SV Angerberg

SV Angerberg

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Gegründet am 8.12.1963 und 1976 um die Sektion Skilauf (heute Sektion Wintersport) erweitert.

16/06/2026

„Wenn sich zwei streiten, dann freut sich der Dritte!“

SV Angerberg : SK Wilten
4 : 4 (1 : 0)

Schiedsrichter: Lukas Öfner
Zuseher: 50
Tore für Angerberg: Matthäa Schnellrieder (7.)
Judith Bacher (50.)
Marie Wiesinger (52.)
Julia Billa (75.)

Freitagabendspiele der SVA-Frauen am Trainingsplatz versprechen immer einen Fußballkrimi und ein Torfestival. So geschehen auch in der 18. und letzten Runde der Frauen Hypo Tirol Liga. Drei Mannschaften wollten in der Schlusstabelle noch auf das Treppchen und somit den 3.Rang belegen. Angerberg und Wilten, die sich im direkten Duell gegenüberstanden, und Wacker Innsbruck, die zu Hause gegen den bereits feststehenden Meister, die SPG Alpbachtal, spielten. Vor der letzten Runde lag Angerberg auf Rang 3, gefolgt von Wacker Innsbruck und Wilten. Und wie so oft in so einer Konstellation gibt es einen lachenden Dritten, in diesem Fall Wacker Innsbruck, die sich auf Grund des Heimsieges und des Remis zwischen Angerberg und Wilten den 3.Platz sicherten.
Doch nun zum Spiel des SV Angerberg:
Auf Grund des Wetters spielte man diesmal vor einer bescheidenen Kulisse. Doch dieses Match hätte sich mehr Zuseher verdient, denn es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Beide Teams agierten in vollem Tempo, rassige Zweikämpfe und Laufduelle waren an der Tagesordnung, und die Offensivabteilungen kreierten Chancen zu Hauf. Alles in allem Werbung für den Frauenfußballsport.
Angerberg hatte den besseren Start und ging in der 7.Minute durch einen Weitschuss von Matthäa Schnellrieder mit 1 : 0 in Führung. In weiterer Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem es hin und her ging. Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Somit tauschte man mit diesem Ergebnis die Seiten. Angerberg kam auch im Abschnitt zwei früher in Fahrt und stellte mit einem Doppelschlag auf 3 : 0. Zunächst war des Judith Bacher, die nach einem Angriff über links zur Stelle war und den Ball über die Torlinie beförderte. Zwei Minuten später war es Marie Wiesinger, die mit viel Übersicht und vor allem viel Gefühl den Ball über die staunende Torfrau im Tor unterbrachte. Wahrscheinlich dachten viele, dass dies bereits die Entscheidung war. Doch der SK Wilten zeigte große Moral und verkürzte in der 57.Minute auf 3 : 1. Und ebenfalls mit einem Doppelschlag in den Minuten 63. und 56. Stand es plötzlich 3 : 3 Unentschieden. Nun war es wiederum der SVA, der die Zügel anzog, und in der 75.Minute durch einen schönen Weitschusstreffer von Julia Billa mit 4 : 3 in Führung ging. Weitere große Möglichkeiten des SVA wurden vergeben, und so schlug die Fußballweisheit zu. Die Gäste glichen in der 83.Minute zum 4 : 4 aus. Doch die Heimmannschaft wollte unbedingt den Sieg, erspielte sich weitere Möglichkeiten, ein weiterer Treffer gelang aber keiner. Als Schiri Öfner dann in der 87.Minute dem SVA einen klaren Strafstoß zuerkannte, wähnte man sich schon auf der Siegerstraße. Doch Lea Naus scheiterte an ihren Nerven und an der Gästetorhüterin. Und so blieb es letztendlich beim 4 : 4 Unentschieden.
Somit schließt der SV Angerberg die Saison auf Rang 4 ab. Mit 34 Punkten hat man gleich viele wie der FC Wacker Innsbruck, der auf Rang 3 abschloss. Doch auf Grund der direkten Duelle muss man den Innsbruckerinnen den Vortritt lassen, obwohl man das bessere Torverhältnis hat. Da fragt man sich, warum es ein solches gibt, wenn dieses nicht herangezogen wird.
Auch die Schiri-Besetzung für dieses Spiel lässt einige Fragen offen. Man schickt nämlich keinen erfahrenen Schiedsrichter, sondern eine Person, die noch nie ein KM-Spiel und überhaupt erst 9 Spiele im Nachwuchs geleitet hat. Anscheinend ist man der Meinung, dass so eine Besetzung genügt.
Für unsere Torfrau, Elena „Gigi“ Barbieri, war es der Abschluss einen langen Kariere. Der SV Angerberg bedankt sich bei „Gigi“ für die Treue und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft.
Weiters verabschiedete der SV Angerberg seine beiden „Youngsters“ Eva Bindhammer und Valentina Angerer, die beide nach Oberösterreich, zum LASK, wechseln.

