steirischer herbst
steirischer herbst ’26
24.9.–18.10.26
contemporary art festival
Graz, Austria & beyond
steirischer herbst initiates, produces and presents current positions of contemporary and internationally relevant art, discussing them in a wide variety of ways. The festival’s mission lies in discovering and producing new art, linking aesthetic positions and theoretical discourse, involving and networking international and regional artists, scenes and contexts. All of this, but above all its int
Jetzt erhältlich: zwei neue Publikationen zum steirischen herbst ’25!
Der Katalog präsentiert die zentrale Ausstellung in einer stillgelegten Grazer Destillerie sowie die Performances und Kabarettvorstellungen von „Never Again Peace“ und enthält Essays zu den behandelten Themen. Der Reader vertieft das Projekt „Six Characters of Hotel W.“, für das sechs Autor:innen beauftragt wurden, fiktive Figuren zu erschaffen, die im Herbst 1945 um ein Grazer Grand Hotel kreisen.
Beide Bücher wurden von Ekaterina Degot und David Riff herausgegeben, vom preisgekrönten Kollektiv Grupa Ee gestaltet und vom Kunstbuchverlag Hatje Cantz auf Englisch veröffentlicht.
Ab sofort im gut sortierten Buchhandel und über unseren Webshop erhältlich: https://www.steirischerherbst.at/de/shop/
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Out now: two new publications revisit steirischer herbst ’25!
The richly illustrated catalogue presents the central exhibition in an abandoned Graz distillery, alongside the performances and cabaret shows of “Never Again Peace,” and features essays on the subjects broached. The reader expands on the project “Six Characters of Hotel W.,” for which six writers were commissioned to create fictional figures orbiting a Graz grand hotel in autumn 1945.
Both books were edited by Ekaterina Degot and David Riff, designed by the award-winning collective Grupa Ee, and published in English by the art book publisher Hatje Cantz.
Available now wherever books are sold and via our web shop: https://www.steirischerherbst.at/en/shop/
01/06/2026
Die herbstvermittlung freut sich, das erste Feature des heurigen Programms vorstellen zu können!
Wie letztes Jahr bietet die ACE – Association for Curatorial Education ihre „Curatorial Lessons“ an, ein Bildungsprogramm für angehende Kurator:innen, Kunstmanager:innen und Forscher:innen im Bereich der zeitgenössischen Kunst. In Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Besuchen bei Institutionen tauschen sich die Teilnehmenden mit internationalen und lokalen Fachleuten aus und lernen voneinander.
Ein Teil des diesjährigen Programms findet in Zusammenarbeit mit dem steirischen herbst ’26 und dem Team der herbstvermittlung statt.
Bewerbung über den Open Call:
Deadline: 14. Juni 2026
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herbst education is delighted to introduce the first feature of this year’s program!
Once again, the Association for Curatorial Education (ACE) offers its “Curatorial Lessons,” an education program for emerging curators, art managers, and contemporary art researchers. Through workshops, lectures, discussions, and institutional visits, participants exchange with international and local practitioners and learn from one another.
Part of this year’s program will take place in collaboration with steirischer herbst ’26 and the herbst education team.
Apply through the open call: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSf7lgzX56xqPBd1BIJsLnVSIqFrJApvPV2zmWhTlhpt27Tlog/viewform
Deadline: 14 June 2026
Video: Anton Tkachenko
19/05/2026
Candice Breitz’ Videoserie „Dear Esther“ – in Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’25 – wird diese Woche im Schloss Lind gezeigt, gefolgt von einem Gespräch mit der Künstlerin und einem Konzert der Cellistin Asja Valčić.
In den Videos spürt Candice Breitz dem Vermächtnis der Holocaustüberlebenden Esther Bejarano (1924–2021) nach und fragt, was Widerstand heute bedeutet.
23.5., 20:00
Schloss Lind
In Kooperation mit steirischer herbst und Mauthausen Komitee Österreich
Details unter https://schlosslind.at
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Candice Breitz's video series “Dear Esther”—commissioned and produced by steirischer herbst ’25—is screened at Schloss Lind this week, followed by a talk with the artist and a concert by cellist Asja Valčić.
In her work, Candice Breitz traces Holocaust survivor Esther Bejarano’s (1924–2021) legacy of defiance, reflecting on what it means today.
