SAM live
Sandra Amon Music live
Sängerin für Events und Hochzeiten,
Vocal Coach in Graz
Zum Abschluss dieses Adventkalenders einfach Musik.
Ein Moment zum Innehalten, Zuhören und Durchatmen.
Danke, dass ihr diese Zeit mit mir geteilt habt. Danke fürs stille Zuhören, das Liken, das Teilen und fürs Kommentieren!
Ich wünsche euch ruhige und entspannte Weihnachtstage.
xoxo Sandra
Warum dieses Video heute schon kommt?
Morgen bitte: Handy weg, Kerzen an. Und Zeit mit den Menschen verbringen, die euch wichtig sind.
STILLENACHT
FROHEWEIHNACHTEN
Der hohe Ton in Stille Nacht fühlt sich für viele Sänger:innen herausfordernd an. Nicht, weil er „zu hoch“ ist, sondern weil wir ihn oft zu direkt erreichen wollen.
Eine Sirene kann helfen, die Höhe fließend vorzubereiten – ohne Druck, ohne Festhalten.
Der Ton darf sich entwickeln, statt erkämpft zu werden.
Vielleicht macht dieser kleine Impuls den hohen Ton für dich ein Stück leichter.
HIGH NOTES
VOCALPREP
SINGINGTIP
Riffs und Runs wirken oft spielerisch leicht – aber dahinter steckt eine Mischung aus Beweglichkeit, Timing und Vertrauen in die eigene Stimme.
Birgit bringt genau das mit: eine schöne Klarheit in den einzelnen Tönen und ein Gefühl dafür, wie die Linie sich natürlich weiterentwickelt.
Solche Momente zeigen für mich, wie viel Persönlichkeit in Sounds steckt, die auf den ersten Blick technisch wirken. Jede Stimme findet ihren eigenen Weg und klingt dadurch auch gar nicht langweilig!
RIFFSRUNS
VOCALSTYLE
POPTECHNIQUE
Ich singe Ave Maria bewusst nicht in der Stimmqualität Oper.
Nicht, weil diese Qualität falsch wäre – sondern weil sie nicht meine ist. Ich bin keine Opernsängerin.
Stattdessen habe ich mich für Elemente entschieden, die wir auch aus dem Pop kennen: mehr Abwechslung im Klang, weniger Twang, ein anderer Zugang zur Phrasierung.
Ich finde, man darf sich an andere Genres wagen – auch dann, wenn man sie nicht „klassisch korrekt“ bedient. Entscheidend ist, wie ehrlich sich der Sound anfühlt.
AVEMARIA
GENREWECHSEL
VOCALINTERPRETATION
Bevor ich an einem Song arbeite, überlege ich mir immer zuerst, welchen Klang ich eigentlich hören möchte.
Erst dann wähle ich eine Übung, die genau diesen Sound unterstützt.
In diesem Fall hilft mir ein einfaches mmhhh, um mehr Substanz und Ruhe in den Ton zu bringen – und genau dieses Gefühl nehme ich dann mit in den Song.
Für mich ist das ein wichtiger Schritt: Nicht jede Übung passt zu jedem Sound. Aber die richtige Übung zur richtigen Zeit macht Üben deutlich effektiver.
VOCALFOUNDATION
SOUNDCHOICES
SINGINGAWARENESS
Alinas Stimme klingt in diesem Song warm, weich und unglaublich smooth. Dieser Klang entsteht nicht einfach durch „leise singen“, sondern durch eine feine Bewegung im Kehlkopf: Wenn der Schildknorpel leicht kippt, bekommen wir eine wunderbare Wärme in unsere Stimme.
Diesen Effekt erreichen wir oft über etwas sehr Natürliches: ein Hauch von Cry – dieses jammernde, weinende Gefühl, das den Ton sofort weich macht.
Eine kleine Veränderung, die einen großen Unterschied im Sound bewirken kann.
SOFTVOICE
CRY
POPVOCALS
Ich mag diese kleinen Jodel-Flips, die Leona Lewis in diesem Song macht. Sie sind eicht, verspielt und bringen sofort Bewegung rein.
Und dafür muss man wirklich kein Jodel-Fan sein – im Pop klingen solche Übergänge oft richtig spannend und geben der Stimme etwas sehr Lebendiges.
Solche Details zeigen mir immer wieder, wie viel Charakter in kleinen Klangwechseln steckt.
POPYODEL
VOCALSTYLE
POPTECHNIQUE
Kelly Clarkson hat einen Belt, der herausragt – laut, tragfähig und voller Energie. Viele kennen dafür den Begriff Twang, diesen hellen, fokussierten Klang, der Power erzeugt, ohne die Stimme zu belasten.
Im Unterricht probiere ich solche Sounds oft mit einer einfachen Herangehensweise aus: einem richtig frechen „näh-näh-näh“.
Unkompliziert, spielerisch – und plötzlich öffnet sich ein Zugang zu mehr Lautstärke und Klarheit.
Diesen Ansatz nehmen wir dann direkt mit in den Song.
BELTING
TWANG
POWERVOICE
Hier ein etwas kräftigerer Moment aus „O Holy Night“ – diesmal in einer klaren, poppigen Belt-Variante.
Dieser Zugang lebt von Energie, Klarheit und einem helleren Klang, der oben trotzdem frei bleiben soll.
Für mich ist das ein spannender Kontrast zu den ruhigeren Linien des Songs und zeigt, wie vielseitig „O Holy Night“ klingen kann.
In diesem Ausschnitt hörst du meinen persönlichen Zugang zu dieser Passage – ohne Anspruch auf Perfektion, einfach ein Einblick in meine Interpretation.
O HOLY NIGHT
POPBELT
HOHE TÖNE
BELTING
Wenn ich mich beim Singen selbst analysiere, passiert oft etwas Spannendes:
Ich höre meine eigene Stimme nicht nur als Sängerin, sondern auch als Vocal Coach. Oder wie ich gerne sage: Hör dir deine Songs nochmal mit Estill Ohren an! Was hörst du?
Vielleicht magst du das für dich auch einmal ausprobieren:
Nimm den Song, der dir gerade am Herzen liegt, sing ihn ein paar Mal und hör dir anschließend in Ruhe zu.
Man entdeckt dabei oft mehr, als man erwartet.
SELFANALYSIS
VOCALAWARENESS
SINGINGROUTINE
Selbstanalyse begleitet mich schon seit vielen Jahren beim Singen.
Wenn ich mich aufnehme und später noch einmal anhöre, entdecke ich oft Details, die im Moment gar nicht bewusst waren: wie der Ton beginnt, wo mein Kehlkopf steht, wie sich die Zunge bewegt oder wie sich der Klang dadurch verändert.
Solche kleinen Beobachtungen helfen mir, meine Stimme immer besser zu verstehen – und genau das gebe ich auch meinen Schüler:innen mit.
Nimm dich auf und analysiere dich selbst. Oft steckt in diesen Aufnahmen genau das, was dir beim nächsten Schritt weiterhilft.
SELFANALYSIS
VOCALTECHNIQUE
SINGINGPRACTICE
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