Angerberg spielte mit:
Elena „Gigi“ Barbieri – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Acelya-Naomi Heider), Kati Pfandl – Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Kapitänin Antonia Rangetiner (Lea Egger), Mira Schnellrieder (Lea Naus), Matthäa Schnellrieder (Eva Bindhammer) – Judith Bacher (Valentina Angerer), Julia Billa

Der“ SVA-Mother-Storm“ hat sich wieder einmal in Torlaune gezeigt. Julia Billa belegte mit 20 Treffern den 2.Platz und Judith Bacher mit 14 Treffern den 3.Platz. Der SVA gratuliert den beiden recht herzlich.

Bericht: Thomas Schnellrieder

08/06/2026

SVA-Frauen klettern nach „Kantersieg“ auf Rang 3 in der Tabelle

SPG Brixental : SV Angerberg
0 : 9 (0 : 3)

Schiedsrichter: Görkem Ariduru
Zuseher: 150
Tore für Angerberg: Judith Bacher (8., 68., 80., 81., 87.)
Katrin Pfandl (31.)
Elena Barbieri (37., EM)
Marie Wiesinger (49., 88.)

Einen ungefährdeten und in dieser Höhe auch verdienten Auswärtssieg landeten die Frauen des SV Angerberg beim Tabellenletzten, der SPG Brixental. Von Beginn an ließ die Mannschaft keinen Zweifel aufkommen, wer hier heute als Sieger vom Platz geht. Bereits in der 8.Minute eröffnete eine an diesem Tage „gut aufgelegte“ Judith Bacher den Trefferreigen. Danach dauerte es aber eine Zeit, bis der zweite Treffer fiel. Sehr viele Offensivaktionen wurden über die sehr spielfreudige und quirlige Mira Schnellrieder gespielt. Man war zwar spielbestimmend, doch die Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Darüber hinaus musste in der 28.Minute Matthäa Schnellrieder verletzt aus dem Spiel und wurde durch Lea Naus ersetzt. Und so musste eine Standardsituation herhalten, um den zweiten Treffer zu erzielen. Kati Pfandl zirkelte einen Freistoß aus großer Entfernung ins lange Eck. Sechs Minuten später wird Julia Billa im Strafraum von den Beinen geholt. Strafstoß – und den verwandelt Torfrau Elena „Gigi“ Barbieri souverän zum 0 : 3 Pausenstand. Mit einem Dreifachwechsel ging es dann in die zweite Halbzeit. Die „jungen Wilden“ Valentina Angerer, Eva Bindhammer und Acelya-Naomi Heider bekamen Einsatzzeit. Marie Wiesinger legte in der 49.Minute mit ihrem Treffer zum 0 : 4 nach. Auch Lea Egger wurde nun ins Spiel eingesetzt, die sich gleich sehr gut einfügte. Nun kam die Zeit von Torjägerin Judith Bacher. Binnen 19 Minuten erzielte sie 4 Treffer, somit auch einen „lupenreinen“ Hattrick, und erhöhte damit auf 0 : 8. Die Treffer wurden wunderschön herausgespielt, wobei Lea Egger immer wieder als Vorlagengeberin agierte. Den Schlusspunkt zum 0 : 9 setzte mit ihrem zweiten Treffer Marie Wiesinger.
Gratulation der gesamten Mannschaft zu einem überzeugenden Spiel und einem wichtigen Sieg. Da die Mitkonkurrentinnen um Platz 3, Wacker und Wilten, nicht über ein Unentschieden hinwegkamen, übernahm der SVA mit 33 Punkten Platz 3 in der Tabelle. Diesen gilt es am kommenden Freitag im letzten Heim- bzw. Meisterschaftsspiel gegen den SK Wilten, zu verteidigen.

