LEAK Berlin

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Bemerkungen

Wir brauchen dringend eine demokratische Debatte über die langen geplanten Kita-Schließungen. Es gibt bisher einige Diskussionen über Schulen, aber auch Kitas sind Bildungseinrichtungen. Gerade hier werden wichtige Fundamente festgegossen:

Kinder brauchen eine Lobby! Elternvertreter*innen aus allen Bezirken.

Landeselternausschuss der Kindertagesstätten Berlin Wir sind das gesetzliche Gremium für alle Belange rund um die Berliner Kitas – egal ob Eigenbetriebe des Landes Berlin, freie Träger, kirchliche Einrichtung oder Elterninitiative: Der LEAK vertritt Euch und die BEAK auf der Landesebene. Eltern und Elternvertreter, Politikerinnen und Verbände werden von uns über die Arbeit des LEAK und unsere Positionen zu anstehenden Themen informiert. Diskutiert mit!

[05/08/20]   Stellungnahme des LEAK zur Kita-Notbetreuung (07.05.2020)

Als Vertreter*innen der Berliner Kita-Eltern setzen wir uns dafür ein, dass auch im Rahmen der Corona-Schutz- und Lockerungsmaßnahmen Kinder und ihre Familien die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen zusteht. Wir setzen uns dafür ein, dass die Verwaltung in Zusammenarbeit mit Bildungsakteuren und Eltern kreative Lösungen sucht und umsetzt, um die Rechte der Kinder auf Bildung und Gesundheit im Rahmen der während der Corona-Pandemie gegebenen Möglichkeiten zu gewährleisten.

Die Perspektive der Kinder kommt in der Diskussion um Corona regelmäßig zu kurz. Die Kontaktbeschränkungen treffen sie hart, ihnen fehlt das Spielen und Lernen in der Gruppe. Kinder haben Rechte auf Gesundheit und auf Bildung. Kleine Kinder sind daher in der momentanen Situation besonders herausgefordert und in den Blick zu nehmen. Die schrittweise Öffnung von Kindertagesstätten sollte sich primär an dem Bedarf der Kinder orientieren. Die Unterbrechungszeiten der Betreuung gerade für junge Kinder sollen so kurz wie möglich gehalten werden.

Seitdem die Bundesregierung in Absprache mit den MinisterpräsidentInnen zum 20. April 2020 erste Lockerungen der sogenannten Corona-Maßnahmen beschlossen hat, wächst der öffentliche und politische Druck auf den Bereich der Kindertagesbetreuung, für den ebenfalls Lockerungen eingefordert werden. In diesem Sinne wurden am 21. April 2020 Änderungen auch für den Bereich der Kindertagesbetreuung in Berlin beschlossen. Die neuen Regeln eröffnen nunmehr die Möglichkeit einer schrittweisen Erweiterung des Betreuungsbetriebs in der Kindertagesbetreuung unter den Bedingungen der Notbetreuung. Vorrangig für die Inanspruchnahme dieses eingeschränkten Angebots bleibt weiterhin, dass die häusliche Betreuung des Kindes durch die Eltern oder durch eine dritte Person nicht sichergestellt werden kann.

Empfehlungen zu Hygieneregelungen und Schutzmaßnahmen legen die Reduzierung von Kontakten zum Schutz des Personals und der weitgehenden Vermeidung von Schmierinfektion für alle Betriebe, Einrichtungen und Angebote nahe. Dies soll insbesondere durch einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen und ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime hergestellt werden. Allen Beteiligten in der Kindertagesbetreuung dürfte allerdings klar sein, dass Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt kaum Abstandsregelungen einhalten werden bzw. pflegende Tätigkeiten dieses auch nicht zulassen. Hinweise, welche alternativen Schutzmaßnahmen je nach pädagogischer Situation sinnvoll zu ergreifen sind, fehlen bisher.

