Rostocker Rote Runde
Eine Welt in Frieden, ohne Armut in einer intakten Natur nicht für wenige, sondern für alle ist unser Ziel!
19/08/2026
An unserer gestrigen Thälmann-Ehrung nahmen knapp 30 Personen teil, vertreten waren u. a. die Rote Jugend, ISOR, die MLPD und deren Jugendverband REBELL. Der Sprecher der MLPD plädierte nach einer kurzen Würdigung des Wirkens Thälmanns in erster Linie für ein Verbot der AfD, woraufhin der Vertreter des REBELL darauf hinwies, dass antifaschistischer Widerstand sich nicht in der Auseinandersetzung mit der AfD und deren Wahlerfolgen erschöpfen dürfe, vielmehr müsse, um Faschismus und Krieg bekämpfen zu können, die Grundtendenz des Imperialismus in seiner Gesamtheit in den Blick genommen werden. Im Redebeitrag der RRR wurde - anlässlich des 70. Jahrestages des KPD-Verbots am 17. August 1956 - erläutert, in welchem Ausmaß die in der Illegalisierung der KPD - der Partei des ermordeten Thälmann - mündende Kommunistenverfolgung insbesondere in den Jahren 1951-56 dazu beitrug, die BRD (an der Seite des US-Imperialismus) als einen (im Vergleich auch zu den bürgerlichen Demokratien des Westens) besonders reaktionären Staat zu konsolidieren (Renazifizierung - bei gleichzeitiger "antitotalitärer" Symbolpolitik [SRP-Verbot], Remilitarisierung, Verfolgung jedweden Eintretens für ein freundschaftliches Verhältnis zur UdSSR und der DDR als "staatsgefährdende" Haltung, FDJ-Verbot, Versuch, die VVN zu illegalisieren ...). Der imperialistische deutsche Staat, seit dem Überfall auf Jugoslawien 1999 wieder angriffskriegsfähig, handele seit der "Zeitenwende" auch nach innen zusehends aggressiv, zurückgreifend auf das Instrumentarium des in den 1950er Jahren gegen die KPD, gleichwohl aktiv unterstützt auch durch eine 'staatstragende' Pseudo-Linke, die sich im Kampf gegen 'Extremisten' von niemandem übertreffen lasse. Programmatischer Kernbestand antifaschistischer Bündnispolitik (nicht zuletzt im Schulterschluss mit den Gewerkschaften) müsse die kompromisslose Verteidigung bürgerlich-demokratischer Freiheiten bleiben, die die deutsche Monopolbourgoisie - deren Interessen mit unseren prinzipiell unvereinbar sei - gern noch weiter ausgehöhlt, wenn nicht gänzlich beseitigt sähe.
06/08/2026
Ihre Freiheit ist nicht unsere
Aus Anlass des 82. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns rufen wir zum überparteilichen antifaschistischen Gedenken an diesen herausragenden deutschen Kommunisten und Gewerkschafter auf am Dienstag, 18. August 2026, um 18 Uhr vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal in Rostock-Reutershagen. Uns verbindet das Vermächtnis Ernst Thälmanns: Der Kampf um demokratische und soziale Rechte der Werktätigen richtet sich auch heute gegen jene, in deren Interesse Kriege vorbereitet werden. Im August diesen Jahres jährt sich zum 70. Mal das (zweite) Verbot der Partei Thälmanns, der KPD, in der BRD. Das rapide Fortschreiten des reaktionären Staatsumbaus in der heutigen Bundesrepublik – einhergehend mit staatlich gefördertem Geschichtsrevisionismus und Völkerhass – zehrt von dieser im westdeutschen Teilstaat von Beginn an angelegten antidemokratischen Tradition, die sich bereits seit Mitte der 1950er Jahre mit der Remilitarisierung Westdeutschlands verband. Wir versagen uns dieser Tradition, die mit unserer antifaschistischen Tradition völlig unvereinbar ist. Daher sagen wir Nein zu allen Vorstößen, Deutschland ‚kriegstüchtig‘ zu machen und die deutsche Gesellschaft zu militarisieren, und solidarisieren uns insbesondere mit dem Protest der Jugend gegen die Bestrebungen der Bundesregierung, die Wehrpflicht wiederaufleben zu lassen.
24/07/2026
In memoriam Vadim Papura (* 24. Juli 1996; † 2. Mai 2014)
22/06/2026
Gedenken des 85. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941
19/05/2026
Die RRR unterstützt den Aufruf der DGB-Gewerkschaften zur Demonstration vor dem Kröpeliner Tor am 27. Mai 2026.
17/04/2026
Gestern nahmen rund 35 Personen - unter ihnen der einstige Rostocker Oberbürgermeister Henning Schleiff - an der Ehrung Ernst Thälmanns aus Anlass dessen 140. Geburtstages in Reutershagen teil. Neben der Rostocker Roten Runde gestalteten die Rote Jugend Rostock, das Rostocker Friedensbündnis (mit Cornelia Mannewitz) und die MLPD durch Redebeiträge unsere Gedenkveranstaltung mit.
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