23.5., 20:00
Schloss Lind
In cooperation with steirischer herbst and Mauthausen Komitee Österreich
Details at https://schlosslind.at
(1) Führung mit Candice Breitz, Foto: steirischer herbst / Mathias Völzke | (2) Candice Breitz, „Dear Esther“ (2025), Installationsansicht, mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, Foto: steirischer herbst / Henrik Bergstedt
15/05/2026
Wie in der Geschichte der (österreichischen) Kunst hat VALIE EXPORT auch in der Geschichte des steirischen herbst tiefe Spuren hinterlassen.
Seit ihrer Teilnahme an der aufsehenerregenden Ausstellung „Körpersprache – Bodylanguage“ (1973) war die bahnbrechende Künstlerin regelmäßig Teil des Festivals, zuletzt 2024 bei „Horror Patriae“. Wir trauern zutiefst um sie.
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Just as she left an indelible mark on the history of (Austrian) art, VALIE EXPORT also had a significant impact on the history of steirischer herbst.
Since her participation in the groundbreaking exhibition “Körpersprache – Bodylanguage” (1973), works by the pioneering artist were regularly featured in the festival, most recently in 2024’s “Horror Patriae.” We deeply mourn her loss.
VALIE EXPORT, „Kausalgie“ (1973), Körper-Material-Interaktion, bei „Körpersprache – Bodylanguage“, Volksgarten, Graz, steirischer herbst ’73, Foto: Archiv steirischer herbst / Philipp; © VALIE EXPORT, Bildrecht Wien
04/05/2026
GRIE'SOSS' 6: DEUTSCHE MENSCHEN -
Adorno meets Graz und der kunstraum_8020 meets die herbstvermittlung
Der kunstraum_8020 ist 2018 in 8020 Graz entstanden und macht seitdem Formate zu Walter Benjamin an wechselnden Orten im Stadtraum. Seit 2021 lädt dessen künstlerische Leitung Eva Brede einmal im Jahr zur Reihe GRIE’SOSS’ – ein bisschen Benjamin, ein bisschen Adorno und hausgemachte „Grie’ Soß’“: ein Frankfurter Traditionsgericht, das wie die Frankfurter Schule Kultstatus genießt.
In GRIE’SOSS’ #6 geht es um das bewusst irreführend betitelte Buch „Deutsche Menschen“, das Benjamin 1936 unter dem Namen Detlev Holz erfolgreich in Nazideutschland veröffentlichen konnte. Im selben Jahr schrieb Adorno unter dem Pseudonym Hektor Rottweiler kritische Texte über Jazz. 1967, zur inoffiziellen ersten Ausgabe des steirischen herbst, war Adorno in Graz – unter echtem Namen und mit einem Vortrag zur Theorie der Kunstkritik.
Ein schöner Anlass für die GRIE’SOSS’ #6-Kooperation: Zunächst gehen wir mit rekonstruiertem Adorno-Blick durch Graz und besuchen „deutsche“ Plätze, mit und ohne herbst-Kommentar, angeleitet von Passagen aus Benjamins „Deutsche Menschen“. Danach sprechen Dietmar Reinbacher von der herbstvermittlung und Eva Brede über die Entstehung der GRIE’SOSS’-Reihe. Anschließend gibt es Musik von Yvonne Hofmeister (Graz) und Flora Könemann (Berlin) sowie Special Drinks, hausgemachter „Grie’ Soß’“, Artist Editions und Netter-Nachmittag- bzw. Angenehmer-Abend-Garantie.
23.5., 15:00
Treffpunkt Oper Graz, Ost-Fassade (Kaiser-Josef-Markt)
Stadtrundgang mit Eva Brede, gefolgt von einem Gespräch mit Dietmar Reinbacher, Musik, Drinks und selbst gemachter Grie’ Soß’
Kostenfrei mit Anmeldung unter [email protected]
Das komplette Programm hier: https://www.steirischerherbst.at/de/program/events/8966/griesoss-6-deutsche-menschen-adorno-meets-graz-und-der-kunstraum
Am 31.5. bieten wir den Stadtrundgang am selben Treffpunkt noch einmal an.
Foto: Erstellt mit ChatGPT von Eva Brede am 2. April 2026 mit dem Befehl: „Erstelle mir ein Bild von Walter Benjamin und Theodor W. Adorno bei einem Spaziergang durch den Grazer Stadtpark.“
30/04/2026
Nicht nur zu künstlerischen, auch zu politischen Interventionen gibt es im Archiv des steirischen herbst aufschlussreiche Dokumente. Herwig G. Höller berichtet im neuen herbstleak über die brisanten Inhalte einer Mappe, die offenbar im Festivalbüro vergessen wurde.