Angerberg spielte mit:
Elena „Gigi“ Barbieri – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Acelya-Naomi Heider), Kati Pfandl (Valentina Angerer) – Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Antonia Rangetiner, Mira Schnellrieder (Eva Bindhammer), Matthäa Schnellrieder (Lea Naus) – Julia Billa (Lea Egger), Judith Bacher

Nachdem die Mannschaft ins Sportzentrum Angerberg zurückgekehrt ist, wurde Torfrau Elena „Gigi“ Barbieri in der Halbzeitpause des KM-Spieles der Herren vor toller Kulisse standesgemäß in die „Fußball-Pension“ entlassen.

Bericht: Thomas Schnellrieder

11/05/2026

Drama und Tragödie: die SVA-Damen scheiden im Cup aus

SV Telfs : SV Angerberg 5 : 2 n.E. 2 : 2 (1 : 0)

Zuseher: 50
Tore für Angerberg:
Antonia Rangetiner (50.)
Julia Billa (75.)

Fußball bereitet uns schöne Augenblicke und Momente, doch manchmal zeigt er auch seine hässliche Seite. So geschehen am letzten Dienstagabend beim Cup-Viertelfinalspiel unserer Damen auswärts gegen den SV Telfs. Mit einem Bein wähnte man sich schon im Cup-Halbfinale, doch dann kommt die Nachspielzeit und das anschließende „Elfmeterschießen“ – der Traum zerplatzt wie eine Seifenblase.

Drittes Spiel unserer Mannschaft innerhalb von 5 Tagen – nicht gerade eine günstige Terminisierung des Verbandes – und das gegen den hochmotivierten, lauf- und kampfstarken Tabellenzweiten aus der Landesliga, den SV Telfs. In Halbzeit eins kamen unsere Mädels nicht so richtig ins Spiel. Der Gegner war bissig, hatte ein Übergewicht im Mittelfeld, doch bis auf einen Stangenschuss hielten sich die gefährlichen Szenen in Grenzen. Aber auch der SVA tat sich schwer Chancen herauszuarbeiten. Zu kompakt standen die Telferinnen. Unsere beiden Stürmerinnen Julia Billa und Lea Naus wurden teilweise gedoppelt, und so konnten sie sich nicht richtig entfalten. Die beste Möglichkeit vergab eine stark spielende Matthäa Schnellrieder, doch der Schuss streichte knapp über die Querlatte. Dann die Führung für die Hausherrinnen. Einen Flankenball konnte man nicht gut genug klären, Torfrau Elena Barbieri kam weit aus ihrem Gehäuse und das nütze der SV Telfs zur 1:0 Führung per Kopf. Das spielte dem Landesligisten in die Karten. Bis zur Halbzeitpause passierte auf beiden Seiten nichts mehr, und so wurden mit diesem Spielstand die Seiten gewechselt.

Der SVA musste etwas ändern, und das tat die Mannschaft auch. Im zweiten Abschnitt baute man viel Druck auf, beidseitige Flankenläufe von Matthäa bzw. Mira Schnellrieder brachten immer wieder Gefahr. Die Mannschaft belohnt sich in der 50.Minute mit dem Ausgleich. Freistoß von der linken Seite nach einem Foulspiel. Julia Billa versucht es direkt, die Torfrau konnte noch in Extremis parieren, doch gegen den Nachschuss von Kapitänin Antonia Rangetiner war sie machtlos. Der mehr als verdiente 1:1 Ausgleich. Telfs schien ein wenig geschockt, Angerberg erspielte sich weitere Möglichkeiten, die jedoch ungenützt blieben. Von den Hausherrinnen kam in dieser Phase des Spiels offensiv wenig. In der 75.Minute belohnten sich die SVA-Damen dann mit dem Führungstreffer. Die Torfrau von Telfs kam zu weit aus ihrem Kasten, Julia Billa erkannte die Situation und schob den Ball zum vielumjubelten 1 : 2 Führungstreffer ein. Nun musste der SV Telfs reagieren, und erhöhte ihrerseits die offensiven Bemühungen. Doch die Abwehr des SVA stand zunächst noch sehr gut. Zeitlich näherte man sich nun der 90.Minute bzw. der Nachspielzeit. Die Mannschaften hatten in der Zwischenzeit mehrmals gewechselt, so auch der SVA. Dies stiftete die eine oder andere Abstimmungsschwierigkeit. Und quasi mit dem letzten Angriff des SV Telfs begann das Drama. Die Heimischen starteten über links einen letzten Angriff, der SVA konnte nicht klären, der „Stangelpass“ kam in die Mitte, und plötzlich war der Ball im Tor. Ausgleich für den SV Telfs in der 93.Minute – vielleicht ein nicht ganz regulärer Treffer, denn Torfrau Barbieri könnte den Ball bereits in ihren Händen gehalten haben. Doch der Treffer zählte und somit kam es zum Showdown – die Entscheidung um den Aufstieg musste im Elfmeterschießen fallen. Dies war dann eine eindeutige Sache für den SV Telfs, der das Momentum des späten Ausgleichstreffers in dieses Penaltyschießen mitnahm. Während die Heimischen die ersten drei Elfmeter verwerteten, lagen bei den SVA-Damen die Nerven blank und alle drei Schützinnen vergaben – aus und vorbei. Während beim SV Telfs alle Dämme brachen, versank unsere Mannschaft im „Tal der Tränen“.
Wir gratulieren dem SV Telfs zum Aufstieg ins Halbfinale. Aber auch der SV Angerberg hat eine ansprechende Leistung gezeigt. Es war insgesamt von beiden Mannschaften ein sehr intensives, schnelles und kampfbetontes Spiel.

