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RTFinancials versteht sich als Organisation die für faire und gerechte Administrative Unterschtützung von gemeinnützigen Vereinen und Missionaren einsteht.

VISIONEERS

Weltwärts mit Visioneers (Costa Rica):
Unsere Freiwilligen Henrik, Patrick, Isabel, Francie und Laura haben letzte Woche 5 Tage lang Vorbereitungsseminare absolviert und konnten einiges an Wissen mitnehmen von unseren Coaches Sibu und
Alejandro Reyes (Costa Rica) sowie Meike und Gerhild - vielen Dank dafür! Gemeinsam mit Weltwärts schicken wir sie für einige Monate nach Costa Rica in unsere Partnerprojekte - es wird definitiv spannend. Updates findet ihr regelmäßig auf unserer FB-Seite!

VISIONEERS

Ab jetzt kooperieren wir mit Salesforce - jede Woche nehmen 3-5 unserer Mentees an individuellen #Workshops teil. Thematisch wird eine Ganze Bandbreite angeboten: Bewerbung, Microsoft Office, HTML, CSS :) Wir freuen uns auf spannende Einblicke und Nachmittage. Die Kooperation dauert bis Juni an - vielen Dank dafür!

VISIONEERS

Im Februar (4. bis 18. Februar) geht es für ein Gruppe Freiwillige wieder nach Limón 2000, Costa Rica, um den Aufbau der Berufsschule zu unterstützen. Wenn ihr euch auch im Februar engagieren wollt und ihr dem kalten Deutschlandwetter entfliehen wollt – Wir haben noch offene Plätze bei dem Trip! Mehr Infos findet ihr hier:

doitinadress.com

Meike Franck is doing something awesome to educate girls.

doitinadress.com I'm doing it in a dress to give girls in Africa access to education.

RTF

[09/21/16]   Steuererklärung: Papier wird abelehnt
teuererklärungen auf Papier von Unternehmen, Landwirten und Selbstständigen lehnt das Finanzamt ab diesem Jahr konsequent ab. Ein Selbstständiger, der dennoch seine Steuer auf Papierformularen erklärt, riskiert Verspätungszuschläge. Die Regel betrifft auch Privathaushalte, die nebenher Gewinne erzielen.

Bereits seit 2011 bestehe die gesetzliche Pflicht zur elektronischen Abgabe besteht für Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte sowie Privathaushalte mit Fotovoltaik-Anlagen oder Gewinneinkünften aus Nebenerwerb über 410 Euro. Darüber informiert das rheinland-pfälzische Landesamt für Steuern.
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Konkret bedeutet dies: Liege kein Härtefall vor, so werde eine in Papierform eingereichte Erklärung als nicht abgegeben gewertet, informiert das Amt. Betroffene müssen also mit Verspätungszuschlägen rechnen. Der Verspätungszuschlag kann bis zu 10% der festgesetzten Steuer betragen und wird nach Ablauf der Abgabefrist erhoben.

Die Pflicht zur elektronischen Steuererklärung gilt auch für Haushalte mit Photovoltaikanlagen. Denn in der Regel erzielen Photovoltaikanlagenbesitzer nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) gewerbliche Einkünfte, warnt der Fachverlag Springer Professional. Der Betreiber einer Photovoltaikanlage übe damit eine gewerbliche Betätigungim Sinne des § 15 Abs. 2 EStG aus und erzielt daraus Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Daraus folge, dass der Gewinn durch Bilanzierung oder Einnahmenüberschussrechnung zu ermitteln sei.

Nur Härtefälle dürfen ihre Steuererklärung noch auf Papier abgeben. Als Härtefall gilt, wer beispielsweise die erforderliche technische Ausstattung mit PC und Internetanschluss nur mit erheblichem finanziellen Aufwand anschaffen kann oder dessen Kenntnisse und persönlichen Fähigkeiten zum Umgang damit nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass nicht einmal Datenschutzbedenken von der Pflicht zur elektronischen Steuererklärung entbinden.