Oberstes Ziel aller Maßnahmen bisher war die Verhinderung von Infektionen: Dies stand immer im Vordergrund. Mit der Änderung der Ein-Eltern-Regelung und dem Zugang für Alleinerziehende wird sich die Notbetreuung erheblich ausweiten. Damit werden einige Kitas unter Einhaltung der Empfehlungen zu kleinen Gruppen, feste/r BezugserzieherIn, Verteilung über die Räume und keine Durchmischung der Gemeinschaften auch jetzt schon an die Grenzen des machbaren und fachlich verantwortbaren kommen. Wir appellieren an die Solidarität unter Eltern, ihre Kinder nach Möglichkeit nur eingeschränkte Stunden zur Kita-Notbetreuung zu bringen, damit möglichst viele Familien in den Kita-Notbetrieb integriert werden können.

Der LEAK fordert deshalb:

Perspektive der Kinder und Eltern einbinden

Wir fordern, dass Elternvertretungen in der Kita, auf Bezirks- und Landesebene an Beratungen und Gesprächen teilnehmen können und aktiv eingebunden werden.

Ergänzende Angebote zur Förderung, Betreuung und Bildung

Der Senat und die Senatsverwaltung für Jugend sollten Familien mehrere Optionen zur Kinderbetreuung und Bildung anbieten. Dabei gilt, dass die Notbetreuung in der Kita nur eine Option unter mehreren sein sollte. Dem Senat von Berlin wird dringend empfohlen neben der Kindertagesbetreuung und der ergänzenden Förderung und Betreuung an Schulen Entlastungsmöglichkeiten für alle Familien und zuvorderst für Familien in Not zu schaffen und dieses auch zu gestatten. Mit Unterstützung von Familienzentren, Nachbarschaftshäusern, Kirchengemeinden, Kinder- und Jugendfreizeitzentren, z.B. durch begleitete Spiel- und Sportangebote auf den öffentlichen Spiel- und Sportplätzen, Spielkreise, feste Spielgruppen in der Nachbarschaft, Lese- und Puppenspielnachmittage usw. können Familien entlastet werden und Kinder wieder soziale Kontakten mit anderen pflegen- in möglichst konstanten Kleingruppen.

Entschädigung bei Kinderbetreuung; Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie möge in ihrer Funktion als Familienministerium über die Möglichkeiten des Bundes auf Lohnfortzahlung für Eltern, die ihr Kind zu Hause betreuen und deshalb auf Einkommen verzichten müssen, aktiv und breit informieren und die Antragstellung unterstützen. Eine Verlängerung des Zeitraums über die bisher angekündigten sechs Wochen ist notwendig. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören neben dem wichtigen Unterstützungssystem Kita auch die Arbeitgeber als Partner. Es gibt gute Beispiele von Unternehmen, die durch bessere Konzepte für Homeoffice und Arbeitsorganisation dazu beitragen, dass sich Eltern zumindest organisieren können und Druck in den Familien verringert wird. Wir rufen alle Berliner Arbeitgeber auf, kreative Lösungen zu finden, um die Arbeitsbelastungen für Eltern zu verringern und sie und ihre Kinder in der aktuellen Situation zu unterstützen.

Angebote für Kinder und Familien, die zur Risikogruppe gehören
Eltern, die weder am Notbetreuungsbetrieb noch an einem geplanten eingeschränkten Regelbetrieb teilnehmen können, da sie oder ihre Kinder zur sogenannten Risikogruppe gehören, benötigen arbeitsrechtliche Sicherheit, finanzielle Unterstützung und getrennte Betreuungsangebote, die sich an ihren Bedarfen orientieren.

Orientierungsrahmen für Arbeits- und Gesundheitsschutz, sowie bessere Arbeitsbedingungen für pädagogisches Personal

Die Senatsverwaltung für Jugend wird dringend gebeten einen Orientierungsrahmen für alle Träger der Kindertagesbetreuung zu praktischen und konzeptionellen Umsetzung der Notbetreuung , der Organisation des pädagogischen Alltags, der Hygiene in der Einrichtung, der Einordnung von Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden insbesondere zum Umgang mit Mund-Nase-Masken im pädagogischen Alltag sowie der Kommunikation mit Eltern und Angehörigen entwickeln. Weiterhin unterstützen wir die Forderungen von Erzieher*innen nach höherer Bezahlung und langfristigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