Von diesem Spiel und dessen Ausgang muss man sich nun erholen. Viel Zeit blieb allerdings nicht, denn bereits am Samstag wartete in der Meisterschaft das Auswärtsspiel gegen den FC Wacker Innsbruck 2. Das ist dann das vierte Spiel innerhalb von 9 Tagen. Ein Spielkalender, der zu hinterfragen ist.

Angerberg spielt mit:
Elena „Gigi“ Barbieri – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Acelya-Naomi Heider), Kati Pfandl – Antonia Rangetiner, Anna Sieberer, Marie Wiesinger (Ida Emberger), Mira Schnellrieder (Lisa Steinberger), Matthäa Schnellrieder – Lea Naus (Lea Egger), Julia Billa (Larissa Geiger)

Bericht: Thomas Schnellrieder

04/05/2026

SVA-Damen „surfen“ weiter auf der Erfolgswelle

SV Angerberg : FC Vomp 5 : 0 (1 : 0)

Schiedsrichter: Daniel Wöll
Zuseher: 200
Tore für Angerberg: Marie Wiesinger (16., 89.)
Julia Billa (66., 74.)
Mira Schnellrieder (77.)

Die Damen des SV Angerberg sind momentan nicht zu stoppen. Zwei Tage nach dem Aufstieg ins Cup-Viertelfinale (samt zeitintensiver Hin- und Rückreise ins Außerfern) wurde der FC Vomp klar besiegt. Und dies vor einer traumhaften Kulisse von ca. 200 Zusehern.
Viele Fans, die sich zuvor das Derby in der Gebietsliga Ost zwischen dem SV Angerberg und dem FC Bad Häring ansahen, blieben im Sportzentrum und unterstützen unsere Mädels. Sie mussten das Bleiben nicht bereuen, wurden mit 5 Treffern und zahlreichen schönen Spielzügen belohnt.
Von Beginn an übernahm der SVA das Kommando und in der 16.Minute war es Marie Wiesinger, die den Bann brach und die Heimischen mit einem schönen Weitschusstreffer in Führung brachte. Angerberg spielte weiter nach vorne, nur der zweite Treffer wollte einfach nicht gelingen. Da auch die Gäste kaum etwas Zählbares verbuchen konnten, blieb es beim 1 : 0 Pausenstand. Zu Beginn der 2.Halbzeit wurde gewechselt. Angeschlagen aus dem Spiel gingen Matthäa Schnellrieder und Larissa Geiger, neu ins Spiel kamen Eva Bindhammer und Lea Naus. Beide fügten sich sofort sehr gut ins Spiel des SVA ein. Allerdings musste man zunächst eine kleine Druckphase der Gäste abfangen, die natürlich versuchten, den Rückstand zu egalisieren. Doch der SVA stand defensiv „bombensicher“ und ließ nichts zu. Selbst kam man in Folge wieder besser ins Spiel und in der 66.Minute war es dann so weit. Julia Billa erzielte das mehr als verdiente 2 : 0. Und als dieselbe Spielerin in der 74. Minute auf 3 : 0 stellte, war das Spiel entschieden. Eine stark spielende Mira Schnellrieder erhöhte 3 Minuten später, in der 77. Minute, auf 4 : 0. Den Schlusspunkt setzte die Spielerin, die den Torreigen eröffnete, Marie Wiesinger erzielte mit einem Weitschuss den Endstand von 5 : 0. Dieser klare Erfolg wurde auch noch durch 2 Stangenschüsse und weiteren Tormöglichkeiten untermauert.