[09/21/16]   Buchhaltungstipps für den Jahresabschluss

Buchhaltungstipps für den Jahresabschluss
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Auf Wiedersehen 2015. Hallo endlose Partys, Einkaufstouren und Vorbereitungen. Aber die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, Sie haben also genug Zeit, um sich zu entspannen und zu erholen, oder? Nun ja … Für viele Geschäftsinhaber von KMU und ihre Steuerberater und Buchhalter ist diese Zeit auch das Ende des Geschäftsjahres.

Genau wie jedes Jahr einmal Weihnachten ist, werden auch die Bücher einmal jährlich geschlossen und neu eröffnet. Und genau wie bei dem Weihnachtsfest vergisst man schnell, wie viel Stress, Arbeit und Ärger in letzter Minute das bedeuten kann. Aber dieses Jahr wird alles besser.

Wir haben einige wichtige Tipps zusammengestellt, damit Sie Ihr Geschäftsjahr so reibungslos wie möglich abschließen können. So haben Sie mehr Zeit, um mit Ihrer Familie die Geschenke auszupacken, anstatt mit Ihrem Steuerberater am Jahresabschluss zu arbeiten.

TIPP 1: Wie und wann man den Jahresabschluss machen sollte

Bei vielen Unternehmen ist das Ende des Kalenderjahres auch das Ende des Geschäftsjahres. Am 31. Dezember wird das Abschlussergebnis Ihrer diesjährigen Bilanz automatisch zur Eröffnungsbilanz für das neue Jahr.

Sie können den Jahresabschluss in zwei einfachen Schritten fertigstellen: Schritt 1: Öffnen Sie ein neues Geschäftsjahr in Ihren Büchern. Schritt 2: Verarbeiten Sie Ihre Ergebnisse von 2015.

Wo mache ich das?

Verarbeiten Sie die Buchungen unter Finanzen > Buchungen > Buchungen verarbeiten
Verarbeiten Sie die Ergebnisse unter Finanzen > Sachkonten > Sonstige > Verarbeitung Gewinn/Verlust
TIPP 2: Rechnungsnummern ändern

Rechnungsnummern (auch als Belegnummern bekannt) werden automatisch erzeugt und zugewiesen und können verändert werden.

Wo mache ich das?
Name des Unternehmens > Stammdaten > Finanzen > Buchungsarten
Öffnen Sie die Buchungsart und sehen Sie unter Geschäftsjahr nach. Dort finden Sie alle Rechnungsnummern. Klicken Sie sie einfach an und benennen Sie sie um.

Sie entscheiden, wann Rechnungsnummern erzeugt werden: Entweder wenn Sie die Rechnung zum ersten Mal anlegen oder wenn Sie sie ausdrucken. Sie haben Ihre Meinung geändert? Kein Problem. Nehmen Sie einfach die entsprechenden Änderungen an den Einstellungen vor.

Wo mache ich das?
Name des Unternehmens > Einstellungen > Ausgangsrechnung > Zuweisen – Rechnungsnummer

Tipp 3: Wo finde ich die wichtigsten Einstellungen in Exact Online?

Sehen Sie in der oberen linken und in der oberen rechten Ecke des Fensters nach. Dort finden Sie die Menüs mit allen wichtigen Einstellungen für das Unternehmen und den Benutzer.

Oben links

Wählen Sie Kontoname aus, um alle Stammdaten und Administrator-Einstellungen anzusehen.
Oben rechts

Wählen Sie Ihren Benutzername, um die Einstellungen Ihres Benutzers und Ihres Abonnements anzuzeigen.
Außerdem können Sie sich hier mit Ihrem Steuerberater und Buchhalter sowie mit Apps von Exact Online verbinden.
Klicken Sie auf Hilfe, um Hilfe, Informationen und Antworten zu erhalten.
Tipp 4: Eine Rechnung mit einem Buchungsdatum aus dem Vorjahr stellen

Es ist ganz einfach. Sie müssen einfach nur das Abrechnungsdatum der Buchung ändern. Die Rechnungsnummer wird dann automatisch an das richtige Jahr angepasst. Funktioniert nicht? In diesem Fall prüfen Sie bitte, ob die Periode und das Jahr mit dem Datum Ihrer Buchung übereinstimmen.

