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Philosophie mit Erdung

G.F. Händel, Messias: Halleluja 04/06/2026

Hallaluja! Du erlebst einen weiteren Tag. Du bist am Leben. Sei es auch wirklich! Ein neuer Sonnenaufgang. Was machst du aus dieser neuen Chance, die dir Gott geschenkt hat?

Verplempere nicht auch noch diesen Tag. Die größte Illusion von Menschen ist der Glaube, wir hätten Zeit. Deshalb schieben wir auf, was uns glücklich machen würde, um stattdessen auf Bildschirme zu schauen statt in die Gesichter echter Menschen. Wir hören die Vertonungen von Videos, statt dem traumhaften Konzert der Singvögel zu lauschen. Wir diskutieren mit Idioten oder reden mit KI, statt mit denen zu sprechen, die uns guttun.

Husch, husch, weg vom Handy! Hast du einen Wunsch, ein tiefes Bedürfnis, vielleicht sogar einen Traum? Dann leg das Ding weg, setz dich in Bewegung und hol dir, was dir echte Freude macht!

G.F. Händel, Messias: Halleluja Georg Friedrich Händel, Messias: HallelujaExtra-Chor des Staats...

04/06/2026

1. Träumen: Lass die Fantasie schweifen. Male dir in den buntesten Farben aus, wie es sein wird, erreicht zu haben, was du dir wünschst. Rieche, berühre, fühle, schmecke, erlebe in deinem Inneren das, wonach du dich sehnst.

2. Losgehen: Geh in kleinen Schritten, aber geh los. Mach den ersten Schritt – nicht irgendwann, sondern jetzt sofort! Vom bloßen Denken und Träumen kommt nichts. Man muss es auch tun.

3. Mut: Tun erfordert Mut. Deine Ängste, Zweifel und Selbstzweifel werden sich melden. Hör sie an, frage aber auch, woher sie stammen. Oft sind es Stimmen, die uns eingepflanzt wurden: von der Gesellschaft, von der Mehrheit, von Eltern oder Lehrern. Du bist nicht sie.

4. Instinkt: Folge deinem Instinkt. Es gibt immer einen Weg. Oft stehen Türen weit offen, doch wir sehen sie nicht, weil wir uns in Ängste und Zweifel verheddern, in ein „Aber was, wenn es scheitert?“ Setze dem bewusst ein „Was, wenn es gelingt?“ entgegen.

5. Abenteuerlust: Nimm nicht alles so ernst. Auf deinen Traum zuzugehen, ist eine spannende Reise, das Salz in der Suppe deines Lebens. Wenn nicht alles sofort gelingt, trägt auch das dazu bei. Sonst wäre es ja langweilig.

6. Dankbarkeit: Fühle tief in deinem Herzen Dankbarkeit dafür, dass du einen so schönen Traum in dir hast. Viele leben im Alltag nur vor sich hin, arbeiten ihre Pflichten ab, aber du hast eine Vision und ein schönes Ziel vor Augen. Das ist ein Geschenk. Würdige es!

7. Vorfreude: Vorfreude ist eine Form der inneren Überzeugung, dass du deine Wünsche verwirklichen kannst. Finde dieses Gefühl in deinem Inneren und genieße es. Es verstärkt den Glauben an dich selbst – dass du dir zutraust, das Leben deiner Träume zu erschaffen und den Weg dahin zu gehen.

8. Freude: Auch in herausfordernden Momenten erinnere dich bewusst daran, dass du dich freuen darfst, auf dem Weg zu deinem Traum zu sein. Auch und gerade die schwierigen Schritte, die dich Überwindung kosten, bringen dich dorthin. Oft sind sie sogar die, die dich am meisten voranbringen.

9. Selbstfürsorge: Wenn dein Körper eine Pause braucht, gib sie ihm. Mach dir keinen Druck. Achte aber darauf, dass du nicht vor jedem kleinen Widerstand in dir zurückweichst. Oft steckt dahinter nur die heimliche Angst vor Verwirklichung deines Traums. Dann neigen wir dazu, tausend Ausreden zu finden, warum wir „nicht können“.

10. Herz: Spüre in dein Herz hinein, wenn du gerade zweifelst. Weitet es sich, wenn du an dein Ziel denkst, oder zieht es sich zusammen? Das Herz ist dein Kompass. Es weiß, was für dich ist und was nicht.

11. Dranbleiben: Der Weg zu deinem Ziel ist keine sechsspurige Autobahn. Es kann sein, dass du zwischendurch einen Schritt zurück tun musst, um deine Basis zu festigen. Behalte dein Ziel im Auge und greife es wieder auf, sobald das erledigt ist.