Gratulation unserer Mannschaft zum dritten Erfolg „en suite“. Das Trainerteam Tom Reinsberger und Max Angerer hat das Team sehr gut eingestellt.

Angerberg spielte mit folgendem Kader:
Elena „Gigi“ Barbieri im Tor – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Lea Egger), Kati Pfandl – Antonia Rangetiner, Anna Sieberer (Acelya-Naomi Heider), Marie Wiesinger, Mira Schnellrieder, Matthäa Schnellrieder (Eva Bindhammer) – Julia Billa (Lisa Steinberger), Larissa Geiger (Lea Naus)
nicht eingesetzt: Ida Emberger

Bereits morgen am Dienstag steht das nächste Pflichtspiel an (das dritte Spiel innerhalb von 4 Tagen!!!). Die Mannschaft spielt das Viertelfinale im Tiroler Frauen Fußball-Cup. Auswärts geht es gegen den SV Telfs. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Und am kommenden Samstag steht dann das Auswärtsspiel in Innsbruck gegen den FC Wacker auf dem Programm. Was sich der TFV dabei so denkt, sei dahingestellt.

Bericht: Thomas Schnellrieder

04/05/2026

SVA-Damen steigen souverän ins Cup-Viertelfinale auf

FC Lechaschau : SV Angerberg 1 : 4 (0 : 3)

Schiedsrichter: Bozkurt Nejmettin
Zuseher: 50
Tore für Angerberg: Julia Billa (4., 9., 17.)
Matthäa Schnellrieder (52.)

Die „Weltreise“ in das Außerfern hat sich ausgezahlt. Im Nachtragsspiel zum Cup-Achtelfinale (die anderen Mannschaften haben bereits das Viertelfinale absolviert!!!!!) setzten sich unsere Damen mit 1 : 4 klar durch.
Die Mannschaft nahm sich von Beginn an vor, den Gegner gar nicht in Spiel kommen zu lassen beziehungsweise gleich für klare Verhältnisse zu sorgen. Und dies gelang eindrucksvoll. Durch einen „lupenreinen Hattrick“ von Julia Billa lag man nach 17 Minuten bereits mit 0 : 3 in Front. So konnte man die erste Halbzeit beruhigt zu Ende spielen. Nach dem Seitenwechsel wurde munter gewechselt, so dass alle Wechselspielerinnen zum Einsatz kamen. In der 52.Minute erhöhte Matthäa Schnellrieder auf 0 : 4. Die Hausherrinnen konnten nur mehr „Ergebniskorrektur“ betreiben und verkürzten in der 60.Minute aus einem Strafstoß auf 1 : 4. Dies war aber auch schon „alles“, was vom FC Lechaschau kam, und so konnte der SVA die Partie kontrolliert zu Ende spielen.

Wir gratulieren unseren Damen zum Sieg und zum damit verbundenen Aufstieg ins Viertelfinale. Dieses muss unsere Mannschaft wieder „nachspielen“, und zwar am kommenden Dienstag. Zur „Primetime“ um 20 Uhr gastiert man auf der „Emat“ und spielt gegen den SV Telfs um den Einzug ins Halbfinale. Sollte man dieses erreichen, würde ein Heimspiel gegen den FC Stubai winken.

Angerberg spielte mit folgendem Kader:
Elena „Gigi“ Baribieri im Tor – Anna Osl, Kati Pfandl, Lea Naus – Antonia Rangetiner, Marie Wiesinger (Ida Emberger), Anna Sieberer (Elisabeth Thaler), Mira Schnellrieder, Matthäa Schnellrieder (Lisa Steinberger) – Lea Egger (Larissa Geiger), Julia Billa

Bericht: Thomas Schnellrieder

27/04/2026

Eindrucksvoller „Derbysieg“ für den SV Angerberg

SR Oberlangkampfen : SV Angerberg 0 : 9 (0 : 6)

Schiedsrichter: Mario Donofrio
Zuseher: 200
Tore für Angerberg: Kati Pfandl (11.)
Julia Billa (20., 61.)
Matthäa Schnellrieder (26.)
Antonia Rangetiner (32. EM, 77.)
Mira Schnellrieder (40.)
Anna Osl (42.)
Lea Egger (86.)