Tipp 5: Wie einfach ist der Wechsel zu Exact Online?

Kurz gesagt: extrem einfach! Der spezielle Exact Online Wechsel-Service ermöglicht eine überraschend einfache und reibungslose Konvertierung Ihrer Daten. Erfahren Sie mehr in unserem Help-Center.

Help-Center öffnen

Wir hoffen, Sie hatten ein erfolgreiches Jahr 2015. Und wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen helfen, das Jahr in Ruhe abzuschließen. Im Namen aller Mitarbeiter von Exact wünschen wir Ihnen frohe und erholsame Weihnachten – und ein erfolgreiches neues Jahr.

[09/13/16]   Steuererklärungen auf Papier von Unternehmen, Landwirten und Selbstständigen lehnt das Finanzamt ab diesem Jahr konsequent ab. Ein Selbstständiger, der dennoch seine Steuer auf Papierformularen erklärt, riskiert Verspätungszuschläge. Die Regel betrifft auch Privathaushalte, die nebenher Gewinne erzielen.

Bereits seit 2011 bestehe die gesetzliche Pflicht zur elektronischen Abgabe besteht für Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte sowie Privathaushalte mit Fotovoltaik-Anlagen oder Gewinneinkünften aus Nebenerwerb über 410 Euro. Darüber informiert das rheinland-pfälzische Landesamt für Steuern.
Konkret bedeutet dies: Liege kein Härtefall vor, so werde eine in Papierform eingereichte Erklärung als nicht abgegeben gewertet, informiert das Amt. Betroffene müssen also mit Verspätungszuschlägen rechnen. Der Verspätungszuschlag kann bis zu 10% der festgesetzten Steuer betragen und wird nach Ablauf der Abgabefrist erhoben.

Die Pflicht zur elektronischen Steuererklärung gilt auch für Haushalte mit Photovoltaikanlagen. Denn in der Regel erzielen Photovoltaikanlagenbesitzer nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) gewerbliche Einkünfte, warnt der Fachverlag Springer Professional. Der Betreiber einer Photovoltaikanlage übe damit eine gewerbliche Betätigungim Sinne des § 15 Abs. 2 EStG aus und erzielt daraus Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Daraus folge, dass der Gewinn durch Bilanzierung oder Einnahmenüberschussrechnung zu ermitteln sei.

Nur Härtefälle dürfen ihre Steuererklärung noch auf Papier abgeben. Als Härtefall gilt, wer beispielsweise die erforderliche technische Ausstattung mit PC und Internetanschluss nur mit erheblichem finanziellen Aufwand anschaffen kann oder dessen Kenntnisse und persönlichen Fähigkeiten zum Umgang damit nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass nicht einmal Datenschutzbedenken von der Pflicht zur elektronischen Steuererklärung entbinden.

[09/10/16]   Dem Bankier und Gründer des Hauses Rothschild, Meyer A. Rothschild (1744–1812), wird folgendes Zitat zugeschrieben: Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen. Die Kenntnis aber häufig. Und tatsächlich könnte der Blick in Gesetze und Durchführungsverordnungen wahrscheinlich oft helfen – wären sie denn bloß verständlich geschrieben!

Webinar: Ein Überblick über Vereinsbuchhaltung

https://www.youtube.com/watch?v=EMD9kL_VHFM

Der Aufbau einer transparenten Buchhaltung von Anfang an, kann viel Zeit und Nerven sparen. Aber wie geht das? Was muss verbucht werden und wie mache ich das...