Wissenschaftliche Studien zur Verbreitung des Virus in Kindertagesstätten

Der Senat von Berlin wird aufgefordert, ein regelmäßiges Screening von Erzieherinnen und Erziehern, sowie die Erstellung von wissenschaftlichen Studien zur Verbreitung des Virus in Kindertagesstätten, sowie ergänzend unter den jüngeren Kindern und ihren Familien in Auftrag zu geben und durchzuführen.

www.leak-berlin.de

berlin.de

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantäne - Berlin.de

Die Senatsverwaltung für Finanzen Berlin hat endlich die Formulare für Eltern bzw Entschädigungen für erwerbstätige Sorgeberechtigte und Pflegeeltern bei notwendiger Betreuung infolge Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen

Seit dem 30.03.2020 haben erwerbstätige Sorgeberechtigte und Pflegeeltern einen Anspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz auf Entschädigung ihres Verdienstausfalls, wenn sie infolge einer behördlichen Schließung oder Betretungsuntersagung einer Betreuungseinrichtung oder Schule ihr Kind selbst betreuen müssen. Voraussetzung ist, dass eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht besteht.

Das Gesetz gewährt die Entschädigung für Betreuungsfälle ab dem 30.03.2020. Die Arbeitgeber zahlen für einen Zeitraum von maximal 6 Wochen die Entschädigungen in Höhe von 67 Prozent des Lohnes für die Behörde aus. Sie können anschließend die Erstattung durch die Behörde beantragen.

https://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/nachrichten/artikel.908216.php

berlin.de Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin hat der Senat von Berlin erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus angeordnet. Diese Maßnahmen (z. B. Betriebsschließungen und Veranstaltungsverbote) begründen in der Regel keinen Entschäd...

berlin.de

Berlins Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen sind geschlossen - Berlin.de

Liebe Eltern,
wie von der Senatsverwaltung angekündigt, gibt es ab dem 27.4. eine Erweiterung der Notbetreuung. Wir wollen euch dazu einige aktuelle Informationen zusammenfassen:

„Vorrang der häuslichen Betreuung“ bedeutet für uns: Wir rufen alle Eltern auf sich solidarisch zu verhalten und die Notbetreuung als eine eingeschränkte Option zu verstehen. Es wird leider nicht möglich sein, dass jede Familie, die im HomeOffice arbeitet, eine Vollzeitbetreuung erhält. Anderseits sollte auch diesen Eltern ermöglicht werden, ihre Kinder zeitweise betreuen zu lassen.

Seit dem 27.4. sind auch wieder private Betreuungen (nachbarschaftliche Hilfe) von bis zu drei Kindern erlaubt. Hier gilt es, am besten immer die gleichen Kinder gemeinsam betreuen.

Ab dem 4.5. dürfen auch die Spielplätze wieder genutzt werden. Auf den Spielplätzen gelten die Abstands- und Hygieneregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Auf der Seite der Senatsverwaltung befinden sich die offiziellen Bekanntmachungen, Formulare für die Notbetreuung und Antworten auf häufige Fragen, einiges auch mehrsprachig: www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/

Uns erreichen viele Anfragen und Berichte von kaum zu meisternden Situationen, bei den allermeisten gehen die Ressourcen in vielerleit Hinsicht zuende. Wir bemühen uns, Euch schnellstmöglch zu antworten und tragen Eure Anliegen auch gesammelt in die Senatsverwaltung und den politischen Gremien weiter.

Wir wünschen euch und euren Lieben weiter gute Nerven in dieser herausfordernden Zeit und immer wieder auch Raum für Freude miteinander!
Euer LEAK Vorstand

berlin.de ab 20. April: Abiturprüfungen ab 27. April: 10. Klassen; die Kita-Notbetreuung wird erweitert ab 4. Mai 2020: Schrittweise Öffnung für andere Klassenstufen

m.tagesspiegel.de

Was sich Berliner Kita-Eltern zur Entlastung wünschen

Der Berliner Landeselternausschuss Kita (LEAK) ruft die Politik dazu auf, in der Coronakrise neue Modelle der Betreuung zu entwickeln, um Familien auch ohne den regulären Kita-Betrieb im Alltag zu entlasten. "Wir müssen gemeinsam Modelle finden, an Ideen mangelt es nicht", heißt es in einer Stellungnahme vom Donnerstag.