Eine Woche nach dem Sieg gegen den Tabellenführer gastierte man im Derby auswärts beim Tabellenschlusslicht SR Oberlangkampfen. Dass diese Spiele oftmals die schwierigsten sind, hat der Fußball schon öfter bewiesen. Doch die SVA-Damen wurden ihrer Favoritenrolle voll und ganz gerecht und landeten einen ungefährdeten „Kantersieg zu Null“.
Vor einer „Mega-Kulisse“, ca. 200 Fans ließen sich dieses Derby nicht entgehen, konnte die Heimmannschaft nur in den ersten zehn Minuten mit dem SVA mithalten. In dieser Zeit war das Spiel ausgeglichen, der SVA noch in der „Findungsphase“. Ab Minute 11 sollte sich das aber ändern. Freistoß für unsere Mannschaft, Kati Pfandl führte direkt aus und versenkte den Ball ins Kreuzeck. Das war die erhoffte frühe Führung, die der Mannschaft noch mehr Sicherheit verlieh. Als Julia Billa nach einem weiten Einwurf aus der Drehung in der 20. Minute zum 0 : 2 traf, war das bereits eine kleine Vorentscheidung. Die Hausherrinnen, die sich sicherlich viel vorgenommen hatten, waren von diesem Spielstand sichtlich geschockt. Der SVA ließ nicht locker und nützte die Verunsicherung des SR Olka eiskalt aus. Zunächst erzielte Matthäa Schnellrieder einen wunderschön herausgespielten Treffer zum 0 : 3. In Minute 32 waren die Nerven von Kapitänin Antonia Rangetiner gefragt, Strafstoß, und mit etwas „Dusel“ stand es 0 : 4. Vor dem Seitenwechsel erzielte Mira Schnellrieder einen ebenfalls herrlich herausgespielten Treffer zum 0 : 5, ehe Anna Osl mit einem sehenswerten Freistoßtor den 0 : 6 Pausenstand herstellte.

Gespannt war man auf die 2.Halbzeit, wie es die beiden Mannschaften anlegen würden. Der SR Olka kam weiterhin nicht ins Spiel, der SV Angerberg hatte alles im Griff und konnte seinen Wechselspielerinnen Einsatzminuten gönnen - es war bemerkenswert, welche „Qualität“ eingetauscht wurde. Man spielte weiterhin mit Tempo nach vorne, kreierte zahlreiche Möglichkeiten, doch zunächst sollte kein weiterer Treffer fallen. Dies lag einerseits am fehlenden Glück bzw. auch an der guten Torhüterinnenleistung von Nadja Bichler im Tor des SR Olka. In der 61.Minute war des dann aber so weit. Julia Billa mit ihrem zweiten Treffer erhöhte auf 0 : 7. Der SVA kombinierte gefällig weiter und in der 77.Minute war es die umtriebige Kapitänin Antonia Rangetiner, die ebenfalls mit ihrem zweiten Treffer auf 0 : 8 stellte. Das war aber noch nicht der Schlusspunkt. Diesen setzte die eingewechselte Lea Egger, die nach einigen vergebenen Tormöglichkeiten, doch noch „ihren“ Treffer zum 0 : 9 Endstand erzielte.
Auch „Jungspund“ Eva Bindhammer, die auf der linken Seite „wirbelte“, kam zu Chancen, hatte aber im Abschluss kein Glück. Ebenso Marie Wiesinger, die im Mittelfeld mit ihren Dribblings immer wieder für Staunen unter den Zusehern sorgte, aber im Abschluss kein „Fortune“ hatte. Acelya-Naomi Heider, Lisa Steinberger und Lea Luxner, standen ebenfalls am Platz und machten auf ihren Positionen sehr gute Figur. Nach 90 Minuten stand ein ungefährdeter und in dieser Höhe auch verdienter Sieg des SV Angerberg zu Buche.
Torfrau Elena „Gigi“ Barbieri hatte einen geruhsamen Abend, die Abwehr mit Anna Osl, Vanessa Lettenbichler und Kati Pfandl stand sehr sicher und ließ kaum etwas zu, das Mittelfeld mit Antonia Rangetiner, Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Mira und Matthäa Schnellrieder kombinierte zum Teil sehenswert und der Sturm mit Julia Billa und Larissa Geiger war stehts brandgefährlich.