[09/07/16]   Kosten für Bewirtung sind steuerlich absetzbar - allerdings nur zu 70 Prozent. In voller Höhe können Unternehmer jedoch die Vorsteuer absetzen. Die Bewirtungskosten müssen im Zusammenhang mit der unternehmerischen Tätigkeit stehen, betrieblich veranlasst und in der Höhe angemessen sein. So schreibt es der Gesetzgeber vor. Das deutet schon an, dass es mit dem Abheften von Restaurantquittungen nicht erledigt ist.

Was sind Bewirtungskosten?
Unter Bewirtungskosten versteht man das Anbieten und den Verzehr von Speisen, Getränken und Genussmitteln. Dabei muss der Verzehr eindeutig im Vordergrund stehen.

Beispiel: Ein Unternehmer lädt Geschäftspartner zum Essen ein. Die Kosten für die Mahlzeit kann er zu 70 Prozent steuerlich absetzen. Die vom Restaurant ausgewiesene Umsatzsteuer kann er hingegen in voller Höhe von seiner Vorsteuer abziehen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden(BFH Urteil vom 10. Februar 2005 V R 76/03).
Diese Regeln gelten nicht nur für das Essen selbst und für den Wein, der dazu gereicht wird. Auch eine Zigarre nach dem Essen zählt zu den Bewirtungskosten. Zu den Bewirtungskosten zählen auch Beträge, die zwangsläufig mit der Bewirtung im Zusammenhang stehen: Trinkgelder oder Garderobengebühren beispielsweise. Allerdings müssen diese Beträge in einem untergeordneten Verhältnis zu den Bewirtungskosten insgesamt stehen.

Was sind angemessene Bewirtungskosten?
Welche Bewirtungskosten als angemessen gelten und welche nicht, das beziffert der Gesetzgeber leider nicht in exakten Zahlen. Das Finanzamt wird anhand der Einkommensteuerrichtlinien entscheiden (R 4.10 EStR):

Üblichkeit in der Branche und vergleichbaren Betrieben,
Größe des Unternehmens,
Umsatz und Gewinn,
Bedeutung des Repräsentationsaufwandes für den Geschäftserfolg.

Als Richtgröße können wir davon ausgehen: Geht der Unternehmer mit seinen Geschäftspartnern nach dem Essen noch ins Casino oder in den Nachtclub, bleibt er auf den Kosten sitzen.

Was fällt nicht unter Bewirtungskosten?
Nicht alle angebotenen Speisen oder Getränke gelten als Bewirtungskosten. Das Gebäck bei einem Meeting kann der Unternehmer als Betriebsausgabe voll absetzen.

Beispiel: Ein Unternehmen lädt Geschäftspartner zu einem Meeting ein. Man spricht bei Kaffee und Gebäck. Ein Akt der Höflichkeit, dessen Kosten der Gastgeber in voller Höhe als Betriebsausgabe steuerlich absetzen kann. Zum Abschluss stößt man mit einem Glas Sekt an. Ebenfalls ein Akt der Höflichkeit - und selbstverständlich voll absetzbar. Selbst teuren Champagner erkennt das Finanzamt als Aufmerksamkeit an. Serviert der Gastgeber allerdings Würstchen, so fallen diese unter Bewirtungskosten.

Ebenfalls keine Bewirtungskosten sind Produkt- oder Warenverkostungen im Betrieb, beim Kunden, beim Zwischenhändler oder bei Messeveranstaltungen. Weil hier ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Verkauf der Produkte besteht, handelt es sich um Werbeaufwand. Die Kosten dafür können unbeschränkt als Betriebsausgaben abgezogen werden. Dabei darf aber nur das Produkt angeboten werden.

