teilnehmenden Theorie, Praxis und Persönlichkeit wirkungsvoll miteinander verbinden, in kurzer Zeit zusammenwachsen und wichtige Grundlagen für die Performing-Phase schaffen.
Besonders spannend war der Blick auf typische Fallen in der Teamdynamik: von Drama und unausgesprochenen Erwartungen bis hin zu „Friedhöflichkeit“ im Sinne von Schulz von Thun. Denn starke Teams entstehen nicht durch Harmonie um jeden Preis, sondern durch Klarheit, Vertrauen und die Fähigkeit, Unterschiede konstruktiv zu nutzen.
Ich wünsche ich allen Teilnehmenden eine erfolgreiche Zeit in Österreich und viel Impact in ihren Teams. (Außerdem Danke für das großartige Feedback)
18/04/2026
Fehler zeigen nicht nur, was passiert ist. Sie zeigen, wie Führung wirklich funktioniert.
Wenn es um Fehlerkultur geht, erzähle ich gerne die bekannte Anekdote über Tom Watson, den damaligen Chef von IBM:
Ein junger Mitarbeiter verursacht einen hohen finanziellen Schaden. Als er das Büro seines Chefs betritt, rechnet er mit seiner Entlassung. Stattdessen sagt Watson sinngemäß:
„Sie feuern? Ich habe gerade viel Geld in Ihre Ausbildung investiert.“
Ob das genau so passiert ist, ist letztlich nicht entscheidend. Entscheidend ist der Kern der Geschichte: Fehler sind unangenehm.
Aber sie zeigen deutlich, wie eine Organisation wirklich führt.
Wird die Person bloßgestellt?
Wird sie verurteilt?
Bleiben Scham und Selbstzweifel zurück?
Oder wird trotz allem respektvoll, menschlich und zukunftsorientiert mit ihr umgegangen?
Genau deshalb sind mir Seminare zu Fehlerkultur, Lernkultur und psychologischer Sicherheit so wichtig. Denn es geht nicht nur um Methoden. Es geht um Haltung, Verhalten, Vertrauen und Empathie. Und am Ende geht es um mehr Menschlichkeit, mehr Sicherheit und mehr Lernen für die Zukunft.
Aus meiner Sicht ist der Umgang mit Fehlern auch ein zentraler Teil von Employee Experience. Gerade in Momenten von Schwäche, Scham oder Niederlage erinnern sich Menschen oft sehr lange daran, wie mit ihnen umgegangen wurde.
Diese Woche hielt ich ein zweitägiges Seminar mit Führungskräften aus ganz Österreich. Es war eine großartige, offene und positive Stimmung. Die Teilnehmenden freuen sich auf die Umsetzung und kehren motiviert, voll mit neuen Impulsen, Tools und einer individuellen Roadmap in Ihre Bereiche zurück.
Zu diesem Thema biete ich übrigens auch die Keynote
„Fail Forward – Vom Fehltritt zum Fortschritt“ an.
Die nächste Gelegenheit dazu gibt es beim Frühstück der Leadership Akademie am 6. November im Mozarthaus der Wirtschaft in Linz.
Ich freue mich weiterhin über Kommentare, Nachrichten und den Austausch.
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