"Ganz grundsätzlich brauchen alle Kinder und ihre Eltern Perspektiven, die ihre Bedürfnisse ernst nehmen!"

Der LEAK hatte zuvor Eltern gefragt, welche Unterstützung sie sich derzeit in der Coronakrise wünschen. Die meisten würden die Kinder gerne wieder auf Spielplätze, in Bibliotheken und zum Sport schicken können. Auch die Betreuungangebote in diesen Bereichen fehlen den Eltern zurzeit, um sie zu entlasten.
Kita-Gärten stundenweise öffnen, Spielstraßen einrichten

Basierend auf der Umfrage, macht der LEAK Vorschläge, wie man die Eltern entlasten könnte, bis die Kitas wieder regulär öffnen: „Pädagogische Fachkräfte könnten einige Tage in der Woche für mehrere Stunden Kita-Gärten öffnen. Wir könnten Spielplätze mit Einschränkungen öffnen. Wir könnten Nebenstraßen zu Spielstraßen umwidmen. Wir könnten Notbetreuung in Kitas für Kleinstgruppen tageweise oder vor- und nachmittags getrennt anbieten. Wir könnten Eltern ermöglichen zwei bis drei Vor- oder Nachmittage pro Woche Betreuung in Anspruch zu nehmen.“

https://m.tagesspiegel.de/berlin/sport-freunde-spielplatz-was-sich-berliner-kita-eltern-zur-entlastung-wuenschen/25767084.html

m.tagesspiegel.de Der Landeselternausschuss Kita fordert die Politik auf, neue Betreuungsmodelle zu entwickeln, um Eltern zu entlasten.

tagesspiegel.de

Mehr Familien sollen Anspruch auf Notbetreuung haben

„In der Priorisierung der Berliner Eltern liegen praktische Hilfen und Betreuungsoptionen vor finanziellen Hilfen“, sagte Corinna Balkow. Insgesamt gebe es sehr unterschiedliche Bedürfnisse der Familien, die allesamt berücksichtigt werden müssten. Manche Eltern könnten oder wollten die Kinder aktuell nicht in die Kita geben und benötigten daher finanzielle Unterstützung oder arbeitsrechtliche Hilfe - etwa ein Recht auf Homeoffice oder einen Kündigungsschutz.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/sozialsenatorin-scheeres-nennt-details-zur-kinderbetreuung-mehr-familien-sollen-anspruch-auf-notbetreuung-haben/25763648.html

tagesspiegel.de Ab dem 27. April sollen künftig auch Familien, in denen nur ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf ausübt, Anspruch auf eine Notbetreuung haben. Auch für Alleinerziehende gibt es eine Neuerung.

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Ab dem 27. April 2020 haben zunächst folgende Personengruppen Anspruch auf eine Betreuung in Kitas, Kindertagespflege und Schulen:

Eltern – systemrelevante Berufe
Alle Eltern, die in einem als systemrelevant anerkannten Beruf arbeiten (gemäß der überarbeiteten Liste der anspruchsberechtigten Berufe); die bisherige Zwei-Eltern-Regelung entfällt (d. h. der Anspruch aller bisher im Rahmen der Notbetreuung bereits anspruchsberechtigten Kinder bleibt erhalten); sowie neu

Alleinerziehende
Alle Alleinerziehenden (hier definiert als Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt lebend oder geschieden sind und nicht mit einem anderen Erwachsenen, jedoch mit ihrem Kind oder ihren Kindern in ständiger Haushaltsgemeinschaft zusammenleben).

Kinderschutz
Unabhängig von der beruflichen Situation der Eltern sind Kinder, für die Betreuung unter Gesichtspunkten des Kinderschutzes notwendig ist, mit einer Entscheidung des Jugendamtes/des Regionalen Sozialen Dienstes (ggf. auch telefonisch) weiterhin anspruchsberechtigt. Dieses gilt auch für Kinder aus Familien mit besonders herausfordernden familialen Situationen. In diesen Fällen können die Einrichtungen im Einzelfall Betreuungsangebote unterbreiten.