Beispiel: Ein Winzer lädt zu einer Weinverkostung ein. Natürlich kann er den Wein als Werbeaufwand vollständig steuerlich absetzen. Das gilt auch für das Stück Brot zum Wein, das als Aufmerksamkeit voll steuerlich absetzbar ist. Bietet der Winzer seinen Gästen jedoch eine kleine Mahlzeit an, handelt es sich dabei um Bewirtungskosten.

Ob es sich bei den Kosten für einen Akt der Geselligkeit also um Bewirtungskosten handelt oder nicht, hängt eher vom Anlass der Veranstaltung ab als von den Kosten. Auch der Ort spielt eine Rolle. Wer Geschäftsfreunde im eigenen Haus oder der Wohnung bewirtet, kann dies nicht als Bewirtungskosten absetzen.

Was gilt als Anlass der Bewirtung?
Das Steuerrecht unterscheidet bei Bewirtungskosten zwischen dem geschäftlichen Anlass und dem betrieblichen Anlass. Eine Bewirtung von Geschäftspartnern ist geschäftlich veranlasst. Bewirtet ein Arbeitgeber Mitarbeiter des Unternehmens, handelt es sich um einen betrieblichen Anlass.

Das ist wichtig für die steuerliche Absetzbarkeit. Bewirtungskosten aus betrieblichem Anlass kann das Unternehmen zu 100 Prozent von der Steuer absetzen. Bewirtungskosten aus geschäftlichem Anlass können nur zu 70 Prozent geltend gemacht werden.

Als Bewirtungen aus betrieblichem Anlass gelten auch Betriebsfeiern oder Bewirtungen im Rahmen von Lehrgängen für Mitarbeiter. Achtung: Das bewirtende Unternehmen kann ausschließlich die eigenen Arbeitnehmer aus betrieblichem Anlass bewirten. Selbst die Bewirtung von Arbeitnehmern eines gesellschaftsrechtlich verbundenen Unternehmens gilt schon als geschäftlicher Anlass.

Welche Regelung gilt für gemischte Aufwendungen?
Wenn unbeteiligte Privatpersonen an einer Veranstaltung teilnehmen, liegt kein rein geschäftlicher oder betrieblicher Anlass mehr vor. Die Finanzämter schlugen die Bewirtung damit dem Bereich der privaten Lebensführung zu und lehnten die steuerliche Absetzbarkeit ab. Eine Aufteilung der Kosten sah das Steuerrecht nicht vor. Der Bundesfinanzhof kippte 2009 das Aufteilungsverbot (BFH GrS 1/06). Das Bundesministerium der Finanzen hat 2010 auf den Richterspruch reagiert und die Besteuerung abgewandelt (BMF-Schreiben vom 6. Juli 2010 - IV C 3 - S 2227/07/100003:002):

Eine Aufteilung der Aufwendungen kommt nur in Betracht, wenn der Steuerpflichtige die betriebliche oder berufliche Veranlassung im Einzelnen umfassend dargelegt und nachgewiesen hat. Bestehen gewichtige Zweifel an einer betrieblichen oder beruflichen (Mit)-Veranlassung der Aufwendungen, so kommt für die Aufwendungen schon aus diesem Grund ein Abzug insgesamt nicht in Betracht.
Die Aufteilung gemischt veranlasster Aufwendungen hat nach einem an objektiven Kriterien orientierten Maßstab der Veranlassungsbeiträge zu erfolgen. Ist eine verlässliche Aufteilung nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich, erfolgt die Aufteilung im Wege der Schätzung. Fehlt es an einer geeigneten Schätzungsgrundlage oder sind die Veranlassungsbeiträge nicht trennbar, gelten die Aufwendungen als insgesamt privat veranlasst.

Wer beispielsweise Geschäftspartner oder Mitarbeiter in Begleitung von Privatpersonen einlädt, sollte den Anlass der Veranstaltung gut begründen können. Außerdem sollte der Gastgeber schon im Vorfeld planen, wie er später berufliche und priivate Anteile voneinander trennen will.