12. Feiern: Schau immer wieder, was du schon alles geschafft hast, feiere dich und feiere dein Ziel.

13. Liebe: Tu, was du liebst, und liebe, was du tust. Das ist dein bester Wegweiser, vom Traum bis zur Realisierung.

03/06/2026

Ein gutes Herz zu haben, ist von allem Äußeren wie Status, Erfolg, Applaus, Schönheit, Alter, Besitz, Geld, Bildung, Hautfarbe, Geschlecht, kultureller Zugehörigkeit und Beruf völlig unabhängig. Nichts von alldem kann einem guten Herzen Konkurrenz machen oder Herzlosigkeit wettmachen.

Ein gutes Herz bedeutet nicht, alles zu verstehen oder mit sich machen zu lassen. Auch das hat nichts damit zu tun. Ein gutes Herz ist einfach spürbar und präsent. Und es ist anziehend. Es schenkt Frieden und Freiheit. Es erlaubt Weite, schafft Vertrauen und gibt ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, nicht nur anderen gegenüber, sondern auch in dir selbst. Ein gutes Herz schenkt dir und anderen Ruhe und Heimat.

Ein gutes Herz in einer Menschenbrust ist das Wertvollste, was es gibt.

(Fotocredits: Tim Reckmann)

24/05/2026

Warum gibt es so viel Böses? Die Antwort: Es ist evolutionär so angelegt. Daher wird es immer so bleiben, und dem müssen wir Gesicht schauen, auch wenn es uns nicht gefällt.

Was das genau mit Evolution zu tun hat, darauf gehe ich weiter unten ein. Zuerst aber, was das für mich und uns alle bedeutet:

Ich übernehme NICHT dafür die Verantwortung, was andere tun und wieder anderen alles damit anzutun bereit sind!

Wie meine ich das?

Es wird ja so oft geglaubt und gepredigt, wir müssten nur uns selbst ändern und schlechte alte Prägungen überwinden, und dann sei alles anders. Wir hätten immer nur aus einer falschen inneren Verdrahtung heraus bloß die falschen Leute gewählt und keinen Sensor für die vielen "richtigen" gehabt, egal in welchem Lebensbereich.

Bu****it!

Es ist eine Falle und ein vermeintlicher Trost, das zu glauben, weil man sich dadurch einredet, es doch in der Hand zu haben, was andere tun oder unterlassen. Wenn man sich sagt, man sei ja selbst daran schuld und es liege nur an einer falschen Wahl aus einer falschen Prägung heraus, ist das eine Verleugnung der Realität. Jeder Mensch entscheidet in jedem Moment, was er tut. Und wozu er bereit ist und wie weit er dabei zu gehen bereit ist, zeigt, wer er ist (oder sie).

Wenn wir uns sagen, es sei unser Fehler gewesen, dass wir so behandelt wurden oder werden, sagen wir uns damit, dass wir den Fehler korrigieren können. Das ist die Falle und die Selbsttröstung durch diese Falle. Es ist eine Illusion zum Trost. Es ist wieder nur das Entschuldigen dessen, was andere tun, und die Übernahme der Verantwortung dafür - statt sich selbst ernst zu nehmen und zu respektieren. Es ist das Einreden, dass wir schuld sind an dem, was uns durch andere widerfährt, und dafür verantwortlich - nicht sie selbst.

Wie Menschen sind und sich demaskieren, zeigt sich überall, nicht nur in unserem Leben. Am besten sieht man es in der Anonymität der digitalen Welt, wo man oft aus dem Staunen nicht herauskommt, wie brutal und daneben viele in Wahrheit sind. Und das hat dann nichts mit uns zu tun. Zu glauben, man müsse und könne das ändern, nur indem man sich selbst deren Verantwortung aufbürdet, sich und anderen damit vorzumachen, man habe es somit in der Hand, ist die nächste Form der Verleugnung und Selbstverleugnung nach allen Formen, die wir uns schon angetan haben.

Wenn du am Boden bist und erlebst, wie die allermeisten gerade da noch hintreten, weil es da am leichtesten geht und sie sich dann besonders überlegen fühlen können, siehst du, wie die meisten Leute ticken. Es ist allein ihre Entscheidung, das eigene Überlegenheitsgefühl sogar über die auch nur geringste Menschlichkeit zu stellen.

Es ist die harte Realität, und indem wir uns sagen, wir müssten nur unsere Prägung überwinden, dann werde unsere und DIE Realität anders oder besser, ist nicht nur eine falsche Hoffnung, die zerplatzen wird wie alle davor, sondern eine Selbstverblendung, die wieder nur einseitige Anstrengung kostet, die nichts ändert.

Der Großteil der Menschen ist nicht empathisch, sondern nur auf den eigenen Vorteil bedacht, ohne Rücksicht auf Verluste beim anderen, und das ist evolutionär so angelegt. Und dem müssen wir uns stellen und das endlich anerkennen, statt immer wieder zu glauben, es liege an uns.