In jedem Fall bleibt der bisherige Vorrang der häuslichen Betreuung bestehen. Folglich gibt es weiterhin keinen Anspruch auf Notbetreuung, sofern es im Einzelfall eine Möglichkeit zur häuslichen Betreuung gibt.

Die Schul- und Kitaleitungen und Kindertagespflegestellen entscheiden auf der Grundlage der Selbsterklärung. In strittigen Fällen wenden sich die Kita-Leitungen und Kita-Träger an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die Schulleitungen wenden sich an die Schulaufsichten.

#CoronaEltern

Wer hat ab dem 27.04. Anspruch auf #Notbetreuung in #Kita und #Schule? Systemrelevante Berufsgruppen, #Alleinerziehende und #Kinderschutz – dazu sind die aktualisierten Infos jetzt online.
▶️ berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/notbetreuung

[04/22/20]   Stellungnahme des Landes Eltern Ausschuss Kita (LEAK) zu Einschränkungen von Kindern und Familien

Berlin 22.04.2020

Kinder haben Rechte, u.a. auch auf Gesundheit und auf Bildung. Kleine Kinder gehören zu den Gruppen, die unter der momentanen Situation besonders leiden. Es ist Aufgabe der Politik, jetzt kreativ über Lösungen nachzudenken und gemeinsam mit Eltern, Pädagog_innen und Erzieher_innen daran zu arbeiten, dass Berliner Kinder nicht unnötig stark in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden!

Es ist als Gesellschaft unsere Aufgabe, gerade auch für die Rechte derer Kinder einzustehen, deren Eltern mit der momentanen Situation überfordert sind. Auch Kinder von Alleinerziehenden sind stark betroffen. Wir begrüßen daher die Regelung, dass diese in Belastungssituationen komplett in die Notbetreuung aufgenommen werden. Zusätzlich müssen auch für Kinder mit besonderem Förderbedarf Angebote und Lösungen gefunden werden.

Ganz grundsätzlich brauchen alle Kinder und ihre Eltern Perspektiven, die ihre Bedürfnisse ernst nehmen!

Aus unserer kurzfristigen Umfrage, an der vom 15.4. bis zum 20.04.2020 über 1300 Eltern teilgenommen haben, lässt sich herauslesen, dass die Mehrheit der Eltern Betreuungsoptionen und praktische Entlastung benötigt. Betreuung umfasst dabei viele Varianten von Voll- oder Teilzeit in der Kita, durch Freunde oder Sportgruppen. Praktische Entlastung ist in Form von geöffneten Spielplätzen, reguliertem Zugang zu Bibliotheken und Sportplätzen sind dringend notwendig. Andere Familien brauchen eher eine finanzielle Unterstützung, da sie an Betreuungsoptionen nicht teilhaben können.

Wir müssen gemeinsam Modelle finden, an Ideen mangelt es nicht.
Eine erste Auswahl: Pädagogische Fachkräfte könnten einige Tage in der Woche für mehrere Stunden Kita-Gärten öffnen. Wir könnten Spielplätze mit Einschränkungen öffnen. Wir könnten Nebenstraßen zu Spielstraßen umwidmen. Wir könnten Notbetreuung in Kitas für Kleinstgruppen tageweise oder vor- und nachmittags getrennt anbieten. Wir könnten Eltern ermöglichen 2-3 Vor- oder Nachmittage pro Woche Betreuung in Anspruch zu nehmen.

Informationen findet ihr auch auf www.leak-berlin.de

Wer ist der Landeselternausschuss der Kindertagesstätten Berlin?

Wir sind die Vertretung der Kita-Kinder und Ihrer Eltern auf Landesebene.

Das gesetzliche Gremium für alle Belange rund um die Berliner Kitas – egal ob Eigenbetriebe des Landes Berlin, freie Träger, kirchliche Einrichtung oder Elterninitiative: Der LEAK vertritt Euch und die BezirksElternAusschusseKita auf der Landesebene. Eltern und Elternvertreter, Politikerinnen und Verbände werden von uns über die Arbeit des LEAK und unsere Positionen zu anstehenden Themen informiert. Diskutiert mit!

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