Gratulation unseren „Mädels“ zu diesem Derbysieg und vor allem zur Art und Weise, wie dieser herausgespielt wurde. Beeindruckend auch die „Breite“ bei den Torschützinnen. 7 verschiedene Spielerinnen trugen sich in die Liste ein. Ein weiterer Beweis großer Qualität. Glückwunsch auch an das Trainerteam, das ausgezeichnete Arbeit leistet.

Angerberg spielte mit:
Elena „Gigi“ Barbieri – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Lisa Steinberger), Kati Pfandl (Lea Luxner) – Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Antonia Rangetiner, Mira Schnellrieder (Acelya-Naomi Heider), Matthäa Schnellrieder (Lea Egger) – Larissa Geiger (Eva Bindhammer), Julia Billa

Am kommenden Wochenende steht für unsere Mannschaft eine „Doppelveranstaltung“ am Plan. Zunächst geht die Reise am „Tag der Arbeit“, Freitag 1.Mai, ins Außerfern nach Lechaschau. Dort spielt man das Achtelfinale im Tiroler Fußballcup. Und am Sonntag den 3.Mai steht das Heimspiel gegen den FC Vomp an. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr. Die Mädels freuen sich bei diesem Spiel auf eine „Traumkulisse“ – im Vorspiel der Männer kommt es zum Derby zwischen dem SV Angerberg und Tabellenführer FC Bad Häring.

Vielen Dank für deinen Ausführlichen Bericht: Thomas Schnellrieder!

20/04/2026

In Unterzahl zur „Überraschung“ der Runde

SV Angerberg : SPG Alpbachtal 6 : 5 (4 : 2)

Schiedsrichter: Cihan Islak
Zuseher: 100
Tore für Angerberg:
Anna Osl (23.)
Julia Billa (24., 40.)
Judith Bacher (44., 55.)
Antonia Rangetiner (84., EM)

Ergebnistechnisch können die Frauen mit der Männer Champions League durchaus mithalten, ja sogar noch überbieten. Was ist da schon ein 4 : 3 Sieg von Bayern München gegen Real Madrid? Spaß beiseite, aber was uns die Frauen beider Teams an diesem Freitagabend gezeigt haben, war für Amateurfußball schon sehr „vorzeigereif“. Sehr hohes Tempo, rassige Zweikämpfe, zahlreiche Torraumszenen und 11 Treffer – Werbung für den Frauen-Fußballsport.

Die Kurzversion dieses Spieles würde sich folgendermaßen lesen: Angerberg zieht mit hoher Qualität auf 4 : 1 davon, die SPG Alpbachtal gleicht mit hoher Qualität zum 5 : 5 aus, der SV Angerberg – in Unterzahl - schickt mit dem 6 : 5 den Tabellenführer in das „Tal der Tränen“.