Wie soll man Bewirtungskosten steuerlich absetzen?
Um die Kosten von der Steuer absetzen zu können, müssen entsprechende Restaurantrechnungen vorliegen. Folgende Bedingungen müssen die Abrechnungen erfüllen:

Maschinell erstellt durch eine Registrierkasse
Ort der Veranstaltung
Datum
Anzahl der Teilnehmer
Grund für die Bewirtung
Kosten der Bewirtung
Unterschrift des Gastgebers

Bei einem Rechnungsbetrag über 150 Euro muss der Gastwirt den Namen sowie die Anschrift des Gastgebers und die detaillierte Listung aller verzehrten Speisen auf der Rechnung vermerken. Die Kosten für Bewirtung müssen auf ein separates Konto gebucht werden.

Gehen die erforderlichen Angaben nicht aus der Rechnung hervor, dann muss der Bewirtende die fehlenden Angaben auf einem gesonderten Schriftstück beifügen. Rechnung und Schriftstück sollten idealerweise Vermerke enthalten, die erklären, dass die beiden Dokumente zusammen gehören, rät die Steuerberaterkanzlei Dr. Jost und Kollegen. Diese Vorgehensweise gilt für den Abzug von Bewirtungskosten als Betriebsausgaben. Für den Vorsteuerabzug reicht die Angabe "Speisen und Getränke" sowie der Rechnungsbetrag (weiterführender Beitrag zu den Anforderungen an einen Bewirtungsbeleg).

Fallen Bewirtungskosten aus betrieblichem Anlass an, sollte der Arbeitgeber den Anlass begründen. Das kann beispielsweise durch die Tagesordnung einer Besprechung oder den Themenplan eines innerbetrieblichen Seminars geschehen. Es kommt darauf an, dass der Arbeitgeber deutlich macht, dass der Bewirtung kein geschäftlicher Anlass zugrunde lag.

Achtung! Sobald ein Teilnehmer der Bewirtung kein Mitarbeiter des eigenen Unternehmens ist, liegt kein betrieblicher Anlass mehr vor. Selbst wenn alle übrigen Teilnehmer Mitarbeiter waren.

Außerdem muss der Arbeitgeber deutlich machen, dass dem Essen ein außerordentlicher Anlass zugrunde lag. In der Regel gilt eine Bewirtung von Mitarbeitern als Leistung zum Arbeitslohn. Dann fallen Lohnsteuer und Sozialversicherung an, wenn die Kosten der Bewirtung 44 Euro pro Arbeitnehmer übersteigen, warnt der Finanzwirt Volker Hartmann auf der Internetpräsenz des Verlages Dashöfer.

Regelungen für Arbeitnehmer
Arbeitnehmer haben generell keine Möglichkeit die Kosten für eine Veranstaltung, wie zum Beispiel das Feiern einer Beförderung, abzusetzen. Durch Urteile des BFH (Az. VI R 25/03, VI R 52/03) ist es jetzt unter bestimmten Umständen möglich. Zum Beispiel kann ein Arbeitnehmer die Kosten der Bewirtung von unterstellten Arbeitnehmern absetzen, wenn diese einen leistungsabhängigen Einfluss auf das Gehalt des Arbeitnehmers haben. Die Kosten der Bewirtung von Geschäftsfreunden können zu 70 Prozent als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn der Arbeitgeber diese nicht erstattete.

Bei offenen Fragen zum Thema Bewirtungskosten nutzen Sie bitte das Rechnungswesen-Portal.de- Buchhalter-Forum >> Fußnoten: 1 BFH Urteil vom 10. Februar 2005 V R 76/03 - Hans-Ulrich Lamm: [email protected] 2007, Buhl, 2006. 2 BFH Urteil vom 1. Februar 2007 VI R 25/03 und vom 11. Januar 2007 (VI R 52/03, BFH/NV 2007, 591)

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