Die ganze Geschichte hier: https://www.steirischerherbst.at/de/herbstleaks/8958/intervention-wie-ein-brief-erich-honeckers-im-festivalarchiv-landete-und
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The steirischer herbst Archive contains revealing documents not only on artistic interventions but also on political ones. In the latest herbstleak, Herwig G. Höller reports on the explosive contents of a folder apparently left behind in the festival office.
Read the full story here: https://www.steirischerherbst.at/en/herbstleaks/8958/intervention-how-a-letter-by-erich-honecker-ended-up-in
Credit: Paul Kaufmann, Generalsekretär des steirischen herbst (1968–90), Foto: Archiv steirischer herbst / Peter Philipp
29/04/2026
24/04/2026
Dieses Wochenende gibt es wieder die Gelegenheit, „Shelf Life“ von Meg Stuart zu sehen — in Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’23.
Gezeigt wird die Arbeit im Rahmen der Vorführung des ersten Films von Nick Coutsier im Bozar in Brüssel. Anschließend an die Premiere werden Filme gezeigt, die das Verhältnis von Kino und Performance ausloten — darunter „Shelf Life“, gefilmt in der inzwischen abgerissenen Vorklinik in Graz.
25.4., 19:00
Bozar
Centre for Fine Arts
Rue Ravensteinstraat 23
1000 Brussels
Details: https://www.bozar.be/en/calendar/volt-nick-coutsier -page__infos
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This weekend offers another opportunity to see “Shelf Life” by Meg Stuart, commissioned and produced by steirischer herbst ’23.
The work will be shown as part of the screening of Nick Coutsier’s first film at Bozar in Brussels. Following the premiere, a selection of films exploring the relationship between cinema and performance will be presented—including “Shelf Life,” filmed in the now-demolished Vorklinik in Graz.
25.4., 19:00
Bozar
Centre for Fine Arts
Rue Ravensteinstraat 23
1000 Brussels
Details: https://www.bozar.be/en/calendar/volt-nick-coutsier -page__infos
Fotos: Hinter den Kulissen beim Dreh von „Shelf Life“, steirischer herbst / Sebastian Reiser
10/04/2026
Während die Vorbereitungen für den steirischen herbst ’26 auf Hochtouren laufen, werfen wir einen Blick zurück auf die letztjährige Ausstellung in der ehemaligen Destillerie Bauer, die für die Dauer des Festivals in BAU umbenannt wurde.
Früher beherbergte das Gebäude Werkräume, verglaste Büros und, seltsamerweise, Dienstwohnungen der Polizei. Die bizarre Ansammlung von Räumen, Treppen, Türen und Sackgassen deutet auf unterschiedliche Lebensweisen und Wertesysteme hin. Die Schau erkundete diese Konnotationen und lud die Besucher:innen ein, beim Erklimmen der zahlreichen Stockwerke in die unterschiedlichsten Geschichten einzutauchen.
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While preparations for steirischer herbst ’26 are in full swing, a look back at last year’s exhibition located at the former Bauer distillery, renamed BAU for the duration of the festival.
Back in the day, the building housed manufacturing rooms, glass-door offices, and, strangely, police apartments. This bizarre assemblage of spaces, stairs, doors, and dead ends implies different ways of life and value systems. The exhibition explored these connotations and invited visitors to immerse themselves in a wide variety of stories as they climb the numerous floors.
Fotos: steirischer herbst / kunst-dokumentation.com
30/03/2026
Die Schlacht nach dem kalten Büfett: Im neuesten herbstleak blickt Herwig G. Höller zurück auf einen Empfang von 1983, der eine mediale und politische Kontroverse auslöste und das Ende eines steirischen Brauchs einleitete.
Die ganze Geschichte hier: https://www.steirischerherbst.at/de/herbstleaks/8933/verbrecherbalken-gegen-barock
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The battle following the cold buffet: In his newest herbstleak, Herwig G. Höller revisits a 1983 reception that caused a controversy in local media and politics and signaled the end of a Styrian custom.
Read the full story here: https://www.steirischerherbst.at/en/herbstleaks/8933/black-bars-against-baroque-buffets
Bild: Ausschnitt aus der Kleinen Zeitung vom 19. September 1983, Archiv steirischer herbst, mit freundlicher Genehmigung der Kleinen Zeitung
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