Hiobsbotschaft vor dem Spiel bei den SVA-Damen – Torfrau Elena „Gigi“ Barbieri meldet sich krankheitsbedingt ab. So musste Feldspielerin Lea Naus den „Kasten“ hüten. Und dies machte sie hervorragend. Darüber hinaus konnte der SVA in Bestbesetzung spielen, auch die JJ-Mother-Offensive stand am Platz. Von Beginn an entwickelte sich ein hochstehendes, temporeiches und zweikampfintensives Spiel. Angerberg kam in dieser Phase des Spieles zu den besseren Tormöglichkeiten. In Minute 23 war es dann so weit. Anna Osl „zirkelte“ einen Freistoß in den Strafraum, der dann plötzlich in den Maschen zappelte. Das vielumjubelte 1 : 0. Dem nicht genug gelang dem SVA ein Doppelschlag. Eine Minute später erzielte Julia Billa nach schöner Kombination das 2 : 0. Doch der Tabellenführer zeigte sich davon unbeeindruckt und erzielte nach einem schön gespielten Angriff den 2 : 1 Anschlusstreffer. Beide Teams suchten weiterhin das Glück in der Offensive und dieses stellte sich in der 40.Minute wieder für den SVA ein. Einen herrlichen Spielzug vollendete Judith Bacher zum 3 : 1. Und 3 Minuten später erhöhte dieselbe Spielerin sogar auf 4 :1. Man glaubte schon mit diesem Ergebnis in die Pause zu gehen, als die Gäste im Anschluss an einem Eckball noch auf 4 : 2 verkürzen konnten. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten getauscht. Die Gäste kamen in Halbzeit 2 früher in Fahrt als die Heimmannschaft. Binnen zweier Minuten wurden von beiden Mannschaften 3 weitere Treffer erzielt. Zunächst verkürzte die SPG Brixlegg mit einem schönen Kopfballtreffer nach einem Eckball auf 4 : 3. Judith Bacher stellte eine Minute später aus einem Konter den 2-Tore Vorsprung wieder her, ehe die Gäste mit Treffer Nummer 4 zum 5 : 4 verkürzten. Dann die 60.Minute – die Gäste griffen an, die Stürmerin der SPG wurde von Torfrau Lea Naus „von den Beinen“ geholt. Klares Foul, Strafstoß geht voll in Ordnung, aber die rote Karte nach minutenlanger Unklarheit war dann doch ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Den „Elfer“ verwertete die SPG zum 5 : 5 Ausgleich. Anstelle der ausgeschlossenen Lea Naus streifte sich Kathi Pfandl das Torfrautrikot über und hütete das SVA-Gehäuse. Wie wird der SVA nun reagieren? Irgendwie wurden bei den Spielerinnen zusätzliche Reserven geweckt. Es wurde noch mehr gekämpft und interessanterweise konnte die SPG Alpbachtal ihre numerische Überlegenheit in nichts Zählbares umsetzen. Der SVA hielt das Spiel offen und Kathi Pfandl im Tor zeigte, dass sie den Ball nicht nur mit den Füßen, sondern auch mit den Händen sehr gut im Griff hat. Der SVA stellte sich nicht nur hinten hinein, sondern versuchte auch immer wieder in der Offensive, trotz einer Frau weniger, Akzente zu setzen. Und dies wurde in der 84.Minute belohnt. Julia Billa spielte sich frei, ihr Schuss wurde von der gegnerischen Abwehrspielerin im Strafraum mit der Hand abgewehrt. Strafstoß für den SVA. Die Kapitänin persönlich, Antonia Rangetiner, übernahm die Verantwortung, aktivierte ihre Nerven aus Stahl, schickte die Torfrau in die falsche Ecke und schob zum vielumjubelten 6 : 5 Führungstreffer ein. Mit Nachspielzeit waren noch 10 Minuten zu spielen. Die Gäste versuchten den neuerlichen Ausgleich zu erzielen. Es wurde auch nochmals brenzlig, doch Torfau Kathi Pfandl hielt ihren Kasten rein. So überstand man diese Phase und siegte schlussendlich mit 6 : 5. Man kann sich vorstellen, wie groß der Jubel unserer Spielerinnen ausfiel.

Ein riesengroßes Lob an unsere gesamte Mannschaft für dieses tolle Spiel. Auch die Einwechselspielerinnen, für die es gar nicht leicht war in dieses Spiel zu finden, überzeugten voll und ganz. Lisa Steinberger, Lea Egger und unsere beiden Nachwuchstalente Eva Bindhammer und Larissa Geiger konnte ihr Können unter Beweis stellen.
Wir gratulieren auch dem Trainerteam – Tom Reinsberger und Max Angerer, die das Team hervorragend eingestellt haben.

Kleine, persönlich Anmerkung: Leider konnte die Schiedsrichterleistung mit dem Niveau des Spieles nicht mithalten. Zahlreiche, für Zuseher und Spielerinnen unverständliche Entscheidungen, riefen Kopfschütteln hervor.

Angerberg spielte mit folgendem Kader:
Lea Naus (Tor) – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler, Kathi Pfandl, Antonia Rangetiner – Marie Wiesinger, Anna Sieberer, Mira Schnellrieder (Eva Bindhammer), Matthäa Schnellrieder (Lisa Steinberger), Julia Billa (Larissa Geiger) – Judith Bacher (Lea Egger)
Nicht eingesetzt: Melissa Horngacher

Das nächste Spiel unserer Damen lässt nicht lange auf sich warten. Das Derby steht an – am kommenden Freitagabend spielt man im Erlenaustadion in Oberlangkampfen. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Die Mannschaft würde sich freuen, wenn sie von zahlreichen Fans begleitet würde.

Am Freitag 1.Mai wird das Cup-Spiel gegen Lechaschau nachgetragen. Und am Sonntag darauf, dem 3.Mai, steigt das nächste Heimspiel – um 17.30 Uhr gegen den FC Vomp.

Bericht: Thomas Schnellrieder

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