Wir sind die Anomalie im evolutionären System, die Mehrheit ist die Regel. Und diese Regel setzt auf brutalen Egoismus. Alles, was das nicht sehen will in seiner vollen Härte und Beständigkeit, ist ein Verirren in falschen Annahmen, damit es nicht so wehtut.

Jetzt zum evolutionären Hintergrund:

Wenn ein Gnu in einer Gnuherde verletzlich ist und der Löwe kommt, stellen sich die anderen nicht vor es, sondern sie opfern es und rennen weg. So trifft es nicht sie selbst. Und in den allermeisten Herden ist ein geschwächtes Tier genau dasjenige, auf das alle hinpecken, es regelrecht mobben und dabei keinen Grenzen kennen.

Der Mensch ist ein Tier mit der Fähigkeit, abstrakt zu denken, so wie ein Chamäleon ein Tier mit der Fähigkeit ist, die Farbe zu wechseln, und die Fledermaus ein Tier, das Radarwellen aussenden kann. Wir sind nicht anders als andere Tiere. Auch wir entstammen der Evolution und funktionieren nach ihren brutalen Gesetzen.

Bist du vonnutzen oder evolutionär obenauf, ein sogenanntes Alphatier, ist alles gut. Bist du es nicht oder nicht mehr, bricht alles in sich zusammen und du erlebst deine blauen Wunder. Dann wirst du aussortiert und geopfert, und dabei kennt deine bisherige Herde keine Grenze und der Fressfeind sowieso nicht. Dann stehst du alleine da.

Der Egoistischste und Rücksichtsloseste steigt auf und gewinnt, ob in Familien, Freundeskreisen, Liebesbeziehungen oder im Business.

In Wahrheit entsprechen der Narzisst und der Psychopath ob ihrer rücksichtslosen Egomamie den Naturgesetzen am besten. Alles andere, wir, sind Mutationen, Abweichungen, und wir haben daher nicht den Erfolg, den sie letztlich immer wieder haben. Daher gewinnen sie meistens, und wir verlieren. Ist so und ist vorprogrammiert, auch wenn es uns nicht passt. Dem wollen wir nicht ins Gesicht schauen und finden tausend Erklärungen, die uns allesamt nicht weiterbringen, nur tiefer in die Illusion von der Menschheit und Menschlichkeit führen.

Evolutionäre Programming ist tausendmal stärker als Charakter. Charakter ist, evolutionär gesehen, ein Luxus. Wenn es darauf ankommt, fällt er zuerst. So einfach ist das und so real. Das, was wir als böse erleben, folgt nur diesen furchtbar brutalen inneren Programmierungen durch ebenso brutale Jahrtausende alte Gesetzmäßigkeiten.

Daher wird das nie aufhören oder auch nur weniger werden. Wir können es nur maskieren und bunt anstreichen, solange es leicht geht und sich Teile der Menschheit den Luxus von Charakter leisten können. Bei der geringsten Bedrohung aber zerfällt diese Maske in der Sekunde zu Staub.

Du hast nur eine einzige Wahl: entweder auch so zu werden und deine Mitmenschen zu bescheißen oder nicht so zu werden und zu akzeptieren, dass es so läuft, wie es läuft, auch wenn es deine Lebensphilosophie schmerzt. Akzeptierst du es nicht, tust du dir nur weiter selbst damit weh.

Wissen ist Macht. Akzeptanz dessen, was du nicht beeinflussen kannst, auch. Wenn du evolutionäre Mechanismen siehst, die am Wirken sind, musst du dich nicht mehr aufregen oder verbiegen, denn du machst dich damit nur selbst fertig und kannst dich umso weniger davor schützen.

Wir müssen aufhören, die Menschheit als entwickelte Spezies anzusehen. Im Grunde ist das nur eine Arroganz, die uns als Spezies nicht zusteht.

Meine Botschaft und Quintessenz ist nicht: "Gib auf! Du hast sowieso keine Chance." Die Botschaft ist: "Kenne deinen Feind." Nur wenn du nicht verleugnest, was Sache ist, hast du eine Chance, für dich selbst zu gewinnen. Nicht gegen ihn, sondern trotz seiner.

(Bildquelle: wildundhund.de)

15/02/2026

Das macht das Leben gerade mit uns allen. Wie die grandiose Nina singt: "Willst du nicht hören, dann sag ich's dir lauter, immer lauter, immer lauter, bis du's kapierst." Vorher gibt es kein Entrinnen und Wegschieben mehr. Nina war schon immer eine Visionärin und ihrer Zeit voraus.

19/10/2025
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